Kann man es schaffen, sich grundlegend zu ändern?

    Hallo!


    Seit Ewigkeiten war ich nicht mehr hier; bin überrascht, dass meine Anmeldungsdaten noch funktionieren.


    Nun, ich versuche mein Problem mal so kurz wie möglich zu machen: Meine Wesensart versaut mir mein Leben (zur Zeit hauptsächlich meine Beziehung). Ich bin ungesellig, launisch, sehr oft maulfaul und menschenverachtend und als ob das alles nicht genug wäre, auch noch oft sehr misstrauisch. Das alles hat auch seine Gründe, was aber nicht verhindert, dass ich mich desöfteren damit so richtig an die Wand fahre.


    Ich habe zwei Schmerzkrankheiten und seit langem wiederkehrende Depressionen (bin zur Zeit medikamentös eingestellt), was mir auch oft sehr viel Kraft raubt. Zudem arbeite ich in einem sozialen Beruf/im Gesundheitswesen (was bei meiner Persönlichkeit nicht unbedingt die beste Wahl war), und wenn ich nach Hause komme, ist mein Bedarf an menschlicher Interaktion einfach gedeckt.


    Nun kommt mein Freund ins Spiel. Er ist schon seit längerem unglücklich darüber, dass unsere Treffen nur zu weit stattfinden und ich eigentlich nie mitkomme, wenn er mit seinem Freundes- oder Bekanntenkreis was unternimmt. Er ist sehr aktiv und kennt eine Menge Leute, ich hingegen bin überaus selbstgenügsam und möchte inzwischen vor den meisten Menschen eher flüchten. Wenn ich aber mal irgendwo dabei bin (nicht nur bei ihm, sondern generell), werde ich immer belagert, weshalb ich so ruhig und unglücklich aussehe. (Ja, vielleicht, weil ich es bin?)


    In meinem Beruf kann ich inzwischen gut genug schauspielern und so tun, als fände ich das alles ganz toll. Wie kann ich das auf das Privatleben übertragen? Inzwischen sehe ich das als einzige Möglichkeit, mein Leben nicht den Bach runter zu fahren.


    Also wie ändert man seine Persönlichkeit grundlegend, bzw. schauspielert Spaß und Freude an menschlichen Kontakten und wirkt dabei auch noch völlig entspannt und locker?


    Ich bitte um Eure Hilfe...


    Liebe Grüße

  • 11 Antworten

    Um auf deine Eingangsfrage zu antworten :


    Ich denke ja das kann man aber man muss es auch wirklich wollen und bereit sein an sich zu arbeiten und Rückschläge aushalten können .


    Was ich nicht gut finde ist dass du dich auch privat ( und nicht nur in der Arbeit ) verstellen möchtest und den Anderen was vorgaukeln möchtest was du ja offensichtlich nicht bist .


    Ich denke dieser Schuss wird nach hinten losgehen .


    Ich gehe mal von mir aus : ich mag authentische Menschen und lieber akzeptiere ich vom anderen einige Macken als dauernd was vorgespielt zu bekommen .


    Für mich ist es kein Wunder dass es dir körperlich und seelisch nicht gut geht weil du ja immer wieder gegen dich agierst.


    Das überfordert mit der Zeit jeden Geist und Körper .


    Und versuche dir vielleicht professionelle Hilfe zu suchen damit du Unterstützung auf deinem Weg bekommst .


    Ich tendiere jetzt nicht gleich dazu jemandem zu raten sich Hilfe zu suchen aber ich glaube in deinem Fall wäre es angebracht da du da alleine eventuell nicht weiter kommst.


    Viel Glück ! :)*

    Zitat

    Also wie ändert man seine Persönlichkeit grundlegend, bzw. schauspielert Spaß und Freude an menschlichen Kontakten und wirkt dabei auch noch völlig entspannt und locker?

    Funktioniert nicht. Selbst wenn du das hin bekommst und eine gewisse Zeit durchhälst, irgendwann wirst du deswegen nen Hass auf deinen Freund entwickeln und dann kannst du dir die Beziehung früher oder später in die Haare schmieren.


