• Ich bin lebensmüde

    In Hinblick auf die Tatsache, dass das Thema wenig Beachtung finden wird, poste ich dennoch mal meine Gedanken. Mein Leben verlief in vielerlei Hinsicht nicht optimal - sei es bedingt durch das Elternhaus und dortige Alkoholprobleme, Mobbing im Kindesalter und Ausgrenzung. Vieles hat tiefe Spuren hinterlassen.Ich weiß, dass ich unwichtig bin. Für die…
  • 153 Antworten

    Hallo Alias,


    Zitat

    Es sagt sich immer einfach, dass man seine Sichtweise ändern soll. Ja, aber wie geht das denn? Mein Psychologe wusste das nicht, die auf Station nicht ... wie genau ändert man seine Sichtweise? Ich habe nicht die geringste Ahnung!

    Vielleicht kommt es darauf an, auf was man sich fokussiert.

    Mobbing war bei dir ja im Kindesalter und ist heute nicht mehr vorhanden, hoffe ich.

    Ich kenne das aus der Schulzeit auch. Aber diese Menschen sind seit dem Schulabschluss in meinem Leben nicht mehr vorhanden. Sie fügen mir keinen Schaden mehr zu.

    Es ist schon klar, dass das einen prägt und ich gebe zu, dass ich hinterher Menschen getroffen habe, die mich so wie ich bin akzeptiert haben. Das hat es leichter gemacht.

    So ganz verkehrt kann ich also nicht sein. Ich versuche zu mir zu stehen und das kommt irgendwie an. Authentizität scheint also nicht die schlechteste Variante zu sein. Und es mögen einen nie alle. Das ist auch gar nicht notwendig.

    Du hast ja geschrieben, dass du keine echten Freunde hast. Die fehlen bei mir trotzdem. Ich bin auch nicht der geselligste Mensch - nie wirklich gewesen. Wenn ich mich aber so umschaue bei den Bekanntschaften, dann scheint mir das generell oft nicht der Fall zu sein. Ich kann also nicht sagen, ob das an mir liegt oder vielleicht normal ist. Nun kann man sich tausendmal einreden, dass man keine anderen Menschen um sich braucht. Das funktioniert nicht, wenn man gesellig gestrickt ist.

    Aber ich weiß für mich, dass es Menschen gibt, bei denen meine Art ankommt. Die müsste ich mir bei Bedarf dann eben suchen.


    Du hast ja geschrieben, dass du einen tollen Job hast. Das ist doch schon mal was. Wie läuft es denn da mit den Arbeitskollegen?

    Zitat

    Selbst meine Familie entscheidet ständig Dinge ohne mich.

    Das kann man denen heute als erwachsener Mensch auch mal sagen. Das kostet Mut und Überwindung, wenn man das nicht gelernt und praktiziert hat. Aber es bringt einen unheimlich weiter, wenn man es dann mal anfängt.

    Und wenn man sich dann schon ein bisschen dran gewöhnt hat, kann man auch mal die Alkoholproblematik ansprechen, die man als Kind aushalten musste. Ob andere das alles hören wollen oder nicht, ist völlig irrelevant. Aber alles in sich reinfressen, macht einen total kaputt. Und von Menschen, die einen dauerhaft nicht ernst nehmen, kann man sich dann immer noch distanzieren.

    Auch wenn das alles vielleicht anfänglich unangenehm ist und man tatsächlich nicht die erwünschte Reaktion bekommt (was man vorher nicht wissen kann, manchmal erlebt man auch Überraschungen), aber schon die Tatsache, dass man den ganzen Ballast auch mal da losgeworden ist, wo er herkommt, ist irgendwie befreiend.

    Und die Art und Weise, wie man heute mit dir umgeht, bestimmst du ganz allein. Sag, wenn dir was nicht passt.

    Zitat

    Ich hatte verschiedene Psychologen und Therapien. Diagnose: Belastungsstörung. Ich bin aber nicht völlig kaputt und kann arbeiten. Ich funktioniere, aber seelisch ist vieles im argen. Mir wurde auch eine medikamentöse Therapie angeboten mit dem Hinweis, dass man damit nur symptomatisch handle, nicht jedoch die traumatischen Erlebnisse "löschen kann". Das habe ich abgelehnt.

