• Ich bin meinen Eltern egal

    warum verlieren manche eltern das interesse an ihren kindern? ist das normal? redet niemand darüber, weil das das bild von der glücklichen bilderbuchfamilie zerstören würde? meine mum hat seit jahren keine zeit mehr für mich, wenigstens ist sie nett zu mir und brüllt mich nicht permanent an, wie mein vater es tut. der hasst mich seit ich 14 war, weil…
  • 177 Antworten

    Wo steht denn das mit den 70 Euro Taschengeld?

    Hab ich z.B. nicht jeden Monat in die Hand gedrückt bekommen und sooo viele Jahrzehnte ist meine Jugend auch nicht her. Würde mir auch jetzt genügen, wäre ich Schüler und für Essen & Wohnen wurde gesorgt. Vielleicht sorgen hier die Mitschüler für ein verschobenes Bild, 70 Euro wären sooooo wenig?

    es stimmt nicht, dass ich nur studieren will um keine ausbildung machen zu müssen. für mich spricht einfach alles für ein studium und so gut wie nichts für eine ausbildung. mir ist schon klar, dass ich das studium selbst organisieren muss. die letzten wochen haben eher bestätigt, dass ich das hinkriege, als dass sie es widerlegt hätten. ob ich lerne oder meine hausaufgaben mache hat nie jemanden interessiert und ich habe das abi trotzdem geschafft. und wegen der bemerkung bezüglich mündlicher prüfungen? erstens, wo gibt es heutzutage bitte noch mündliche prüfungen? in den für mich interessanten studiengängen ganz sicher nicht. und zweitens: in meiner mündlichen abiprüfung hatte ich 15 punkte. da war ich auch sehr nervös, aber das kann man mit einem vorstellungsgepräch überhaupt nicht vergleichen.


    meinem vater bin ich scheißegal und er kann mich nicht leiden und das ist keine plötzliche entwicklung. das lässt er mich seit jahren spüren und nicht erst seit corona oder meinem abi. das ist tagein tagaus psychoterror, seit jahren, dazu keine finanziellen möglichkeiten, kein selbstbewusstsein, keine energie weil ich seit jahren nicht richtig schlafen kann. das kommt alles zusammen und deshalb weiß ich auch nicht, wo ich anfangen soll. vielleicht klingt das von außen nicht viel, das kann sein. wenn man aber direkt drin ist in der situation, dann scheint das einfach aussichtslos und man weiß auch nicht, wo man überhaupt anfangen soll.

    mnef schrieb:

    Wo steht denn das mit den 70 Euro Taschengeld?

    Hab ich z.B. nicht jeden Monat in die Hand gedrückt bekommen und sooo viele Jahrzehnte ist meine Jugend auch nicht her. Würde mir auch jetzt genügen, wäre ich Schüler und für Essen & Wohnen wurde gesorgt. Vielleicht sorgen hier die Mitschüler für ein verschobenes Bild, 70 Euro wären sooooo wenig?

    In seinem anderen Pfad zum Thena "rucksichtslose Eltern" sagt er das. Um dann hier zu behaupten er bekäme "kein" Geld.


    Das stimmt offensichtlich nicht, der Vater richtet sich nach der Empfehlung des Jugendamtes fur Taschengeld ab 18 fur wirtschaftlich Abhangige.


    "Nichts" ist das jedenfalls nicht, viele bekommen weniger.

    Zitat

    Mein Eindruck: Du musst anfangen dich vom Schulkind zum Erwachsenen zu entwickeln.

    Das sieht der Vater wahrscheinlich genauso. Komischerweise gelingt das anderen so "nebenbei" bis zum 18. Lebensjahr - mit Hilfe der Eltern versteht sich. Ein bisschen müssen die sich das auch auf die Fahnen schreiben. Und ihn dann jetzt so ganz allein zu lassen, weil er ja volljährig ist, ist schon nicht ganz ok. Das soll nicht heißen, dass er jetzt seinen Willen kriegen muss. Vielleicht ist ja mehr Unterstützung drin, wenn er sich auf die Ausbildung einlässt.

