Entfernung wäre nur sinnvoll, wenn die Endometriose auf irgendein "Areal" begrenzt wäre (und selbst dann könnte sie danach woanders "ausbrechen") oder eben die Entfernung der Eierstöcke, um in die Wechseljahre zu kommen. Das führte ja wohl schon zu Erfolgen, hat aber eben auch etliche Nachteile und dem wird kein Arzt einfach so zustimmen.


    Mir wurde eigentlich immer gesagt, "lernen Sie, damit zu leben" und wenn ich ehrlich bin, stimmt das.


    Juley, was mir übrigens gegen die Schmerzen hilft, ist Osteopathie, da ich eine medikamentöse Schmerztherapie wegen der Nebenwirkungen abgelehnt habe. Auch Akupunktur soll helfen, habe ich aber noch nicht probiert. Du hast ja jetzt bald den Termin beim Schmerztherapeuten, nicht? Wirklich wichtig, dass du die Schmerzen in den Griff bekommst und lernst mit ihnen zu leben, bzw. besser mit ihnen umgehen zu können. Immer OP wird nicht gehen und ist ja auch nicht ratsam. Die Zysten werden sich leider immer wieder bilden.


    Ist das mit deiner Blase inzwischen eigentlich ausgestanden?


    Gute Besserung @:) :)*

    Danke meine Liebe!


    Hab zwar auch Adenomyose, aber die Gebärmutter sieht wohl jetzt schon besser aus als im November. Dank Mirena. Ja wir müssen ein gutes Schmerzmittel finden und ich versuche auch einen kompetenten Osteopathen zu finden. Hat mir eine Schwester hier auch schon geraten.


    Bei mir kippt gerade die Psyche. Bin sehr aufgewühlt. Das war einfach zuviel die letzten Tage/Wochen. Ging mir gestern schon so mies. Zum Glück war mein Betreuer da. Hab viel geweint. Viel Angst und Verzweiflung. Hatte noch nie eine Not-OP vorher und musste noch nie nach OP auf Intensiv. Das war echt heftig. Außerdem will der Körper noch nicht so wie ich will. Das war z. B. bei der letzten OP ganz anders, da könnte ich schon viel früher wieder fast alles. Diesmal konnte ich am 1. Tag nach OP kaum aufstehen. Ich fühle mich sehr schwach und alles tut so weh. Und ich habe keinen Stuhlgang, weswegen ich nicht nach Hause darf. Ok, Drainage hab ich auch noch. Und bzgl Stuhlgang wurde schon alles versucht an Abführmitteln (sogar das, das man bei Darmspiegelungen bekommt) und Einläufen. Naja wird schon wieder werden.


    Blase ist momentan ganz ok. Konnte zwar lange Zeit nicht Wasserlassen nachdem der Katheter gezogen wurde, aber jetzt geht's.

    Guten Morgen, Juley :-)

    Zitat

    Hab zwar auch Adenomyose

    Da können wir uns die Hand reichen ;-). Deshalb ist bei mir die Entfernung der Gebärmutter immer noch Thema, da es so aussieht, als wäre die bei mir das größte Übel. Aber durch die Darmerkrankung konnte die Entfernung dann ja letztes Jahr nicht stattfinden.


    Dass es bei dir durch die Mirena schon besser geworden ist, freut mich aber :)^. Vielleicht braucht das einfach alles noch etwas Zeit und du bekommst es damit und mit Schmerztherapie welcher Art auch immer wirklich noch in den Griff. Ich wünsche es dir so sehr!


    Glaube ich, dass eine Not-OP und Intensivstation nicht spurlos an einem vorbei geht. Eigentlich gut, dass du es rauslassen und weinen konntest und ich finde es schön, dass dein Betreuer so für dich da ist.


    Ist bei mir wirklich immer so gewesen nach Bauch-OPs, dass ich ewig lang keinen Stuhlgang hatte. Das kenne ich also leider gut. Blöd (wenn auch verständlich) ist, dass die einen immer zusätzlich ganz kirre machen, nicht ;-D!? Aber ja, ist natürlich wichtig. Iss ein bisschen Obst, trink viel, vielleicht hilft das. :)*


    Ich wünsch dir so sehr, dass es dieses Jahr etwas aufwärts geht bei dir :)* (ist ja erst Januar ;-)), alles Liebe und einen hoffentlich guten Tag! :)_ *:)

    :=o ;-)

    So, bin zuhause.


    Arztbrief gelesen, bin schockiert was da wirklich alles war bei der OP. Und das schlimmste: die denken wohl schon wieder an die nächste OP! Muss das alles jetzt erstmal psychisch verkraften.

    Danke euch!!


    Keine Ahnung mori., die Oberärztin meinte nur dass sie mir so Watte in den Bauch gepackt haben weil ich so doll geblutet habe. Und "bis zur nächsten OP ist die aber wieder verschwunden!". Ich mag nicht mehr...


    Werde jetzt erst mal wieder eine Kur beantragen. Wird mir gut tun. Bin echt am Ende. Vor allem körperlich. 7 kg abgenommen im Januar.

    Vielleicht meinte sie das nur so grundsätzlich, aber nicht, dass tatsächlich bald die nächste OP ansteht :)*


    Viel Erfolg für den Kurantrag :)* ??Würde dir so sehr "meine" Klinik ans Herz legen wollen, dort war es großartig, war dir aber glaube ich zu weit weg??? @:) :)_ *:)

    Zitat

    Die Endo zerstört nicht nur meinen Bauch, sondern auch meine Psyche.

    Hast du dir schon mal an der Uniklinik psychologische Hilfe in der so einer Abteilung für gynäkologische Psychosomatik geholt? Die sind dort extra darauf geschult, Frauen mit Erkrankungen an den weiblichen Geschlechtsorganen seelische Hilfe anzubieten.


    Vielleicht wäre das ja auch was für dich?

    Zitat

    Welche Klinik meinst du?


    Ich gehe wieder da hin wo ich schon mal war, da war es super, und es gibt nur 3 Kurkliniken die auf Endo spezialisiert sind in Deutschland.

    Ah ok, das war ein Missverständnis. Mir war nicht klar, dass du nochmal in eine spezialisierte für Endometriose möchtest. Hat das denn Sinn? Was können die dort noch machen?


    Ich hatte die Klinik im Kopf, in der ich damals mit der Aufarbeitung meiner Traumata anfing. War komplett falsch gedacht ;-). Dachte, du wolltest das jetzt vielleicht angehen.

    Zitat

    Ja. Als ich jetzt in der Klinik war, war die Psychologin 2 mal bei mir. Und die hat mir auch eine Kollegin empfohlen.

    Klingt doch gut :)^. Für ambulante Therapie?