    Weißt du, was die Medikamente machen? Hast du eine Ahnung, wie es einem damit geht?


    Sorry, ich habe leider keine Ahnung. Ich könnte allerdings nachvollziehen, wenn die einen total benebeln, dass du die abgelehnt hast.

    Auf der anderen Seite könnten die vielleicht tatsächlich der Türöffner sein, wenn die Symptome erstmal abgemildert sind, denke ich.

    Puh, ja Chemiefresserei. Schwierige Entscheidung.


    Was ich auch ein bisschen seltsam finde ist, dass du arbeitsfähig bist. Eigentlich hast du doch genug eigenen Ballast, den man erstmal verarbeiten könnte. Das wäre doch genug Arbeit.

    Genauso irrsinnig ist es doch, dich wieder nach Hause zu schicken, sobald du wieder auf deinen Füßen stehst. Ist das gängige Praxis?


    Sorry, wenn ich hier der Elefant im Porzellanladen bin. Aber so als Laie. |-o

    Zitat

    Von 10 Tagen sind 9 schlecht

    Also ist von 10 Tagen einer nicht schlecht. Das ist doch was!

    Zitat


    Alle schmeißen nur Rechnungen in den Briefkasten

    Warum tun sie das nur?

    Zitat


    Es muss immer alles schnell gehen

    Sowieso!

    Zitat


    Außer, dass ich mich umbringen will, habe ich keine Probleme.

    Das ist doch überschaubar.

    Und sollte hinzubekommen sein.

    Aber ist es nicht vollkommen nutzlos?

    Denn irgendwann machst Du auch so Deinen letzten Atemzug.
    Warum also diese Eile?

    Ich glaube dir kein Wort, Alias, von wegen "ich war auf Station" und da war "kein Internet". Du warst gar nirgends, bist zuhause gesessen und hast überlegt, wie du wohl wieder einen Start ins Forum machen könntest, nachdem du soviel Gegenwind bekommen hast. Und da dachtest du: Die Mitleidstour kommt immer gut an.


    Selten so eine verlogene, manipulative Egomanin hier im Forum getroffen wie dich, meine Fresse. Kein Wunder, dass man dich angeblich nicht mag. Du lügst und trickst rum, wenn du den Mund aufmachst - wie eine Borderlinerin im Lehrbuch. Da ist nichts echt an dir. Deine Thread hier strotzt nur so von Widersprüchen bzw. glatten Lügen.


    Zum Beispiel:

    Alias 972854 schrieb:

    Ich hatte das auch in meinen wenigen Beziehungen. Mein letzter Freund war einfach ein echt lieber Kerl, aber es hatte irgendwelche psychischen Probleme und beleidigte mich phasenweise richtig übel.

    Alias 972854 schrieb:

    Vielleicht wäre dann alles anderes - mit einem Partner. Ich hatte nie einen ... zumindest wüsste man dann, dass da jemand ist.

    Eins kann ich nicht nachvollziehen. Wenn es dir so schlecht geht, dass du dich umbringen willst, warum keine Medikamente nehmen? Die könnten eventuell helfen. Was hast du schon zu verlieren?

    Ja, das war meine erste Beziehung. Die dauerte ein paar Wochen. Kann man das Partner nennen, wenn dich dein Freund ständig als "hirnlos" und "bescheuert" hinstellt? Wie definierst du denn eine Partnerschaft? Bei der zweiten Beziehung wurde ich abserviert, weil ich Stotterer bin. Das ging 14 Tage. Entschuldige, dass ich mich nicht gleich bis auf die Schlüpfer nackig gemacht habe.


    Und klar, ich bin Borderlinerin und habe nichts anderes zu tun, als Menschen zu verarschen. Meine erster Suizid-Versuch wurde ja auch belächelt. Als dann die Polizei vor der Tür stand "bitte packen sie ein paar Sachen ein" ... das erzählst du doch nur. Dankeschön. Die graue Maus ist doch gar nicht in der Lage für sowas. Kann es sein, dass Du ein riesiges Problem mit der Realität hast??? Du glaubst oberklug zu sein und andere verurteilen zu dürfen.

    Danke an die anderen für Eure Anteilnahme und Tipps.


