Ich treffe mich gern mit Freunden, was ich am WE auch tun werde :)^ Das tut mir auch gut!

    Zitat

    vielleicht wäre es ein Ziel, etwas dazuzuverdienen, damit du dir Hobbys leisten kannst?

    So einen "richtigen" Job soll ich momentan nicht machen, da es mich zu sehr unter Druck setzen würde.

    Juley ich lese hier ja immer nur so still mit und melde mich wenig zu Wort, aber ich das hier versteh ich nicht:

    Zitat

    So einen "richtigen" Job soll ich momentan nicht machen, da es mich zu sehr unter Druck setzen würde.

    Natürlich kann einen ein Job unter Druck setzten oder sagen wir besser- man sich im Job selbst unter Druck setzen. Vir allem wenn man gut sein will und extrem auf eigene Leistung bestrebt ist. Mich setzt mein Job auch oft unter Druck. Aber ich selbst setze mich zu oft unter Druck, obwohl es keinen Grund gäbe. Denn ich liebe meine Arbeit und um mich herum sind alle zufrieden mit mir und dem was ich tu. Außer mir selbst, zweifelt niemand an mir. Im Gegenteil. Was ich dir damit sagen möchte- den Druck machst du dir vllt selbst. Jedoch wenn du (wie ich) einen Job hättest, dem du gerne nachgehst, mit Herz, Hand und Verstand, sähe das evtl. anders aus. Du könntest dir immer wieder klarmachen warum du den Job machst und dass du dich gar nicht unter Druck setzen musst.


    Das jetzt ist doch kein Zustand. Kein Leben. Dein Leben besteht hauptsächlich aus Terminen mit deinem Betreuer, Ärzten, Gruppen...Das kanns doch nicht sein. Wofür stehst du auf? Worauf freust du dich? Ich freue mich zB auf die Arbeit und und auf die freie Zeit danach, die ich so viel mehr geniesen kann. Mich wundert es nicht, dass du oft am Abend/in der Nacht nicht schlafen kannst. Du lebst ja auch so planlos in den Tag ohne jegliche Aufgabe. Alltag. Wie soll man abends auch müde sein, wenn man sein Körper und Geist kaum beansprucht hat. Klar ist Therapie u.ä auch sehr anstrengend und macht sogar müde,aber man hat doch nicht jeden Tag jene Verpflichtungen. Ich mein wie alt bist du? Ü30? Ist das alles gewesen? Ich finde es traurig,dass du so gar kein klares Ziel hast und in den Tag lebst. Deswegen wäre so ein Job gar nicht verkehrt. Es zählt doch nun mal nicht was die anderen sagen und dir raten. Sie zeigen dir einen Weg aber welchen du nun gehst, liegt bei dir. Wenn du wirklich arbeiten willst,würdest du dir was suchen. Es muss kein 8Std Tag sein oder 40Std Woche. Aber so ein paar Std für den Anfang. Du bist doch gelernte Krankenschwester oder? Den Job hast du doch mal aus guten Grund erlernt, nicht? In der Branche gibt es doch so extrem viele Möglichkeiten. Man muss nicht in einer Notfallaufnahme oder überhaupt Krankenhaus arbeiten. Sogar was die Arbeitszeiten angeht, gibt es da sooo viele Möglichkeiten.

    Ich bin MTRA ;-)


    Und ich hab mich halt früher nur durch den Job definiert, mein Leben war die Arbeit.... Egal wie es mir ging, ich war arbeiten. Bin sogar mit Fieber arbeiten gegangen. Und mit gerissenen Bändern im Handgelenk. Und mit Halskrause. Alles egal, hauptsache ich habe gearbeitet. Den Druck habe aber nicht nur ich mir gemacht, der wurde mir auch von außen gemacht. 40 Std.-Woche wäre ein Traum gewesen... %:|


    Ich brauche/bräuchte jetzt eine Aufgabe/Arbeit, wo ich nicht mehr als ein paar Std/Woche arbeiten darf. Denn ich habs ja gesehen, als ich letztes Mal ehrenamtlich gearbeitet habe, da hab ich gleich wieder mit 8 Std.-Tagen angefangen. Da wussten meine Kollegen aber noch nichts von meinen Krankheiten. Als sie das dann rausgekriegt haben, durfte ich nur noch 2-3 Std. arbeiten.


    Zudem bräuchte ich einen Job, wo ich auch mal ohne schlechtes Gewissen krank sein darf. Wo man nicht zu 100% auf mich angewiesen ist. Denn ich bin so ein Kandidat, der auf Arbeit mehr auf andere achtet, als auf sich selbst. Zu was das geführt hat, kann man in diesem Faden gut erkennen. Mein Körper hat irgendwann die Notbremse gezogen.

    Sag mal - hast du eigentlich Kinderwunsch? Also nicht jetzt natürlich, irgendwann in der Zukunft, wenn es dir besser geht und eine körperliche Beziehung kein Problem mehr darstellt. Falls nicht, könnte man evtl. an eine Endometriumablation denken. Diese ändert weder an den Schmerzen was noch an der Endometriose, jedoch hättest du dann das Problem mit der starken Blutung nicht mehr.

    Was meinst du mit Sterilisation? Dabei werden doch die Eileiter "zerstört", Eisprünge finden aber weiterhin statt. Ich glaube nicht, dass ein Arzt in deinem Alter die Eierstöcke entfernen würde (falls du das gemeint hast?), da damit ja auch Risiken einhergehen wegen der hormonellen Umstellung.


    Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du/ihr da eine Lösung findet! @:):)*

    Danke!


    Aber ich hätte doch meine Tage nicht mehr, wenn ich sterilisiert wäre, oder? Und man soll ja wenn man Endometriose hat irgendwas machen dagegen, dass man seine Tage bekommt. Deshalb ja auch die Pille im Langzeitzyklus.


    Eierstöcke entfernen machen sie nicht, hab ich bei der letzten OP gefragt. Aber solche Probleme hätte ich da nicht, meine Eierstöcke waren die letzten 8 Monate tot durch die Spritzen & ich hatte nichts außer ein bisschen Hitzewallungen.

    Sterilisation, so wie ich sie verstanden habe (kann auch falsch sein) bedeutet, dass die Eileiter durchtrennt werden. Das heisst, dass trotzdem Eisprünge stattfinden, nur kann das Ei nicht durch den Eileiter wandern, da dieser ja unterbrochen ist. Ich nehme an, der Körper "merkt" das nicht und man hat folglich normale Zyklen inklusive Blutung.


    Das Problem ist natürlich auch, dass man bei dir (vermute ich) nicht genau weiss, woher die Schmerzen kommen, oder? Wenn sie von Endometrioseherden z. B. am Darm kommen, dann wirst du trotzdem Schmerzen haben, auch ohne Gebärmutter. Nehme ich an. Nicht, dass ich mich da besonders gut auskennen würde. ;-)


    Was du zwischenzeitlich gegen die starken Blutungen zumindest ausprobieren könntest: Hirtentäschelkraut (Styptysat), würde allerdings in der Apotheke nachfragen wegen Wechselwirkungen mit deiner Medikation, da es pflanzlich ist, nicht homöopathisch oder so. Scheint einigen hier im Forum gut zu helfen.