Ich hab das gefühl das man hier allgemeinswissen........oder wissen an sich mit hochbeganbung und intelligenz verwechselt.......bzw in einen topf wirft..........hochbegabung oder intelligenz, bzw der grad der intelligenz sagt nur etwas darüber aus, in welchem bereich man besser klar kommt, was einem leichter fällt .....wodrin man schneller ist....wie aufnahmefähig man in einem bestimmten bereich ist......

    des hochbegabten geistesblitze

    //Emotionale Intelligenz


    Der wissenschaftlich nicht greifbare, weil ebenso fälschlich wie der Begriff der IQ einen fundiert messbaren Grad implizierende Begriff, umfasst fünf Parameter. Nach Goleman sind dies:


    • Selbstbewusstsein (eigene Stärken und Schwächen kennen und ausdrücken können)


    • Selbstmotivation (die Fähigkeit sich trotz Unlust für eine Arbeit zu begeistern)


    • Selbstmanagement (planvolles Handeln im Bezug auf Zeit und Ressourcen)


    • Engagement in Gruppen (Teamfähigkeit, erweitert um Führungsqualitäten)


    • Empathie (Einfühlungsvermögen in Motive/Handlungen unsympathischen Verhaltens)


    Nicht das Vorhandensein von Gefühlen, sondern der bewusste Umgang mit Emotionen machen also eine hohe emotionale Intelligenz aus. Darüber hinaus zählen hierzu Eigenschaften wie Vertrauenswürdigkeit und Innovationsfreude oder die Motivationsfähigkeit und das Vermögen, Gefühle und Bedürfnisse anderer wahrzunehmen. Dabei werden Befähigungen wie Teamführung, Selbstvertrauen, die Fähigkeit, sich selbst und andere aufzubauen sowie politisches Bewusstsein betrachtet.//


    Als eine Auslegung des Phänomens kann man sagen: Hochbegabung ist für den Betroffenen oftmals nicht angenehm. Nicht immer können sich Hochbegabte geeignet und verständlich ausdrücken, insbesondere können andere Menschen ihren häufig auf Assoziation und Alliteration beruhenden Gedankensprüngen kaum folgen. Aufgrund ihrer einen oder anderen besonderen Leistungsfähigkeit erzeugen sie Konfliktsituationen (Konkurrenzdruck), die sie selbst häufig erst spät wahrnehmen. Das Chaos finden sie in der Regel interessanter als die Ordnung, oder sie entwickeln spontan ganze Ordnungssysteme. Ihre Fantasie macht sie grundsätzlich anfälliger für Ängste; einem äußeren Erwartungsdruck steht innerer Selbstzweifel gegenüber. Häufig ist auch ein ausgeprägteres Gerechtigkeitsgefühl vorzufinden, das sie verschieden ausgestalten; Wertesysteme stellen sie in Frage. Einige Untersuchungen behaupten Korrelationen dieser Art.


    Hochbegabten fehlt oft die Beziehungsfähigkeit und wer nicht beziehungsfähig ist, der kann entweder mit seinen eigenen Gefühlen oder anderer nicht umgehen und dann ist er auch nicht in allem hochbegabt, weil seine emotionale Intelligenz zu wünschen übrig lässt und anderen nicht auf der selben Ebene entgegengeht. Auch Hochbegabte sind nicht in allem hochbegabt, sondern mittelmäßig oder schlecht.

    KLeio

    Zitat

    Ja, aber trotzdem bleibt das geistige Unverständnis, auch wenn man sich gefühlsmäßig zueinander angezogen fühlt und ein Bier trinken gehen kann. Im Prinzip bleibt dem HB übrig, dass er sich nur über Gebiete mit seinem Gegenüber unterhält, die auch sein Gegenüber versteht, was wiederum dazu führt, dass er sich selber einschränkt.

    Ich bin kein Auskenner. Aber ich würde sagen, es kommt darauf an, ob der Hochbegabte zugleich auch ein bestimmtes Thema für sich entdeckt hat, dass für ihn zentral ist. Wenn z. B. einer ein wissenschaftliches Spezialgebiet hat, über das er nur mit Fachleuten reden kann, allerdings solchen, die ebenbürtig sind.


