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    So ein Quatsch. Und wenn du bei jemandem einbrichst und brichst dir dort ein Bein, dann verklagst du auch den Hausbesitzer? Oder wie?

    Nee, im Prinzip hat er schon Recht....nur in diesem speziellen Fall gibt es anderslautende Gerichtsurteile

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    Nach Ansicht des LG Mainz (Az. 3 S 8/04) oder des OLG Frankfurt (Urteil vom 12.01.2007, AZ: 19 U 217/06) hingegen haften alle Hundehalter zu gleichen Teilen für den Schaden, der bei einer Massenbalgerei entsteht, wenn einer der Besitzer bei dem Versuch verletzt wird, die Tiere zu trennen,. Dabei kommt es nicht darauf an, welcher Hund den Schaden verursacht hat.


    Daneben kann es passieren, dass ein Tier des Tierhalters durch ein anderes verletzt wird. Der Tierhalter des verletzten Tieres hat dann einen Schadensersatzanspruch gegen den Halter des verletzenden Tieres.


    Hat aber das verletzte Tier selbst, zum Beispiel als Welpe durch wildes Spielen und Herumtoben, zur Schadensentstehung beigetragen, so muss sich der Tierhalter diese Realisierung der Tiergefahr seines eigenen Welpen anspruchsmindernd anrechnen lassen.

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    Wie kommt man auf diese arrogante und anmaßende Ansicht, daß manche Tiere mehr wert sind als andere? Weil sie putziger gucken können?

    Das kommt davon, dass 99% der Menschen heute Katzen oder Hunde im Freien (Bauernhof, Gartenbau, ...) gar nicht mehr kennen. Aber alle bilden sich ein, von Hunden oder Katzen was zu verstehen.

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    Ja, Katzen sind eine Gefahr für Kleintiere. Aber sofern es sich um Haustiere handelt, ist es ja wiederum in der Verantwortung der Besitzer, deren Käfige so zu gestalten, dass keine Katze in den Käfig kann...

    Nochmal zu dieser Aussage: Wenn Sie dieses so ernst gemeint haben, dann gehe ich mal noch weiter:


    Ja, Hunde sind eine Gefahr für Katzen. Aber sofern es sich um Hauskatzen handelt, ist es ja wiederum in der Verantwortung der Besitzer, deren Käfige so zu gestalten, dass kein Hund in den Käfig kann...


    Sie merken was? Und daß ich wegen Nachbars Katze meine Kleintiere in Käfigen halten muß erschließt sich mir sowieso nicht.

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    Wie kommt man auf diese arrogante und anmaßende Ansicht, daß manche Tiere mehr wert sind als andere?

    Das kommt daher, das viel die Haustiere, als Erweiterung oder Stellvertreter ihres Ich's ansehen und sich selbst sehr wichtig nehmen.

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    Der große Unterschied ist, dass eine Katze für Menschen keine Gefahr darstellen kann.

    Gemeint ist wohl, dass Katzen einen Menschen nicht durch aggressives verhalten Schaden können. Weiß nicht ob das stimmt. Ich kann mich an eine ziemlich große streunende Katze erinnern, die so aggressiv war, dass sie sogar einen sehr großen und nicht feigen, ausgewachsenen Schäferhund im Zaum hielt. Das Mistvieh (die Katze) war sicherlich auch für Menschen gefährlich.


    Aber davon mal ab, können Katzen Krankheiten übertragen (z.B. die Toxoplasmose) und es gibt natürlich sowas wie Katzenhaarallergie.

    Ich finde die meisten hier übertreiben maßlos die Katze war in dem Revier des Hundes und der Hund hat die Katze auch nicht zerfleischt sondern gebissen und die Katze ist an den folgen gestorben, es war das Revier des Hundes und der Hund war gesichert, entschuldigt euch aber damit hat es sich..

    wäre eine fette Ratte durch den Garten gerannt und der Hund hätte sie totgebissen, wäre der Tenor hier sicher anders. Wieviele von euch haben einen Hund, der nach Mäusen gräbt--wenn er eine erwischt: würde er mit ihr spielen oder sie töten?


    Hund und Katzen leben in freier Natur selten in friedlicher Co-Existenz.


    Ich lebe auf dem Land, der etwas weiter entfernte Nachbar hat 3 Jagdhunde. wir hoffen, dass unsere Katzen clever genug sind, diesen garten zu meiden, denn wenn einer der Hunde sie erwischt, wären sie tot. Und die Katzen klauen gelegentlich einen Fisch aus dem Teich des anderen Nachbarn. Und Nachbars Hund hat unseren Hasen getötet...... es sind domestizierte Raubtiere!


    Hätte das Tier etwas völlig artfremdes getan, sollte man sich Sorgen machen, aber es war zwar ein unerwünschtes, jedoch nicht komplett artfernes Verhalten. Dass ein katzentötender Hund in einem Wohngebiet nicht so gut ankommt, ist natürlich verständlich!!