    Ich möchte dann tatsächlich auch nichts mehr schreiben. Ich sagte ja, dass ich etwas an mir habe, dass die Leute nicht mögen. Und dafür hasse ich mich zutiefst. Mein Lebenslauf ist halt nicht linear und ich mag mich nicht als Lügnerin bezeichnen lassen.

    Alias 972854 schrieb:

    Ich möchte dann tatsächlich auch nichts mehr schreiben. Ich sagte ja, dass ich etwas an mir habe, dass die Leute nicht mögen. Und dafür hasse ich mich zutiefst. Mein Lebenslauf ist halt nicht linear und ich mag mich nicht als Lügnerin bezeichnen lassen.

    Selbsterfüllende Prophezeiung, wobei es ja auch andere Beiträge gibt. Allerdings ist halt auch alles gesagt und Sinn macht hier das Schreiben auch nur dann, wenn du etwas ändern willst.

    Skolka schrieb:

    Ich glaube dir kein Wort, Alias, von wegen "ich war auf Station" und da war "kein Internet". Du warst gar nirgends, bist zuhause gesessen und hast überlegt, wie du wohl wieder einen Start ins Forum machen könntest, nachdem du soviel Gegenwind bekommen hast. Und da dachtest du: Die Mitleidstour kommt immer gut an.


    Selten so eine verlogene, manipulative Egomanin hier im Forum getroffen wie dich, meine Fresse. Kein Wunder, dass man dich angeblich nicht mag. Du lügst und trickst rum, wenn du den Mund aufmachst - wie eine Borderlinerin im Lehrbuch. Da ist nichts echt an dir. Deine Thread hier strotzt nur so von Widersprüchen bzw. glatten Lügen.

    Was kratzt dich denn so dermaßen an an diesem Thread und alias, dass du derart (über-)reagierst?


    Das zu beleuchten könnte ja am Ende interessant bzgl. der im Raum stehenden Frage sein, warum einige Menschen auf alias derart aggressiv-feindselig reagieren.

    Das stützt insofern alias' These, wenngleich ich persönlich nicht denke, dass unbedingt ein Großteil der Mitmenschen auf alias derart reagieren.


    Ich vermute, dass etwas an alias' Verhalten sehr geeignet ist, (einige) andere tendenziell auf die Palme zu bringen, die ihren Unmut dann rücksichtslos an alias ausleben, ohne dass deshalb alias daran schuld wäre oder dies so bewusst oder unbewusst provozieren würde.

    Armenius schrieb:

    Also ist von 10 Tagen einer nicht schlecht. Das ist doch was!

    Fändest du das für dich ausreichend, wenn es dir an 9 Tagen dreckig geht und lediglich an dem 10. Tag einmal halbwegs okay?


    Kann der eine "gute Tag" - so er denn überhaupt regelmäßig auftritt, noch dazu nach 9 schlechten Tagen, das ernsthaft kompensieren in deinen Augen?


    Abgesehen davon mal ganz generell zum Thread(verlauf):

    Ich kann verstehen, dass es etwas "nervt", wenn jemand in seinem eigenen Teufelskreislauf feststeckt, wo "die vermeintliche Lösung" aus Sicht der Außenstehenden, die den anderen nicht einmal persönlich erleben, sondern nur dessen Schilderungen lesen, doch so einfach scheint. Auch bin ich kein Freund von Verhaltensweisen wie "Oh du armes armes Tucktuck"; das bringt auch keinen weiter.


    Andererseits ist das alles imho keine Rechtfertigung dafür, regelmäßig bei sensiblen Themen die TEs anzupampen oder sonstwie deren subjektiv reales Problem lapidar abzutun. Ich finde den Umgang mit alias hier nicht in Ordnung.


    Wenn alias sich wirklich umbringen möchte, gut dann ist das seine/ihre Sache in meinen Augen. Es kann niemand für den anderen bestimmen, was für den noch lebenswert ist, geschweige, dass man anderen auferlegen kann, gefälligst weiterzuleben. Man kann natürlich hilfreiche Anregungen geben, wie sich das Leben möglicherweise doch noch zu einem lebenswerten Dasein umgestalten ließe. Es mag auch schwierig bis schade sein, wenn man den anderen nicht erreicht, zumindest vordergründig nicht. Aber muss man wirklich derart unempathisch auf alias reagieren?

