• Hund bei Depressionen?

    Aloha, ich wünsche mir schon lange ein Hund. Und fast genauso lange habe ich auch meine Depressionen. Dazu steht aber mehr in einem anderen Thema von mir. Den findet ihr über meinen Namen denke ich. Nun habe ich mal etwas gelesen, recherchiert und ein Hund soll bei Depressionen helfen. (Jeder kann sich dazu gerne über Google selbst belesen.) Meine Pro…
  • 21 Antworten

    Ich bin auch kein Freund von Menschen, die aus Unbequemlichkeit Tiere einfach abgeben. Ich sehe es sehr häufig, daß erst jede Menge Tiere angeschafft werden und wenn das Tier nicht mehr toll, lieb, hübsch, gesund ist, dann weg damit. :-X


    Deshalb wurde sowas innerhalb unserer Familie sehr, sehr gründlich durchdacht.

    Zitat

    Sicherlich kann man sie auch für ein paar Stunden mit nach Hause nehmen.

    Das ist eher unfair- dem Hund gegenüber. Ich habe mal ehrenamtlich im Tierheim gearbeitet, sensible Hunde sind dann völlig traurig und frustriert, wenn sie wieder im Tierheim abgegeben werden. Daher gaben wir die Hunde nur zum Spazieren gehen raus, aber nicht, um mit ihnen ein paar Stunden in der Wohnung zu sein / ein Zuhause simulieren.

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    GANZ dumme Idee! Ungefähr so dumm als würde man aus gleichem Grund ein Kind kriegen. du siehst die positiven Sachen und denkst: das wird schon! Wird es aber nicht unbedingt und leidtragende sind dann die unschuldigen, schutzbeürftigen Lebewesen die auf dich angewiesen sind, egal ob du depressiv bist, sonstwie krank bist, keine lust hast oder einfach nicht kannst und überfordert bist.


    Und "Tausche Hund gegen 4 Meerschweinchen" (die ja dann offenbar weg sollen) geht ja mal gar nicht. wenn der Hund zuviel wird oder nicht das erwünscht leistet und dir hilft - muss er dann auch weg?


    Es wird nicht klappen das ein Hund dir bei deinen Problemen hilft, dafür ist er auch gar nicht da und es kann nur in die Hose gehen wenn du vornab diese Erwartungen an ihn hasst. zb sagt man ja katzen nach das sie einen beruhigen und gut gegen streß sind und wenn einem alles zuviel ist.. lass es dir von einer katzenmama sagen: bei manchen stimmt es sicher, andre machen aber selbst den Kaffee nervös und regen einen wieder auf.


    Versuch erstmal dein Leben in eine stabile bahn zu bringen und dann kanst du dir immer noch einen Hund zulegen. alles was du aufzählt geht auch ohne Hund. also Struktur schaffen, soziale kontakte, Therapie angehen. und das solltest du auch mal alleine schaffen ohne tierische hilfe, das ist wichtig, denn die Veränderung muss ja von dir selbst ausgehen.


    was machst du wenn es dir schlechter geht, du nicht raus kannst, du in ein Krankenhaus musst? den Tieren ist es egal, die wollen versorgt werden, und ein Hund muss auch raus. Hast du soweit gedacht? hast du da jemanden? Ehrlich, ich war schon manchmal froh, das mein Mann da ist, bzw. ich Geld auf der Seite habe um einen Sitter im Notfall bezahlen zu können. meerschweinchen kommen ja rasch wo unter, aber ein Hund? Hast du da Geld für einen Sitter auf der seite?

    Ich würde mir erstmal keinen Hund anschaffen.


    Du scheinst deine Tiere zwar gut zu halten, doch es wirkt ein bisschen auch so, als ob du sie schnell auch wieder loswerden willst, wenn sie nicht mehr in deinen Lebensplan passen. Die Meerschweinchen möchtest du jetzt abgeben wegen einem Hund.


