Ich habe hier alles gelesen und ich habe wirklich versucht alles zu verstehen.. Jarla, Du solltest aber vielleicht versuchen zu verstehen dass auch die Beiträge die vielleicht nicht dass ausdrücken was Du gerne hören möchtest, Dir im Grunde besser helfen können als die Beiträge die einfach "nur" Mitleid ausdrücken..


    Ich habe nicht ein einziges Beitrag hier gelesen , der deine Aggressionen hier, die echt heftig sind, rechtfertigen. ":/


    Klar kann ich verstehen dass Du gerne für deine Eltern da sein möchtest, auch wenn deine Eltern dich oft sehr weh getan haben. deiner Mutter ist krank und dass ist alles schwer. Du bist aber jetzt erwachsen und Du bist Mutter. Dein eigenes Leben und das Leben deiner Kinder mit Dir als eine glückliche Mutter sollte bei Dir 1. Priorität haben.. Du brauchst nicht zu befürchten dass Du ein schlechtes gewissen bekommst, falls Du ausziehst und dich in erster Linie um dich selbst und deine Kinder kümmerst. Du kannst Ja trotzdem für deine Eltern da sein, auch wenn Du nicht ständig bei deine Eltern bist. Wurde keine professionelle Hilfe in Frage kommen, oder geht es dir "nur" um die mentale Unterstützung bei deiner Mutter?


    Vielleicht solltest Du auch bedenken ob Du nicht ein schlechtes Gewissen bekommst gegenüber deine Kinder, wenn die weiterhin 3 Jahre lang mit eine unglückliche Mutter leben müssen. Dass dein Frust und Unzufriedenheit nicht von deine Kinder wahr genommen wird, wage ich sehr zu bezweifeln. Dass eine schließt doch nicht das andere aus. Du kannst doch ausziehen und trotzdem viel für deine Eltern da sein. Du hast aber auch ein Leben und Du muss dich nicht komplett aufopfern für deine Eltern. Das muss Du erst mal begreifen, Du bist total Co Abhängig, und es ist nicht leicht wieder aus so eine Rolle raus zu kommen. Dein Bruder hat Selbstmord begangen wegen deine Eltern, und Du machst dich jetzt Gedanken darüber ob Du dich erlauben kannst dein eigenes Leben zu leben und in 1. Linie für dich selbst und deine Kinder da sein darfst, ohne deine Eltern zu vernachlässigen?? Such Dir professionelle Hilfe, weil dass brauchst Du glaube ich ganz dringend.


    Ich weiß nicht so richtig warum Du diesen Faden eröffnet hast, weil bei dir steht Ja offensichtlich schon fest, dass Du nicht ausziehen möchtest, und wie Du schreibst möchtest Du auch keine Hilfe ":/


    Außerdem ist es mir schleierhaft warum Du dich so verantwortlich fühlst für Eltern, die dich so viel seelischen Schmerz zugefügt haben, wie Du es selber geschrieben hast, auch wenn deiner Mutter ab und zu für dich da war.. Wo war deiner Mutter denn, zu den Zeiten wo dein Vater dich so grauenhaft behandelt hat? Hat sie was dagegen gemacht? Auch für deine Mutter warst Du wie Du schreibst eine Dreckschlampe :|N


    Kannst Du mir vielleicht sagen, was Du dir erhofft hättest mit diesen Faden?

    Zitat

    Was mich sauer macht, so richtig sauer? Das ihr nur das negative lesen wollt. Das ich mit PNs bombadiert werden, die teils mit Beleidigungen nur so strotzen. (bis jetzt hat niemand von diesen besagten hier geschrieben).

    Verstehe ich Dich richtig, dass diejenigen, die Dich per PN beleidigt haben, sich in diesem Thread gar nicht geäußert haben? Warum meldest Du die Beleidigungen nicht bei den Admins?


    Ich finde es traurig, dass Du Deine Aggressionen über Deine Situation und gewisse PNs, dessen Inhalt hier niemand kennt, an denjenigen auslässt, die Dir wirklich helfen wollen. Man könnte auch sagen: respektlos.


    Und aus persönlicher Sicht: Ich verstehe, dass man ein schlechtes Gewissen haben kann, Eltern "im Stich" zu lassen, egal, was diese Eltern einem angetan haben. Aber wenn Du psychisch daran zugrunde gehst, für Deine Eltern da zu sein (weil sie Dich durch emotionale Erpressung dazu bringen), dann hilft Dir (und Deinen Kindern!) Dein gutes Gewissen herzlich wenig.


    Meine Eltern haben mir auch viel Gutes getan. Aber eben auch viel Schlechtes. Ich möchte nicht für meine Mutter da sein. Und ich möchte bei dieser Entscheidung ein gutes Gewissen haben. Daran arbeite ich.


    Da Du Dich nach eigener Aussage hier ohnehin nicht mehr zu Wort melden wirst, kann ich Dir nur noch alles Gute für die nächsten Jahre wünschen.


