... kann das alles psychisch sein?

    Hallo Leute,


    nach längerem Hin und Her, habe ich mich nun doch dazu entschlossen, hier in diesem Forum anzumelden, um evtl. Forianer zu finden, denen es ähnlich geht wie mir.


    Das könnte nun ein etwas längerer Beitrag werden, aber auf diese Gefahr hin, beginne ich einmal. Ich bin derzeit 27 Jahre alt, stehe kurz vor meinem 28 Geburtstag und bin als Doktorand an der Universität beschäftigt. Neben diesem 40h/Wochen-Job, studiere ich noch sporadisch an der hiesigen Kunstuniversität und verbringe die Freizeit viel mit Freunden, Komponieren etc. Freundin/Freund habe ich zur Zeit keine/n, dazu hat bisher irgendwie nie zu etwas Längerfristigerem geführt, aber sei's drum. Ich kam/komme auch so ganz gut zu recht.


    Nun muss man wissen, dass ich ein leichter Hypochonder bin. Zumindest glaubte ich immer nur an einer "leichten" Form von Hypochondrie zu leiden, da sämtliche Krankheitsängste stets durch die jährliche Gesundenuntersuchung in Zaum gehalten werden konnten. Diese Vorsorgeuntersuchung nehme ich prinzipiell 1x jährlich wahr, um nur keine Hypochondrischen Gedanken aufkommen zu lassen bzw. diese im Keim zu ersticken. In diesem Jahr war ich eigentlich so gut drauf, dass ich die Vorsorgeuntersuchung von ihrem angestammten Platz im Frühjahr in den Herbst verschob, da ich keinen "akuten" Grund dazu sah und überdies die Arbeit durchaus stressig war.


    Dieser Stress nahm zu, und ich habe im Rahmen eines sehr sehr (!) stressigen Projektes, welches sich über 3 Wochen im Sommer zog, gemerkt, dass ich sehr an meiner Belastungsgrenze fahre. Allerdings war dieses Projekt für eine bevorstehende Konferenz vorzubereiten und so musste ich einmal mehr in den sauren Apfel beißen und mit recht wenig Schlaf auskommen. Ich habe - aufgrund meiner Doppelbelastung durch das Instrumentalstudium - die letzten Jahre auch nie sonderlich viel geschlafen, meistens 5, 6 Stunden, teilweise gar nur 3 oder 4, dann kam ab und an ein kleiner "Einbruch" und durch Ausgedehntere Schlafphasen in der Woche danach renkte sich das alles wieder ein.


    Mit Beginn der Konferenz ging es los, ich freute mich auf einen 4-tägigen Trip nach Kopenhagen und machte kurz vor dem Abflug noch den routinemäßigen Gesundenuntersuchungstermin in einem Ärztezentrum für Anfang November aus, da ich ein leichtes/mittelmäßiges alternierendes Drücken bis Ziehen/Stechen im Rechten Oberbauch verspürte. Während ich auf dieser Konferenz war, merkte ich, dass ich dringend Urlaub benötigte, worauf ich - wieder zurück im schönen Österreich - leider verzichten musste, da das nächste Projekt anstand, welches zu bearbeiten war. Ich ärgerte mich darüber, da ich am Donnerstagabend zurück kam, nicht den Freitag freigenommen zu haben ... immerhin kam ich mit diesem Projekt gut voran und verließ die Arbeit am Freitag relativ gegen 16-00 da mir recht unwohl war. Mir war leicht Übel und ich kam mir ständig vor umzukippen bzw. nicht ausreichend Luft zu haben. Letzteres fiel mir am Freitag während eines Begräbnisgottesdienstes auf, bei dem ich kurzfristig einen Sänger ersetzte.


    Die nächste Woche begann, und ich wurde das Gefühl nicht los, dass mit mir "irgendwas" nicht stimmte, da dieses Drücken im Oberbauch nicht besser wurde und ich zudem das gefühl eines stark geblähten Bauches hatte und schon eine 'Bauchwassersucht' vermutete. Daraufhin lies ich mir einen Termin bei einem niedergelassenen Internisten geben, den ich am nächsten Tag bekam. Dieser meinte nach einem Ultraschall des Oberbauches und der Nieren, dass hier alles in Ordnung sei, weiters wurde ein EKG geschrieben, Blut genommen etc. - Außerdem empfahl er mir eine Magenspiegelung zu machen, zu der ich am nächsten Tag antrat. Bei der Magenspiegelung wurde nichts Besorgniserregendes gefunden und ich fuhr erleichtert in die Arbeit zurück. (Das war ein Freitag, Ende September.)


