• Ich vermisse meine Heimatstadt

    Hi, ich komme aus Österreich (Wien) und bin Anfang des Jahres aufgrund der Liebe nach Franken (Nürnberg) gezogen. Ich bin gerade sehr unglücklich hier. Ich vermisse Wien einfach. Letztes Jahr habe ich mir gerade wieder einen Freundeskreis in Wien aufgebaut, zu meiner Familie in Wien habe ich keinen bzw. kaum Kontakt mehr. Hier in D versuche ich beruflich…
  • 137 Antworten

    wenn du so verbissen an dein Wien hälst, geht das Leben an dir vorbei.


    finde ich persönlich schade, denn Nürnberg bietet so viel mehr als nach feierabend Wien hinterher zu trauern

    mnef schrieb:
    Alias 974059 schrieb:

    nicht ernst genommen und nicht erkannt.

    Inwiefern?

    Bei der Krankenkasse war ich scheinbar ein Sonderfall. Die brauchten ewig, um meine Versicherungsdaten aus Ö zu bekommen.


    Des Weiteren hab ich den Eindruck, dass meine Ausbildung sowie mein Erststudium keine Anerkennung finden, zumindest auf dem Gehaltszettel nicht.

    So verdinge ich mich für unter 12 Euro in der Stunde.

    Meine Kollegen stammen alle aus dem Umland, ich glaube ich habe einen Kollegen, der direkt in Nürnberg wohnt.

    Ansonsten sind fast alle aus irgendwelchen Dörfern aus Mittelfranken, die z.B. eben unbedingt ein Auto brauchen.

    Ich liebe jedoch die öff. Verkehrsmittel, allerdings habe ich heute auch wieder über ne Stunde heimgebraucht, was auch schlecht ist.

    Meist kann man dann nach der Arbeit nicht mehr so mega viel machen.

    CoteSauvage schrieb:

    Wenn das so ist, musst du halt wieder nach Wien ziehen.

    Ich habe weder Geld, Job, Wohnung noch derzeit irgendwelche beruflichen Aussichten.

    Dazu kommt dann auch noch Corona...

    Und meinen Freund würde ich auch hier nicht lassen wollen, er hat gerade wieder mit einer neuen Arbeit begonnen...

    Wegen Bürokratie? Das sind alles Dinge, die jedem von uns passieren, auch bei Umzug innerhalb von Deutschland. Das Theater mit der Kassa z.B. wirst du wahrscheinlich Zeit deines Lebens aus tausend Gründen haben.

    Willkommen in Deutschland, schnall dich an, füll Formulare aus und warte Monate auf Behörden. Dagegen ist die WGKK ein Traum, das AMS eine Wohlfühlbehörde und MA 24/12 flott.

    Zitat

    Ich habe weder Geld, Job, Wohnung noch derzeit irgendwelche beruflichen Aussichten.

    Dazu kommt dann auch noch Corona...

    Und meinen Freund würde ich auch hier nicht lassen wollen, er hat gerade wieder mit einer neuen Arbeit begonnen...

    Und was bringt dir dein Gejammer dann? Mit Dingen die man nicht ändern kann sollte man sich arrangieren. Mach das Beste draus, und wenn sich eine Gelegenheit zum Rückzug in die Heimat ergibt, dann ergreife sie, falls dir das dann noch so viel bedeutet.

    Ich finde das etwas übertrieben für das harte Urteil "nicht ernstgenommen und nicht erkennen". Krankenkassen pennen eben mal, das ist nicht persönlich und nicht ortsabhängig. Fahrzeiten schwanken, Lohnniveaus schwanken auch, wer wieviel verdient ist oft Verhandlungssache, nicht jede Vorbildung wird honoriert. Das gibts in Wien alles genauso. Du kannst natürlich sagen, dass die das in Nürnberg nicht passt. Aber das hat doch null damit zu tun, dass man dich nicht ernst nimmt und "nicht erkennt". Wenn du das so auf dich persönlich beziehst, ist Unglück vorprogrammiert.


    btw:

    Alias 974059 schrieb:

    zumindest auf dem Gehaltszettel nicht.

    So verdinge ich mich für unter 12 Euro in der Stunde.

    Meine Kollegen


    Alias 974059 schrieb:

    Ich habe weder Geld, Job, Wohnung noch derzeit irgendwelche beruflichen Aussichten.

    ???

    ;-D

    Damit war Wien gemeint.

    Da müsste ich mir quasi wieder eine Existenz aufbauen.

    Durch den Umzug hier nach D, durch die Coronakrise etc. habe ich auch keine finanziellen Rücklagen.

    Kommendes WE wäre ich einige Tage in Wien gewesen. Nach 8 Monaten.

    Leider ist gestern vom Auswärtigen Amt eine Reisewarnung herausgegeben worden und Wien wurde zum Risikogebiet erklärt.

    Wie das Schicksal so spielt.

    Jetzt heißt es wahrscheinlich noch länger warten, bis ich in die heißgeliebte Heimat kann.

    Oftmals bin ich am Abend sehr traurig und wünsche mir nichts sehnlicher, als in Wien zu sein.

    Aber mein Studium beginnt hier in weniger als einem Monat.

    Und ich glaube, es ist schwierig, während des Bachelorstudiums Hochschule zu wechseln.... :(

    Auch wenn ich etwas nachholen müsste, würde ich es tun....nur um in Wien zu sein...

    ein Umzug will geplant sein, Job gefunden werden, finanzielle rücklagen, Möbeltransport oder neukauf. das wird noch eine ordentliche Hausnummer.


    wenn du jeden Abend dieselbe Platte auflegst, macht es deine Situation nicht besser, ganz im gegenteil, du vergisst zu Leben

    Wieso fährst du nicht dennoch? Seh das Problem nicht. Machst halt nen Covid-Test. Ich bekomm am Sonntag Besuch ausm Ausland und sowas lässt sich ja lösen. Es gibt ja kein Reiseverbot o.ä..

    Ich bin damals auch noch im Mai nach DE mit frischem Covidtest in der Tasche und zurück.

    Und du hast es nichtmal weit nach Wien ;) Also tät ich acht Monate gar nicht heimfahren, wär mein Heimweh ein anderes, aber mit Tagen bei Familie im Jänner, März, Mai und August seh ich (mit 12 Stunden Fahrt) alle halbwegs oft.

    Also gestalte das mal so dass es funktioniert. Und Heimweh wird bakd besser, wenn man mal seinen Rythmus hat.

    Und wo hast du da den Test gemacht? Musstest du nicht in Quarantäne, zumindest solange bis die Testergebnisse vorlagen?