    Das ist ja fast so, als wenn damit beabsichtigt wäre, alias zu beweisen, dass ihn/sie keine mag.

    Um es mal mit klaren Worten zu sagen: Ich meine es scheiß ernst. Das einzige, was mich wirklich abhält ist der Gedanke qualvoll sterben zu müssen. Daher auch die Seite mit den Vergleichen. Wenn mir jemand eine Knarre überlassen würde, hätte diese qualvolle Suche ein Ende. Dann stünde allein die Entscheidung, ob man wirklich gehen möchte oder nicht.


    Aber in Deutschland muss man sich ja zwangsläufig vor einen Zug schmeißen oder vom Dach springen. Sterbehilfe gibt es ja auch keine, genauso wenig wie Feuerwaffen. Ich möchte einfach nur tot sein und mir keine Gewalt antun.

    Shinnok schrieb:

    Was kratzt dich denn so dermaßen an an diesem Thread und alias, dass du derart (über-)reagierst?

    Ich hab's ja im Grunde weiter oben beschrieben.


    Ich empfinde Alias als absolut nicht autenthisch und manipulativ. Sie hat hier auf bisher 10 Seiten ihre Bühne gefunden, auf welcher sie unentwegt die endlos gleiche Leier herunterspult, in immer neuen veränderten Varianten. An einem ernsthaften Dialog sehe ich keinerlei Interesse. Wie gesagt, die Geschichte mit der kürzlichen "auf der Station ohne Internet" stinkt zum Himmel.


    Tatsächlich, um es mal spitz zu formulieren, empfinde ich dies als Missbrauch des Forums, denn was sie hier macht, ist eine ständige Androhung von Suizid (ein absolutes Nogo) als m.E. Aufmerksamkeitshascherei, denn die gute Dame geht ja weiterhin tagtäglich zu ihrer angeblich geliebten und gut bezahlten Arbeit, in welcher sie angeblich sehr beliebt sein soll.

    Skolka, dann melde den Faden, meide ihn oder sprich es an, aber das ist kein Grund so ausfällig zu werden.

    Alias

    Bitte such dir einen Therapeuten mit Spezialisation Trauma. Jemanden der EMDR kann oder Traumatherapie nach Reddemann z.B. Tiefenpsychologie halte ich da eher für gefährlich, weil du noch tiefer in Flashbacks etc rutschst. Auch bei Kliniken kannst du gezielt danach fragen. Telefoniere sie notfalls durch.
    Und gib den Medikamenten doch wenigstens eine Chance, was hast du denn zu verlieren? Wenn es nichts nützt stehst du nur da, wo du jetzt bist, wenn doch, hast du was gewonnen und gewinnst eine Grunderleichterung, die dich vielleicht Therapiefähiger macht.

    Was die menschlichen Beziehungen angeht: man projiziert viel vom Trauma im die aktuellen Beziehungen, trägt die eigene Angst und Vorsicht mit rein, was auch gerne mal als Ablehnung gedeutet werden kann. Oder ich nehme Reaktionen mit meinem Traumanetzwerk war und deute sie ganz anders, als sie gemeint waren.Ich muss auch ganz oft viel arbeiten, um das auseinander zu sortieren. Ist leider so.

    Du steckst grade tief in dem, was dein Hirn gelernt hat. Das ist furchtbar. Aber es bewertet eben auch alles mit dem Wissen von damals. Und es kann umlernen.


    Ich möchte einen anderen Blickwinkel in den bisherigen Verlauf geben:


    Alias hat etliche Suiziddrohungen in ihren Posts platziert. Ich erspare mir jetzt das Zitieren. Suiziddrohungen sind zwingend ernst zu nehmen und wenn ich einen Menschen, der mehrfache Suiziddrohungen ausspricht wirklich ernst nehme, dann versuche ich selbstverständlich zunächst mit ihm zu reden. Aber wenn ich merke, dass ich nicht weiterkomme und derjenige die Suiziddrohungen andauernd wiederholt, dann bin ich im Grunde verpflichtet (unterlassene Hilfeleistung), die Polizei oder den Notfallpsychiater zu alarmieren.


    Suiziddrohungen gehören zwingend in fachliche Hände und nicht in ein Forum. Das schrieb ich bereits auf ca. Seite 4 oder 5.