Re: Peter

    Hallo Peter,


    die Beschreibung deiner Frauen klingt mehr so nach Glamour....., trifft für meine Erfahrung nur bedingt zu. "Meine" hatte die Tendenz, sich Erfolg und Macht anzubiedern, sie kann z.B. die gleiche Aussage, wenn ich sie ausspreche, als Blödsinn und wenig hilfreich abtun, während, wenn ihr damaliger Unterstützer und Managerberater so etwas ausspricht, das als ganz tollen Tip bewerten.


    Wenn ne Koryphaee sie schon das zweite Mal sexuell widerlich antatschte, dann hindert sie das nicht daran, ihm bei nem öffentlichen Auftritt nen Riesen- Blumenstrauß vor die Füße zu legen, und mich fragt sie, wie ich dieses Antatschen, und dies war kein "Klaps auf den Po", sehe. (?) Ein kurzes Statement von mir hört sie sich an, dann muß ich schweigen, sonst trifft ihre Wut wieder mich.


    Mist, was geht mich das alles noch an? Aber wenn du in diesen ganzen Müll als Freund reingezogen wirst......... sie erwartet Hilfe, Rat, Unterstützung......... dann aber wiederum wirst du selbst Opfer ihres inneren Mülls und gleichzeitig zum Täter von ihr gemacht.......... derjenige, zu dem sie die tiefsten Gefühle hat, wird gleichzeitig zur schlimmsten Bedrohung stilisiert, nein, es geht noch weiter......provoziert, sie provoziert so lange, bis ich mich emotional so verhalte, daß ich genau ihrer empfundenen Bedrohung scheinbar entspreche.


    Die Suche nach der Vaterfigur: vor ihrem Vater hatte sie als Kind schon tierische Angst, er hat ihr auch später nie irgendeine Unterstützung zukommen lassen. Von ihrer Mutter wurde sie früh in die Verantwortung für ihren psychischen Niedergang, das Abstürzen in Esoterik- Geschichten bis zur Psychose hineingezogen. Man kann fast sagen, sie ist ohne Eltern oder mit sie schwer belastenden Eltern aufgewachsen. Vater: Machtmensch, keine Ahnung was noch......... Im Prinzip ist sie seelisch genauso strukturiert wie er, bemüht sich aber, und das gelingt ihr auch, in der Erziehung ihres Sohnes alles besser zu machen. Sehr viel Emphatie für ihn. Er ist ein Teil von ihr. Was aber Fremde, sprich Freunde betrifft, würde ich auch sagen, null Emphatie. Gefühl nur in sofern, als sie genau die Schwächen spürt und auszunutzen weiß. Menschen sind so lange interessant, wie sie für sie was bringen. Eine langjährige, beste Freundin von ihr traf ich kürzlich: seit sie mit mir Schluß machte, hat sie auch den Kontakt zu ihr abgebrochen, sie verstand es nicht, war total komisch......


    Ihr früherer Freund, der nach Jahren und Therapie wieder bei ihr auftauchte, als wir ein Jahr getrennt waren, und ich spüre, welch inniges Gefühl zwischen den beiden herrscht, auch wenn sie beteuert, nichts mehr mit ihm gehabt zu haben...... er machte ihr kurz vor unserem Wiedersehen noch einen Heiratsantrag.....? Als sie mich dann wieder hatte, sagte sie, sie wolle jetzt konsequent den Kontakt zu ihm abbrechen, weil er immer noch was von ihr will. Ich ahne warum und wie sie mit ihm spielt. Aber jetzt hat sie ja nen neuen Hausmeister. Ich sagte: Das kannst du doch nicht machen!


    Ich war völlig perplex, wie kalt, rational sie diese freundschaft streichen will. Betrifft mich ja eigentlich nicht, aber diese Art zu denken und zu handeln betrifft mich sehr wohl. beängstigend.


    Auf ihrer Fete wollte ich sie dazu bewegen, doch mal alle Freunde zusammenzubringen, diesen einen, andere, die sie nach meiner Trennung "unterstützt" haben, um einen Ausgleich der merkwürdigen Spannungen, der Trennung, der Koalitionen zu erreichen. Ihr früherer freund wurde also eingeladen, jedoch rief sie ihn Stunden vor der Fete an, ich würde auch kommen. Er sagte ab, weil er mich nicht leiden kann. (?!) Dabei haben wir uns einmal kurz im Vorbeihuschen irgendwo gesehen.


    Wer weiß, was alles rauskommt, würde ich mich mal mit diesen Leuten unterhalten.


    Psychosomatische Krankheit gibts eine, die Sex verhindert. Ne Woche lang. Steht für: an altem Festhalten. Starre. So flexibel sie sich auch gibt, Neues anzupacken, innerlich ist da eine totale Starre. Alle Konflikte sind für sie vergessen, überwunden, "Verziehen", wir fangen ganz neu an, sind frisch verliebt. Plötzlich packt sie ihre knallharten, verdrehten, lange zurückliegenden Urteile wieder auf den Tisch und distanziert sich, und immer wieder. Ich darf dazu nichts sagen. Jeder Kommentar wird so ausgelegt, daß ich immer wieder - kompliziert, wie ich bin - altes, längst Uberwundenes ausgraben muß.


    Und tatsächlich, seit einem Jahr tue ich das, ohne sie.


    Null Emphatie..... sehe ich auch so. Tiefes Gefühl, aber das gilt nur dem Entdecken meiner Schwächen und ihr selbst. Ansonsten kann sie jederzeit eiskalt den Hebel umlegen. Sie leidet dann selbst extrem unter dem Verlust, dennoch würde sie keinen konstruktiven Schritt auf mich zu machen.


