Ich weiß nicht mehr, wie ich mit mir selbst umgehen soll.

    Die letzten Wochen überschlugen sich mit Ereignissen und irgendwie, weiß ich nicht mehr. wie ich mit mir umgehen soll. Es ist total schwierig für mich, irgendwie Hilfe zu bekommen.

  • 9 Antworten

    Sorry, hast recht. Ich stecke in einer Depression fest. Gefühlt ganz tief. Immer häufiger kommen Suizidgedanken dazu. Ich war bei einer Psychiaterin, die mir Antidepressiva verschrieben hat, die die Situation nur verschlimmert haben. Dann wurde es letzte Woche so schlimm, dass ich stationär aufgenommen wurde. Der Arzt war ein vollkommener Arsch und hat mir direkt am Anfang schon gedroht. Klinik kommt seither nicht mehr für mich in Frage. Die Psychiaterin möchte mir nur Medikamente verschreiben, für weiteres sei sie nicht offen. Und nun stehe ich wieder wie am Anfang da.

    Zitat

    Die Psychiaterin möchte mir nur Medikamente verschreiben, für weiteres sei sie nicht offen.

    Es ist halt eine Psychiaterin. Die machen doch fast nichts anderes, als Medikamente zu verschreiben. Du solltest dir Hilfe bei einem Psychologen suchen.


    Angesichts dessen, dass du bereits Suizidgedanken hast, solltest du dir aber wirklich überlegen, ob du dich nicht doch selbst einweist.

    Antidepressiva brauchen zumeist einige Wochen, bis die stimmungsaufhellende Wirkung eintritt und grad am Anfang können die Nebenwirkungen heftig sein. Im Beipackzettel steht oft was von "Suizidgedanken, die sich zu Beginn der Einnahme verschlimmern können".


    Das was du erlebst/erlebt hast, ist ganz normal. Du solltest dich wirklich für einige Wochen in die Klinik begeben und dort richtig medikamentös einstellen lassen und dann ambulant mit Psychotherapie weitermachen.


    Tu es für deine Kinder! Jetzt! Noch sind sie klein und werden sich nicht dran erinnern, dass du mal ein paar Wochen nicht da warst. Aber irgendwann brauchen sie dich wieder. Zu 100 %. Tu es für sie!

    Hallo new_here,


    da scheint es ja sehr starke Missverständnisse gegeben zu haben. Doch nun zu Dir: wie geht es Dir momentan? Die Wartezeiten bei Psychologischen Psychotherapeuten sind meist lang. Vielleicht suchst Du einmal nach Ärzten, die auch Psychotherapie anbieten, die können aus verschiedenen Fachrichtungen kommen. Ich lese aus Deinem Text, dass Du selber offen für weiteres bist, leider scheinst Du da nicht verstanden worden zu sein. :-/


    Wenn es aber um "Aufarbeitung" (wie Du sie in einem anderen Thread beschrieben hast) geht, ist vielleicht ein noch genauerer Blick auf die Therapieform hilfreich/notwendig/angemessen. Vielleicht meldest Du Dich gerne einmal wieder, wenn Du hier noch mitliest oder wieder einmal ins Forum hereinschaust. Trotzdem oder bis dahin wünsche ich Dir sehr viel Kraft! :)* :)* :)*


    Ich habe auch gesehen, dass Du Dich eingelesen hast, es war aber nicht ersichtlich worin dieses inhaltlich besteht. Bei dem Begriff "Ankermethoden" denke ich dabei an NLP. Vielleicht meintest Du das?


    Ich habe jetzt nicht alle Posts gelesen, weiß aber auch nicht, ob Du darüber sprechen möchtest, was noch an Möglichkeiten auftauchen könnte. Vll suchst Du mal nach PTBS, Therapien dazu, wenn es mit der bisherigen Methode schwer fällt, rasche Fortschritte zu machen. ;-)


    Alledem zum Trotz scheinst Du es alleine versuchen zu wollen - was ja in gewissem Sinne auch verständlich ist. Ist vielleicht auch in einem Zusammenhang mit einem Rückfall in bestimmte "Muster" - wie Du selbst sagtest - möglich. ":/

    Hallo FantiK3


    Ich habe mich auf anraten von meinem Arzt und Berater bei der Psychiaterin gemeldet. Sie selbst bietet eigentlich Therapien an und sagte mir aber direkt, dass das bei mir nicht nötig sei und einzig ausreichend Schlaf mit Antidepressiva das richtige sei. Von einer Therapie riet sie mir sogar dringend ab. Als die Medikamente nicht so anschlugen wie sie es sollten und sogar alles gedanklich verschlimmert hatten, sagte sie nur, dass sie jetzt raus sei und mir nicht helfen könnte. Weitere Termine wurden nicht angeboten.


    Ich schaue gerade in alle Richtungen. Zum Einen nach einen Psychologen vor Ort, und aber auch einer Klinik, die mich vielleicht aufnimmt. Mit der Klinik habe ich nach wie vor meine Probleme. Das kann und möchte ich mir derzeit nicht vorstellen.


    Ich hatte mich in Formen eingelesen, wie ich Flashbacks etwas besser abwenden oder aushalten kann, ohne darin völlig unterzugehen. Zum Schluss war es jetzt so, dass ich förmlich Krampfanfälle bekommen habe.

