Man kann versuchen, die Leute wieder gnädig zu stimmen. Das ist aber auch abhängig von der Vernunft der Nachbarn, sie hassen jetzt den Hund, was ich total verstehen kann, ich würde das "dämliche Viech" sicher auch ans Ende der Welt wünschen und in die Fänge eines Eisbären, wenn es mein Kater gewesen wäre. Aber das muss man trennen könnten von dem, wie man in Zukunft als Nachbarn miteinander umgeht. Es gibt Schlimmeres, was ein Hund, auch unbeabsichtigt, anrichten kann. Alte Leute umstoßen, zum Beispiel, die danach zum Pflegefall werden, was aktuell gerade in meinem Umfeld passiert ist.

    Ich würde nächste Woche nochmal rüber gehen und erklären, dass ihr selber wirklich nicht damit gerechnet hätte und es euch wirklich sehr Leid tut, dass euer Hund ihr geleibtes Tier getötet hat.


    Ihr könnt es nicht rückgängig machen und auch nicht wieder gut machen würde. Ihr aber der Meinung seid, dass es nichts bringen würde den Hund einschläfern zu lassen (Diesen Gedanken daran finde ich schon wirklich schrecklich, da der Hund ja irgendwie nichts dafür kann).


    WIrklich nichts runterspielen und wirklich Anteil nehmen. Und das alles in ruhigen Ton, auch wenn der Nachbar (verständlicherweise) sehr emotional reagieren wird.

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    6. Kinder haben eine gewisse Intelligenz und reagieren auf einen bedrohlichen Hund mit Angst, Hunde registrieren das, das Kind wird sich vermutlich zurückziehen, Hund ebenso.

    Das ist definitiv nicht richtig. Flucht löst bei vielen Hunde den Jagd-/Verfolgungsimpuls aus. Von daher ist mir schon als Kind gesagt worden, nicht wegzulaufen, da Flucht Hunde triggert, außerdem sind sie meistens sowieso schneller als ein Kind auf kurzen Beinchen.

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    7. Wir sprechen hier von einem normalen Hund, zwar vorbelastet aber mit Erziehung etc. nicht von einem neurotischen Tier das sich streicheln lässt, dann aber ohne Vorwarnung zubeißt.

    Wir sprechen hier von einem Hund aus "schlechter Haltung". Und ein solcher Hund ist per se schon ein Sicherheitsrisiko. Also noch über das normale Risiko hinaus.

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    Wie die Katzen an die Junghühner und Hasen kommen? Schon mal was von Freilandhaltung gehört %-| ? Das ist möglichst artgerechte Haltung von Hühnern und anderen Tieren-die Gehege sind eingezäunt...Na, sie gehen auf das Grundstück und klettern über die Absperrungen. Hier werden Katzen nicht so verwöhnt und haben halt Hunger...die leben halt auf Höfen und manche sind wild.

    Ja der Bauer neben mir hält Freilandhühner (riesiges Areal), aber die sind von oben und den Seiten gesichert (allein schon wegen der Krähen und Greifvögel). Und auch die haben eben die 10-15 Katzen rumrennen und da passiert nichts. Bei meiner Freundin laufen 15 Hühner den ganze Tag auf dem Hoflatz ungesichert rum, passiert auch nie was, auch wenn da wilde Katzen rumrennen. Von daher verstehe ich wirklich nict, wie das bei dir angeblich immer passieren soll. ":/


    Und Kaninchen müssen sowieso geschützen Auslauf haben wegen Mardern, Krähen und Greifvögeln. Es ist fahrlässig diese ungeschützt draußen zu lassen, also ohne Netz als Dach. Für eine Krähe oder Greifvogel die perfekte Essenseinladung.

    @ Beetlejuice

    EIne Maus ist die natürliche Nahrung der Katze. Deshalb fängt sie sie auch. Und wenn du mir mit so komischen Argumenten kommst, dass eine Katze diese ja umbringt, hallo das ist ihr natürliche Nahrung.


    Wie kannst du es vertreten, dass die Stadt und Unternehmen (also der Mensch) sie als ungeziefer sieht und überall Rattengift auslegt? Der Todeskampf dauert mehrere Tage. Danach werden sie nicht gegessen sondern weggeschmissen.

    Katzentobi, das ist mir egal wie die das machen. Das geht mich nichts an. Meine Großeltern machen das so und die Gehege sind überdacht, aber nicht ganz zu-Greifvogel ist schon mal nicht mehr. Meine Großeltern machen es so und haben für die Aufgabe mehrere Kangals...das ist doch ihre Sache. Hier gibts auch Füchse und noch diverse andere Tiere wie Lämmer und glaub mir du hast nicht die Kohle und die Möglichkeiten ne Schafherde von ca. 1000 Tieren einzuzäunen von oben unten und den Seiten. Die wechseln ihren Platz...die grasen. Hier kommt halt nicht die Katz, sondern der Fuchs. Es ist so einfach einfacher und ich glaub auch, dass der Bauernhof und die Menge an Tieren bei Weitem deine Annahme übersteigt. Du lebst in einer Traumwelt. Wir brauchen hier nichts sichern, wir haben die Hunde. Ein Fuchs kommt auch durch dünnen Draht durch, wenn er will und graben kann der auch. Komm, du hast doch keine Ahnung davon...