    Dennoch wurde ich das Gefühl nicht los, dass mit mir irgendetwas nicht stimmt. Worauf ich den Gesundenuntersuchungstermin bei meinem Hausarzt vereinbarte, in der Hoffnung, etwas früher dranzukommen, als bis November warten zu müssen. Gesagt getan, - Termin wurde für Ende Oktober vereinbart. Naja. War wohl nix.


    Dann brach die nächste Arbeitswoche an, an der ich merkte, dass ich nicht unbedingt sehr "leistungsfähig" bin/war und mich ständig durch andere Tätigkeiten von der Arbeit abgelenkt habe. Dies wurde auch bis zum Freitag hin nicht besser, eher schlechter, sodass ich mich teils aus dem Bett quälen musste, um in der Arbeit zu erscheinen. ... Und dem Oberbauch gings auch nicht besser, dieses Drücken/Ziehen/Stechen nahm ich immer intensiver wahr. Deshalb stattete ich am Freitag meinem Hausarzt einen Besuch ab, und klagte über meine Müdigkeit/Abgeschlagenheit, verbunden mit den Symptomen, die ich im Oberbauch verspürte, bzw. mit diesem Gefühl von "zu wenig Luft" zu bekommen.


    Da er meine hypochondrische Ader kennt, und auch weiß, dass in meiner Familie mein Vater, meine Großmutter als auch mein Großvater an einer Depression leiden/litten, hegte er den Verdacht, dass meine Beschwerden psychosomatisch sein könnten und bei mir eine Angststörung sich ankündigen würde.


    Gleichzeitig bat er mich - da ich nüchtern erschienen war - zur Blutabnahme, um sich das Blut näher anzusehen, ob hier irgendetwas verdächtig ist. (Ich erzählte ihm, dass ich ja evtl. an einem Bauchspeicheldrüsenkarzinom oder Lungenkrebs erkrankt sein könnte, da ich meine Symptome damit verband ...) - Gleichzeitig überwies er mich an einen ortsansässigen Internisten+Kardiologen, der die Oberbauchbeschwerden bzw. meine Müdigkeit/Antriebslosigkeit abklären und mich auch im Hinblick auf eine kardiologische Ursache untersuchen sollte.


    Es dauerte nicht lange, und der Tag war gekommen, um beim Internisten vorzusprechen. Dieser nahm mir ebenfalls Blut ab, um einen Schilddrüsenparameter zu bestimmen und unterzog mich einem Oberbauch- und Herzultraschall bzw. schrieb ein EKG. Auch hier konnte er nichts Auffälliges feststellen, ausgenommen, dass das EKG zeigte, dass bei mir eine Nervenbahn aktiv ist, die eigentlich Nachtaktiv wäre und ich wohl eine kleine Störung mit dem Tag-Nacht-Rhyhthmus habe. Gemeinsam mit dem Blutbefund konnte er keine Organische Ursache feststellen; lediglich einen Stuhltest ordnete er mir noch an, um mögliches okkultes Blut im Stuhl auszuschließen, wobei er mir versicherte, dass Darmkrebs in meinem Alter sehr unwahrscheinlich sei. (Außerdem gab es bisher in meiner Familie keinerlei Krebserkrankungen; lediglich mein Großonkel litt an einem Gehirntumor, der ihm aber nie Probleme verursachte, und er letztlich 86-jährig verstarb.)