    70€ würde ich auch nicht wenig finden, wenn ich die komplett für freizeit usw. nutzen sollte. ich zahle davon aber mein handy, den großteil meines essens und klamotten und jetzt auch fahrtkosten. einmal in die nächste stadt und zurück kostet 11€, zu fuß ist es zu weit und fahrrad hab ich nicht

    unpolar schrieb:

    es stimmt nicht, dass ich nur studieren will um keine ausbildung machen zu müssen. für mich spricht einfach alles für ein studium und so gut wie nichts für eine ausbildung. mir ist schon klar, dass ich das studium selbst organisieren muss. die letzten wochen haben eher bestätigt, dass ich das hinkriege, als dass sie es widerlegt hätten. ob ich lerne oder meine hausaufgaben mache hat nie jemanden interessiert und ich habe das abi trotzdem geschafft. und wegen der bemerkung bezüglich mündlicher prüfungen? erstens, wo gibt es heutzutage bitte noch mündliche prüfungen? in den für mich interessanten studiengängen ganz sicher nicht. und zweitens: in meiner mündlichen abiprüfung hatte ich 15 punkte. da war ich auch sehr nervös, aber das kann man mit einem vorstellungsgepräch überhaupt nicht vergleichen.


    meinem vater bin ich scheißegal und er kann mich nicht leiden und das ist keine plötzliche entwicklung. das lässt er mich seit jahren spüren und nicht erst seit corona oder meinem abi. das ist tagein tagaus psychoterror, seit jahren, dazu keine finanziellen möglichkeiten, kein selbstbewusstsein, keine energie weil ich seit jahren nicht richtig schlafen kann. das kommt alles zusammen und deshalb weiß ich auch nicht, wo ich anfangen soll. vielleicht klingt das von außen nicht viel, das kann sein. wenn man aber direkt drin ist in der situation, dann scheint das einfach aussichtslos und man weiß auch nicht, wo man überhaupt anfangen soll.

    Ich kann dir nur sagen: fang damit an dir erstmal einen kleinen Job zu suchen. Dann bist du weniger knapp bei Kasse.


    Dann melde ich an, informiere dich usw.


    Mündliche Prüfungen sind nach wie vor sehr ublich. Da bist du auf dem Holzweg.


    Erkundige dich nach Mogluchkeiten auszuziehen, und gebe nicht schon vorher auf.


    Nur Mut!!!

    Es ist aber vollig normal davon Dinge bezahlen zu mussen.


    Gebrauchte Rader gibts immer wieder, muss man sich allerdings drum kummern.

    ... und jobben kannst du ja schon länger, wenn Taschengeld nicht reicht.

    Ich finde es im übrigen nicht ok, dass du den Lesern dieses Threads hier anderes erzählst als im anderen Thread.

    Zitat

    Es ist aber vollig normal davon Dinge bezahlen zu mussen.

    Ja na klar, wozu sollte es auch sonst sein :)z Ich bezweifle langsam, dass davon der Grossteil des Essens bezahlt wird...

    mnef schrieb:

    ... und jobben kannst du ja schon länger, wenn Taschengeld nicht reicht.

    Ich finde es im übrigen nicht ok, dass du den Lesern dieses Threads hier anderes erzählst als im anderen Thread.

    Daher auch mein Eindruck, dass es hier eher um ein Problem mit dem "Hintern hochkriegen" geht (und der Vater zwar hart ist, aber offenbar demselben Eindruck hat)


    70 Euro fur die Freizeit einfach so ausgeben ist schon... nicht wenig. Ich kenne Jugendliche die sich ihr TG ab 14, 15 komplett selbst "erjobben" mussen.


    Da so ein - sorry - Gejammere von einem Volljahrigen zu lesen finde ich heftig.


    Er kann sich ja wenogstens (!!!) erkundigen was er tun kann und das selbst in die Wege leiten. Will er aber scheinbar nicht weil zu anstrengend.


