Guten Morgen Haserl,


    Danke :)* Ich bin 27 und seitdem ich 15 bin in Behandlung bzw die letzen 4 jahre kann ich da nich mehr Behandlung zu sagen weil mein "ehemaliger" Psychater heute wie mein Vater für mich ist, ist eher wie ein gespräch mit nem Freund, der mir wenns drauf ankommt eben mit, proffesioneller, medizinischer Antwort, helfen kann. Wir tel. auch jeden Tag. Das gibt mir natürlich unheimlich viel sicherheit. Es ist aber auch mittlerweile so das ich mich kenne, die gefühle kenne und weiß was jeder Arzt dazu sagen würde, das umssetzen ist aber unheimlich anstrengend.


    Wie lange hast du denn Venlaxafin genommen? wie viel? waren die Retadiert? Die NW waren bei mir auch sehr stark nach 4 wochen gings dann aber besser. Ich hab mir auch gesagt wenn du willst das es dir besser geht musst du da durch, die haben nämlich super gegen die Antriebslosigkeit gewirkt!


    Die Abetzerscheinungen sind auch nich ohne wenn ich heute mal eine Tab. vergessen bekomme ich so komische "Stromschläge" im Kopf, das haben anscheinend auch sehr viele...


    Doxepin nehm ich nur Abends zum Schlafen, da hat ich noch nie NW oder so.Irgendwann will ich an den Punkt kommen und es ohne Tab. schaffen weil ich mir natürlich auch sorgen wg meiner gesundheit mache....


    Die meisten müssen erst das richtige medi finden das dauert und ist mühselig ich hab auch schon einiges durch angefangen mit Benzos, dann Ad's zb Fevarin, Stanglis, Remergil, Paroxetin, Trimipramin... Neuroleptika... Zyprexa, Seroquel, Fluanxol ( sogar gespritzt) und zwischen drin noch n paar andere da weiß ich die namen schon garnich mehr.


    Wie Alt bist du denn?


    ... vllt. ist gehts dir auch im mom so schlecht wg der Arbeitslosigkeit, weil du keine Aufgabe hast. Andererseits wenns nich so wär hättest du vllt. garkeine Kraft zu.. is ein scheiss Kreislauf!


    Ich versteh dich aber zu 100% wenn meine kleine nich da wäre wüsst ich nich wo ich heute wär!


    So gesehen hat mir mein Leben gerettet.


    lg

    Hallo Pusteblume *:) @:)


    Ich weiss nicht mehr wie lange ich das Venlafaxin genommen habe und ob es ein "retard" war. Es ist schon ziemlich lange her... Aber ich hatte nicht wirklich NW sondern Unverträglichkeitsreaktionen. Bin sogar im Krankenhaus gelandet und da hiess es das ich es umgehend absetzen solle... Ich vertrage Medis dieser Gruppe leider nicht was mir sehr zu schaffen macht, die meisten kommen nämlich aus dieser Gruppe! :-(


    Neuroleptika habe ich auch viele ausprobiert und hatte kaum nur am Anfang NW. Seroquel, Dominal und Truxal haben mir sehr gut beim Schlafen geholfen. Aripiprazol wirkt bei mir antreibend. Ich habe das aber alles abgesetzt weil es gegen meine wirklichen Probleme nicht wirkt. Depressionen, Ängste und Zwänge habe ich trotz Einnahme immernoch.


    Benzos haben mir bis jetzt am besten geholfen. Allerdings hatte ich bereits zwei unschöne Entzüge hinter mir und bekomme sie nicht mehr verschrieben. Sie sind ja auch nicht als Dauermedikation geeignet.


    Das du so einen tollen Psychologen hast, da hattest du wirklich ein Glück! Die meisten sind ja nur geldgeil und distanziert. Bei meinem schaffe ich es nur 1 Mal im Monat hinzugehen da es sehr teuer ist und die Kassa nur 40% übernimmt. Musst du für deine Therapie selbst bezahlen oder übernimmt es die Kassa?


    Gruss... @:) @:)

    Ich überlege mir ernsthaft wieder anzufangen das Aripiprazol (Abilify) zu nehmen.


