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    Was habt ihr denn für Psychiatrien? Bei uns werden Patienten i.d.R. für mehrere Wochen aufgenommen.

    Kommt auf die Krankheit an. Als Borderliner geht nur 1 Woche.


    Warum ich mir keinen amb. Therapeuten suche? Weil ich von meiner letzten Suche noch frustriert bin (2 Jahre Suche ohne Erfolg), weil mich eh niemand nimmt und ich für so nen Kampf gegen Windmühlen momentan einfach nicht die Kraft habe.

    ??muss mich gerade zwingen, im Bett liegen zu bleiben. Wenn ich aufstehe, passiert irgendwas. Das weiß ich. Bin so verzweifelt?? :-X %:| :°(


    Krisendienst ist auch nicht mehr erreichbar um diese Zeit. Was mache ich jetzt?!? ":/

    Und wie soll es dann weitergehen?


    Ich meine immer wieder in "deine" Psychiatrie? Irgendwann wird die KK dem einen Riegel vorschieben. Die werden dir nicht alle paar Wochen einen pachiatrischen (ich sage mal provokativ) Erholungsurlaub finanzieren wenn da keinerlei Konsequemzen raus folegn.


    Ich meine was tust du denn um es zu verbessern? Du kannst nicht immer in den Schonraum Psychiatrie, und dann auch nur eine einzige weil es da so nett ist und da du gehätschelt und umsorgt wirst.


    Was ist die Konsequenz die aus deiner Krisenintervention folgt?


    Das Konzept sieht sicherlich nicht vor dich alle 4-6 Wochen erneut aufzunehmen ....


    Da muss doch auch mal von deiner Seite eine Planung erfolgen wie du dir das weiter vorstellst?


    Ich meine du verbrauchst so ungemein viele Resoourchen in jedem Bereich, aber was kommt unterm Strich dabei raus?


    Es muss ja auch mal voran gehen, es kann doch nicht sein das du von einen Tag auf den nächsten lebst und nach 4 Wochen fängst du wieder genau da an wo du einen Monat vorher auch schon warst.


    Ich kann mir nicht vorstellen das die Krisenintervention dazu gedacht ist, sondern eher die akutphase zu pberbrücken bis eine Therapie beginnt.


    Aber das alles blockst du ja ab. Einerseits müssen alle immer Geweht bei Fuß stehen wenn du das willst, da werden Betreuer, Frauennotruf, Essberatung etc mobil gemacht und wenn sie dann ans eingemachte wollen und durchgreifen dann werden sie von dir angegangen und es wird unterstellt das alle nur dein schlechtestes wollen.


    Mal ganz ehrlich, Eigeninititive von deiner Seite wäre mal langsam von Nöten und sich nicht ständig auf das Umfeld zu verlassen. Frei nach dem Motto: die machen das schon, die holen mich da schon wieder raus.


    Das ist doch eine Sackgasse!

    Juley, du solltest morgen alles für einen längeren Psychiatrieaufenthalt in die Wege leiten, das geht doch so nicht mehr lange gut. Erst danach, sobald du gefestigt bist, wären doch Tagesklinik oder psychosomatische Klinik eine Option.


    Ob du medikamentös richtig eingestellt bist, habe ich mich übrigens auch schon gefragt. Dann dürfte es solche gravierenden Einbrüche doch gar nicht geben. Allerdings ist es auch unglücklich, dass du keine ambulante Therapie machst ... das wäre auch so ein wichtiger Punkt.

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    Ich weiß nur, dass ich das Fest im Mai irgendwie überstehen muss

    Schade, dass du das immer noch so siehst, obwohl dir viele hier versichert haben, dass du da nicht durch musst.

    @ Mellimaus

    Auf der Kriseninterventionsstation sind viele Patienten alle paar Wochen dort. Und letztes Jahr war ich z. B. nur 3 mal dort, und sonst in keiner psych. Klinik.

    @ mori.

    Wie gesagt, ein längerer Aufenthalt ist hier kaum möglich. Und ne psychosomatische Klinik muss erst mal gefunden werden. Ich kaufe ja nicht die Katze im Sack ;-)

    @ all

    Ich kann gerade echt nicht mehr. Ich brauch ne Zigarette, aber dazu muss ich aufstehen, und das will ich ja vermeiden %:|

    Nur 3 mal .... na wenn du das als nur bezeichnest


    Wir alle versuchen dir hier nur zu verdeutlichen das es so nicht weter geht. Was du daraus machst, das liegt letztendlich an dir. Es ist dein Leben, dein Tag durch den du dich schleppst.


    Wenn du so weiterleben möchtest ....Hilfe wurde dir ja nun reichlich angeboten, aber du willst sie ja nicht, oder jedenfalls nur die die deinen Vorstellungen entspricht.