    Was spricht dagegen das du ganz offen mit deinem Freund redest ? Er sollte dich ja schon ne Weile kennen und wissen das das so ist. Wenn nicht dann wird es jetzt Zeit ehrlich zu sein, ansonsten hat die ganze Beziehung am Ende auch keinen Wert.

    Also erstmal sollte man differenzieren zwischen Charakter und Verhalten. Zu einem großen Teil resultiert dein Verhalten aus unangenehmen Umständen, wie z.B. Schmerzen. Damit ist noch nicht gesagt, dass du charakterlich nicht ein aufgeschlossener und lebenslustiger Mensch bist. Ich hätte übrigens auch keine Lust nach einem anstrengenden Tag, voller sozialer Interaktion, auch in der Freizeit noch unter Menschen zu gehen, ob aus charakterlichen Gründen oder umständehalber. Finde ich soweit normal. Es gibt Menschen, die das toll finden, aber spätestens, wenn Schmerzen oder andere Krankheiten dazu kommen, sind diese Menschen auch raus. Meine Meinung ist, dass man das einfach akzeptieren muss und wer mit dir zusammen sein will, kann sich doch glücklich schätzen, dass du ihn in deiner Nähe zulässt. Dein Freund soll halt alleine seine Freunde treffen und dein Bedürfnis nach Ruhe akzeptieren. Wenn er das nicht tut, ist er unsensibel und selbstsüchtig. Damit es anderen passt, willst du dich quälen? Du bist doch so schon gequält genug. Wer dich nicht so mag, wie du bist, sollte nicht zu deinen Freunden gehören. Was hast du von einem sozialen Umfeld, dass dich stresst? Mal ehrlich, findest du das nicht selber dumm?

    Persönlichkeit ist etwas grundlegendes und grossartig kann man es nicht ändern. Es ist wer du bist. Allerdings kann man schon manche Aspekten ändern.


    An der belagert fühlen, kann man schon arbeiten - das ist ein Gefühl.


    Wenn du im Beruf unglücklich bist, kannst du dich umorientieren? Gesundheitswesen ist relativ flexibel. Gibt ja auch viele Verwaltungsstellen ohne viel menschlichen Kontakt.


    Wenn du weg gehst - was genau stört dich? Die viele Eindrücke? Irgendwelche Ängste?


    Natürlich ist Depression auch ein Teil des Problems. Es führt dazu, dass man sich weiter zurückzieht. An diese Punkt kann man definitiv arbeiten.


    Dich zu verstellen, bringt nichts. Es wird einige Menschen geben, die das durchblicken und es macht unsympathisch. Vielleicht kannst du Unternehmungen draussen oder im Kino vorschlagen? Das engt nicht so wie eine Kneipe ein. So kannst du dich langsam herantasten. Du muss ja nicht jeden Tag weggehen. Fang mit z.B. 2 mal pro Monat an und steigern langsam.

    Erst mal vielen Dank für Eure Antworten und sorry für meine lange Reaktionszeit; bin gerade gesundheitshalber wieder ausgeknockt.


    Ich versuche mal, jetzt auf jeden Aspekt einzugehen.

    @ Ankelina

    Hmm, ja, irgendwie sagen das immer alle Leute, mit denen ich so zu tun habe. Das Problem dabei: wirklich jedes Mal, wenn ich "authentisch" und wirklich ich bin, bekomme ich Ärger. Und zwar in dem Sinne, dass ich entweder angeraunzt werde, weshalb ich so ruhig und schlecht gelaunt aussehe, aufgefordert werde, mich doch mal endlich locker zu machen und nicht so verkrampft zu sein, oder aber schlicht und einfach gleich von Anfang an ausgeschlossen und ignoriert werde.

    @ Nordi

    Zitat

    Was spricht dagegen das du ganz offen mit deinem Freund redest ? Er sollte dich ja schon ne Weile kennen und wissen das das so ist. Wenn nicht dann wird es jetzt Zeit ehrlich zu sein, ansonsten hat die ganze Beziehung am Ende auch keinen Wert.