    Was wird mit dem Hund, wenn du mal wieder arbeiten möchtest oder in den Urlaub fährst?


    Selbst bei einem Teilzeitjob arbeitet man locker 30 Stunden die Woche, dazu kommen die Pausen, die nicht mitgerechnet werden und die Hin- und Rückfart zwischen Arbeit und Zuhause. Du bist dann auch sehr lange aus dem Haus und ein Hund kann psychisch und auch aus Toilettengründen schlecht so lange alleine bleiben.


    Wenn ein Hund krank wird (und das kommt schnell mal vor) musst du zum Tierarzt und das wird teuer. Selbst mit Versicherung die vielleicht nicht alles übernimmt.


    So ein Hund kann für einen Depressiven sicherlich auch schnell zur Belastung werden, wenn man gezwungen ist, sich ständig um ihn zu kümmern und selbst an freien Tagen füh aufzustehen muss, um mit ihm Gassi zu gehen. Da braucht man innere Kraft für.


    Außerdem gibt es Hunde, die nicht nur liebe, freundliche Kuscheltiere sind, sondern die frech sind und bei denen man sich durchsetzen muss. Da fühlst du dich dann sicherlich auch nicht so verstanden, wie du es dir jetzt ausmalst.

    Du setzt die Kosten viel zu hoch an meiner Meinung!


    Man kann für einen Hund wahnsinnig Geld ausgeben - Wenn man beim Züchter kauft, dann alles in Neu im Zooshop kauft und und und...


    Das muss aber nicht sein - Es gibt einige Menschen die für Ihren Hund einen neuen Platz suchen und dann sogar manchmal kostenlos abgeben -- Oder auf einem Bauernhof oder sonst privaz hat ein Hund Welpen bekommen und die geben die ganz günstig ab (ich hoffe in gute Hände %:| )


    ]:D


    Wir füttern Frischfleich das wir einmal im Monat gefroren online kaufen und das kostet ca. 40-50 Euro pro Monat für einen mittelgroßen Hund. Dazu bekommt er immer etwas von unserem Gemüse oder Reis dazu.


    Dann haben wir nur eine OP versicherung für 12 Euro monatlich abgeschlossen um die großen Kosten für den Fall zu decken.


    Unser Hund hat nur die Grundimunisierung und den Chip als Welpe bekommen, mehr nicht. Heute impfen wir nicht mehr, aber das ist unsere persönliche Einstellung und viele Recherchen zu diesem Thema. Im ersten Jahr war unser Hund nur kränklich, jetzt wird er 6 und erfreut sich bester Gesundheit ohne Tierarzt!


    Ausstattung für den Hund - ja was braucht er? Einen Platz und seine Leine und seinen Napf - ab und zu Spielzeug und Kauartikel.


    Platz = alte Wolldecke, ausgedientes großes Kissen usw.


    Leine und Halsband = einmal gekauft oder bei Ebay Kleinazeigen


    Napf = naja - wir haben 3 nichgt mehr für uns benutzte Schüsseln die jeden Tag mit in die Spülmaschien kommen


    Spielzeug = einfach alles :-D Kuscheltiere, Tennisbälle, ausgestopfte Socken


    Kauartikel = in der Frischfleichbestellung mit drin (Putenhälse, Rinderknie, Rindermäuler usw)


    Die Kosten für Deine Meerschweine sind absolut zu hoch! Da musst du umdenken und was anders machen.


    Einfach nur mal so meine Erfahrung und Meinung gepostet - ein Hund kann einem Viel geben aber er muss umsorgt werden -- ich möchte ohne meinen Hund nicht mehr sein -- er ist für mich ein Familienmitglied

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    Ein Hund kann natürlich helfen bei einer psychischen Erkrankung und ich wü'rde es dir auch definitiv empfehlen. Allerdings musst du natürlich darauf achten, dass er auch genaug auslauf bekommt wenn du einemal wieder unmotiviert bist.