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    Man muss nicht hochmütig sein, um immer mal wieder Hundebesitzer zu sehen, die von ihrem Hund gassigeführt werden oder sich ihm sonstwie unterordnen...

    Ja ne is klar, das macht dich natürlich zum Experten. Aber das hast du natürlich auch niemals behauptet, soviel correctness muss sein! Man könnte ja sonst was denken... aber lässt dich direkt in einem ganz anderen Licht erscheinen aber genug der Worte, meine Meinung steht eh schon fest.

    Leute, das ist alles ganz normal. Hunde bewachen Revier und Rudelangehörige. Katzen kommen ins Revier und gucken mal, neugierig wie sie sind. Manchmal kommen sie wieder heile zurück und manchmal auch nicht. Thats life.


    Ein Hund von mir hat alle Katzen, die er sah, gnadenlos gejagt. Bis auf eine, die hat er als jungen Kater (vielleicht 6 Monate alt) aus einem Heuhaufen geholt und war von diesem Moment an die Mama dieses jungen Katers. Alle anderen kriegten weiterhin Saures ;-)


    Ein anderer Hund kannte (natürlich!) alle Mitglieder der "Familie": die Eltern, alle Kinder, alle Hasen, Hühner, Katzen und Kater, ... Der Rüde war zu allen sehr nett und um alle sehr bemüht. Wenn eine Katze (von uns) an seinem Fressnapf war, hat er geduldig gewartet, bis sie fertig war und ist erst dann auch an den Fressnapf gegangen. Eines Tages kam meine Nichte aus der Schweiz mit einem Siamkater mit dem Auto zu uns aufs Grundstück. Sie machten die Autotür auf, stiegen aus, irgendwann auch der Siamkater ... und zack, stand der ohne Kopf da :-o. Oh oh, da war ja was los, aber da kann man nix machen, sowas kann passieren, und dann muss man das regeln.


    Wenn jemand Freigängerkatze(n) hat, muss er immer damit rechnen, dass sie eines Tage nicht mehr nach Hause kommt. Eine wird verschleppt, die andere überfahren, eine andere erliegt den Verführungskünsten des anderen Geschlechts, eine stirbt durch einen Fuchs, eine andere durch einen Hund, so ist das. Wenn ein Nachbar seine Katze auf mein Grundstück laufen lässt und mein Hund sie tötet, dann ist völlig logisch, dass das in der Natur halt so ist, und dass daran weder ich noch er Schuld hat.


    Einmal hatte ich einen Hund, der war bescheiden erzogen, und wir kriegten das auch nicht aus ihm raus, also haben wir ihn weiter verschenkt: der hat hier gewildert, und zwar ist der auf andere Grundstücke gelaufen und hat mal da, mal dort ein Huhn gerissen oder eine Ente oder so. Da muss man halt hergehen, sich entschuldigen und den SChaden ersetzen, es gibt doch niemanden, der das nicht einsehen würde. Wenn sich das wiederholt, muss man was tun, notfalls muss der Hund den Besitzer wechseln, schließlich kann man nicht, umgeben von Bauernhöfen, einen Hund halten, der dann von dort das Geflügel frisst.

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    Ja ne is klar, das macht dich natürlich zum Experten. Aber das hast du natürlich auch niemals behauptet, soviel correctness muss sein! Man könnte ja sonst was denken...

    Ganz genau. Ich habe exakt das gemeint, was ich geschrieben habe: Dass ich mehr Ahnung von Hundehaltung habe als viele Hundehalter. Und dafür muss mein Wissen über Hundehaltung (leider) beileibe kein perfektes Expertenwissen sein. :-/

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    Im Eingangspost wird der Hund als lammfromm und absolut harmlos beschrieben, und das finde ich völlig verdreht, wenn er eine Katze tötet, hier sieht man doch, dass der Hund kein Problem damit hat zu töten.

    Ja das trifft auf alle Raubtiere zu, gibt es damit irgendein Problem?

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    @ smaragdauge

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    Im Eingangspost wird der Hund als lammfromm und absolut harmlos beschrieben, und das finde ich völlig verdreht, wenn er eine Katze tötet, hier sieht man doch, dass der Hund kein Problem damit hat zu töten.

    Man sieht, dass er offensichtlich kein Problem hatte, eine Katze zu töten. Katze = Tier ungleich Mensch ungleich Kind

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    Ich bin nicht sicher, ob ein Hund einen fremden Menschen (ggfs ein Kleinkind als schwächeres Abbild) und ein artfremdes Tier unterscheidet. Es könnte sein, dass er da qualitativ überhaupt keinen Unterschied macht, weil Tiere sich nicht von Dingen wie Moral lenken lassen sondern impulsiv handeln oder bestenfalls abwägen, wie groß die Chance ist, aus einer Auseinandersetzung als stärker hervorzugehen.

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    Ich bin im letzten Jahr beim Spazierengehen von einem Neufundländer angefallen worden, er hat mich ins Bein gebissen, lediglich, weil ich seinem Frauchen Hallo sagte und wir einen kleinen Schwatz angefangen haben.

    Das ist eine schlechte Erfahrung, hat aber nichts mit der Ausgangssituation hier in diesem Fall zu tun. Du bist ein Mensch, keine Katze!

    Wie gesagt, ich könnte mir vorstellen, dass ein Hund keinen qualitativen Unterschied macht zwischen einem artfremden Tier und einem fremden Kind.


    Ich sehe dabei eher bei den Hundehaltern das Problem. Würden sie in jedem Fall 1:1 für ihr Tier haften (also: Hund tötet anderes Wirbeltier, Besitzer wird anstelle des Hundes nach geltendem Recht bestraft, Hund verletzt Menschen, Besitzer wird wegen Körperverletzung bestraft), würden die Hundeschulen sicherlich besser besucht. Aber die Einsicht von Hundehaltern ist leider recht begrenzt, und das wiederum fällt auf das Tier zurück.

    Ja klar, das mag alles stimmen, auch auch Katzen können Schaden anrichten.. unser Nachbar hatte 10 Katzen.. mein Vater musste jeden zweiten Tag! aufs Dach gehen und die Dachluke von den Fäkalien entfernen.. und nun?


    Klar wird dabei niemand getötet und es geht dabei um eine ganz andere Sache, aber es sind Tiere.. Tiere handeln nicht immer so wie wir Menschen das gerne möchten.. Hundeschule hin oder her..


    Was ist mit dem Polizeihund der zu Hause das Kind des Führers Tot biss? Meinst du dieses Tier hat keine Hundeschule besucht?

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    mein Vater musste jeden zweiten Tag! aufs Dach gehen und die Dachluke von den Fäkalien entfernen.. und nun?

    Dann kennst du die Verhaltensweisen von Katzen aber schlecht. Katzen kacken nicht aufs Dach. Katzen vergraben ihre Hinteralassenschaften, damit deren Gerüche nicht für andere rivalisierende Katzen aufgespürt werden kann. So ein Schmarrn ":/