    Wenn der Hochbegabte aber ganz normale Interessen hat, kann man sich - theoretisch - auch ganz normal mit ihm unterhalten.


    Es kann gut und gerne sein, dass einer ein Genie der Quantenphysik ist, aber dennoch gerne Fußball spielt und ein Bier trinkt. Auch ein Hochbegabter könnte ein Mensch sein, der im Alltag kaum auffällt, weil völlig normal.


    Im übrigen kann ich mich mit normal intelligenten Quantenphysikern auch nicht unterhalten. ;-)


    Allerdings kenne ich wohl nur die Sorte "Überflieger", Leute, die im Fach besonders gut waren, die ich aber nicht als Hochbegabte empfunden habe. Mit denen konnte man trotz eines wirklich erheblichen Wissensvorsprungs häufig sehr angenehm zusammensitzen.

    Defizite

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    es hilft den betroffenen nicht weiter, wenn das mittelmass sich zu wort meldet mit kommentaren wie: "na ja, irgendwo wird auch er defizite haben..." in perfider art und weise werden so mitunter schon kleine kinder schadenfroh unter die lupe genommen, auch von lehrern, deren eigenen nachkommen die hochbegabung abgeht, z.b.

    Diese Defizit-Vermutung trifft immer ins Schwarze, weil das dahinter stehende Ideal einer Persönlichkeit von niemanden einzuhalten ist. Genauso könnte man vermuten, einer hätte einen Fuß. Auch hier kann man kaum fehlgehen.


    Insofern ist diese Defizit-Nummer ziemlich beknackt und perfide: man muss - bei jedem - nur lange genug suchen, um fündig zu werden.

    @yoseff

    Zitat

    Insofern ist diese Defizit-Nummer ziemlich beknackt und perfide: man muss - bei jedem - nur lange genug suchen, um fündig zu werden.

    Zu müßig die Deduktion und Versuche der Falsifikation -


    ... der "einfache Mensch" mit kognitiven Ressourcen im allgemeinen Falle geizt.


    ... der "einfache Mensch" (?) - welch' garstig Wort, denn


    "willste' oder kannste' nicht?", der ehemals bemühte Französischlehrer fragte.


    Heut' im Schweinsgalopp *:) 8-)´

    Today

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    Warum wird vom HB immer ein "Mehr" an Geduld abverlangt und diese sogleich zu deren Prädiktor ernannt?

    Kann man von jemandem, der mehr versteht auch mehr Verständnis erwarten – ja. Aber isst Geduld noch nötig, wenn man etwas versteht? Nachdem HBs die Situationen viel schneller auffassen und die Möglichkeiten erkennen, haben sie selber ja gar kein Grund ihren Mitmenschen gegenüber mit falsche Erwartungshaltungen gegenüberzutreten. Spielt es eine Rolle, ob im Vergleich von HBs ein "mehr" an Geduld abverlangt wird, wenn HBs auch überall im Vergleich ein "mehr" haben? Entspricht natürlich dem Klischee, dass ein HBs "alles" können. Dann können HBs das im Vergleich zu nicht-HBs vielleicht weniger, weil sie einfach kein "mehr" an Geduld haben..

    Zitat

    Mit Bitte um Kraft zur Geduld Dich endlich zu verstehen

    Oh, rein auf mich persönlich bezogen, ist meine Geduld von der gegenseitigen gefühlsmäßigen Bindung abhängig und dem gegenseitigen Interesse abhängig. Ist die Basis der Beziehung rein geistiger Natur, dann muss sie auf einer Ebene stattfinden, auf der eine gegenseitige Auseinandersetzung stattfinden kann, sonst besteht die Kommunikation aus zwei Monologen anstatt einem Dialog. Wenn es dann jemand darauf anlegt, mich zu provozieren und eben meine Geduldsgrenze auszutesten, dann ist meine Geduld genau da zu Ende – denn, dafür ist mein Leben zu kurz.