    Ich habe leider jetzt den Eindruck dass die Eltern nicht gar so lieblos sind sondern ihm eher in den Hintern treten wollen weil er sich so hangen lässt. Nur ein Eindtuck.


    Ausserdem ist das egal: er muss selbst handeln, egal warum die Eltern wie sind.


    Er ist kein Kind mehr.

    Zitat

    für mich spricht einfach alles für ein studium und so gut wie nichts für eine ausbildung.

    Geht das ein bisschen konkreter? Was spricht für das eine und was gegen das andere?

    Zitat

    ich habe das abi trotzdem geschafft.

    ElafRemich0815 hat dir in seinem Beitrag sehr detailliert erklärt, wie das im Studium läuft. Das hat mit Schulunterricht nichts mehr zutun. Das du das Abi geschafft hast, heißt nicht dass du auch das Studium schaffst. Das sind verschiedene Welten.

    Zitat

    aber das kann man mit einem vorstellungsgepräch überhaupt nicht vergleichen.

    Stimmt. Da kannst du nicht auf angelerntes Wissen zurückgreifen. Da musst du selber wissen, was du sagst.

    Zitat

    das ist tagein tagaus psychoterror,

    Den du dir weiter antust, weil.....

    Zitat

    keine finanziellen möglichkeiten, kein selbstbewusstsein, keine energie weil ich seit jahren nicht richtig schlafen kann

    Du hast genug Tipps bekommen, wie du das ändern kannst.

    Zitat

    vielleicht klingt das von außen nicht viel, das kann sein. wenn man aber direkt drin ist in der situation, dann scheint das einfach aussichtslos und man weiß auch nicht, wo man überhaupt anfangen soll.

    Nö, da kommt einiges zusammen. Aussichtslos ist das aber nicht. Du hast hier genug Tipps bekommen, wie du rauskommen könntest. Und einen sinnvollen Anfang wirst du da nicht finden. Da muss einiges parallel laufen. Vielleicht machst du dir mal eine Liste, was du alles brauchst und sortierst dann hier die Hinweise dazu, wo du das herkriegen könntest. Ab da hilft nur noch die einzelnen Stellen abzuklappern.

    Auch in einem Studium muss man hin und wieder mündliche Prüfungen ablegen.

    Und wenn du keine Kohle hast - Trommelwirbel - such dir einen Job. No Money, no Honey...

    Und selbst wenn du "nur" bei McDonalds hinter der Kasse stehst oder in einer Tankstelle, ist das auch selbstverdientes Geld.

    Du kommst mir ein bisschen naiv vor, wenig erwachsen und bist einfach angepisst, weil dein Leben weniger rosig verläuft als das anderer Leute. Nur, darauf kommt es nicht darauf an. Es kommt darauf an was du draus machst.

    Ob du dich für ein Studium entscheidest oder für eine Ausbildung, musst am Ende du selber entscheiden und ob du dazu von zu Hause ausziehst oder nicht, musst am Ende auch du selber entscheiden. Ob und wie du die dazu notwendigen Voraussetzungen erfüllst, ist deine Sache. Erwachsen sein heißt selber für sich verantwortlich zu sein. Irgendwann führen die einfachen und bequemen Vorwürfe an die Eltern, den Staat, die Gesellschaft, die finanzielle Situation usw. nicht mehr zum Ziel. Dann musst du selber ran und selber für eine Veränderung/Verbesserung einstehen.

    Klar, niemand wird über Nacht ins eiskalte Wasser geworfen, aber deine Probleme hast du ja auch nicht erst seit gestern. Nur sehe ich hier nur Vorwürfe, aber keine Lösungen.

    Über Probleme zu jammern, bringt dich nicht weiter. Und Probleme wirst du immer haben. Im Studium, in der Ausbildung, im Job, bei Bewerbungen, mit der Freundin, mit Arbeitskollegen, mit den Nachbarn...

    Niemand schenkt dir was. Wenn du was haben willst, musst du es dir verdienen...