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    Ich selbst wurde aber immer nervöser und verspürte eine Art von innerer Unruhe, da mich sämtliche Diagnosen "da ist nichts" nicht befriedigten, und ich der Meinung bin, man könnte ja etwas Gravierendes übersehen oder übersehen haben. Zusehends schlief ich schlechter. Bis ich plötzlich krank wurde: mit geröteten und mit Eiter belegten Mandeln ging ich wieder zum Hausarzt, der mir darauf hin ein Antibiotikum verschrieb. In meiner Familie gab es schon 2x Pfeiffersches Drüsenfieber, weswegen er mir zunächst kein Penicillin verschrieben hat, sondern ein Antibiotikum aus der Familie der Cephalospene. Ich war ansich beschwerdefrei, ohne Fieber etc. und ging sogar noch zur Arbeit, merkte aber im Laufe des Tages, dass ich eine Krankheit ausbrütete. Daraufhin begab ich mich nach Hause ins Bett und - schwupp - schlug die Angina zu: Fieber, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfweh. ... Nach vier Tagen Antibiotikum wurde es nicht besser, woraufhin ich erneut zum Arzt ging. Dieser gab mir dann - nachdem er feststellte, dass meine Entzündungswerte eher gestiegen als gesunken sind - ein anderes Antibiotikum, ein synthetisches Penicillin (Ospen), welches auch bei möglichem Pfeifferschem Drüsenfieber verabreicht werden könnte. Dieses nahm ich, und keine zwei Tage später ging es mir besser. Nach 8 Tagen war die Angina überwunden. Ich schonte mich zwar noch, fuhr nicht mehr - wie sonst - mit dem Rad in die Arbeit, aber es ging wieder gut.


    Kurz darauf meldete sich dieses Drücken im rechten Oberbauch wieder. Diesmal so, dass es langsam unter den Rippenbogen zog und dann vereinzelt in der Rechten Flanke spürbar ist, bzw. teils bis in den Bauchnabel zieht. Nicht quälend, aber ständig mitteilend "Hallo, da bin ich." ... Ebenfalls spürbar wird der Schmerz zum Teil am Rücken, ungefähr auf derselben Höhe. Manchmal lässt er sich verstärken, wenn ich entweder vorne in den Bauch drücke, oder am Rücken in den Großen rechten Rückenmuskel. ... Dann dachte ich mir "Verspannung - Du bildest Dir schon wieder was ein. Mach doch wieder Sport etc. ..." - Vor einer Woche schließlich wachte ich mit Übelkeit auf, und hielt diese ganzen "Schmerzen" nicht mehr aus, woraufhin mich ein Kollege von der Arbeit ins KH in die Notaufnahme brachte.


    Dort (war zwar nichts los) wurde ich mal von der Ärztin geschimpft, dass das hier für Leute ist, denen "wirklich" was fehlt und nicht für jemand wie mich; v.a. wenn es mir schon länger weh tut, solle ich zunächst zum Hausarzt ...


    - Dennoch hörte Sie mir zu und fragte mich über meine Meinung, was ich denn glaube, haben zu können. Ich meinte entweder Lungenkrebs oder einen Tumor in der Bauchgegend. ... Sie verdrehte dann die Augen und meinte: "Ich glaub', dass sie ein gesunder Mensch sind. Aber wir schauen uns alles genau durch. Und ansonsten könnten Sie doch mal - wenn ich an ihre Familienvorbelastung denke - mal bei einem Psychologen Vorstellig werden." ... Geplant war eine Oberbauchsonographie. Ich wartete auf meiner Krankenliege schon neben diesem Gerät, dann wurde mir mitgeteilt, dass jemand anderes dazwischenkommt (es gibt nur 1 solches Gerät in der Notaufnahme) und man verwies mich an den Warteraum, ich würde dann aufgerufen.


    Etwas später erschien die Ärztin mit ihrem Assistenzarzt bei mir und erklärte mir, dass sie von mir ein großes Blutbild gemacht haben und die Werte darin so gut sind, dass keinerlei weitere Untersuchungen notwendig sind; dennoch rät sie mir, psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.


