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    Du hingegen bist nicht die Instanz, die bestimmt, ob ein Faden "Erfolg" hat oder nicht.

    Ich muss hier auch nichts "bestimmen". ;-)

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    Mir wird von Seiten der Betreuer immer wieder gesagt, dass ich im letzten Jahr extrem viel geschafft habe.

    Was hast du geschafft? Dass du eine eigene Wohnung in Ordnung halten kannst? Wie toll! Wenn du so weiter machst, hast du mit 60 vielleicht sogar deine Essstörung im Griff!

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    Sorry, aber ich möchte gar keine eigene Familie/Haus. Ich bin mit meiner kleinen Wohnung und ohne Familie zufrieden.

    Das waren eigentlich nur Beispiele. Natürlich ist es individuell, welche Ziele und Wünsche man für das eigene Leben hat bzw. welchen Weg man gehen möchte. Deswegen habe ich auch einige Dinge aufgezählt.

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    Karriere hab ich vor 10 Jahren gemacht, ebenso ein Stück der Welt bereist. Und nun?? ;-)

    Ja, und nun? War's das jetzt? Verbringst du den Rest deines Lebens damit, in Foren über dein ach so Schreckliches Leben zu jammern?

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    Es gibt auch genug Leute, die mir 31 noch nicht ihr Leben im Griff haben - auch ohne Krankheiten wie Borderline.

    Es gibt auch Leute, die ihr Leben trotz BPS, PTBS, Phobien und Depressionen im Griff haben, studieren und eine langjährige Beziehung führen. Merkwürdig...

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    Stell dir vor Swanlake, es gibt auch Leute, die mit 31 nen Berg an Schulden haben, auf der Straße sitzen, Drogen nehmen,...

    Empfindest du das nicht irgendwie als armselig? Natürlich gibt es auch andere Menschen, dir ihr Leben verbockt haben. Aber das eigene Leben daran zu messen st wirklich ein Armutszeugnis.


    Stell dir vor, es gibt Leute, die glücklich sind und ihr Leben so gestalten wie sie es möchten. Und die am Ende ihres Lebens nicht berreuen müssen, dass sie ihre wertvolle Lebenszeit mit rumheulen vergeudet haben. :=o

    Nirgends steht ein Gesetz geschrieben, dass ein Mensch mit Ü30 bereits eine Familie mit Haus und Hund haben muss. Wir alle haben doch eine ganz eigene Biografie. Der eine hat es immer leicht gehabt, der andere kämpft ein lebenlang. Egal wie die Grundvoraussetzungen sind- auch jeder geht einen anderen Weg und kommt anders (gut) zurecht mit Kreuzungen, ewig langen Landstraßen, rassanter Autobahn oder gar Sackgassen.


    Wir können keine Vergleiche ziehen, wenn es um Menschenleben geht. Aber trotzdem muss einem bewusst sein, dass man nur selbst am Steuer sitzt. Die Vergangenheit können wir nicht ungeschehen machen und schon gar nicht vor ihr davonlaufen. Ich bin mir jedoch sicher, dass wenn ein Mensch etwas wirklich WILL, dann schafft er es auch. Er wird es spüren. Ob nun nach 1 oder 10 Jahren.

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    Ich muss hier auch nichts "bestimmen

    Doch. Tust du hier fortwährend.

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    Das waren eigentlich nur Beispiele. Natürlich ist es individuell, welche Ziele und Wünsche man für das eigene Leben hat bzw. welchen Weg man gehen möchte. Deswegen habe ich auch einige Dinge aufgezählt.

    Ach, das kam aber nicht so rüber. Du stelltest es als Maß aller Dinge dar. ;-)

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    Ja, und nun? War's das jetzt? Verbringst du den Rest deines Lebens damit, in Foren über dein ach so Schreckliches Leben zu jammern?

    Wieso bist du nochmal hier gelandet?

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    Empfindest du das nicht irgendwie als armselig? Natürlich gibt es auch andere Menschen, dir ihr Leben verbockt haben. Aber das eigene Leben daran zu messen st wirklich ein Armutszeugnis.

    Du schreibst, als ob du einen Erfahrungsschatz von 50 Jahren hättest. Ich dachte, du bist noch Schülerin?

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    Immer noch am selben Punkt wie jetzt. Wetten?

    Du solltest Motivationstrainer werden ]:D


    Nee im Ernst jetzt:


    Ich werde mich demnächst (wohl ab September) wieder selbst verwirklichen, indem ich ehrenamtlich arbeiten werde. Ich lege keinen großen Wert mehr auf Karriere (das hatte ich, und hat es mich glücklich gemacht? Nein, im Gegenteil, es hat mich noch kränker gemacht, so dass mir das Arbeiten verboten wurde) und habe nun den Vorteil, dass ich arbeiten kann wann und was ich möchte.


    Ansonsten schreibe ich da jetzt mal nix mehr dazu, weil ich mich nicht dauernd rechtfertigen möchte und dies auch nicht muss.

    Und vielleicht wäre es auch sinnvoll, deine Essstörung in den Griff zu bekommen, bevor du mit dem Ehrenamt anfängst. Damit du dich auch auf den Beinen halten kannst, wenn du das Haus verlässt. Naja SV hindert dich ja nicht daran, sofern du es nicht übertreibst. IRONIE off.