Ich hasse Nächte, Schlaf und es wird schlimmer

    Hallo an Alle!


    Es gibt etwas was mich Wahnsinnig zu stören anfängt: Mein Unwohlsein Abends.


    Ich habe an sich sowieso eine Angststörung zzgl. Panik Attacken, begleitet werden diese von allen Symptomen die man sich eigentlich vorstellen kann: Hoher Ruhepuls, Atemnot, Zittern, Ohnmachtgefühl, keine Konzentration, Halluzinationen, Muskelverspannungen, Schluckprobleme, ab und an Grippale Symptome, Gelenkschmerzen und und und... Aber was mir jetzt einfach zu viel wird ist die Schlafstörung und dauernde Alpträume.


    Ich bin Abends sowieso sehr sehr empfindlich. Wenn es mir generell schlecht geht- geht es mir am Abend absolut schrecklich. Ich verliere jeglichen hang zur logik und mache mir um alles UNNÖTIG sorgen. Obwohl ich das weiß, kann Ich es nicht abstellen. Ich hasse die Ruhe, Sie gibt mir das gefühl von Einsamkeit und Tod, ergo Ich werde panisch. Und jetzt neuerdings kann Ich einfach nicht (richtig) schlafen, und wenn ich es tue, sind 8/10 Träumen traumatisierend.


    Dabei muss man ja schlafen um diese ganzen Emotionen zu verarbeiten sonst wird es schlimmer.


    Ich würde so gerne meinen Hass gegen Nächte/Ruhe bekämpfen. Ich würde sehr gerne mal wieder gut schlafen undüberhaupt, wie kann ich dafür sorgen dass ich aufhöre mir solche sinnlosen Gedanken zu machen?


    Ich war wegen all dem mehrmals beim Hausarzt, beim Endikrinologen (Um Schilddrüse zu checken), beim Orthopäden wegen der wirbelsäule und den verspannungen und auch bei einem Psychologen der mir absolut 0 geholfen hat (ich kann mich ja beruhigen bei Attacken mittlerweile. aber sie sind halt trotzdem da).


    Weiß jemand wie man einfach mal wieder seinen Körper kontrollieren könnte???

  • 7 Antworten

    Vieles kann man nicht kontrollieren, versuche dich abzulenken, fange z.B. an Geschichten zu schreiben, je schräger, desto besser. Alles ist erlaubt, was deine Fantasie ausspuckt, Drachen, Zauberer, egal... Und wenn du dann, bei leiser Musik oder so speziellen Relax Apps, schlafen gehst, lass dich in deine Geschichte fallen, spinn dir im Kopf aus, wie es weitergeht. Halte vor allem dein Gehirn beschäftigt, mit Dingen, die nichts mit deinem ursprünglichen Gedanken zu tun haben. Das alles hat mir geholfen, als ich in meiner ersten Schwangerschaft Schlafstörungen entwickelt habe und keine Medikamente dagegen nehmen dürfte. Und es funktioniert immer noch, wenn der Kopf so gar nicht anhalten mag.

    Im letzten Sommer hat ein Hausarzt Blut entnommen und getestet ob eine Reumaerkrankung vorliegt, war aber nichts. Ich war schließlich beim Orthopäden, der hat Röntgen aufnahmen gemacht und meinte meine Halswirbelsäule sei durch verspannungen Steif.


    Ich hatte daraufhin ca 10 Behandlungen beim Masseur, geholfen hat es aber nicht.


    Vor 2-3 Wochen dann war ich beim Hausarzt wegen Übelkeit und komischen Kreislaufproblemen, nach einem positiven Bluttest meinte der dann es sei definitv meine verspannungen am Nacken, aber mehr als "dehnen Sie sich mal, machen Sie sport" habe ich auch nicht bekommen.


    Ich habe jetzt Fibromyalgie gegoogelt, tatsächlich stimmen die Symptome alle, außer mit dem Reizdarm.


    Wissen Sie vielleicht wie oder wo ich mich wegen des Fibromyalgie verdachtes testen lassen kann???

    Zunächst mal zum Thema Rheuma: Es gibt 400 verschiedene Arten, der Hausarzt testet meist nur Rheumafaktor und Entzündungswerte, RF ist aber nur bei ganz wenigen Rheumaarten positiv. Wenn sich der Verdacht erhärten sollte, müsste man noch ganz andere spezifische Werte kontrollieren (bzw. der Rheumatologe).


    Fibromyalgie ist eine Ausschlussdiagnose, d.h. erst wenn man alles andere ausgeschlossen ist, kann man die Diagnose stellen. Bei einem erfahrener Arzt geht das auch schon mal sehr schnell. Der beste Ansprechpartner ist auch hier ein internistischer Rheumatologe (ewig lange Wartezeiten in ganz Deutschland!). Meine Diagnose wurde in der Ambulanz einer Rheumaklinik gestellt, da bekam ich schon nach vier Monaten einen Termin. Der Arzt kannte sich richtig gut aus und hat auch schon viel zu dem Thema veröffentlicht, da bin ich echt an den richtigen geraten.


    Würdest du es denn wirklich als Gelenkschmerz einstufen oder tun Muskeln/Sehnen/Bindegewebe in der Nähe der Gelenke weh?