@ blackheartedqueen... danke,

    du sprichst mir aus der Seele. Ich hab den Faden irgendwann mal zufällig immer wieder oben in den zuletzt beschriebenen Fäden gesehen und hab irgendwann mal angefangen, mir zumindest den Anfang und dann die letzten Seiten durchzulesen. Ich weiß nicht, wie oft ich dachte, "Gott ist das kontraproduktiv hier!!", eben wegen des permanenten Gejammers und des ständigen, darauf folgenden "Eitetei, du Arme" (Dazu: Ja, Juley hat ernstzunehmende Krankheiten, aber ich persönlich habe hier nirgendwo gelesen, dass sie sich ernsthaft um eine Lösung bemüht. Der Satz "Bin vor 2 Wochen erst aus der Klinik raus & möchte nicht wieder Dauergast dort werden." zählt mMn wirklich überhaupt nicht, da ein längerer Aufenthalt nach dem, was man hier so liest, anscheinend mal ganz angebracht wäre...) Zwischendurch dachte ich "Na endlich, jetzt wird's ja doch noch was", nämlich als vor einiger Zeit mehrere Nutzer genau dies sagten und behaupteten, ihre Aktivität in diesem Faden einzustellen (Mehr kann ich dazu nicht sagen, ich hab es dann nicht weiter verfolgt). Kurz darauf tauchte der Faden dann wieder ganz oben auf und aus Interesse, ob sich mittlerweile was geändert hat (Ich wünsche Juley ja nichts Schlechtes), hab ich wieder angefangen, gelegentlich mitzulesen.


    Gestern konnte ich meine Gedanken zu der ganzen Sache hier dann nicht mehr zurückhalten, aber ich denke, dies wird eine Ausnahme bleiben, da ich der Meinung bin, dass das gesamte Forum bzw. vielmehr die Aktivität im Forum Juley überhaupt nicht auch nur in geringster Weise vorwärtsbringt, ganz im Gegenteil. Um gar nicht erst in Versuchung zu gelangen, gelegentlich einen Kommentar abzugeben, werd ich jegliches Mitlesen hier lassen.

    @ Juley,

    trotzdem alles Gute!

    Ich sehe es aehnlich wie meine Vorschreiber; es ist Zeit, dass du aktiv dagegen angehst!


    Es ist Zeit, dass Du Dir klar machst, was Du im Leben willst.


    Es ist ja wirklich lieb, dass Dir hier viele Mut machen, Dir ueber den Kopf streicheln und nette Worte sagen.


    Aber leider wirst Du davon nicht gesund.


    Die bittere Realitaet ist, dass man sich bei psychischen Problemen ernsthaft und oft auch schmerzlich mit sich selbst auseinandersetzen muss. Das ist nicht immer einfach und es bedarf auch einer Menge Durchhaltevermoegen, aber es ist der einzige Weg um ein normales Leben zu fuehren!!


    Wenn Du wirklich gluecklich sein willst und normal leben, dann musst Du jetzt was einschneidenes tun. Und da, wie ich aus den bisherigen Texten entnehmen, dies zuhause nicht funktioniert, ist in meinen Augen die einzige Option ein laengerer Klinikaufenhalt. Wahrscheinlich sogar mehrere.


    Es gibt wirklich tolle Kliniken, die sich gut kuemmern ohne die Patienten als Muendel zu behandeln.


    Ich wuerde Dir vorerst zu einem mindestens 3-monatigen Aufenthalt raten. Dann einen Einstieg ins "echte" Leben unter Betreuung und danach nochmal in die Klinik.


    DU musst es jetzt in die Hand nehmen, liebe Juley. Sonst bist Du irgendwann am Point of no return.. Und das will hier wirklich niemand!!

    Das mag ja sein... @:)


    Aber ich hab schon mehrere mehrmonatige Klinikaufenthalte hinter mir. Gebracht haben sie mir immer nur temporär etwas. Nach einiger Zeit ging der Mist wieder von vorne los.


    Ich strebe ja immer noch den Aufenthalt in der Essklinik an. Im Juli wird das weiter besprochen. Auch weiß ich, dass ich Traumatherapie machen muss. Aber was ich (momentan) nicht stationär machen möchte, ist "richtige" DBT. Also die Module. Mal so ein bisschen zur Krisenintervention ist ok, aber so ein Modul, nein. (bei uns wird das nicht 3 Monate am Stück angeboten, sondern in mehreren Modulen zu je 5 Wochen)


    Ach, ich glaube, es ist momentan egal, was ich hier schreibe. Ist eh alles falsch... :-/

    Mensch Juley..