    Sie leidet und liebt mich und hat es so ernst mit uns gemeint........ und muß jeden Tag an mich denken, wird mich ewiglich lieben........ - dann lass´ uns doch....... - NEIN!!!!! Und schon habe ich die sarkastisch entwertende Furie am Hörer. Sie fängt mich mit tiefen Gefühlen und Versprechungen ein, dann folgt: Nein! nein! Nein! Sie dreht durch, als sie sich mal wieder getrennt hatte und fährt mir 400 Kilometer samstag nacht in ne fremde Stadt nach, wo ich nen Workshop mache, weiß nicht, wo ich bin, findet mich nicht. Dann erzählt sie mir von diesen tief empfindenden Aktionen. Bin ich wieder offen, mit neuer Hoffnung, dann heißt es nein, nein, nein! Weil ich angeblich........ Es ist so pervers!


    Nach wochenlanger Trennung von ihrer Seite treffen wir uns wieder. Sie sah Zeichen am Himmel, die für uns sprechen, liest mir vieles aus ihrem Tagebuch vor, ist seltsam offen, wir schlafen miteinander. Am nächsten tag: vorbei. "Verbuche es als schönes Wochenende!" - ich glaube es nicht. Was hält sie sonst eine Moral hoch, Treue, Verbindlichkeit, Sex nur mit dem festen Partner, im Gegenzug immer die Vorwürfe gegen mich, und dann so ein cooler Spruch. Ich kann mich dann nicht gegen die Gedanken wehren, irgendwie ist diese Frau ne Nutte, falsch. Dann gehts in meiner Phantasie wieder ab..... die vielen Männer, mit denen gar nichts war, sie hat immer nur mich geliebt


    Doppelleben? Multipel? Dissoziation? Sind mögliche andere Erlebnisse aus ihrem Gedächtnis völlig gestrichen, da sie nicht zu ihrem Selbstbild passen? Während sie andere Erlebnisse mit mir erfindet, die es nie gab.


    Hm? Was hat mich abhängig gemacht? Nicht dieser - ich nenns mal - Glamour. Eher so was wie Verletzung und Traumatisierung, die mich banden, die ich versuchte, - da immer auch diese super positiven Signale, die einzigartige große Liebe zu mir, von ihr kamen - zu überwinden, aufzulösen.

    Re: Hunnebieke

    Hallo Hunnebieke,


    was du schreibst zum Thema Emphatie, der Tiefe der Gefühle, der Angst, sich aufzulösen, zu sehr zu lieben, um es ertragen zu können....... sehe ich genauso so, bzw. entspricht genau meiner Erfahrung, bzw. ihren Andeutungen.


    Aber, und so interpretiere ich jetzt auch das Interesse von Alex an diesem Thema, diese "Gewissheit", daß sie alles nur tut, weil sie mich ganz besonders und innigst liebt, ist sehr trügerisch.


    Genau das ist die Falle. Ihre einmaligen Gefühle zu mir glaube ich ihr. Ich spüre das. Keine Frage.


    Die Frage ist aber, was bedeutet dies für eine Beziehung. Und hier, auf der realen Bühne des Lebens, mußte ich von dieser Frau leider genau das Gegenteil von dem erfahren, was ich eigentlich, entsprechend ihren Gefühlen zu mir, erwartet hätte. Was habe ich von diesen Gefühlen, wenn diese Frau, wenn es mal drauf ankommt, sich in ein skrupelloses Schwein verwandelt. Und daran hat sich leider nichts in all den Jahren verändert.


    Deshalb muß man unterscheiden zwischen den "echten", tiefen Gefühlen, und dem, was sie aufgrund ihrer "Störung" real, tatsächlich für einen zu bedeuten haben.


    Was sich real abspielt, ist Macht und Kontrolle. Und so gut ich auch analysiere und verstehe und mitfühle, was in ihr vorgehen mag, es bleibt bei dieser Realität.


    Es ist leider an Verbindlichkeit, Freundschaft.......... Mitfühlen....... nichts zu erwarten. Tiefe Gefühle, ja. Tiefe Gefühle von: ich will, ich brauche........ Meine Gefühle erlebt sie ganz genau, kennt mich wohl in und auswendig....... doch zu Geben, Liebe, nachgeben, verstehen, zugestehen, führt das nicht. Die intensive Wahrnehmung meiner Gefühle gehen durch den Filter: Bedrohung, Angst, Grenzauflösung, Übergriff........, also durch den Filter, was bedeuten meine Gefühle in Bezug auf sie. Und dieser Filter ist geprägt durch ihre gestörte Erfahrung. Die Art von Mitfühlen etwa wie: ich merke, daß ich jemanden verletzt habe, ich fühle den Schmerz des anderen mit, es tut mir selbst weh, und ich versuche, es wieder gutzumachen, nehme sie in den Arm, versuche, mir die Situation zu merken, in der ich sie verletzte und warum ich das tat, versuche, zu erkennen, wer sie ist, wie sie fühlt...... und versuche, ihr etwas zu geben, etwas zu schenken. meine Aufmerksamkeit, mein Mitgefühl, mein Vorsatz, darauf zu achten, den anderen zu achten, in seinen Schwächen zu achten. Diese Art von Mitgefühl, die ein Geben, ein Zugeständnis, ein Zurücktreten beinhaltet, war von ihr nie zu erwarten. Gefühle allein bedeuteten real noch nichts. Was darauf folgt, was ich damit real mache, ist die Frage.