    Das habe ich gemacht. Ich habe mir einen Termin bei einer Psychotherapeutin vereinbart, die auch Allgemeinmedizinerin ist. Das war vergangene Woche. Dann schlief ich wieder besser; allerdings nicht lange. Bald merkte ich wieder dieses Drücken im Oberbauch; ein Ziehen im Rücken und - was völlig neu für mich ist: Schwindel. Ich merke zwar, dass ich weiche Knie habe, obwohl ich eine "Angst" in dem Sinn nicht spüre. Ich fühle mich wackelig auf den Beinen, verspüre teils einen Druck im Kopf und ab und an wie benommen. Dann habe ich das Gefühl, als sähe ich auf einem Auge nicht so gut, wie am anderen. (Ein Augenarztbesuch vor einem Halbjahr bestätigte mir, dass das stimmt, da ich einen Astigmatismus habe - eine Brille sei nicht Vonnöten, da ich zZt meine Sehebene auch so finde ...) ... dann kommt die Angst dazu: das wird doch hoffentlich nichts Bösartiges sein, das organische Ursachen hat. Ich habe mir für nächste Woche einen Termin beim Neurologen ausgemacht, um das noch abzuklären. Dann habe ich meinen Hausarzt noch gefragt, ob ein Lungenröntgen sinnvoll sei, worauf er meint, dass es hierzu bei mir keinerlei Anlass besteht, da beim Lungen-Abhören keine Auffälligkeiten hörbar waren, ein kleiner Lungenfunktionstest keine Auffälligkeiten gezeigt hat und ich zudem nicht zur Risikogruppe gehöre, da ich strikter Nichtraucher bin. (An dieser Sorge Mitschuld ist wahrscheinlich, dass ich vor einiger Zeit in der Zeitung gelesen habe, dass im Nachbarort ein Sportler mit 29 an LK verstorben ist; und unlängst in meiner weitschichtigen zugeheirateten Verwandtschaft jemand 55-jährig an einem Bauchspeicheldrüsenkarzinom. ... Bzw. der Artikel in der Zeitung, dass bei einem Mann mit 30 jahren LK übersehen wurde, da das unklare Lungenröntgen nicht weitergeleitet wurde und er wegen Magenschmerzen im Spital war. Oder ein Patientenbericht, der wegen Schmerzen im Spital war und einen Nebennierentumor vermutete, was dort aber als "psychisch" abgetan wurde. Tatsächlich hatte dieser einen derartigen Tumor und entrann nur knapp dem Tod ...)


    - So. Das war leider ein bisschen länger ... aber kann das sein, dass alle meine "Symptome" (Schwindel, Angst umzufallen, "Atemnot", manchmal Räusperzwang, Nachtschweiß [nicht so, dass ich das Bettzeug wechseln muss, aber dennoch ein feuchts Nachthemd bemerke], Drücken im re. Oberbauch, Ziehen am Rücken und in der Flanke, Gefühl von "Schlechtsehen" an einem Auge, wechsel zwischen Durchfall/Verstopfung, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, teilweise weiche Knie) psychisch verursacht werden? Einerseits durch diese Hypochondrie/Karzinophobie bzw. durch zu viel Stress, den ich lange nicht wahrhaben wollte?


    Oder liegt hier was Böses zu Grunde? Sind die Untersuchungen ausreichend, die durchgeführt wurden, oder wäre es besser noch weiterführende Untersuchungen in Anspruch zu nehmen ...


    Auf jeden Fall nehme ich mir die nächsten zwei Wochen Urlaub. ...


    Vielen Dank für Eure Geduld, aber mir liegt das alles irgendwie so auf der Seele und ich komme mir z.T. nicht ernstgenommen vor, bzw. kann mir nicht vorstellen, dass die Psyche derartig physisch auswirken kann ...

    Bin der Stresspegel, ist es eher überraschend, dass du nicht mehr Symptome hast.


    Würde jetzt die Notbremse ziehen und erstmal komplett Urlaub machen. Ggf. über einen Kur nachdenken.


    Sind typische Stresssymptome.

    ... ja, ich hab' mich von dem her' auch gewundert, dass das so lange gut ging. (Und wohl immer zu sehr auf die lange Bank geschoben wie "ah, das geht schon noch. Es stresst mich ja nicht. Wenn man's einen nicht stressen lässt, stressts einen auch nicht, alles immer locker sehen ..." - Aber anscheinend war/ist das Maß nun voll.)


    Urlaub' hab' ich dem Chef gerade geschrieben. Der hat GsD Verständnis dafür ...

