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    Es kommt halt maßgeblich darauf an, wo der Hund die Katze ins Jenseits befördert hat ;-)

    .... sicherlich auch, wie er es getan hat. War es eher ein Versehen/Unfall oder eine Überreaktion? Ein Tier, das, ohne dass es angegriffen wird, überreagiert (z.B. in einen Rausch gerät), ist gefährlich, und in einem solchen Fall würde ich vielleicht sogar ein Einschläfern befürworten. Nicht als Strafe sondern als Schutz der Umwelt. Meiner Meinung nach haben viele Hundehalter ihre Hunde nicht wirklich im Griff. Ich persönlich bin in der Lage, einen 30 - 40kg schweren Rüden zu halten (mußte ich auch schon, und es war noch nicht mal meiner), wenn ich dagegen Kinder oder sehr zierliche Frauen mit einem solchen Exemplar spazierengehen sehe, finde ich das unverantwortlich. Wie gesagt, würden die Strafen 1:1 vom Hund auf den Halter übertragen, würden die Halter verantwortungsvoller mit ihren Zöglingen umgehen.


    Magst Du eigentlich Katzen?

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    Dennoch vermisse ich das Verständnis für die anderen Tierhalter, die ein Haustier verloren haben aufgrund der Aggression eines Hundes.

    Wo lasse ich das Verständnis vermissen? Ich habe ja erklärt, dass ich durchaus die Trauer verstehen kann, dass es aber immer noch das Problem des Katzenbesitzers ist, wenn er seine Katze frei laufen lässt. Vielleicht täte es gut, eine Diskussion von vornherein zu verfolgen und nicht nur den Eingangsbeitrag und die letzte Seite zu lesen. Es ist immer etwas blöd, wenn man bereits Geschriebenes nochmal aufwärmen darf.

    @ MatzeG

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    Mal angenommen, Nachbars Pudel kommt kläffend auf unser Grundstück, und meine Katzen machen mit ihm kurzen Prozess? Es wurde ja festgestellt, das Katzen blutrünstig sind, also ist das nicht abwegig.


    Was wäre dann, tja Pech gehabt, oder große Probleme

    Wenn Nachbars Pudel auf dein Grundstück kommt und er wird dabei durch einen Unfall blöderweise tödlich verletzt, ist das in der Tat "Pech gehabt". Ob das nun dein eigenes ausparkendes Auto, deine Killerkatzen oder deine spielenden Kinder sind, die aus Versehen das Tier verletzen, ist dabei ziemlich einerlei.

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    Wenn allerdings ein Hund eine unserer Katzen töten würden, sähe das ganz anders aus, da würde ich dafür sorgen, dass es Konsequenzen gibt.

    So weit ich weiß ist das dann Sachbeschädigung. Ich weiß, hört sich komisch an. Für mich sind das auch alles Familienmitglieder aber ich hab mir das nicht ausgedacht. Außer du meinst jetzt Selbstjustiz.

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    .. sicherlich auch, wie er es getan hat. War es eher ein Versehen/Unfall oder eine Überreaktion? Ein Tier, das, ohne dass es angegriffen wird, überreagiert (z.B. in einen Rausch gerät), ist gefährlich, und in einem solchen Fall würde ich vielleicht sogar ein Einschläfern befürworten.

    Och mensch, Smaragdauge, hast du dir wenigstens mal durchgelesen, warum der Hund die Katze angegriffen hat?' ":/

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    Magst Du eigentlich Katzen?

    Ja, sehr. Ich hatte mal vier, u.a. den Kater, den meine Schäferhündin aus dem Laubhaufen geholt hat, hab einmal eine Katze mit abgerissenem Vorderbein (Fuchsfalle?, Marderfalle?) wieder hoch gepäppelt, damals war ich ungefähr 8 oder 10, und habe eigentlich immer mit Katzen gelebt.


    Ich mag Katzen, und ich mag Hunde, also das, was ich für einen Hund halte, und dazu gehören keine Schiwawas und Konsorten ;-).


    Wenn eine fremde Katze auf mein Grundstück kommt, auf dem auch einer oder mehrere Hunde leben, dann ist die Katze halt sozusagen in Gottes Hand. Da kannst du nicht unbedingt "Konseqenzen" verlangen.

    Fressen und gefressen werden ist nun mal die Natur. Nur wir Menschen regen uns darüber auf und da schliesse ich mich nicht aus. Eine Katze fängt Vögel, aber nur wenn sie krank sind, einen gesunden würde eine Katze nie bekommen oder die kleinen, die noch nicht fliegen können und Mäuse...., so ist die Natur. Damit wird auch verhindert, dass sich Tiere wie z.B. Mäuse ausbreiten ohne Ende. Am Aussterben von Vogelarten sind keine Katzen schuld. Dass der Hund jetzt die Katze erwischt hat, man kanns nicht ändern. Allerdings würde ich mir als Nachbar auch meine Gedanken machen. Ich selbst habe Katzen und die laufen täglich an 2 Hunden vorbei. Schäferhund und Labrador. Der Schäferhund ist extrem agressiv und ich hab Angst vor ihm. Er macht auch immer wie irre, wenn die Katzen vorbei gehen, aber er hat ihnen noch nie was getan. Der Labrador legt sich flach auf den Boden und hofft, das eine meiner Katzen zu ihm kommt, damit er mit ihnen kuscheln kann. Der ist völlig irre mit Katzen. %:| Ich würde mir kein Urteil über den Hund und das was er getan hat oder nicht bilden, ohne ihn zu kennen. Würde der Labrador eine meiner Katzen tot beissen, wäre ich geschockt, sauer, traurig, entsetzt, alles, aber ich würde niemals behaupten, dass er gefährlich ist. Mir wäre dann klar, dass da was nicht stimmt, was müsste geklärt werden. Würde es der Schäferhund tun, würde ich anders handeln, weil er in meinen Augen ein gefährlicher Hund ist und das sagt sogar seine Besitzerin. Ohne den Hund zu kennen kann man sich kein Urteil bilden!

