beetlejuice, der link, von dem du sprichst, das war ein auszug aus einem urteil. du weisst schon, was kasuistik ist? wenn nicht, empfehle ich dir diesen link. ;-) wenn du den zusammenhang zu meinem ersten beitrag nicht verstehst, frag mich gern. *:)

    Zitat

    Aber wenn es solche und solche urteile gibt scheint die gesetzeslage wohl nicht klar?

    Die Einzelfälle sind einfach zu unterschiedlich, um den hier vorliegenden eindeutig und abschließend zu bewerten.

    Zitat
    Zitat

    Aber wenn es solche und solche urteile gibt scheint die gesetzeslage wohl nicht klar?

    Die Einzelfälle sind einfach zu unterschiedlich, um den hier vorliegenden eindeutig und abschließend zu bewerten.

    die gesetzeslage ist nur selten eindeutig (zb bei totschlag; a schlägt um zu töten, b ist tot = mindestens totschlag). zu bewerten ist IMMER der konkrete einzelfall.


    diesen konkreten einzelfall hier darf keiner rechtlich bewerten. obwohl manch einer könnte. das ist hier im forum nicht erlaubt.

    Also wäre das Sachbeschädigung durch unterlassen? Bzw fahrlässige Sachbeschädigung? Gibts das überhaupt. .


    Meine erste google suche zeigt viele fachleute die drüber streiten. .scheint selbst unter juristen alsonicht eindeutig zu sein.

    @ Balenciaga

    Zitat

    das könntest du dir auch ganz leicht selbst erklären, wenn du den entsprechenden link hier im faden anklicken würdest. ich schreibe, dass es falsch ist und nicht mehr, weil rechtsberatung hier im faden verboten ist. es gilt § 833 S. 1 BGB:


    "Wird durch ein Tier ein Mensch getötet oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen.".


    das ist das gesetz. das gesetz gilt. der tierhalter ist verpflichtet. alles andere, worauf du (vielelicht?) anspielen möchtest, hund/katze/garten, ist reine kasuistik (!!) und spielt sich ausserdem wenn dann auf der ebene des mitverschuldens ab. die ersatzpflicht besteht zunächst, scheißegal, ob der köter in seinem eigenen oder in nachbars garten andere tiere futtert.

    Nicht ganz richtig, der Text geht nämlich noch weiter:


    "Die Ersatzpflicht tritt nicht ein, wenn der Schaden durch ein Haustier verursacht wird, das dem Beruf, der Erwerbstätigkeit oder dem Unterhalt des Tierhalters zu dienen bestimmt ist, und entweder der Tierhalter bei der Beaufsichtigung des Tieres die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beobachtet oder der Schaden auch bei Anwendung dieser Sorgfalt entstanden sein würde."


    D.h., der Hund lag in einem ausbruchssicheren Garten, der Hund konnte nicht einfach über die Hecke springen und die Katze auf ihrem Grundstück jagen, der Besitzer ist also [...]


    Als Tierhalter hat man per se eine Verantwortung und die Aufsichtspflicht, auch wenn das Tier eine Katze ist, und entweder lasse ich sie überhaupt nicht raus oder muß eben damit klarkommen, wenn ihnen draussen was passiert – würden sie vom Auto überfahren wärs an sich ja nichts anderes. Da heißt es sogar, für Hunde kann/soll/muß ein Autofahrer ausweichen, bei Katzen darf er es nicht.


    Ganz weit gefaßt, wenn sich der Hund bei der Tötung der Katze verletzt hätte, ist sogar der Nachbar schadensersatzpflichtig. Auch wenn die fremde Katze auf dem Grundstück eine andere Katze auf dem Grundstück verletzt. Sooo leicht kann und darf man es ich als Katzenbesitzer nun auch nicht machen!


    Und zur Maulkorb- und Leinenpflicht sogar auf Privatgrundstück: Durchführung nicht möglich, da Tierquälerei.


    Auch ganz interessante Seite: http://www.tierrecht-mainz.de/tierrecht-anwalt-hund-katze-recht/tierrecht-anwalt-hund-katze-recht.html