    Nur weiß icht nicht ob hätscheln und nur das machen was du gerade möchtest dich in deiner Krnakheit weiter bringen ":/

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    Und ne psychosomatische Klinik muss erst mal gefunden werden.

    Und da dich das ja lles so anstrengt und grustriert ist das natürlich auch in naher und ferner Zukunft keine Option.


    Irgendwie habe ich das Gefühl du schiebst eine Ausrede nach der anderen vor dir her um ja nicht das eigentliche Problem angehen zu müssen.


    Aber nun gut, es ist deine Entscheidung. Mehr als Hilfe anbieten kann man nicht, annehmen und umsetzten musst du sie schon selber

    Und wer sagt eigentlich, dass ich in der Klinik gehätschelt werde?!? Das ist teilweise echt harte Arbeit da, mit viel DBT. Geschenkt bekommt man dort auch nichts.


    Aber egal. Ich versuche jetzt, irgendwie die Nacht zu schaffen. Keine Ahnung wie. %:|

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    Ich kaufe ja nicht die Katze im Sack

    Juley, du kannst dir vorher nie zu 100% sicher sein, ob die Klinik, in die du gehen wirst, dir auf jeden Fall helfen wird. Aber es liegt auch an einem selbst. Ich bin einfach in die Klinik gegangen, die mir meine Krankenkasse genannt hat, bei der eben zum nächsten Zeitpunkt ein Platz frei war und ich habe mir gar keine Gedanken darum gemacht, ob das nun die beste Klinik ist oder nicht. Was macht eine Klinik denn zu einer guten? Ich denke, man kann in jeder weiterkommen, etwas erreichen und für sich mitnehmen.


    Ich hatte insg. zwei Aufenthalte innerhalb von 13 Jahren, das zweite Mal vorrangig wegen meiner Darmerkrankung und ich wäre sogar wieder in die damalige Klinik gegangen, wollte aber gerne zu derselben Therapeutin, die inzwischen in eine andere Klinik gewechselt war und dorthin bin ich ihr dann gefolgt. Dort war es dann ebenso erfolgreich und gut wie in Klinik 1 und dort begann ich mich mit meiner PTBS auseinanderzusetzen und machte dann danach daheim ambulant die Traumatherapie. Daher würde ich mich nicht mit solchen Nebensächlichkeiten aufhalten, unbedingt die eine Klinik finden zu wollen.

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    Und wer sagt eigentlich, dass ich in der Klinik gehätschelt werde?!?

    Da ich ja auch von Kopf streichen geredet hab...


    Du schriebst vor deinem Klinikaufenthalt u.a.:

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    Mir geht es nicht gut, lasse mich morgen evtl in die Psychiatrie einweisen damit ich etwas zur Ruhe komme.

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    Ich bin so runter mit den Nerven, hoffe ich kann ab Sonntag entspannen.

    das klingt nun nicht nach harter Therapie. ;-D sondern mehr nach Wellness-Urlaub.


    Ist aber keine Kritik. Ich finde, eine Krisenintervention sollte dazu dienen, den Patienten zu stabilisieren. Da gibts halt wichtigeres als anspruchsvolle Therapien.


    Was ich allerdings kritisiere ist, dass ein Patient 3 Wochen später (!!) wieder vor der Tür steht. (sofern du nun die nächsten Tage dorthin gehen solltest) - DAS ist ganz sicher nicht Sinn der Sache. Von einwöchigen Aufenthalten darf man sicher nicht zuviel erwarten, aber man sollte zumindest erwarten können, dass die Ärzte was dafür tun, dass der Patient nicht gleich wiederkommt.


    Ich weiß nicht so Recht, was ich schreiben soll, weil ich das Gefühl habe, dass du immer den Weg des geringsten Widerstandes gehst. Ambulante Therapie: nö, keine Kraft für Suche, psychosomatische Klinik: muss man erst eine finden..., andere Psychiatrie aufsuchen: sind noch vieeel schlechter als die "Stamm-Psychiatrie".


    Das Ding ist einfach, dass du nicht willst. Das ist nicht schlimm, weil jeder für sich selbst entscheiden muss, was er möchte. Wenn du deine einwöchigen Aufenthalte gut findest: ok.


    Schade ist nur, dass du in meinen Augen leider unglaubwürdiger wirst. Alle Therapeuten anzurufen dauert nicht so lange und wenn man genügend Absagen hat, kann man nach dem Kostenerstattungsverfahren evtl. eine Therapie machen bei einem Therapeuten, der eigentlich nur Privatpatienten behandelt.