    Jan74, auch von mir danke für Deinen Beitrag!

    Jan, Weshalb tun dir die Kinder leid? Weil ich umziehen werde, was ich mehrfach geschrieben habe? Weil ich Konsequenzen ziehe, weil ich eingesehen habe, dass sich etwas ändern muss?


    Es ist so, dass meine Kinder, besonders meine Söhne, ihre Großeltern gerne haben. Mein Vater brachte meinen Großen mit dem Auto zum Treffpunkt der Schule, weil er ins Landschulheim ging und ich mit hohem Fieber flach lag. Morgen besorgen sie für meine Tochter das Rezept, fahren extra einen Umweg.


    Ich liege ihnen quer, besonders meinem Vater. Deshalb sah ich keinen großen Handlungsbedarf, da es meine Kinder nicht betraf. ABER durch diesen Thread kam ich zum Nachdenken. Das meine Kinder spüren, dass da etwas nicht stimmt, dass ihre Mama nicht so glücklich ist wie bei ihrem Papa. Und genau deshalb ziehe ich die Reißleine und wir überlegen, ob das Geld für eine weitere Mietwohnung reichen könnte. Und ich hoffe, dass es klappt und das ich genommen werde. Alleine mit vier Kindern und zwei Haustieren.


    Zwetschge, ja, wenn meine Mutter es mitbekommen hat, hat sie manchmal reagiert und ihn zurecht gewiesen, mal ihm Recht gegeben. Was ich mir erhofft hatte? Jedenfalls kein Mitleid, sondern Meinungen von Außen. Ja, für meine Mutter war ich eine Dreckschlampe, als ich meinen jetzigen Partner erwähnte und sie endlich verstanden hatte, dass ich von meinem Ex-Mann nichts mehr wissen möchte. Und als ich sie mal fragte, ob sie zu mir stehen würde oder zu meinem Ex kam: Zu deinem Ex. Sie schämte sich dafür, dass meine Ehe scheiterte, aber es ging mir sehr dreckig in dieser Beziehung. Ich ging nicht mehr aus dem Haus. Mir graute es, wenn er von der Arbeit nach Hause kam. Ich wollte das alles nicht mehr.


    Aber was, außer einer Wohnung zu suchen, um Abstand zu gewinnen, sollte ich eurer Meinung nach tun? Ich denke, so ist allen geholfen.


    Weshalb heißt es dennoch arme Kinder? Weshalb wird weiter auf mir herumgehackt? Was erwartet ihr?


    Bitte keine Antwort darauf, ich möchte mich von diesem Faden distanzieren. Aber ich konnte nicht stehenlassen, dass meine Kinder arm dran sein sollten. Irgendwann hört's für mich auf. Meine Kinder bedeuten mir alles und diese Unterstellung ist das Allerletzte.


    Das wars hier für mich. *:)

    Julejule, ja, du hast es richtig verstanden. Einige haben sich hier geäußert, die mir mehrere PNs gesendet haben. Aber die mit den Beleidigungen vom Feinsten haben sich bis dato hier nicht gemeldet.


    Weshalb bin ich respektlos, wenn ich mich aufrege, dass hier die Leute meine Beiträge nicht richtig lesen (siehe Umzug und arme Kinder blabla). Passt nicht zusammen.


    Schön, dass ihr Jan soooooooooooooooo toll findet. Eure Meinung, meine ist eine ganz andere.


    Aber haltet nur zusammen. Mehrere auf eine macht eben mehr Spaß. Weiterhin frohes Schreiben. Ich tue mir das nicht mehr an.

    Das hier

    Zitat

    Deshalb werde ich alle folgenden PNs ungelesen löschen!

    zum Beispiel finde ich respektlos. Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle an Dich gerichteten PNs Beleidigungen enthalten. Da opfern Dir Unbekannte ihre wertvolle Zeit, um Dir in einer schwierigen Situation mögliche Sichtweisen bieten zu können. Und Du löschst ihre PNs ungelesen.

    Zitat

    Aber haltet nur zusammen. Mehrere auf eine macht eben mehr Spaß.

    Hm, ich sehe das hier ganz anders. Hier gab es mehrere Beiträge - u.a. übrigens von Jan74 - in denen durchaus Verständnis für Deine Situation (inkl. des schlechten Gewissens) geäußert wurde.


    Was uns unterscheidet, ist, dass Du eigentlich nur eine Bestätigung Deiner eigenen Sichtweise möchtest. Geht es Dir besser, wenn ich schreibe, macht nichts, dass Deine Mutter Dich so wenig wertschätzt, Du solltest jetzt für sie da sein, denn Du bist doch ihre Tochter, die Arme hat Krebs?