    Ihr Verhalten kann man so zusammenfassen: Ich liebe ihn tief und innig, will ihn - jedoch sehe ich in ihm dies und jenes, was mich bedroht, er wird mir nicht das geben, was ich ihm gebe (hier wird nun der ganze "Erfahrungsschatz" einer mißbrauchten, von Liebe abhängigen kindlichen Seele auf mich projeziert) - und jetzt werden leider nicht die Gefühle von tiefer Liebe zu mir Realität, sondern "berechtigte" Erniedrigung, Abgrenzung, Zerstörung. Sie selbst empfindet nur, daß sie tief liebt. Meine emotionale Reaktion auf das, was sie tatsächlich lebt, ist ein weiterer Beweis für die Bedrohung, die sie mir untergejubelt hat.


    Es ist tragisch, wenn ich mich an die tiefen Gefühle erinnere......... was diese letztendlich wert waren.


    Bei unserem allerletzten Treffen, sie hatte mal wieder Schluß gemacht, vier Wochen später......ich war ruhig und relaxt, wir gingen spazieren. Ich erwartete, daß wir uns ruhig austauschen könnten, nach einer Phase des Abstandes. Sie hat so ein feines Gespür, soviel Emphatie für meine Gefühle, für meine Erwartungen, daß ihr allererster Satz lautete: "Glaube bloß nicht, daß ich irgend etwas sage, was du erwartest." - ich sagte keinen Ton mehr. Wozu wollte sie sich mit mir treffen? Verrückt. Dieser harmlose Satz öffnete mir die Augen. Dieser Satz hat mich die darauffolgenden Tage in einen solchen Hass gebracht, wie ich ihn noch nie zuvor erlebte. Dieser Satz stand stellvertretend für fast vier Jahre Beziehung.


    Die Frau, die mich wie keine andere liebte....... die Realität: nichts zu erwarten, außer selbstbezogenem "Benutzten".


    Daran ändern auch nichts die wenigen Momente von überschwenglicher Fürsorge: Plötzlich springt sie um mich rum: soll ich dir was kochen, willst du duschen, soll ich für dich........? "Ich tue alles für dich." so fühlte sich das an, seltsam aufgesetzt und unecht.


    Und selbst beim Sex kam es mir manchmal so vor, als würde der Schauer ihrer Erregung plötzlich von mir weg in eine Vorstellung von Adonisgestalt übergleiten, die mich zwar als äußere Hülle wahrnimmt, aber mich selbst als Ich nicht mehr erkennt, oder von mir weg in eine ganz eigene Vorstellung abdreht.


    Ich muß aufhören. Wenn ich mich in diese Gefilde begebe, in ihre Welt einer unergründlichen Finsternis, wird mir übel, habe ich das Gefühl, so fängt der Weg in den Wahnsinn an...............

    Re: Alex

    Hallo Alex,


    habe jetzt nicht nochmal durchgelesen, was du gestern geschrieben hattest.


    Also, ich will dir nicht nehmen, daß du deine Freundin liebst. Ich will auch sie nicht bewerten, du beschreibst ja eine Seite von ihr, mit der du Probleme hast, aber das ist ja nicht alles.


    Dir sind meine Analysen vielleicht etwas zu hart, wenn ich von Macht spreche etc.


    Mir geht es darum, vielleicht auch nochmal für mich selbst, diese Vorgänge zu erkennen.


    Erst wenn man versteht, was vorgeht, hat man eine Grundlage, selbst zu entscheiden, und nicht einem undurchdringlichen Wirrwar ohnmächtig ausgeliefert zu sein.


    Das mit dem aktiv/passiv, du kannst dich dann selbst nicht leiden........ auch dies ist keine Eigenschaft von dir, sondern sie bietet dir dies an, sie bringt dich in die Ohnmacht, begrenzt deinen Handlungsspielraum in Wort und Tat. Das meine ich z.B. auch mit Macht.

    der gute St. Valentin stiftet Verwirrung

    Ich bin heut unbeschreiblich aufgedreht... hab dauernd das Gefühl, ihr anrufen zu müssen, denn ich denke wenn ich an meine 'Liebste' denke, immer noch an sie...


    So ein mist. alle Leute rennen hier durch die Gegend, und machen für ihre Herzchen Geschenke, und ich, ich bin verwirrt. Kann meine Gefühle nicht ordnen. Und:


    angerufen hat sie mich - trotz dieser Abmachung... seltsam seltsam. Ich habe den Anruf allerdings verpasst. Vielleicht auch nur um zu sehen, ob ich zurückrufe? Sie weiss ja, dass Sie mich um diese Zeit nicht erreichen kann...


    Ich werde es jedenfalls nicht tun, das ist schon wieder alles komisch, ich denke wenn sie mir was sagen möchte, dann kann sie nochmal anrufen, ich jedenfalls werde nichts überstürzen, geschweige denn, mich nicht an die Abmachung halten. Nicht dass es so aussieht, als sei ich ein Prinzipienreiter, aber ich würde das vielleicht vorgehalten bekommen, wenn ich anrufen würde.


    Mir geht diese Abmachung eigentlich sonst wo vorbei, aber ich will meinen Frieden behalten... naja.... kommt Zeit, kommt Rat.


    Cu, und haPpY VaLeNtiNe's DaY

    Re: Hunnebieke

    Hi Hunnebieke,


    interessante Erwiderung.


    Bitte erläutere mir Deine Aussage ein wenig:


    Es gab doch hier in diesem Forum eine Menge Beispiele für verletzende und grausame Verhaltensweisen?


    Verhalten sich die jeweiligen Menschen derart rücksichtslos, OBWOHL sie wissen, was sie dem anderen antun?


    Oder verschwindet das Einfühlungsvermögen nur während der Angstattacken und hinterher tut es ihnen leid?


    Aber ich kann mich nur an ganz wenige Äußerungen von Bedauern erinnern.


    Wie paßt das zusammen?


    Gruß


    Yossarian

    Lieber Naiver,

    danke für Deine Reaktion.


