Meine Therapeutin hat den Klinikaufenthalt damals beantragt, ja. Nach der Zusage bekam ich dann einen Anreisetag für 8 Wochen später genannt.


    Es gibt aber auch psychosomatische Kliniken, die Aktukrankenhäuser sind, da sind vorherige Anträge, wie bei Rehamaßnahmen, nicht erforderlich. Da wird man vorher nur über seinen behandelnden Arzt schriftlich oder (in dringenden Fällen) telefonisch angemeldet. Eine vorherige Kostenzusage durch die Krankenversicherung ist da in der Regel nicht erforderlich, dafür reicht eben eine ärztliche Einweisung.


    ??Ob einen die psychosomatischen Akutkrankenhäuser nehmen, wenn man suizidal ist, kann ich gerade nicht mit Sicherheit sagen, "normale" psychosomatische Kliniken aber definitiv nicht. Diese Verantwortung können die dort nicht übernehmen. Wie wäre es, du lässt dich zuerst in der Psychiatrie behandeln und denkst dann langfristig mal über einen Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik nach??


    Wünsche dir trotz allem eine gute Nacht! :)* :)* :)*

    Und dann willst du wieder in "deine" Klinik für die berühmte Woche? Bringt doch nichts. Wie oft willst du da noch hinrennen?


    Sie zu das du einen Platz in der Psychiatrie bekommst und nicht da hin wo es "nett" ist weil man machen kann was man will.


    DU gehst da nicht hin weil du Urlaub machst, da muss es nicht nett und gemütlich sein ...

    Mit AKUTER Suizidalität gehörst Du nicht in eine Psychosomatik. Das ist i.d.R. Ausschlusskriterium. Zurecht, denn es geht darum, sich mit aller Kraft und Macht seinen Problemen zu stellen und eben nicht immer einen "Ausweg" im Hinterkopf zu haben. Es geht darum, sich wirklich auf den Prozess einzulassen.


    Bei Dir fällt extrem auf, dass Du x Hilfestellen anläufst, überall Notfall-Ansprechpartner hast/haben willst (Notruf, Essberatung, Betreuer). Aber es eben immer nur zum Trösten in der Krise ist, nie etwas Dauerhaftes. Gleichzeitig klingt es so, als ob Du halt in Notfällen sofort die genau passende Hilfe willst (was ad hoc oft nicht geht); gleichzeitig mal eine dauerhafte Hilfe in weniger kritischen Momenten abblockst. Es ist immer nur Krise, wo Du massiv forderst - und dann blockst. Es ist zuviel, aber Klinik ist falsch. Wenn Klinik, dann als Drehtürpatientin dort, wo es offensichtlich NICHTS bringt.


    Wann änderst Du etwas? Ist Dir bewusst, wie viele Leute Du beanspruchst? Das ist kein Vorwurf, aber WAS NIMMST DU AUF DAUER MIT?


    Hier kommen bspw. nur Symptome (Essstörung erlaubt keinen Einkauf von best. Lebensmitteln, alles ist schwierig,...) rüber. Was ist mit der Reflektion davon? Wo bleiben Dinge wie die bewusste Entscheidung, nicht auf die Essstörung zu hören? Wo bleibt Dein AKTIVES Vorgehen? DARAN musst Du arbeiten, sonst bringt keine Psychosomatik etwas.


    Und was die Wartezeit angeht: Tja, die ist nun mal da. Weil es keine Akutklinik ist, sondern eine gezielt geplante Therapie für jemanden, der genau weiß, was ER erreichen will. Hier ist zudem schon vor Wochen geschrieben worden, dass Du es mal irgendwie anders anpacken solltest. Du hättest schon etliche Wochen Wartezeit hinter Dir haben können...

    Meine Liebe du drehst dich im Kreis. Du hast keine Kraft eine Therapie zu machen, du hast aber auch keine kraft so weiterzumachen wie bisher.


    Was meinst du wieviele Möglichkeiten du auf Dauer haben wirst?


    Entweder du änderst was und es wird sich dauerhaft wie bei Mori auch was ändern (ja das ist mit Sicherheit nicht der bequemste Weg) oder du machst so weiter wie bisher.


    Ständig zwischen Himmelhich jauzend und zu Tode betrübt, alle paar Wochen für ne Woche in der klinik, Nächstelang wach liegen und auf Menschen die dir helfen wollen schimpfen und hinter allem böses vermuten .....


    Es liegt an dir. Du stest vor einer Weggabelung und welchen Weg du nehmen wirst liegt an dir.


    Aber es kann sein das du wenn du jetzt abbiegst diesen Weg zu Ende gehen musst weil sich keine neue Abzweigung bietet.


    Nimm dein Leben in die Hand solange du noch die Möglichkeit dazu hast Irgendwann kommt wer der dann die Entscheidung für dich treffen wird, und ob dir das dann gefallen wird (du hast ja gesehen wie du reagiert hast als man dich zwnagsweise in die klinim bringen wollte) wage ich zu bezfweifeln.


    Treff eine Entscheidung solange du sie noch treffen darfst, denn ewig werden sich deine verschiedenen Betreuer sich das nicht mehr anschauen, irgendwann wird einer reagieren und dann ist da vielleicth kein Oberarzt mehr der sich pberreden lässt dich wieder nach Hause zu lassen.

    Solange ich mich nicht umbringen will, kann mich niemand zu etwas zwingen...


    Ich werde jetzt erst mal die stressige nächste Woche hinter mich bringen. Hab jetzt einfach keine Zeit für die Krankheit. Ich weiß ja selbst, wie blöd das klingt. Aber es gibt auch mal andere Dinge als krank sein.


    Danke euch für die ehrlichen Worte und die Tipps @:)

    Vielleicht sowas wie eine "mangelnde Schwingungsfähigkeit"? Das steht bei mir regelmäßig in den Berichten. Ich empfinde es selbst auch nicht so, aber in der Depression scheine ich für Außenstehende sehr monoton zu sprechen und keine Mimik zu zeigen. Das kann man natürlich selbst schwer beurteilen, ob die Gefühle, die man versucht nach Außen zu tragen, auch beim Gegenüber ankommen.


    Übrigens finde ich "A Long Way Down" als eine etwas unglückliche Wahl...

    Ok danke @:)


    Aber ich war nicht mangelnd Schwingungsfähig. Ich war wütend. Ich habe geweint. Ich war...alles irgendwie.


    Hmm also ich finde den Film bis jetzt ziemlich amüsant. Weiß ja, worum es geht. Hab das Buch gelesen.


    Und trotzdem... Ich bin gerade verzweifelt ohne Ende. ??überlege die ganze Zeit, zum Bahnhof zu fahren und Rasierklingen zu kaufen. Ich will etwas spüren. Mich spüren.??