    Das haben wir schon öfter getan; in letzter Zeit kommt das Thema auch vermehrt auf den Tisch. Er meint, ich sei schon von Anfang an eher introviertiert gewesen, aber ich hatte halt, als wir uns kennenlernten, eben noch meine Leidenschaften gepflegt (Musik und Kunst), bin aufgetreten und hatte sowas wie eine Persönlichkeit. Seit meiner letzten, wirklich sehr heftigen depressiven Episode plus dauernden Schmerzattacken hätte ich mich gravierend verändert, sagt er. Und es scheint etwas Wahres dran zu sein. Ich habe all das, wofür ich gelebt habe, fast aufgegeben und auch kaum noch Freude daran. Mir selbst ist es erst nicht so aufgefallen, bis er es gesagt hat, aber ich hatte seit Langem weder emotionale Tiefs noch Hochs. Weinen geht schon länger nicht mehr, vom Lachen ganz zu schweigen.


    Ich selbst war eigentlich ganz zufrieden, dass ich dank der Medikamente meinen Alltag wieder auf die Reihe bekomme (zur Arbeit gehen, Haushalt in Schuss halten, auf mich achten usw.), aber er meint, ich hätte mich in eine Schaufensterpuppe ohne Charakter verwandelt und sei wie von Aliens ausgetauscht.


    Zudem würde ihn das allmählich auch runterziehen...was ich gut verstehen kann. Es ist alles andere als einfach, als aktiver, normaler Mensch mit jemandem wie mir zusammen zu sein. Eben deshalb will ich mich ja am Riemen reißen und nicht auch noch sein Leben versauen.

    @ BesagteFrau

    Zitat

    Ich hätte übrigens auch keine Lust nach einem anstrengenden Tag, voller sozialer Interaktion, auch in der Freizeit noch unter Menschen zu gehen, ob aus charakterlichen Gründen oder umständehalber. Finde ich soweit normal. Es gibt Menschen, die das toll finden, aber spätestens, wenn Schmerzen oder andere Krankheiten dazu kommen, sind diese Menschen auch raus. Meine Meinung ist, dass man das einfach akzeptieren muss und wer mit dir zusammen sein will, kann sich doch glücklich schätzen, dass du ihn in deiner Nähe zulässt. Dein Freund soll halt alleine seine Freunde treffen und dein Bedürfnis nach Ruhe akzeptieren. Wenn er das nicht tut, ist er unsensibel und selbstsüchtig.

    Wir haben das schon länger so gehandhabt. Tatsächlich ist mein Freund sehr verständnisvoll und fürsorglich. Als es mich letzte Woche ins Krankenhaus verschlagen hat, war er ohne Wenn und Aber sofort da. Wenn ich mich auf der Couch zusammenkrampfe, rennt er los zur Apotheke und holt Medikamente. Und er macht sich richtige Sorgen, wenn es mir schlecht geht. Aber ich verstehe halt auch, dass meine Probleme dann sozusagen auch einen Schatten auf sein Leben werfen, und das will ich nicht. Deshalb bin ich kompromissbereit und versuche eben, mich auch an seine Bedürfnisse anzupassen...was mir bloß leider nicht so oft gelingt :-/


    Auch er hat seine Probleme, allerdings in der anderen Richtung. Er ist sehr ehrgeizig und hat hohe Ansprüche an sich; zudem muss er immer mit irgendwas beschäftigt sein und seinen Tag füllen. Damit setzt er sich selbst häufig so unter Stress, dass er davon ganz fertig und erschöpft ist. Zudem hat er an sich den Anspruch, mich restlos glücklich zu machen und ist dann halt frustriert, wenn ich so vor mich hin vegetiere und man mir bei geselligen Anlässen anmerkt, dass ich gerade nicht so den Spaß habe. Was dann wiederum mich unter Druck setzt, weil ich mich dann doppelt wie ein Versager fühle: erst mal, weil ich selbst schon kaum soziale Kontakte habe, dann, weil ich es bei den seltenen Gelegenheiten nicht schaffe, daran Spaß zu haben. Wie machen die Leute das bloß und woher nehmen die alle die Energie? ":/

    @ Luci32

    Zitat

    Wenn du weg gehst - was genau stört dich? Die viele Eindrücke? Irgendwelche Ängste?