    Offenbar sind die Gründe, die uns "abhängig" machen, nicht immer die gleichen.


    Folgende Dinge aus Deinen letzten Beiträgen kenne ich auch:


    - mit hunderten Männern "herummmachen", aber echten Sex vermeiden.


    - von formalen Autoritäten beeindruckt sein - aber das sind wir wohl alle in irgendeinem Bereich


    - Wüste Vorwürfe, und zwischendurch wieder: "Du bist der ideale Mann für mich." - dann wieder Weglaufen, sich trennen, dann wieder Annäherung, alles innerhalb weniger Tage; niemals Ruhe


    - Furchtsame Eltern: Der Vater ist meist ein äußerlich gefühlskalter A---h - aber insgeheim unsicher. Die Mutter ist unmittelbar ängstlich und schwach. Entscheidend scheint: Eltern sind selbst furchtsam und überfordert.


    - Damit verbunden: Starke emotionale Vernachlässigung in den ersten Lebensjahren. Ich vermute: kein körperlicher Kontakt, => vielleicht deshalb keine Entwicklung der eigenen Persönlichkeit


    - Zu diesen "Wiederbegnungen". Selbst nachdem man sich fünf Jahre nicht gesehen hat: Sie wickeln einen innerhalb von wenigen Stunden wieder vollständig um den Finger. Ich fürchte, "Freundschaft" ist einfach nicht möglich. Ich denke, es wäre besser, sie einfach zu vergessen; renne aber heute noch zu ihnen hin, wenn ich sie zufällig sehe.


    Ich versuche einfach, mir mein Lebensglück aus mir selbst heraus aufzubauen. Dann brauch ich auch keine J. oder C. oder K. mehr...


    Seit ich das tue, bin ich immer resistenter gegen solche Menschen geworden. Hat aber fast fünf Jahre gedauert.

    Yossarian

    Was genau meinst Du damit??


    Es gab in diesem Forum einige grausame Aktionen - auch gegen mich.


    Nur waren es "Borderliner" die da agiert haben?? (Die Hauptakteure dieses Krieges bestreiten (manche mittlerweile) diese Krankheit zu haben.


    Und in diesem Thread ging es doch um Partnerschaft.


    Falls Du allerdings mich mit Deinen Aussagen angreifen willst, so bedauere ich es wirklich nicht mich gewehrt zu haben.


    Sollte ich Dich irgendwann verletzt haben, dann sag es mir - und wir können uns darüber auseinandersetzen.

    Yossarian

    Meinte, ich bedauere es nicht mich adäquat gewehrt zu haben - weder gegen Borderliner (die mich - obwohl ich zu ihnen gehörte angriffen {wenn es überhaupt wirklich Bordis waren})


    noch gegen diese ekelhaften Narzissten


    noch gegen sonstige verletzte "Normalos" etc.pp.

    Der Naive

    So wie Du Deine Partnerin erlebst, tut Dir die Beziehung alles andere als gut.


    Ich denk' da ist eine Trennung wirklich die beste Lösung.


    Das Fatale ist anscheinend dass wir (die Borderline-Betroffenen) in Partnerschaften sehr oft an süchtige Menschen geraten, die selber sehr bedürftig sind und es nicht gelernt - noch es sich selber wert sind gut für sich zu sorgen.


    Sie leben die Sucht der Co-Abhängigkeit an uns aus und erwarten - wider besseren Wissens, dass wir ihre Bedürfnisse und Wünsche befriedigen.


    Das ist aber für einen Borderliner - wie schon von mir beschrieben - nicht konstant möglich - aufgrund der Nähe/Distanz/Vertrauensproblematik - die Du ja auch schon sehr gut erkannt und beschrieben hast.

    Zu früh abgedrückt

    Ich wollte noch sagen, dadurch kommt es zu sehr grossen Frustrationserlebnissen - beim Partner (wie man ja in Angehörigenforen etc.pp lesen kann).


    Es ist in dem Fall bestimmt gut bei sich zu gucken, warum dieses alles von jemanden erwartet wird, wo man weiss der ist krank und kann nicht anders.


    Ich selber gehe keine Partnerschaften mehr ein - oder wenn ich jemanden treffen würde, würde ich sehr darauf achten, wie süchtig der andere ist, um nicht mehr in derartige fatale Geschichten zu kommen.

