ich glaube, dass sich die "Hochsensibilität" von Mensch zu Mensch unterschiedlich äusert; zunächst nehme vorweg, das es vielleicht eine menge leute gibt, die vom Character her "Dünnhäutig" sind, während "HSP" – Menschen durch ihre Gehirn- Struktur und ihre Wahrnehmung wesentlich Dünnhäutiger sind, als viele andere. Das nur am Rande.


    Im wesentlichen, als ich mich so durchgelesen hab, hab ich festgestellt, dass viele auf unterschiedliche Dinge unterschiedlich reagieren. Mancher auf laute Geräusche, ein anderer auf Helligkeit, ein anderer vielleicht auf viele Farben, oder auf Starke Gefühle.


    Was mich angeht, ich reagiere wenig bis nicht auf:


    - laute geräusche (ich wohne praktisch in der Einflugschneuse eines Lw- Stützpunktes, und finde den Sound, wenn ein Tornado startet/ Landet immer wieder total Geil)


    als störend empfinde ich:


    - Wenn ich an einem Sommertag durch die Stadtlaufe, ist mir die Lichtreflektion vom Boden und der Umgebung so Hell wirkt, dass meine Augen zu tränen anfangen, ich sie fast nicht mehr offen halten kann, und dann anfange verzweifelt auf den Boden zu schauen. Das ist keine allein physische reaktion auf Helligkeit, eine Sonnenbrille hilft allerdings deutlich.


    Als Unerträglich empfinde ich:


    - "Schmerzhafte" Gefühle, vor allem wie Zurückweisung oder Enttäuschung. Ich kann nicht sagen, wie ein "normal- sensibler" Mensch so etwas wahrnimmt, man spricht davon dass es weh tut. Aber wenn ich sage es tut weh, dann rede ich von physischen schmerzen, die durch die psyche verursacht werden. Für mein Empfinden meist so schmerzhaft und unerträglich, dass es mir nahe liegt zu schreien, und ich tagelang in einem dunklen Raum liege, bis ich mich "auskuriert" habe, oder an ernsthaften Suizid denke... andernfalls die seelischen brandnarben wieder verheilt sind, und ich einen neuen versuch aufraffe, weil ich glaube ich müsse "stark" sein.


    Ich bin gewiss kein "sensibelchen" in dem Sinne, was nicht zurecht kommen würde; im gegenteil ich komme sogar alleine viel besser zurecht, was für die meisten "normalos" schon nicht denkbar ist. Aber zurückweisungen, und enttäuschungen auf Sozialer ebene, reißen oft große löcher in mein befinden, weil der schmerz und die enttäuschung unaufgehalten in meinem inneren seine zerstörerische wirkung entfalten kann...


    Vielleicht findet sich ja jemand wieder ;-) oder ist so nett, und schreibt mir, ob er eher visuell, akkustisch, emotional, oder auf eine andere weise viel sensibler reagiert, als seine Umwelt.

    @ Daedlus,

    danke für deine Antwort auf meinen Beitrag. Ich habe genau das Gleiche festgestellt, wollte aber nicht vorschnell meine Meinung kundtun. Es ist schließlich ein "sensibles" Thema :-p


    Also einen Unterschied habe ich in der Beurteilung gefunden:


    - Empathiker = Begabung


    - HSP = Einschränkung von Lebensqualität


    ":/

    Zitat

    Dann hast Du vielleicht Deine Bewertung nicht bis zum Ende gelesen? ;-) Steht unter jeder drunter. :)z ;-)

    möglich durch den Schock....bin ja so sensibel ;-D

    Zitat

    Oder Du hast schon zuviele Punkte. Noch mehr wäre dann gefährlich sensibel. ;-)

    Für wen gefährlich? Für mich oder andere? ;-)

    ;-D


    ":/


    gibt es denn jemand der unter 200 ist ?


    Ich kenne Niemanden , der von sich behauptet, unsensibel zu sein,


    da fällt mir das Lied von Peter Cornelius ein


    ............bin ja sooooo sensibel.................


    ...............wenn es um mich selber geht ...... :-D


    das trifft auf mich auch manchmal zu ;-)

    215 – man, ich bin dann hier ja der Elefant im Porzellanladen! %:| ;-D


    Ich habe den Test aus Interesse mal gemacht und finde ihn sehr unseriös. Irgendwie werden da physiologische (z.B. Allergien) und psychologische Merkmale (Beziehungsverhalten) zusammengemantscht und daraus dann eine "Diagnose" gebastelt. Von daher ist der Test für eine wirkliche "Testreihe" einfach zu schlecht, die Symptomatik der angeblichen HSP passen auch irgendwie auf jeden. Nicht umsonst gibt es bei anderen Psycho-Tests grundlegende Diagnosekriterien, die eben erfüllt werden (oder auch nicht).