    Sich mit vier Kindern und zwei Haustieren zusätzlich zum Miethaus noch eine Mietwohnung zu nehmen, klingt für mich übrigens äußerst, sagen wir mal, suboptimal. Aber definitiv besser, als bei Deinen Eltern zu bleiben. An Deiner Stelle würde ich mir professionelle Hilfe suchen, da wir Idioten hier ja alle zusammenhalten und uns auf Dich stürzen. Und tu uns allen den Gefallen und lass den Faden schliessen, bevor Du zum fünften (?) Mal ankündigst, hier nicht mehr lesen und schreiben zu wollen. Langsam fällt es mir nämlich schwer, das ernst zu nehmen.

    Jarla, ich schreibe dir das hier jetzt nicht in ein PN, sondern ganz öffentlich.. Du benimmst dich jetzt wie ein Kleinkind. Du hast Hilfe gesucht und viele, auch Jan74, haben versucht dir mit gute Beiträge und Ratschläge zu helfen. Ja, auch ein bisschen Kritik war dabei, dass gehört nun mal dazu , oder sagen wir mal Unverständnis. Kritik kann ab und zu dazu führen dass man den berühmten Ar...tritt bekommt, den man braucht um eine Situation anders oder differenzierter zu sehen und jetzt bist Du beleidigt.. Keiner hier hat dich beleidigt..

    Zitat

    Jan, Weshalb tun dir die Kinder leid? [...]


    Es ist so, dass meine Kinder, besonders meine Söhne, ihre Großeltern gerne haben. Mein Vater brachte meinen Großen mit dem Auto zum Treffpunkt der Schule, weil er ins Landschulheim ging und ich mit hohem Fieber flach lag. Morgen besorgen sie für meine Tochter das Rezept, fahren extra einen Umweg.

    Das klingt ja wirklich nach Friede-Freude-Eierkuchen, steht leider im Gegensatz zu dem, was Du in Deinem zweiten Beitrag in diesem Faden geschrieben hast:

    Und Du meinst, dieses Umfeld schadet Deinen Kindern nicht? ":/

    (Danke für den Zuspruch/Unterstützung)


    Liebe Jarla, man sieht an Deinem Verhalten vor allem eins - dass Du, durch das Aufwachsen in so einem Umfeld, selber einen massiven seelischen Knacks davon getragen hast (wir wissen auch wie er heisst aber lassen es mal unerwähnt). Jeder der ein kleines bisschen Erfahrung mit derlei psychologischen Muster hat, begreift, was mit Dir los ist. Du brauchst wirklich dringend Hilfe, alleine schon Deiner Kinder wegen. Dieses aggressive austicken, benachteiligt fühlen etc. ist wirklich schon krankheitswertig (und passt perfekt ins Muster).


    Ich kann Dir auch versichern dass ich auch die Aggressivität, die man verspürt, wenn man selber auf solche Dinge hingewiesen wird, kenne. Es ist mir nicht anders ergangen (wenn auch nur in mir selber, ohne Ausrutscher gegenüber anderen). Es wird ja ein sehr wunder, weh tuender Punkt in einem getroffen, der einem u.A. auch all die eigene Schwäche und Machtlosigkeit bewusst macht. Es tut weh, sich das selber erstmal alles einzugestehen. Eins bist Du hier garantiert nicht - unverstanden. Wir verstehen Dich alle besser als Du selber vermutlich, aber schütteln fassungslos den Kopf in Anbetracht Deiner Reaktion.


    So, nun von meiner Seite aus auch genug davon, wünsche alles Gute!

    naja, eins ist noch offen

    Zitat

    Jan, Weshalb tun dir die Kinder leid?

    Weil Du in bestimmten Mustern steckst, in die Deine Eltern Dich hinein-gehirnwaschen haben. Du lässt Dich zu 100% komplett in diese Muster fallen, und das ist genau das, was dazu führt, dass derlei Problematiken von Generation zu Generation weitergegeben werden. Wenn Du so weitermachst werden Deine Kinder vermutlich irgendwann ähnliche Fäden eröffnen. Aus Opfern werden Täter, und wenn man Dein Verhalten hier sieht, bist Du auf dem besten Wege dazu.

    Zitat

    Morgen besorgen sie für meine Tochter das Rezept, fahren extra einen Umweg.

    So, wie Du es gerade beschreibst, liest es sich, als ob das eine ganz besonders große Leistung wäre. Ein Verzicht auf eigene Freizeit. Eine Aufopferung.


    Aber das ist es nicht. Das, was Deine Eltern da für Dich tun, sollte unter Verwandten eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.

    Zitat

    Weiterhin frohes Schreiben

    Wirklich 'froh' schreibt hier mit Sicherheit keiner. Ich habe eher den Eindruck, daß die meisten äußerst bedrückt darüber sind, was Du alles mit Dir machen läßt, ohne Dich angemessen zu wehren.


    'Angemessen' bedeutet nicht etwa, den Kontakt abzubrechen und die Eltern 'im Stich zu lassen', sondern ihnen deutlich zu machen, daß Du so nicht mit Dir reden läßt.