    Hunnebieke

    Hallo Du, ich möchte Dich nicht beleidigen, aber gehört es nicht zur Persönlichkeit des Borderliners dazu, andere als ausnutzerisch und selbstsüchtig zu sehen? Meine Ex hat mir das auch stets vorgeworfen... obwohl ich mich selbst als sehr toleranten Menschen sehe. Nun gut, ich hab das damals nicht gewusst (und kann es auch heute nur annehmen) aber das Problem bei unserer Beziehung war natürlich immer, dass ich alles als sehr sehr böswillig aufgefasst habe, was es ja letztendlich auch war, und da muss man eigentlich ganz klar die Grenze aufzeigen, ab wo es dann nicht mehr weitergeht... denn ich finde auch ein Borderliner kann sich nicht alles erlauben... sobald es mich persönlich zu arg mitnimmt, und ich mich dann wirklich (wie du sagtest) nicht mehr selbst managen kann, muss ich mich zurückziehen, das ist dann der Moment, wo mir ausnutzerei und selbstsüchtigkeit vorgeworfen wird... aber da kann ich nicht mehr anders, sonst geh ich selbst daran kaputt. Ich glaube also nicht- und ich bin vollständig davon überzeugt- dass ich je ausnutzerisch unterwegs war. Ich fand es nur ungerecht, dass ich ALLES für sie getan habe, und dann trotzdem Mecker bekommen habe die ganze Zeit... und daran geht man dann zu Grunde... und wenn man sensibel ist, kann man irgendwann sich selber nimmer Managen, das bringt das mit sich. Diese Beziehung ist paradox in sich, denn der Borderliner zerstört mit seinem Verhalten genau das, was er an einem am meisten geliebt hat... und dann verlässt er einen wenn alles zerstört ist. Ich habe zwar mit meiner Partnerin Schluss gemacht, aber darauf kommt es nicht an, denn letztendlich war Sie es, die mich systematisch zu dieser Entscheidung gebracht hat... lief so ab wie immer halt, nach dem Motto: Treib ihn in die Enge, damit er überemotional wird, übereifrige entscheidungen fällt und wirf es ihm danach so sehr vor und schieb ihm die schuld in die Tasche, bis er am eigenen Leid zu Grunde geht. Und ich WAR am Boden, das kannst Du mir glauben... das hat sie auch gesehen, aber mich in diesem moment noch als Memme beschimpft... und sie brauche keinen solchen Mann, so einen Waschlappen. Als ich sie gefragt hab, ob sie nicht erkennen könne, wann ein Mensch am Ende sei, hat sie gesagt ich hör mir das gejammer alles nicht mehr an und hat aufgelegt. Das war's dann mit uns beiden. Ich hatte dann eine Phase, in der ich so davon überzeugt war, schuld daran gewesen zu sein, dass ich mir schon überlegt habe, ob ich nicht einen totalen Schaden habe... das hat sich zum Glück stabilisiert. So viel zum thema 'sich nicht selbst managen können'... und selbstsüchtig handeln... das tendiert schon wieder stark in Richtung Verdreherei... Ich weise Dich nur darauf hin, aber auf eine Diskussion werde ich mich nicht (mehr) einlassen... denn ich weiss genau, dass es ins Bodenlose greifen würde. Nix für ungut, und nimm's mir nicht übel, ich mein's nich bös.


    Gruss, und nicht so viel solche sachen denken ;-)

    nachtrag

    Wollte nur sagen, dass ich vielleicht wesentlich anders mit der Sache umgegangen wäre, hätte ich die Sache damals schon durchschaut, klar würde ich es respektieren, dass die Person eigentlich krank ist... aber auch da gibt es Probleme, denn wenn meine Freundin zum Beispiel mit einem anderen rummacht, es selber aber als durchaus akzeptabel findet... tja... wie geht man dann damit um? soll ich sagen:"ist gut schatz, mach so viel mit anderen rum wie du willst, ich weiss doch, dass du es nicht lassen kannst"... das ist echt ein problem, eigentlich das grösste, denn dieses verhalten geht meist gezielt gegen die Gefühle des anderen... vielleicht erzählt hier mal auch jemand was dazu, der damit klarkommt? Ich tu das nicht...

    Leicester

    bleib Dir und Deinen Wertvorstellung treu.


    Und die Trennung war bestimmt die beste Entscheidung für Dich - so wie Du's schilderst.


    Ich wünsche Dir viel Kraft stark zu bleiben und genug Möglichkeiten Dir etwas Gutes zu tun - wenn Du an der Trennung leidest.

    Status: Gut

    Hallo Leute,


    wollte mal wieder was von mir hören lassen...zu der momentanen Diskussion kann ich wenig sagen, denn ob meine Liebste wirklich "krank" ist, daß weiß ich ja gar nicht und will das so auch nicht einschätzen. Fakt ist, sie hat da eindeutig manchmal eine ziemlich schwierige "Macke", wegen der es halt zu Problemen kommt, besser: mit der ich Probleme habe, oder wir...oder was unsere Beziehung eben manchmal etwas problematisch macht und für Streß sorgt. Aber das ist nur eine Seite, ansonsten ist ja alles recht gut. Wie auch immer, zur Zeit läuft alles sehr gut und ich bin mehr als zufrieden...und selbst, wenn es mal die ein oder andere brenzlige Situation gab (so wie das Telefonat von vergangener Woche), so denke ich, daß mein Umgang mit der ganzen Sache (etwas lockerer und distanzierter sehen, sich die Sache nicht so zu Herzen nehmen und keine Probleme sehen, wo keine sind, auch wenns objektiv vielleicht so aussieht aufgrund ihrer Reaktion) vieles entspannter macht. Zumindest habe ich den Eindruck, so dem RiesenStreß wegen Kleinigkeiten zu entgehen. In soch "guten" Zeiten bin ich manchmal auf dem Standpunkt, daß auch ein großes Problem bei mir liegt...oder dem jeweiligen Partner...schließlich bin ich (oder wir) diejenigen, die hier im Forum schreiben, denen es total mies geht und nicht die jeweiligen ParterInnen.


    Ich werde mich ihr gegenüber bemühen, ich selbst zu sein...und so wie´s aussieht klappt das recht gut. Will natürlich nicht so überheblich jetzt klingen...klar wird es wieder Streß geben, und dann kommt es drauf an, wie man damit umgeht! Aber speziell aus meinem Verhalten (etwa letzte Woche) sehe ich, daß ich Recht hatte, die Sache nicht wichtig zu nehmen, denn am nächsten Tag hat es sie wirklich gar nicht mehr interessiert und es lag einzig und allein daran, daß sie nicht so gut gelaunt war...und ich hab´s abbekommen. Bin mir aber auch bewußt, daß es manchmal schwierig ist, so zu denken und Dinge als nicht wichtig einzustufen, speziell, wenn man gestritten hat...aber bei solchen Nichtigkeiten scheint es mir doch das beste...