    "Ich habe mich auf anraten von meinem Arzt und Berater bei der Psychiaterin gemeldet. Sie selbst bietet eigentlich Therapien an und sagte mir aber direkt, dass das bei mir nicht nötig sei und einzig ausreichend Schlaf mit Antidepressiva das richtige sei. Von einer Therapie riet sie mir sogar dringend ab. Als die Medikamente nicht so anschlugen wie sie es sollten und sogar alles gedanklich verschlimmert hatten, sagte sie nur, dass sie jetzt raus sei und mir nicht helfen könnte. Weitere Termine wurden nicht angeboten."


    Hallo new_here, danke für Deine Antwort. Das klingt bis hierhin noch nachvollziehbar, wenn zum einen Dein behandelnder Arzt Dich an eine Psychiaterin weiter verweist und von dieser Stelle dann folglich Medikation verschrieben wird. Bei beiden Fachleuten setze ich jetzt einmal entsprechend ihrer Qualifikation getätigte Untersuchungen voraus.


    Dann wurde es letzte Woche so schlimm, dass ich stationär aufgenommen wurde.


    Etwas unverständlich ist mM, weshalb ein Arzt da schon von Anfang an eine Drohung - so sagst Du - ausgesprochen hat. Meiner Erfahrung werden Drohungen erst - wenn es überhaupt dazu kommt - im Verlauf einer Entwicklung/eines Gesprächs oder so …ausgesprochen. In diesem einen Punkt verstehe ich jetzt noch nicht, weshalb es da zu einer solch heftigen Reaktion kam.


    Meinem Verständnis darf hier auf eine Reaktion von Seiten des Arztes geschlossen werden, denn es ist schwer vorzustellen, dass dieser von jetzt auf gleich einige Gänge "hochschaltet", bevor er etwa auf andere Weise versucht, mit Dir zu sprechen. Das ist es, was ich dabei nicht einordnen kann. Diese abrupte Verschärfung in seinem Ton, die/den Du hier beschreibst.


    "Ich schaue gerade in alle Richtungen. Zum Einen nach einen Psychologen vor Ort, und aber auch einer Klinik, die mich vielleicht aufnimmt. Mit der Klinik habe ich nach wie vor meine Probleme. Das kann und möchte ich mir derzeit nicht vorstellen.


    Ich hatte mich in Formen eingelesen, wie ich Flashbacks etwas besser abwenden oder aushalten kann, ohne darin völlig unterzugehen. Zum Schluss war es jetzt so, dass ich förmlich Krampfanfälle bekommen habe."


    Die mit dieser Klinik gemachten Erfahrungen bleiben natürlich in der Erinnerung haften, das kann ich gut verstehen. Es besteht aber in diesem Zusammenhang eine Möglichkeit, nämlich die, Deine dort gemachten Eindrücke auf andere Kliniken zu übertragen. Und eine Gefahr dabei könnte darin bestehen, mit einer vorgefassten Meinung - zum einen - und einem erhöhten Level in der Kommunikationsweise andererseits, genau da (mit der Fortsetzung der letzten Ebene) zu beginnen.


    Ich kann mir den Leidensdruck in etwa vorstellen, in dem Du Dich befindest, doch diese Vorstellung basiert eben nur auf Grund Deiner Zeilen, aus denen ich Deine Geschichte verstehe, (besser: verstehen kann) und versuche, mir daraus ein "Bild" zu erstellen. Dieses Bild, das daraus entsteht, kann sich auch wieder verändern, so wie ein Puzzle, das von Schritt zu Schritt Konturen annimmt, zunehmend an Form und Inhalt gewinnt.


    Vielleicht weitest Du - im Hinblick auf die nunmehr hinzugekommenen Krampfanfälle - Deine Suche auf Kliniken aus, die auf psychosomatische Behandlung ausgerichtet sind. ":/

    Lass dich einweisen mit SG ist nicht zu spassen, hatte mich damals auch einweisen lassen und würde es immer wieder tun wenn es so weit wäre.....


    Es gibt jemanden in meiner Familie der es schon das 4 mal dieses Jahr versucht das letzte mal erst vor sehr kurzer zeit , das ist aber eine andere Geschichte....

    Vielleicht klingt es unglaubwürdig. Wirklich. Aber ich bin ein freundlicher Mensch immer. Selbst in der Situation war ich freundlich.


    Ich kam rein und er fragte, warum ich da sei. Darauf meinte ich, dass es etwas länger sei, warum ich da sei. Da unterbrach er mich direkt und sagte mir, er habe dafür keine Zeit und ich solle auf den Punkt kommen. Ich sagte ihm dann, dass ich Suizidgedanken hätte, die auf das Medikament zurückzuführen zu seien und ich etwas zur Beruhigung bräuchte und dann einfach gerne wieder nach Hause wollte. Er fing an zu lachen und sagte, dass das nichts werden würde und ich besser kooperieren sollte, da er sonst einen richterlichen Beschluss anfordern würde und ich dann etwas länger nicht rauskäme.


    Das hatte mich so eingeschüchtert, dass ich auch die körperliche Untersuchung ohne Wiedersprüche über mich ergehen lassen habe. Ich versuche dennoch offen dem gegenüber zu sein. Aber gerade zeigen sich wirklich keine positiven Beispiele, damit ich meine Vorbehalte beiseite lege.