    Ich habe es abgesetzt weil es mir gegen meine Depressionen und die Hautlosigkeit geholfen hat. Aber es hat mich angetrieben so das ich:


    - täglich mindestens 2-3 Stunden Haushalt machen konnte


    - täglich Sport getrieben habe


    - meinen Freund fast täglich von der Arbeit abgeholt habe


    - mich anfing zu schimken und hübsch zu machen


    - wieder mit Freunden unterwegs war


    Ich habe Abilify abgesetzt weil ich fest davon überzeugt war das ich es auch ohne schaffen kann aber scheinbar ist es nicht der Fall. :°(


    Es ist ja auch so das ich nicht so viele Medikamente nehmen möchte da ich Angst habe dadurch schlecht auszusehen oder vorzeitig davon zu altern. :-/

    Haserl, ich finde Deine Gedanken nicht ganz schlüssig. Am "ältesten" sieht man sicher aus, wenn man depressiv ist! Man lebt nicht mehr, ist beinahe schon tot.


    Wenn Du verschrieben bekommen hast, hast Du entweder einen Teil Deiner Geschichte verschwiegen oder der Arzt .... Aripiprazol ist kein typisches AD, sondern ein Antipsychotikum, das hauptsächlich gegen Schizophrenie und manische Episoden einer bipolaren Störung eingesetzt wird; Depressionen nehmen, glaube ich, bei der Indikation keinen der vorderen Plätze ein. Deine Bemerkung, es hätte Dir gut geholfen, solltest Du noch etwas ergänzen, denn der Leser weiß nicht, wann und wie Du abgesetzt hast. Das Prinzip heißt: Psychopharmaka soll man nach dem Verschwinden der letzten Krankheitssymptome noch mindestens 6-12 Monate nehmen, um Rückfälle zu vermeiden. Das steht meistens auch so im BPZ, und der Arzt sagt es einem auch. Außerdem soll man sie ausschleichen, um Absetzerscheinungen möglichst zu vermeiden.


    Es gibt Leute, die immer Angst haben. Sollte es Deine Angst sein, die Dich hindert, die Mittel einzunehmen, die Dir Deine Ärzte verschrieben haben, zeigt es erstens, dass Deine Ängste behandlungsbedürftig sind, und zweitens - verzeih bitte - dass es Dir noch nicht schlecht genug geht.

    @ Zwack44

    Ich habe das Aripiprazol verschrieben bekommen weil ich jahrelang körperlich krank war aber keine Ursache gefunden werden konnte. Man hat dann einfach immer wieder neue Medikamente ausprobiert und als nichts half habe ich Aripiprazol verschrieben bekommen. Das ist jetzt aber schon eine Weile her. Nun habe ich eine konkrete Diagnose was die körperliche Erkrankung betrifft aber das Aripiprazol hat mir trotzdem geholfen aktiv zu werden.


    Meine Diagnosen waren ganz explizit: Dysmorphophobie, generalisierte Angststörung, mittelgradige Depression. (in einem anderen Krankenhaus wurde vor Jahren die Diagnose "Borderline" gestellt)


    Eine Psychose oder Schizophrenie habe ich sicher nicht.


    Mein Freund bekommt übrigens auch ein Antipsychotikum obwohl er als Diagnose "Posttraumatische Belastungsstörung" stehen hat und ganz sicher weder psychotisch ist noch Schizophrenie hat...

    Ich kenne dieses keinen Antrieb haben nur zu gut :-/


    Seit 2 Monaten kann ich mich nur noch sehr selten zu etwas aufraffen.


    Es sei denn meine Eltern treten mir in den Hintern das ich zumindest mal einkaufen gehe.


    Hab dazu auch eben wieder mal einen längeren Text in mein eigenes Psychologie Thema geschrieben.


    Ich hoffe es führt irgendwann ein Weg aus diesem Antriebslosen dasein.


    Ewig kann es ja auch nicht so weiter gehen es macht einen ja selbst depressiv wenn man nichts schafft ":/

    @ Angstkranke

    Seit 2 Monaten? Wie hat es denn angefangen? Gab es da einen bestimmen Auslöser dafür?


    Kannst du arbeiten gehen oder funktioniert das auch nicht? Ich bin nämlich auf jobsuche und weiss nicht ob ich es schaffe falls ich eine Zusage bekomme.


    Einkaufen gehen fällt mir momentan auch schwer, da muss ich wirklich schon Hunger haben! ":/


    Ja, ich denke auch das das ganze immer mit einer Depression zusammenhängt. Hast du auch eine Angsterkrankung? (---> dein Name)


    Haserl :)*