    Nun, soviel von mir heute, ich hoffe es geht euch gut und wünsche euch einen schönen (und streßfreien) Abend.

    nix bestimmtes

    Alex, Du bist offensichtlich an einem Punkt angelangt, wo Du das alles ein wenig auf die leichte Schulter nimmst... gut für Dich. Ich war auch schon bei dem Punkt, wo ich das alles locker gesehen habe, aber ich hab dann irgendwie auch die guten Dinge nicht mehr an mich ranlassen können, aber ich bin mir sicher es wird auch bei Dir wieder ein Punkt kommen, wo Du glaubst alles im Griff zu haben, und schon trittst Du auf eine Mine im Minenfeld... da gilt es dann ruhig zu bleiben. Du musst Dir einfach klarmachen, was da überhaupt abgeht. Wenn Du weisst, dass es schon zwanghaft von ihr ist, ständig an Dir rumzunörgeln, dann lass sie halt an Dir rumnörgeln, ist ja nicht schlimm... vorausgesetzt Du stehst das auf Dauer durch. Ich bin jetzt einen Monat getrennt, und zwar total. Mich juckt es immer noch, und mich überkommen ganz verliebte Gefühle, wenn ich an Sie denke... dabei weiss ich gar nicht mehr so recht wie es war mit ihr, sie ist aus meinem Leben verschwunden... fragt sich blos für wie lange... ich werde sie zwangsläufig irgendwann wieder mal sehen. Hunnebieke , danke für den geschenkten Mut, aber ich weiss immer noch nicht, ob es die richtige entscheidung war... momentan fühl ich mich noch schwer verliebt. Aber ich hoffe es legt sich mit der Zeit.


    Ansonsten wünsche ich eine gute Nacht.


    mfg

    Trotz Trennung noch Aufregung...

    Also ich muss jetzt noch mal was dazu sagen... Ich hatte meine Geschichte ja zuvor geschildert, dass ich ein Kontaktverbot mit meiner Partnerin ausgemacht habe, dass nicht verletzt werden sollte. Naja, so weit so gut. Ich wurde jetzt jedoch von einem ihrer Freunde darauf aufmerksam gemacht, dass sie gerne noch ein Paar Sachen, die ich von ihr noch habe, zurückhaben möchte, und ich solle diese doch bitte zu einem bestimmten Zeitpunkt an jemanden dort übergeben, und solle es mit diesemjenigen ausmachen wie wann und wo. Ich habe daraufhin genatwortet, dass ich mir diesen Act nicht geben werde, dass man solche dinge auch direkt erledigen könne, nachdem das fragwürdige Spielchen eingestellt ist, denn schliesslich sind wir ja erwachsene Menschen und nicht mehr im Kindergarten, wo man Flüsterpsost spielen muss... Zudem hätte ich dann bei dieser Gelegenheit auch noch meine Sachen geholt...


    Als antwort bekam ich, dass sich das fragwürdige Spiel noch um weitere 3 Monate verlängern würde ab jetzt... auf den Rest meiner Aussage wurde gar nicht eingegangen. Dabei habe ich sehr normale sachen geantwortet, die wohl auch der Situation entsprechen. Ich wurde dann daraufhin nur noch als böse bezeichnet...


    Das ist die komplette Fehlinterpretation der Ganzen Sache. Ich meine, ich habe mir den letzten Monat alleine schon so meine Gedanken gemacht, was eigentlich hier los war... und ich habe einfach festgestellt, mich enorm vernachlässigt zu haben in dem Jahr wo ich mit ihr zusammen war. Aber dennoch vermisse ich mein Baby sehr, und daran wird sich nichts ändern, denn ich habe sie sehr geliebt und immer alles verziehen deshalb. Mir wurde nur immer jede kleinigkeit, die mir nicht passte, als böswillig ausgelegt, und das ist auch nach wie vor so. Anstelle einzusehen, dass es komplett lächerlich ist, sich so ein Versteckspielchen zu geben, heisst es ganz einfach nee, du bist böse, ich bin froh dich nicht mehr zu sehen. Dem ist aber nicht so. Ich bin überhaupt nicht böse, liebe sie nach wie vor auch nicht weniger. Sie dagegen regelt sie Situation auf diese Art und Weise, mich als bösen Mann hinzustellen, mit dem man nicht mehr zusammen sein kann, weil er ja so grausam ist. Dass sie diejenige ist, die vielleicht eher zu bösen Handlungen tendiert als ich,


    daran wird auch nicht nur eine Sekunde ein Gedanke verschwendet. Klar, als ich noch mit ihr zusammen war, hatte ich einfluss auf sie, konnte sie darauf hinweisen, wenn etwas nicht so war, wie sie es sagte. Aber jetzt ist sie weg von mir , ich habe nichts mehr unter Kontrolle, und sie befindet sich in diesem falschen Film bis ans Ende ihrer Tage... denn ich kann sie da nicht rausholen, mir wird ja nicht mehr vertraut (wurde es ja sowieso noch nie)... Ich weiss nur eines, ich bin ein gutherziger, offener und sehr ehrlicher Mensch, wobei ich nicht immer unbedingt alles sage was mir auf die nerven geht, allein schon um Streit zu vermeiden.


    Ich denke sie wird jemanden wie mich mit dieser Art die sie an sich hat nicht mehr finden, denn jeder, der irgendwie sieht, was hier abläuft, lässt sich das nicht bieten, ständig so behandelt zu werden. Bei mir braucht es sehr sehr lang, bis die endgültige Schmerzgrenze erreicht ist, andere Leute sind da nicht so tolerant. Es wird für sie nie möglich sein, eine vernünftige Beziheung zu führen, denn ein Partner der konsequent und Hart ist, der lässt sich das nicht lange gefallen. En verständnisvoller Typ eher auch nicht, da er kein verständnis finden wird.


