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    Tag!


    Ich hab mir grad so ein paar Beiträge angesehen...


    Ich wurde selbst einmal in einer Psychiatrie (unter der Wirkung von Taxilan und Truxal) einem IQ-Test unterzogen, wobei ein bisschen überdurchschnittlich (115; Deutsch & Mathe je 135) rauskam; ich finde die Tests jedoch reichlich beknackt, da sie nur ein reichlich spezielles Momentbild liefern...


    Also wenn ich mir meine Ganzsituation so anschaue:


    ich bin auf dem humanitären Gymnasium (Kl. 12) und habe mich bis hierhin ohne jemals ernsthaft etwas gelernt zu haben hochgemogelt;


    mein Musiklehrer (studiert) hat mich letzte Woche gelobt, ich könne besser Klavier spielen als er (für Kenner: ich hab ihm 'maidens wish' von Liszt gespielt);


    mein Informatiklehrer bemüht sich krampfhaft meine Programme zu verstehen;


    Den synaptischen Spalt habe ich mit einem Male durchlesen (im Gegensatz zu meinen Mitschülern, die das 4x lesen müssen) gleich verstanden...


    Meine letzte Matheklausur hat mich 1 Stunde Lernaufwand gekostet und 14P ergeben;


    Das Problem ist: Das sind ja echt keine schlechten Leistungen - aber das ist halt nicht immer so; ich bin fast immer saumüde (siehe Forenthema) und war in meiner Vergangenheit oft schwer depressiv - hab auch sehr viel zu Grübeln (2/3 des Tages) und kann mich logischerweise auch nicht oft konzentrieren;


    aber wenn (wieso auch immer...), dann sind die Ergebnisse schon heftig!


    Bsp: Informatik (das liegt mir ziemlich; hab mit 11 angefangen kleine Progrämmchen zu schreiben): - mein Lehrer gibt uns einen Auftrag...Alle fangen an - ich bin nach 20 min fertig und habe zahlreiche Zusatzfunktionen eingebaut und bla; und die anderen zusammengerechnet nach ca. 160 (da sind wir jetzt gerade - geht aber am Donnerstag weiter)!!! Die restlichen 140 min durfte ich bis jetzt absitzen und dem Rest erklären, wie das geht...


    Auch zwischenmenschlich: Ich hasse Smalltalk wie die Pest und meide auch den Kontakt zu Menschen, speziell Gleichaltrigen, weil sie mir mit ihren "der-ist-mit-der-Geschichten" langweilen; wenn wir im Unterricht irgendwelche Blätter kriegen und jemand die vorliest nimmt das jeder als Entspannung auf; ich werde davon müde...


    Das bringt mich zur Frage, ob nicht ein Großteil meiner Müdigkeit auf die Kappe von Unterförderung geht?!


    Ich bin hier kein Experte, aber das würde Vieles erklären...

    wo kann man intelligenztests machen?

    das würde mich mal interessieren. Ich kenne einen onlinetest von focus, aber so genau kann der ja auch nich sein. Wo macht man eigentlich "richtige" Tests, also auf eigene Initiative ? Und wie lange dauern die so? Hmm...???

    da haben wir es wieder ...

    ... irgendwo in diesem Forum gab es mal Diskussionen zum Thema: "sind Dumme glücklicher als Kluge?".


    Und verdammt, sie sind es meist!!


    Je ausgeprägter die Fähigkeit eines Menschen ist UNGEWOLLT, REFLEXARTIG komplexe Zusammenhänge zu erfassen, zu hinterfragen, zu analysieren, zu schlußfolgern etc.


    (= naturgegebene Intelligenz, meine Defi.)


    desto mehr leidet spontane Freude.


    D.h. je größer die Intelligenz, desto größer reflexartiges Durchdenken, Überdenken, Durchschauen.


    Na, wenn das mal nicht das Unbeschwertsein ausbremst...


    Ich halte mich mit Sicherheit nicht für hochbegabt, vielleicht habe ich eine Tendenz zur Überdurchschnittlichkeit (kenne meinen IQ nicht)


    In der Schule (Abi) habe ich alle Schüler und Lehrer genervt, in dem ich Fragen gestellt habe, die über den Lehrstoff weit hinausgingen, noch bevor das gehörte Stoff bei meinen Klassenkameraden verarbeitet war.


    Das hat mir insofern Symphatien eingbracht, als dass die Mitschüler nach langen Diskussionen zw. Lehrer u. mir wussten, was genau nun für eine Klausur gefordert wird und was nicht.


    Man muss einfach seine eigenen Eigenschaften auch anderen zu nutze machen, eben ohne sich selbst zum Außenseiter zu machen ...


    In meiner Freizeit umgebe ich mich damals wie heute u.a. mit Menschen, die sich über Dinge freuen, noch bevor ich mit dem Denken fertig bin.


    Einfach, weil es mich ankotzt, mich selbst immer wieder am Spaß zu hindern.


    Und mir im Stillen recht geben, kann ich im Nachhinein immernoch.


    Zugegeben, habe lange gebraucht, um zu akzeptieren, dass es so ist wie es ist, aber was bleibt einem denn?


    Ich will schließlich ein Teil der Menschheit sein!


    Und jeder hat ein Hobby, dass nicht jeden umhaut, ob Relativitätstheorie oder Fussball .... also!


    Vielleicht sollte man sich sehr früh bei Hochbegabten, wenn sie als solche erkannt werden, neben der Förderung Ihrer Begabung, auch wirklich intensiv um Ihre Integration in die restliche Intelligenzgemeinschaft bemühen.


    Denn wenn das nicht passiert, lernen diese Menschen nie, dass der Rest der Menschheit absolut kein Verständnis für ihre Situation HABEN KANN !!!!


    lg


    aquaria

    laut test bin ich auch hochbegabt, aber ich hab da nie so ein ding draus gemacht. als ich es wusste habe ich mir einfach gedacht: "na klasse, und jetzt?". ich habe mit dem gedanken gespielt, die 11. klasse zu überspringen, aber dann wäre ich in einer mir völlig fremden sozialen umgebung gewesen und hätte letztendlich nur stress wegen einem einzigen testergebnis. so bin ich bei meinen kumpeln geblieben und komme weiter ganz geschmeidig und erfolgreich durch die schule und bin glücklich mit meinem hürrn. ;-)