    Na ja, ich war irgendwie schon immer ziemlich empfindlich auf äußere Reize, und in letzter Zeit ist das noch extremer geworden. (Besonders Gerüche und Geräusche)


    Die absolute Horrorkombination ist: verräucherte Luft, laute Musik (egal welche), und viele Menschen auf einen Haufen plus Stimmengewirr :-X Das bereitet mir körperliche Schmerzen, und ich muss regelmäßig aufs Klo flüchten und dort ein paar Minuten bleiben, um mich den Eindrücken zu entziehen.


    Noch schlimmer ist es geworden, seit ich aufgrund der Medikamente und Attacken das Rauchen aufgegeben habe und gar keinen Alkohol mehr vertrage. Ich komme mir vor wie ein Hund, der Witterung aufnimmt, und es macht mich einfach kirre.


    Wenn ich mich dann mit jemandem unterhalte, wird es noch anstrengender, besonders nach einem Arbeitstag. Wenn der andere viel redet, spüre ich regelrecht, wie mein Kopf dicht macht, weil einfach nichts mehr reingeht. Wenn im Hintergrund noch alle durcheinander reden oder Musik läuft, potenziert sich das. Für andere scheint die Musik nur schmückendes Beiwerk für den eigentlichen Anlass, das Treffen mit den anderen zu sein; für mich ist es umgekehrt.


    Ich kann Geräusche nicht ausblenden und habe da keinen "Filter" wie die anderen. Sobald Musik an ist, wird meine Aufmerksamkeit darauf gelenkt, und ich fange im Kopf an, sie zu analysieren, genau auf den Text zu hören, den Rhythmus auseinander zu nehmen usw. Das ist natürlich kontraproduktiv, wenn ich nebenher noch locker flockig mit jemandem reden soll, weil ich mich dann völlig erschlagen fühle.


    Nach freien Tagen ist es ein bisschen leichter; weil ich in meinem Beruf nicht nur viel reden muss, sondern auch noch mit meiner Körperkraft arbeite und ich regelrecht merke, wie das meine Batterie auslaugt.


    Ironischerweise wirkt meine professionelle Freundlichkeit so echt, dass die Leute mich für ein sonniges Gemüt halten und einen netten Menschen, obwohl ich das gar nicht bin.

    @ molli2

    Zitat

    Such dir einen anderen Beruf, einen der Freude macht. :)z

    Über kurz oder lang wird kein Weg daran vorbei führen, mich umzuorientieren, da ich auch allmählich bemerke, dass ich den Job bald körperlich nicht mehr bewältigen kann. Bisher habe ich mich durch eine Umstellung meiner Lebensführung noch besser gefühlt, aber inzwischen sind die körperlichen Probleme für mich einfach unkontrollierbar und sehr belastend. Ich weiß nicht mehr, was ich selbst dagegen noch aktiv tun soll, weil ich eigentlich so ziemlich alles gemacht habe, was geht.


    Das Einzige, das mir immer Freude gemacht hat, bringt leider kein Geld. Ich muss aber nun mal auch von etwas leben. Das Problem ist nun, dass ich wieder einmal von vorne anfangen muss und nicht weiter weiß.

    Zitat

    Ich bin ungesellig, launisch, sehr oft maulfaul und menschenverachtend und als ob das alles nicht genug wäre, auch noch oft sehr misstrauisch.

    Das beschreibt schizoide und paranoide Züge in einem Satz.

    Zitat

    möchte inzwischen vor den meisten Menschen eher flüchten.

    Das alles beschreibt das Du auf Distanz zu anderen bist.