    Es wird nur gehen, mit einem der sie verarscht und ausnutzt, sie nur gebraucht um seine eigene Befriedigung auszuleben.


    Damit würde es funktionieren. Das schliesst sich aber auch aus, denn dazu müsste er so intelligent sein, um sie zu durchschauen, und dann wäre er wohl auch intelligent genug um zu merken, dass es auch Frauen gibt, mit denen man sich so einen Stress nicht bieten lassen muss, was ich mir auch sehr oft gedacht habe... aber ich habe dennoch mit der Zeit Liebe verspürt, die mir untersagt hat, sie zu verlassen... Naja, ich hoffe auf den Tag, an dem sie irgendwann so hefitg verarscht wird, dass sie in Liebe an mich zurückdenken wird, und es ihr klar wird, dass ich jemand war, der sie wirklich geliebt hat.


    Cu denn,


    Gruss

    Die Sonne scheint mir ausm Ars...

    Hi, mir geht´s richtig gut heute, die Sonne scheint mir ausm Arsch! Leider ironisch gemeint, ich bin total am Ende, all mein Optimismus, all meine Hoffnung, die positiven Gedanken bezüglich neuer Strategien (siehe vergangene Beiträge von mir)...alles fürn Arsch. Keine 2 Wochen, nachdem sie sich noch unsicher war, wie und ob es denn jetzt weitergehen sollte, blabla etwas hat sich geändert und so. Dann alles Bestens und keine 2 Wochen später dreht sie das nächste Ding. Ich fasse es nicht. Wenn man schon so nah am Abgrund war und alles wieder gut wird, sollte man sich dann nicht etwas bemühen und zusammenreißen? Naja, anscheinend nicht. Diskussionsthema die letzten 3 Tage: "ich bringe zu wenig Ideen für die Abendplanung von mir aus ein", "Ich überzeuge sie zu wenig zu neuen abendlichen Aktivititäten"...und alles, weil ich nicht Bock auf einen Fastnachtsball hatte. Sprich: ich hätte aber Bock haben sollen und sie dazu animieren müssen.


    Nun, seit 3 Tagen dieses Thema, so ein Nippes-Unsinn...von wegen, ein Drama, wie ich es selten erlebt habe. Und dann hab ich´s heut endlich zufriedenstellend geklärt (mittags), ruf sie dann vorhin an, ob wir uns abends sehen. "Weiß nicht", darauf ich "Ja, hast Du Lust oder nicht" – "Keine Ahnung, nicht so besonders", ich: "Also nein?", darauf sie "Nun, halt nicht so besonders"...ich raffs nicht ganz, frag noch mal, frag, was ich jetzt machen soll...ZACK Genervtheit is back! "Gar nix mehr, jetzt hab ich gar keinen Bock mehr".


    Nun, ich peile mal wieder null, sie ist sauer wegen meiner Fragerei, und (hab ich später erfahren), weil ich noch gefragt hab, ob wir uns ne Sitzung im TV angucken wollen. Wieso genervt? Na, weil das doch das vorbelastete Thema ist, von dem sie nix mehr hören will.


    Alles klar! So ein Schwachsinn, ich bin´s leid, irgendwann is auch mal gut, wofür diskutier ich mit ihr, mach ihr die Sachen recht, rede mit ihr, bis es gut ist?? Dafür, dass 2 Stunden später das Drama wieder von vorne los geht? Ach, es ist zum Kot...ähm, zum Verzweifeln. Kann sie keinen Frieden finden? Sie rechtfertigt sich...ihr gefiele das ja auch nicht, sie wolle ja nicht genervt sein, es passiert halt, da könne sie nix dafür. Ich weiß nicht, was ich von dieser Aussage halten soll. Naja, Fastnacht ist jetzt so ziemlich gestrichen, ein Thema mehr, das ich besser vermeide.


    Was ich hier sagen will: ich bin mir nicht sicher, ob das alles einen Sinn hat...die Themen sind wie immer Unsinn (hat sie keine echten Probleme), klar krieg ich´s wieder hin, und dann in spätestens ner Woche hat sie das nächste, was sie an mir stört. Ich raff auch gar nicht, wieso sie nicht schon längst mit mir Schluß gemacht hat, so oft, wie sie wegen mir genervt ist? Das frage ich mich echt. Nun sitze ich hier, bin eigentlich erstaunlich cool und genieße ein Bierchen...geiler Freitag. Also, mein Optimismus is weg, den hat sie heute vernichtet, irgendwann raff sogar ich, dass ich gar nix machen kann. Lösen würd ich das gerne, aber wie denn?? Viel Möglichkeiten hab ich nicht, außer der radikalen...aber es muß doch noch was anderes geben...is zwar schön, zumindest eine Wahl zu haben, aber mit so krassen Folgen. Ach, gefällt mir auch nicht.


    Wundere mich, dass ich nicht total sauer bin, aber ich bin da irgendwie drüber hinaus...ich war so lange sauer...das reicht mir jetzt. Ich bin eh raus aus dem Spiel...meine, ich hab gar nix in der Hand...sie bestimmt, ihre Laune bestimmt. Sorry für die verwirrten Ausführungen, aber ich bin im Arsch, die Woche war beschissen, und ich hab zusätzlich noch anderen Streß, der nix mit ihr zu tun hat. Katastrophe!

    Re: Leicester

    Leicester

    Zitat

    Bei mir braucht es sehr sehr lang, bis die endgültige Schmerzgrenze erreicht ist, andere Leute sind da nicht so tolerant. Es wird für sie nie möglich sein, eine vernünftige Beziheung zu führen, denn ein Partner der konsequent und Hart ist, der lässt sich das nicht lange gefallen.