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    Ja, Katzen sind eine Gefahr für Kleintiere. Aber sofern es sich um Haustiere handelt, ist es ja wiederum in der Verantwortung der Besitzer, deren Käfige so zu gestalten, dass keine Katze in den Käfig kann...

    Ach, und Kleintiere haben weniger Recht auf Leben, als andere Tiere? Warum?

    Hä? Wie um alles in der Welt kann man denn das in meine Aussage hineininterpretieren?! ??? :-o :-o :-o Manche hier lesen echt seltsam. ":/ Es geht einfach darum, dass Kleintiere nunmal viel gefährdeter und wehrloser sind. Eine Katze kann einem Hund meistens davonlaufen, das wird ein Meerschweinchen oder ein anderes Kleintier bei einer Katze nicht schaffen. Wenn man Kleintiere im Garten hält, ist es also einfach nötig, sie in einem sicheren Gehege zu halten. Ein 30 cm hohes Gehege, das dem Kleintier das ausbüchsen unmöglich macht, nicht aber Raubtieren den Zutritt, ist einfach hochgradig unsicher. So kann man Kleintiere doch nicht halten, wenn einem was an ihrem Leben liegt?!

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    Und warum muß ich auf meinem Grundstück meine Kleintiere vor irgendwelchen fremden Katzen beschützen?

    Nicht nur vor Katzen. Auch vor Wildtieren. Selbst wenn es von jetzt auf gleich keine Freigängerkatzen mehr gäbe, wären unzureichend gesicherte Kleintiere im eigenen Garten noch immer in Gefahr! (Und man muss nicht glauben, dass es eher städtischen Gebieten, keine Füchse etc. gäbe... ;-) )

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    Ganz großes Kino hier!


    Eine 4 minus für die viele Ironie, die keiner versteht, eine glatte 2 für die Ansicht der Schuhsüchtigen, die hier noch halbwegs die Füße auf dem Boden behält, aber die 1plus geht heute - TADA - an den kleinen Prinzen:

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    Natürlich, Pech gehabt. So ist die Natur. DAnn muss man zum Hundehalter (ist ein Pudel ein Hund?) hingehen und sagen "es tut mir leid, dass meine Mörderkatzen ihr Kopfkissen gefressen haben". So einfach kann das Leben sein.

    Ich hab echt gelacht. Danke.


    Ach so, damit das hier nicht noch am Ende noch abreißt, hier mein Öl ins Feuer: Als Katzenfreund (sorry, aber ist so, auch wenn ich es richtig fand, was der Hund gemacht hat) hier meine Anekdote: mein Vater hatte ( *:) an Lola - welche auch immer) Schafe und wenn sich da mal wieder ein Hund dazwischen geworfen und seine 5min gekriegt hat, dann wurde da kurzen Prozess gemacht: Schrotgewehr, den Halter kurz gebeten, seinen Hund zurückzurufen (plötzlich war das Grinsen weg) und paff. So ein Hund rollt wie ein Hase aus dem Lauf.


    Wie sagte Shojo so schön: dann echt kein Saft mit Keksen mehr.

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    (Und man muss nicht glauben, dass es eher städtischen Gebieten, keine Füchse etc. gäbe... )

    Der Fuchs kann auf die Schnelle den Zaun nicht überwinden und er wird sich hüten im hellen Tageslicht mit großem Budeln anzufangen. Greifvögel suchen nach vom Urin verfärben großen Flächen auf der Wiese. Der Hamster wird da während seines nur Mehrstündigen Aufenthalts nicht groß auffallen.


    Tagsüber sind also Kleintiere im Garten doch recht sicher, nur die Katze ist eine Gefahr.

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    Der Hund gehört definitiv weg, ich würde sogar noch eine Schadenersatzforderung an den Halter stellen, weil dieser für alles und immer für die Schäden eines Hundes aufkommen muss

    Nachdem ich dem kleinen Prinzen eins gewischt habe, weil ich einen ironisch gemeinten Beitrag nicht als ironisch erkannt habe, was mir sehr leidtut, bin ich jetzt vorsichtig. Ich betrachte also diesen Beitrag auch ganz unbedingt als ironisch.

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    Ich erkenne darin nicht die angebliche Aggressivität, sondern eine nüchterne Betrachtungsweise

    Ist sehr oft so, dass ich höre (beziehungsweise: lese. Hören tu ich das sehr selten), ich sei kaltherzig/aggressiv, und wenns mein Kind/Hund/Buch wär und so, dann. Der neueste Vorwurf ist dann "lethargisch", was mich zugegebenermaßen enorm überrascht hat und auch wirklich noch NIE da war, aber immer wieder was Neues hält ja jung. ;-D
    Ich bin aber tatsächlich aggressiv. Nüchterne Betrachtungsweise, ja, und inhaltlich steh ich auch dahinter, aber wenn jemand dahinter großen Zorn erspürt, dann spürt er richtig. Ich habe ein paar Hühnchen mit der Evolution zu rupfen, [...] und wenn ich das, was ich lese, nicht glauben kann, werde ich wirklich wütend. Natürlich darf jeder denken, wie er will, aber [...] Man darf nicht den Nachbarn anzeigen, weil die eigene Katze in dessen Garten vom dort beheimateten Hund getötet wurde und alle darüber entsetzt sind, und man darf auch nicht das rechtfertigen oder gutheißen. Man darf nicht für die eigene Perspektive gänzlich andere Maßstäbe anlegen als für die Perspektive anderer. Man darf nicht den kategorischen Imperativ derart kategorisch verweigern. Finde ich. Macht mich fuchsteufelswild.