    Ich vereinfach einmal Deinen Satz: Warum verlangen einige Mensche mehr Geduld von anderen Menschen, als sie selber bereit sind aufzubringen oder als sie selber haben? Der Grund ist doch egal. Doppelmoral ist weit verbreitet. Es ist doch nur ein "Aufhänger". Auf die Art: "Du bist doch so klug, also muss Du auch mehr Geduld haben." Ich finde, es hat nichts mit Intelligenz zu tun, ob jemand den anderen gleichwertig behandelt oder nicht. Aber wenn die Wertigkeit eines Menschen mit seiner Intelligenz steigt, dann wir ihm auf allen Gebieten "mehr Intelligenz" abverlangt. Ich denke das beruht hauptsächlich auf Vorurteilen/Ideale/Klischees. Es gibt ja Menschen, die von anderen etwas verlangen, ohne dass sie festgestellt haben, ob der Betreffende überhaupt diese Fähigkeit hat und wenn er sie hat, dann hat er sie auch ohne, dass man es verlangt. Es gibt geduldige Menschen und ungeduldige – völlig unabhängig von ihrem Intelligenzquotienten. Ob sich der HB selber mehr Geduld abverlangt, das hängt von seiner eigenen Denkweise ab. Wenn der HB ungeduldig ist, dann ist es doch völlig irreal ihm "mehr" Geduld abzuverlangen, oder? Meiner Meinung nach hat das überhaupt nichts mit dem HB an sich zu tun. Menschen, die den HB "anzapfen", die tun das auch mit jedem anderen, der ihnen nützlich sein kann.

    Monika65

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    Warum sollte ihm dieses "Talent" fehlen? Ich habe erst jüngst gelesen, dass hochbegabte Kinder, oft entgegen der üblichen Vorstellung, eine höhere soziale Kompentenz haben als viele Gleichaltrige. Für mich ist das nachvollziehbar. Vielleicht ist das nur ein gewisser Entwicklungsvorsprung, den die anderen Kinder später aufholen, denn Empathie ist altersabhängig, also abhängig von der Gehirnentwicklung.


    Wenn es aber so ist, das hochbegabte Kinder in der Regel in dieser Hinsicht keineswegs im Regen stehen, warum ist das oder sollte es dann bei Erwachsenen so sein?

    Natürlich haben hochbegabte Kinder in der Regel auch höhere Anlagen ihre sozialen Fähigkeit zu entwickeln, aber nur wenn einmal überhaupt entdeckt wird, dass das Kind, das man da hat hochbegabt ist, worauf mittlerweile ja die Umgebung (Europa) doch sensibilisiert ist. Deine Aussage bezieht sich auf die heutigen erkannten hochbegabten Kinder. Ich beziehe mich auf HBs generell – sowohl jene, die erkannt und gefördert wurden, als auch jene, die zwar eine oder verschiedene Hochbegabungen hatten, aber diese nie gefördert wurden. Auch wenn sie von hausaus neugierig und auch autodidakt sind, so brauchen sie trotzdem Anleitung und wenigstens die Mittel, damit sie es sich selber etwas beibringen können. In solchen Fällen gibt es keine auf sie zugeschneiderte Erziehung und auf einigen Gebieten schaffen sie von sich aus, dass sie durch ihr Talent auch etwas leisten und in anderen wieder nicht. In Ländern, in denen sowohl die Schulausbildung als auch das Bildungsniveau niedrig ist, wird ein HB Kind weitaus weniger Chancen haben, seine Talente jemals im hohen Maße zu entwickeln, wie in Ländern mit einem hohen Bildungsniveau. Aber auch hier landen trotzdem noch genug HBs in Sonderschulen oder machen ihre normale Schulkarriere, wie alle anderen auch, bis sie vielleicht später selber entdecken oder von jemandem entdeckt wird, welches Potential sie eigentlich zur Verfügung haben. So wird dann eben oft die Entwicklung der sozialen Kompetenz nicht mehr so hoch entwickelt, wie bei HBs, die schon im Kindergarten als solche identifiziert wurden.