    Netorha

    Zitat

    aber kann das sein, dass alle meine "Symptome" (Schwindel, Angst umzufallen, "Atemnot", manchmal Räusperzwang, Nachtschweiß [nicht so, dass ich das Bettzeug wechseln muss, aber dennoch ein feuchts Nachthemd bemerke], Drücken im re. Oberbauch, Ziehen am Rücken und in der Flanke, Gefühl von "Schlechtsehen" an einem Auge, wechsel zwischen Durchfall/Verstopfung, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, teilweise weiche Knie) psychisch verursacht werden? Einerseits durch diese Hypochondrie/Karzinophobie bzw. durch zu viel Stress, den ich lange nicht wahrhaben wollte?

    Ja, kann sein.


    (Da ich kein Arzt bin und wir hier keine Ferndiagnose vornehmen koennen, kann dir hier keiner verlaesslich sagen, dass es auch wirklich so ist, aber du hast ja schon viel versucht und diverseste Nicht-Diagnosen bekommen...)


    Im Uebrigen kann es einiges, was du geschrieben hast, auch wegen unspezifischer Verdauungsschwierigkeiten kommen, bei denen eine Verbesserung der Ernaehrung helfen koennte; worueber du jetzt gar nichts geschrieben hast, aber evtl. koenntest du mal mit einem Ernaehrungsberater sprechen.

    Zitat

    Im Uebrigen kann es einiges, was du geschrieben hast, auch wegen unspezifischer Verdauungsschwierigkeiten kommen, bei denen eine Verbesserung der Ernaehrung helfen koennte; worueber du jetzt gar nichts geschrieben hast, aber evtl. koenntest du mal mit einem Ernaehrungsberater sprechen.

    Das stimmt. Das hab' ich vergessen; der erste Internist bei dem ich damals war, der hat eine mögliche Histamin-Intoleranz festgestellt. ("Hohe Wahrscheinlichkeit, Histaminintolerant zu sein.") ... - Allerdings ist mir die bewusst auch nicht so aufgefallen bisher; hier muss ich ein bisschen versuchen ...

    das kann und wird wohl auch alles psychosomatisch sein.


    du glaubst nich, was für streiche einem der körper spielen kann, um ein wenig zur ruhe zu kommen.. auch eine tatsächliche angina kann eine psychische ursache haben. dein körper hat dich so gezwungen, einen gang runter zu schalten.


    ich finde gut, daß du nun zum psychologen gehst. isses verhaltenstherapie oder tiefenpsychologie?

    Zitat

    ich finde gut, daß du nun zum psychologen gehst. isses verhaltenstherapie oder tiefenpsychologie?

    Ich auch, da ich merkte (spätestens bei dem Punkt mit der Notaufnahme), dass es jetzt definitiv was braucht, was ich ändern muss und dass es so nicht weitergehen kann.


    Naja, die Sache war die - im KH wurde ich an die Psychiatrische Ambulanz verwiesen, nach dem Check-Up in der Notaufnahme. Dort bin ich aber nicht gleich hingegangen, da ich dachte, dass mir dort eher gleich mal Psychopharmaka verschrieben werden, die ich zunächst vermeiden möchte. - Ich hab' mir daraufhin einen Termin mit einer Psychotherapeutin ausgemacht, über die ich mal bei nächtlichem Googlen gestolpert bin.


    Sie ist Allgemeinmedizinerin und promovierte Psychotherapiewissenschafterin und bietet eine "Gesprächstherapie auf der Basis von systemischer Therapie, tiefenpsychologischen Ansätzen sowie Verhaltenstherapie." an, wobei sie je nach Störungsbild und Persönlichkeit unterschiedlichste Behandlungselemente einfließen lässt. - Das ganze in Kombination mit medizinischer Hypnose.


    Für mich klingt das recht vielversprechend, und beim ersten Telefonat war sie mir auch sehr Sympathisch, dass ich mich zumindest schon auf das Erstgespräch in irgendeiner Form "freue".

    okay, klingt gut.


    übrigens kann man das wirklich in den griff kriegen. ich habe keinerlei symptome mehr und ich hab mich vor einigen wenigen jahren auch permanent abgescannt, ob denn wohl alles i.O. sei...