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    Eine Katze fängt Vögel, aber nur wenn sie krank sind, einen gesunden würde eine Katze nie bekommen oder die kleinen, die noch nicht fliegen können

    Auch das ist ein großer Irrtum. Eine Katze kann jeden Vogel fangen, es sei denn es ist ein Fischadler oder ein Geier oder so. Katzen sind nämlich einfach schlauer als Vögel und können Vögeln Fallen stellen.

    Ich verstehe die Aufregung hier nicht. Dass der Nachbar sich aufregt, ist normal, er ist nun mal nicht unparteiisch, es ist seine Katze gewesen, hätte mich auch geärgert. Einer Nachbarin von mir ist übrigens das Gleiche mit ihrer Katze passiert nur mit dem Unterschied, dass der Hund unbeaufsichtigt in ihr Grundstück eingedrungen war, er war ausgebüxt. Sie hat ihn dann sogar noch ins Tierheim bringen müssen.. In diesem Fall ist klar, dass der Halter für gewisse Unannehmlichkeiten aufkommen musste.. Verdienstausfall, Ersatz des monetären Werts der Katze. Aber mehr dann auch wiederum nicht.


    Im Falle der TE wars schlichtweg Pech, dass der der rauflustige Kater in die Fänge des Hundes geraten ist. Übrigens hat mein Hund auch deutliche Unterschiede gemacht zwischen Katzen, die zu unserem Haushalt gehören und fremden Katzen, die im Garten herumschlichen. Das ist ganz normal und ich würde auch nicht ausschließen, dass sie in diesem Fall ebenfalls unsere Katzen verteidigt hätte.


    Ich würde versuchen, die Leute zu beschwichtigen, hingehen, entschuldigen, irgendsowas. Mehr kann und muss man auch nicht tun. Allerdings würde ich auf den Hund aufpassen, manchmal kommen die Leute auch auf die Idee, sich zu rächen.

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    Wenn eine fremde Katze auf mein Grundstück kommt, auf dem auch einer oder mehrere Hunde leben, dann ist die Katze halt sozusagen in Gottes Hand. Da kannst du nicht unbedingt "Konseqenzen" verlangen.

    Es ist ja wirklich blöd, dass das auf dem Grundstück des Hundebesitzers passiert ist. Trotzdem kenne ich es eher so, dass ein Hund sein Terrain bewacht und nicht alles killt, was sich darauf befindet, mal flapsig ausgedrückt. Es könnte sich ja wirklich mal ein Kind darauf verirren (und nein, ich gehör nicht zu der "stell-dir-vor-es wäre-ein-Kind-Fraktion"). Und dann?

    Mal ne andere Frage: ich sitz im Garten-meine Katze liegt ein paar Meter neben mir-ein Fuchs taucht auf-greift meine Katze an, die Katze hat keine Chance gegen ihn-versucht sich zu wehren, es gelingt nicht. Ich versuche den Fuchs zu vertreiben, er ignoriert mich, lässt von der Katze nicht ab-was mach ich dann? Ich würde ihn in letzter Konsequenz töten. Nichts anderes hat der Hund getan-ich nehm nämlich immer noch rein gar nicht an, dass er den Kater sofort-beim kleinsten Geräusch durch einen Genickbiss getötet hat. Viel mehr war es vielleicht so, dass er gedroht hat, der vorwitzige Kater ihn ignoriert hat-ja, ja, der tut ja sonst auch nichts. Die Katze geschrien hat, der Hund den Kater wegschaffen wollte und so leid es mir tut: Normal packen diese Hunde und werfen den Angreifer weg...nur leider sind das sehr mächtige Tiere und so ein Katzengenick ist nicht ganz so stabil. Das ist alles reine Spekulation, aber ich bin davon überzeugt, dass es ähnlich ablief. Ich hätte genauso gehandelt-hätte der Kater nicht losgelassen, dann hätte ich ihn auch weg gemacht. Sicher nicht mit den bloßen Händen-eher mit den Beinen und das kann halt auch schnell mal schief gehen. Ich hab Katzen schon mal kämpfen sehen und das hört sich grauenhaft an-der Hund war sicher geschockt und hatte impulsiv richtig gehandelt. Woher soll er denn wissen, dass der Kater die Katze nicht getötet hätte?