    Zitat

    Also wie ändert man seine Persönlichkeit grundlegend,

    Dazu musst Du von Distanz zu anderen grundlegend umschalten auf Nähe zu anderen. Das ist einer der wesentlichen Unterschiede der einem erst mal klar werden muss.

    Zitat

    bzw. schauspielert Spaß und Freude an menschlichen Kontakten und wirkt dabei auch noch völlig entspannt und locker?

    Schauspielern kostet zuviel Energie und wird Dich nicht glüchlich machen. Im Umgang mit anderen muss man möglichst authentisch sein wenn es Spaß machen soll.


    Spaß und Freude: Man muss die Nähe zu anderen geniesen können.

    die Schauspielerei ausm Job ins Privatleben zu übertragen klingt nach ner ziemlich selbstzerstörerischen Idee, seh ich wie die anderen. Die ganzen Belastungssymptome in Gesellschaft und ihr Verschlimmern kommt doch sehr wahrscheinlich daher dass du dich eh schon massiv überforderst.

    Zitat

    Nun kommt mein Freund ins Spiel. Er ist schon seit längerem unglücklich darüber, dass unsere Treffen nur zu weit stattfinden und ich eigentlich nie mitkomme, wenn er mit seinem Freundes- oder Bekanntenkreis was unternimmt.

    Sein Problem! Hat er überhaupt die geringste Ahnung wie's dir geht? Wenn ja dann ist sein Wunsch dich ständig mitschleifen zu können echt verdammt arschig. Wenn nein, dann verklicker ihm mal dein Problem ausführlich. Sehr wahrscheinlich versteht er es nicht vollständig aber kann dann zumindest mal drüber nachdenken was er da von dir verlangt.

    Zitat

    Aber ich verstehe halt auch, dass meine Probleme dann sozusagen auch einen Schatten auf sein Leben werfen, und das will ich nicht.

    was heißt denn Schatten auf sein Leben werfen, weil er seine sonstigen sozialen Bedürfnisse alleine stillen muss oder du derzeit stimmungstechnisch recht angeschlagen bist? Klar, dass das nicht gerade einfach ist und ebenso klar dass du gern hättest ihm dieses Ungemach nicht zu erzeugen, aber so einfach weghexen lässt sich das halt nicht.

    Zitat

    ich hingegen bin überaus selbstgenügsam und möchte inzwischen vor den meisten Menschen eher flüchten.

    Kann ich nachvollziehen, ist die normale Konsequenz aus solcherlei Problematiken. Ich denk schon dass zumindest ne Chance gibt dass du das Empfinden von Stress durch Menschen ein bißchen oder sehr bessern könntest, aber bitte doch nicht so, nicht mit Gewalt und Selbstzwang. Was du so schilderst wie's dir geht mit Menschen bist du jetzt schon dabei dich regelrecht selbst zu vergewaltigen, was soll denn besser werden wenn du das noch verschärfst? Meiner Meinung nach solltest du dir erstmal soviel Rückzug gönnen wie du brauchst, notfalls durch Krankschreibung. Ich mein das ist mindestens ne soziale Phobie oder eher mehr. Wie gesagt, da kann vllt wirklich was gebessert werden, wozu dann vllt auch wirklich Konfrontation in angemessem Rahmen gehört. Im Moment kriechst du aber doch eher am Zahnfleisch, da brauchts erstmal Erholung bevor ne Therapie überhaupt Sinn macht.


    Also ich mein ne echte Therapie, nicht nur zum Psychiater gehen sondern eine die dir Heilung bringt, z.B. Verhaltenstherapie oder Psychoanalye, was halt das richtige für dich ist. Ich hatte ganz ähnliche Probleme mit dem Menschenumgang und das ist verdammt viel besser geworden durch Selbsttherapierung, empfehl ich dir aber eher nicht, das dauert Jahre und man muss bißchen geil drauf sein in den eigenen Abgründen rumzuwühlen, ne fachlich unterstützte Therapierung geht sehr wahrscheinlich schneller - musst natürlich auch da selbst die "Arbeit" machen, aber das ist schaffbar!