    Ich würde mich selber genauso beschreiben, und auch in dem Satz über Deine Ex...der passt exakt auf meine Liebste. Scheint da tatsächlich ein Muster zu geben...vermutlich braucht es Menschen wie uns, damit das ganze Spielchen auf Dauer funktioniert.


    Deine Story ist echt krass, dieses ganze Kontaktverbot, und diese Verlängerung jetzt, das ist echt unglaublich...Dein Kindergartenvergleich mit StillePost spielen trifft da echt voll ins Schwarze.


    Es ist erstaunlich, Du verzeihst immer noch, liebst sie und vermisst sie...ich kann das soo gut nachempfinden. Obwohl ich (siehe mein Beitrag) echt Mega-Streß hatte (allein gestern wurde ich über 2 Stunden nur angezickt und angeschrien, obwohl ich ganz ruhig blieb), und richtig böse kann ich ihr nie lange sein, auch heute nicht...wünschte mir nur, sie wäre jetzt hier und ich könnte sie im Arm halten.


    Irgendwie ist das objektiv gesehen fast schon etwas "Krank". Irgendeinen Knax hab ich ganz sicher, einen positiven vielleicht, aber normal ist das nicht.


    Nun, es ist einfach beschissen, ich bin heut fast soweit gewesen, alles hinzuschmeißen...irgendwas hat´s verhindert, keine Ahnung, so dicht war´s noch nie...aber ich konnte nicht, irgendwas hindert mich. Und ich bin irgendwie froh drum. Ach, total krass ist das, was für ein Waschlappen bin ich denn? Laß mich runterziehen von ihr, wer bin ich denn? Das muß aufhören...ich vernachlässige mich auch, so wie Leicester das bechrieben hat...sie ist mein totaler Lebensmittelpunkt...andersrum ist das wohl nicht ganz so.


    Egal Leute, ich trink jetzt ein Bier! Prost!

    Re: Alex

    Prost... Ich hab mir auch mächtig einen hinter die Binde gekippt heute... offensichtlich gibt es auch hier Parallelen ;-)...


    Naja, aber ich denke was will man tun? Man muss sich damit abfinden, und ich sehe es gar nicht ein, dass ich ständig meinen Spass saussen lasse, nur weil ich noch an dem Mädchen hänge. Ich bin grad zumindest so weit, dass ich schon wieder nach anderen Frauen gucke, und da gibt es ganz Süsse, die mir bestimmt auch nicht so einen Stress fabrizieren werden, und meine Eigenschaften zu schätzen wissen. Ich bin ganz bestimmt nicht von mir und meiner tollen Persönlichkeit eingenommen, aber ich halte mich für ok, und so viel Selbstvertrauen muss halt schon sein, sonst hat es echt keinen Wert, kann man es gleich bleiben lassen, einen neuen Partner zu suchen. Ich bin ich mir eigentlich ziemlich sicher, dass meine Ex mich noch liebt,


    es würde zumindest erklären, warum sie sich so gut fühlt, wenn sie nichts von mir sieht, denn dann muss sie sich nicht damit auseinandersetzen, das macht es einfach bequemer für sie. Ich habe das alles genauestens analysiert, und auch viele Dinge die ich mir überlegt habe, passen einfach zu gut zusammen, um falsch zu sein, ich bin überzeugt, dass ich recht habe, denn ich hatte bis jetzt immer recht, was zwischenmenschliche Verhältnisse und Verhaltensweisen angeht. Im Gegensatz zu ihr glaube ich das aber nicht nur, sondern bin mir da sehr sicher. Sie weiss es auch, dass ich recht hatte bzw. immer noch habe. Deshalb werde ich einfach als 'böse' deklariert, damit hat sich die Sache für sie erledigt, sie muss nicht weiter über sich selbst nachdenken. Ich habe lange geglaubt, es habe an mir gelegen, aber ich habe kein Problem. Naja, vielleicht ein kleines, mein Prob ist mehr Emotional bedingt, ich bin halt gefühlsmässig nicht gerade stabil im Moment. Denn ich kann eindeutig sagen, wer ich bin, was mir gefällt, habe eine feste Meinung zu allem. Ich kann auch sicher sagen, dass ich den Zustand wie es war mit meiner Ex SO NICHT zurückhaben möchte. Es gehört ein klein wenig mehr Einsicht und Verständnis ihrerseits in der Beziehung dazu, und so lange das nicht gegeben ist, kann es nicht klappen. Es wird sich nie was ändern. Ich meine klar kann ich es akzeptieren, dass sie so ist, aber dafür werde ich mir sehr viele und vor allem sehr hefitge Schmerzen aufladen müssen... und masochistisch bin ich noch nicht unbedingt. Ich werde abwarten, und meinen Weg gehen, inklusive anderer Frauen und allem. Wenn es mich doch zurückziehen sollte, dann nur, wenn sie es auch will, und wenn ambition vorhanden ist, das auf die Reihe zu bekommen. Ich werde mein Leben leben, unabhängig von ihr. Sollte da so was wie Liebe sein, dann wird es sich bemerkbar machen, und wenn es sich nicht bemerkbar macht, dann war's das halt nicht. Von meiner Seite aus ist die Möglichgkeit stets gegeben, es sei denn ich finde jemanden vorher, der mir wesentlich besser zusagt. So seh' ich das. Aber im prinzip verspüre ich im moment sogar schon eine kleine Abneigung gegen die Sache, denn wer sich so anstellt (von wegen Kindergarten), der hat ganz bestimmt nicht das Recht, die Fehler alle auf mich zu schieben, und hat mir ganz bestimmt nicht zu sagen, dass ICH noch ein Kind sei und endlich mal erwachsen werden soll. So.


    Gruss,