    Genau deshalb schreiben die meisten Leute nur nette Sachen.Du fuehlst Dich, wie jetzt grade, angegriffen und reagierst auch so.


    Dabei meinen es, soweit ich das beurteilen kann, ALLE hier gut mit Dir!


    Ich schreibe solche Sachen, weil ich psychische Probleme(zwar nicht die gleichen wie Deine, aber auch echt bloede Sachen) persoenlich und von Freunden kenne und weiss, dass es nicht leicht ist.


    Aber bei Dir habe ich momentan das Gefuehl, dass Du resignierst und Dich mit der "Opfer-Rolle" mehr und mehr identifizierst.


    Es ist aber DEIN Leben, DU triffst also die Entscheidungen und nicht irgendwelche psychischen Probleme! Das solltest Du Dir klar machen. Reine Willenstaerke kann so viel bewirken.


    Ich wuensche Dir wirklich nur alles, alles Gute und dass Du bald gluecklich sein kannst!!

    Zitat

    Aber ich hab schon mehrere mehrmonatige Klinikaufenthalte hinter mir. Gebracht haben sie mir immer nur temporär etwas. Nach einiger Zeit ging der Mist wieder von vorne los.

    Das Problem ist, dass das mit deinem Leben allgemein zu tun hat. Damit meine ich, dass du eben nichts machst außer daheim sein und über alles nachdenken oder zu diesem Arzt oder zu diesem Betreuer zu gehen. Nichts für ungut, aber du beschäftigst dich ja eigentlich nur noch mit deinen Krankheiten und Ängsten - du hast nichts anderes worauf du dich konzentrieren kannst.

    juley,


    lese hier auch schon lange mit. ich verstehe dich schon, aber hier bringt es dich nicht weiter. wie viele andere in den letzten tagen hier bemerkten, kann ich nur zustimmen, dass das ganze sich immerwieder im kreise dreht. es wiederholt sich. ich sehe da auch kein wirkliches vorwärtskommen zu deinen gunsten. ich glaube auch, dass es hier alle sehr gut mit dir meinen. kritik bringt einen oft weiter, nicht das kopfstreicheln allein. du musst was tun und da raus. so wird das nix. ":/ :|N


    ich wünsche dir alles liebe. :)*

    Danke @:)


    Sorry. Es ist wohl besser, wenn ich mich eine Zeit lang aus diesem Faden zurückziehe. Wenn ich es schaffe.


    Hatte gerade nen sehr blöden Termin bei meiner Ärztin. Muss das erst mal verdauen. Und wieder etwas runterkommen. Bin gerade mal wieder wie ferngesteuert planlos durch die Gegend gelaufen. Und - ich kann nicht mehr stolz auf mich sein. (siehe Sternchentext weiter oben)


    Hab gerade das Gefühl, in 1000 kleine Teile zu zerspringen. %:|

    Mensch Juley, du merkst doch, dass du leider Gottes Medikamente brauchst. Es muss ja nicht für immer sein, aber vorerst wäre es wohl wirklich angebracht.


    Und werfe du weißt was weg. Das kann ganz böse enden. BITTE!!!

    Also sind dir deine momentanen Gedanken lieber, anstatt dass du, bei richtiger Einstellung, etwas positiver ins Leben gehen kannst? Es kann ja sein, dass du anfangs etwas müde bist, es muss eben richtig eingestellt werden, dann kannst du auch dein Leben genießen.

    Anfangs? Ich hab jahrelang sehr viele Medis genommen. Ich war tagsüber halb tot und konnte nachts nicht schlafen. Und ich war nicht ich selbst. Und das waren immer mal wieder andere Medis, nicht immer nur die gleichen. Bin auch langsam dabei, die 40 kg wieder abzunehmen, die ich durch die Medis zugenommen habe. (und durch das ungesunde Essen & die wenige Bewegung in den 1,5 Jahren Geschlossene)


    Meine Ärztin teilt übrigens meine Meinung zu den Medis. Der einzige Punkt, in dem wir uns einig sind ;-)


    Und nein, ich werfe gar nichts weg.

    :-X