    Aber dazu muss man halt aktiv werden.

    Guten Morgen!


    Ich lebe noch... Bin aber noch ziemlich daneben vom Tavor. Das musste ich einfach nehmen letzte Nacht, obwohl ich es hasse. %:|


    Mit der amb. Therapie warte ich jetzt erst mal, was die in der PIA sagen.

    Ist für eigentlich mal aufgefallen das du immer auf irgendwas warten musst bevor du vermeintlich aktiv werden kannst?


    Und ansonsten kann ich Mori nur zustimmen, du machst dich selber von Tag zu Tag unglsubwürdiger.


    Ich habe selber seit Wochen schon das Gegühl das das hier der reinen Sufmerksamkeit und Seelenmassage für dich dient. Hilfe und Tipps das sich wirklich was ändert möchtest du dich nicht wirklich.


    So kommt es mir jedenfalls seit Wochen vor. Alle tun und machen, zerbrechen dich den Kopf und vor dir kommt ein ja aber und ich hab keine Zeit weil "wichtige" Termine.


    Nimm es mir nicht übel aber du selber sägst dir den Ast ab auf dem du sitzt ...

    Ja, ich merke es auch zunehmend, dass man ins Leere schreibt. Juley, auf das Problem, dass du immer nur notfallmäßig behandelt und betreust wird, gehst du grundsätzlich nicht ein. Obwohl es von vielen Leuten, die dir helfen wollen, angesprochen wird.


    Von dir kommt immer nur ein "ich kann nicht mehr" und dann wartest du einfach weiter.

    Schließe mich mori und Pebby an...


    Auf den Punkt gebracht:


    1. Du bist zu krank um Dinge aktiv in die Wege zu leiten. Da hilft aber eine Woche Psychiatrie nicht (und erzähle jetzt bitte nicht, dass Du in FÜNF Tagen dort uglaublich viel angehst. Vor dem Hintergrund nochmals die Frage: WAS wendest Du von den in der Therapie gelernten Dingen AKTIV an?!)


    Also bleibt nur langfristiger Psychiatrieaufenthalt oder zurück ins betreute Wohnen. Bei dem Hilfe-, Ablennkungs- u. Unterstützungsbedarf den Du hast.


    2. Du wechselst mal den Fokus von "mir geht's so schlecht und ich versinke darin" hin zu "okay, mir geht's schlecht, aber ich kann ALLEIN Strategie XYZ probieren und ich kann über Punkt XYZ mal anders nachdenken und ich kann Verhaltensweise XYZ mal ändern". Dazu gehört auch Therapeuten anrufen, Dich bzgl. Kostenerstattung zu informieren. Aber klar, Du weißt jetzt schon, dass es nix wird und Dich niemand nimmt und es eh frustrierend wird. Ja, die Situation ist ätzend, aber bundesweit schaffen es täglich Hunderte von Menschen, sich um einen Therapieplatz zu kümmern.


    3. Du lässt alles so, wie es ist. Krise nach Krise, keinerlei Änderung. Wie lange Dein aktuelles Netz das mitmacht, ist fraglich.


    WAS hält Dich davon ab, Dinge mal ANDERS anzugehen? Du bist Dir NICHT hilflos ausgeliefert und dieses "Wenn ich aufstehe, passiert etwas" hast DU in der Hand. Was ist mit Skills statt mit "etwas passiert"?!


    WERDE AKTIV. Hör' auf, Dich versorgen zu lassen (das ist das, was Du machst: Notfallhilfe zulassen, aber nicht die eigentliche Arbeit machen. In Klinik & Reha flüchten und in besseren Momenten "Spaß haben" wollen. Ja, positive Aktivitäten sind wichtig und ein essentieller Bestandteil einer langfristigen Behandlung. Aber nicht der Hauptfokus.


    Liste doch mal konkret auf (für Dich), wobei Du überall Hilfe brauchst. Von kleinsten banalen Dingen (Allagsbewältgung, Esseverhalten) bis hin zum Großen, der Traumabewältigung. Wobei Traumatherapie nicht funktioniert, solange jemand nur passiv konsumiert, statt aktiv an Dingen arbeitet und vermittelte Strategien einsetzt. Und egal wie mies die Kliniken und das betreute Wohnen waren: Ich glaube Dir nicht, dass Du NICHTS gelernt hast. Was ist denn mit den Gruppen in "Deiner" Psychiatrie?


    Kurzum:


    Das ist so kein Dauerzustand. Und wenn selber aktiv werden etc. nicht geht, dann gehörst Du wieder ins betreute Wohnen. Dann bist Du tatsächlich zu krank für diese Schritte, was dann aber wiederum einen eindeutigen Schritt nach sich zieht.