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    Der Hund gehört definitiv weg, ich würde sogar noch eine Schadenersatzforderung an den Halter stellen, weil dieser für alles und immer für die Schäden eines Hundes aufkommen muss.

    Klar, wenn so etwas auf der Strasse passiert, oder irgend auf öffentlichem Gelände, im Wald, auf der Wiese, liegt die Schuld beim Hundebesitzer.


    Hier ist es aber auf dem eigenen Grundstück passiert, sorry aber da hat einzig und alleine die Katze "schuld"

    @ Shojo

    Ja mich auch aber so ist das halt bei Menschen die viel denken und sich was daraus machen was andere so denken oder auch nicht.


    Also dafür, dass du innerlich so wild bist, hast du dich wirklich noch sehr gut ausgedrückt, das klappt bei mir oft nicht so gut ;-)

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    Klar, wenn so etwas auf der Strasse passiert, oder irgend auf öffentlichem Gelände, im Wald, auf der Wiese, liegt die Schuld beim Hundebesitzer.

    Kann sogar sein das du selbst dann keinen Anspruch auf Schadensersatz hast. Je nachdem wie weit die Katze vom eigenen Haus entfernt ist und wem der Hund gehört, zB einem Jäger.

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    So kann man Kleintiere doch nicht halten, wenn einem was an ihrem Leben liegt?!

    Da mir an Tieren allgemein etwas liegt, halte ich mir auch keine nur zu meiner persönlichen Belustigung. Hamster, Meerschweinchen, Hasen usw. zähle ich auch da runter.


    Allerdings gibt es in meiner Familie auch Schweine, Kaninchen, Hühner, Gänse, Tauben usw – denen geht es soweit gut, die werden, wenn möglich, in riesigen umzäunten Arealen gehalten und irgendwann kommt der Bolzenschuß resp. wird ihnen der Hals umgedreht und sie werden gegessen.


    Die Katze welche da ist, ist zugelaufen, wird gefüttert und wenn sie bleibt ist schön, wenn nicht dann... nunja, isse eben weg.

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    Nur nützen wird es nichts. Die, die ähnlicher Meinung sind, nicken ab, und die, die lieber herumwüten wollen, blenden alles aus und wüten weiter.

    Vergleiche meine Beiträge und die diesbezügliche vollkommene Ignoranz.


    Wenn ich es nicht schon gewohnt wäre, wäre ich enttäuscht :-)

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    Ich bitte sehr darum, nicht mit Lola2010 verwechselt zu werden!

    Och, Verwechslungen sind doch lustig ;-)

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    Wie kann man da am Besten schlichten? Was würdet ihr tun?

    Um nach den ganzen Diskussionen zur eigentlichen Frage zurückzukommen, denn die Frage nach dem "warum" macht den Vorfall nicht ungeschehen:


    Schwierige Sache, wenn mit denen nicht zu reden ist. Und ich finde es fies, dass sie Horrorgeschichten rumerzählen, das muss nicht sein, Schock und Trauer hin oder her.


    War das Verhältnis vor dem Vorfall auch eigenartig? Wenn ich mich in deren Lage versetze und so etwas wäre einer von meinen Katzen passiert, dann wäre ich unendlich traurig, geschockt und würde keinem Hund mehr trauen. Und ich hätte einen Hass auf die Hundebesitzer, die ihr Tier nicht "unter Kontrolle hatten". Wäre ich die Hundebesitzerin wäre ich ebenso geschockt und würde wahrscheinlich versuchen eine Erklärung zu finden für das was da passiert ist. Fakt ist: das wird die nicht interessieren. Da nützen keine Erklärungen und Rechtfertigungen, so etwas ist nicht wieder gut zu machen, weil es für die Nachbarn zu emotional ist.


    Irgendjemand hatte die Idee mit dem Brief, habt ihr das schon versucht? Darin würde ich nur keine Erklärungsversuche oder Vorwürfe oder "der Hund ist ja so lieb" schreiben. Dass die "gute Nachbarschaft" fortan einen Knacks haben wird ist unvermeidbar, aber vielleicht lässt sich ein halbwegs normaler Umgang miteinander finden wo keiner den anderen mies macht, und der Hund in Zukunft noch besser beaufsichtig wird.