    Gras wachsen lassen ist hier fehl am Platze.


    Rübergehen, eine Flasche Wein mitnehmen, oder eine Schachtel Pralinen oder so und dein Bedauern zum Ausdruck bringen, darüber, was vorgefallen ist. Sagen, dass es dir leid tut, aber dass du da nichts machen kannst, und dass der Hund auf "seinem" Grundstück nun mal das Sagen hat und die Katze einfach Pech hatte. Wenn die Nachbarn für fünf Pfennig Grütze in der Murmel haben, dann sehen die das bei Lichte betrachtet genau so.

    katzentobi reiß nicht alles aus dem Zusammenhang bitte. Mir ist klar das Katzen Mäuse fressen und auch Vögel.. ist mir auch schnurz... nur ich finds albern katzen das zu erlauben und beim Hund der dann ne Katze beißt (auf dem eigenen Grundstück also nicht mal wildernd) dann der Aufschrei kommt. Bei Katzen wird immer alles so schön toleriert, das find ich seltsam. Rational gesehen das gleiche.

    Ich denke auch, dass das wohl die beste Möglichkeit ist und man das wirklich machen sollte und natürlich Verständnis zeigen..


    Wisst ihr.. ich hatte mal Rennmäuse, zwei Stück in einem riiiesigen 140 cm großen Aquarium, mit super toller katzensicherer Abdeckung.. bis ich dann ein Wochenende im Urlaub war und mein Papa die Rennmäuse versorgte.. er hat die Abdeckung nicht richtig eingerastet, mein Kater hat sie abgenommen und sich die Neugierige der beiden Mäuse genommen, getötet und meinem Vater vor die Füße geworfen.. die andere hat sich versteckt und überlebt..


    Wer war daran Schuld? WIR, weil wir das Aquarium nicht richtig abgesichert haben und mein Kater deshalb seinem Trieb nachgegangen ist..Stellt euch mal vor, ich hätte dann drüber nachgedacht ihn einzuschläfern :-o ich glaube ich wäre hier getötet worden.


    Genau wie der Hund seine Aufgabe verrichtet hat.. trotzdem verstehe ich, dass es bei einem so großen Hund * schon etwas anderes* ist, weil man eben schon eher denkt, dass es auch ein Kind sein könnte.. aber ich denke schon, dass ein Hund das sehr gut unterscheiden kann.. aber das wurde ja nun auch hier sehr genau ausdiskutiert ;-).


    Man muss das Tier auf jeden Fall im Auge behalten, das ist mir durchaus bewusst und wie gesagt, kleine Kinder werden nicht mit ihm alleine gelassen, niemals.. auch vor diesem Vorfall nicht

    Und Tobi, bevor ichs vergesse: Nee, das Hasengehege ist nicht überdacht, da stehen nur Hütten drin. Hast du eigentlich eine Vorstellung wie teuer es ist sowas zu überdachen. Das sind mehrere Hektar Land. Da stehen 100 Jahre alte Bäume drüber und im Sommer hat kein Greifvogel Sicht. Und im Winter müssen Verluste einkalkuliert werden-nur der Greifvogel holt sich vielleicht zwei mal im Jahr einen Hasen-wir haben hier kaum Greifvögel und die Krähen haben keine Chance. Wie gesagt, die Hunde passen auf. Ne Krähe kann sich nicht so schnell einen Hasen krallen und die Jungen sind in den Hütten. Und was wahrscheinlich noch erstaunlicher ist: Die Hunde sind teils frei-sonst könnten sie ihre Arbeit nicht machen. D. H. natürlich sind die Hunde, die die Schafeherden bewachen nicht eingezäunt. Und weißt du was? Die gehen nicht auf die Jagd und reißen Tiere...die machen nur ihre Arbeit. Ob dus glaubst oder nicht. Seit Jahrhunderten sind sie frei bei den Schafen und kennen ihren Grund.

    Als kleines Kind (6, 8 Jahre alt) war unser Schäferhund mein bester Freund. Mit dem konnte ich alles machen, ihm die Finger in die Nase stecken, oder ihn vor meinen Schlitten spannen und mich von ihm ziehen lassen, der hat höchstens mal geknurrt, wenn ich es zu doll getrieben hatte. Aber da mich ja mit Hunden schon als Kind auskannte, wusste ich auch, dass ich da was falsch gemacht hatte. Also dieser Hund hätte mir nie was zu leide getan!

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    eine Flasche Wein mitnehmen, oder eine Schachtel Pralinen oder so

    Würde ich niemals nicht machen! :-o Das macht man, wenn man sich bedankt oder irgendwas feiern will... Aber doch nicht zu so einem Anlass. :|N Ich denke es würde die Situation noch weiter eskalieren lassen, wenn sie so gefühllos wären, dem trauenden Ex-Katzenbesitzer Wein oder Schokolade zum Trost (oder was auch immer der Gedanke dahinter sein mag) zu bringen.

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    und die Katze einfach Pech hatte.

    Das mag faktisch richtig sein, aber wenn man nur das zum Ausdruck bringen will, dann kann man sich den Besuch bei dem Nachbarn gleich sparen. Das ist das Gegenteil von Deeskalation, sondern würde mit aller höchster Wahrscheinlichkeit nur Öl ins Feuer gießen...