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    Du hast keine Ahnung warum du immer weiter machst, es gibt deiner Meinung nach kaum Gründe, und trotzdem tust du es

    Ja, es gibt echt kaum Gründe.


    Aber dieses trotzdem weitermachen fühlt sich komisch an, es hat sich auch heute morgen komisch angefühlt. :-(


    Vielleicht bin ich als Kind zu sehr verhätschelt worden.


    Nicht umsonst denke ich in solchen Situationen wie heute morgen daran, was würden meine Eltern raten?


    Wenn ich als Kind gesagt habe, ich kann heute nicht in die Schule, mir ist schlecht, dann haben sie gesagt, ach du Armer, dann bleib ruhig daheim. :-/


    Aber Hallo? Ich bin 34!


    Schnell älter geworden aber anscheindend doch ein Kind geblieben.


    Und hin und wieder Selbstmitleid.

    Zitat

    Hast du schon mal irgendwas Verrücktes gemacht? Im Regen tanzen oder irgendwie sonst etwas?

    Nein, nicht wirklich.


    Und tanzen hat sowas freudiges...

    Zitat

    Aber dieses trotzdem weitermachen fühlt sich komisch an, es hat sich auch heute morgen komisch angefühlt.

    Wie genau meinst du das mit komisch?

    Zitat

    Wenn ich als Kind gesagt habe, ich kann heute nicht in die Schule, mir ist schlecht, dann haben sie gesagt, ach du Armer, dann bleib ruhig daheim.

    Keine Sorge, so sind Eltern ;-D Meine hätten das ohne zu Zögern auch gemacht.

    Zitat

    Schnell älter geworden aber anscheindend doch ein Kind geblieben.

    Was ist so falsch daran, manchmal zu denken: Was hätten jetzt meine Eltern gemacht? Das sind die wichtigsten Bezugspersonen in deinem Leben, das ist ganz normal dass man darüber nachdenkt: Was hätten sie mir jetzt geraten?


    Wenn man ganz ganz ehrlich zu sich selbst ist: Ganz egal wie alt man ist, es kommt immer vor, dass man sich dabei erwischt, wie man überlegt, was die Eltern eventuell gesagt, geraten,... hätten. Da ist es ganz egal wie erwachsen man ist.

    Zitat

    Nein, nicht wirklich. Und tanzen hat sowas freudiges...

    Dann lauf einfach nur herum oder sowas. Egal was, oder such dir eine stille Stelle, wo kein Mensch ist und versuch, Steine übers Wasser hüpfen zu lassen. Solche Momente, wo du nur für dich bist, und Sachen machst, die du sonst nie machen würdest... das Gefühl kann man nicht beschreiben, das muss man erlebt haben. Hinterher hat man einen klaren Kopf und man fühlt sich einfach viel besser als vorher.


    Oder wenn du einkaufen gehst, wenn du eine Frau siehst, die dir gefällt, lach sie an und sag ihr, sie sieht einfach umwerfend aus! Solche kleinen Dinge tragen schon dazu bei, dass man sich Stück für Stück besser fühlt.


    Du bist 34 Jahre alt, stehst mitten im Leben. Mach etwas draus! Du hast das Leben doch nur einmal, nutze es :)z


    Und schreib deinen alten Kameraden in Facebook ;-) Was kann dir groß passieren? Denk nicht nach. Ist wie ins Wasser springen. Luft holen, Augen zu und los. Sonst wirst du immer am Beckenrand stehen bleiben.

    Zitat

    Wie genau meinst du das mit komisch?

    Ungewohnt vielleicht.

    Zitat

    Solche Momente, wo du nur für dich bist,

    Ohje, die habe ich mehr als genug. :-o


    Selbst wenn ich in der Öffentlichkeit, unter Leuten bin, hab ich das Gefühl trotzdem allein zu sein, ich grüble dann trotzdem, auch mit Gesellschaft.

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    Und schreib deinen alten Kameraden in Facebook

    Einem hab ich gestern geschrieben, aber bis heute noch keine Antwort.

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    Ohje, die habe ich mehr als genug. Selbst wenn ich in der Öffentlichkeit, unter Leuten bin, hab ich das Gefühl trotzdem allein zu sein, ich grüble dann trotzdem, auch mit Gesellschaft.

    Nein, so meinte ich das nicht. Mist ich sollte klarer schreiben, ich seh schon ;-D


    Ich meinte das so.


    Du sollst dich dabei nicht allein fühlen, du sollst einfach nur mit dir selbst sein. Einen Moment, in dem du ganz genau weißt, dieser Moment gehört nur dir selbst. Der gehört keinen Sorgen, keiner Angst, gar nichts, nur dir selbst. Der ist dafür da, um dich so zu aktzeptieren wie du bist und dann zu sehen, was du an deinem Leben verbessern möchtest.


    Das Alleinsein in der Öffentlichkeit ist ein anderes Gefühl. Da bekommt man quasi unter die Nase gerieben, dass man allein ist, man bekommt es buchstäblich vor Augen geführt.


    Der Moment, den ich meine, den suchst du dir selbst aus. Du gehst freiwillig dahin, um "allein zu sein". Ohne Zwang, aus einer Laune heraus, einfach so.

    Zitat

    Einem hab ich gestern geschrieben, aber bis heute noch keine Antwort.

    Mach dich da mal nicht verrückt, das kommt schon noch ;-)

    Zitat

    Das Alleinsein in der Öffentlichkeit ist ein anderes Gefühl. Da bekommt man quasi unter die Nase gerieben, dass man allein ist, man bekommt es buchstäblich vor Augen geführt.

    Ja, das ist wahr, weil fast niemand alleine unterwegs ist.


    Jetzt geh ich bald ins Bett, morgen nochmal den Schweinehund überwinden. :-|

    Also ich hab überraschend gut geschlafen und bin nicht mal nervös zwischendrin aufgewacht.


    Vielleicht weil ich wusste es ist Freitag?


    Und auf der Fahrt war auch alles ok.


    Ich glaube, es hat jeweils was mit dem "sich drauf einlassen wollen" zu tun.


    Wahrscheinlich wollte ich es nie und die Übelkeit und Angst ist so eine Methode, zu entfliehen, so als ob ich diese Gefühle "kultivieren" will.


    Umgekehrt kann man doch sagen, wenn ich etwas wirklich will, dann kann doch die Welt einstürzen, das beeindruckt doch dann gar nicht.


    .


    Ich erinnere mich aber auch, das ich als Kind oft über "Übelkeit" geklagt habe, wenn ich in die Schule gehen sollte oder auch so.


    Wahrscheinlich war es auch damals schon Übelkeit, die aus Nervosität oder Angst entstanden ist, aber das kann man als Kind natürlich nicht sagen.


    Jedenfalls war ich dann auch mal eine Woche im Krankenhaus zur Beobachtung deswegen.


    Man hat mich körperlich durchgecheckt von A-Z, immer wieder.


    Aber man hat natürlich nichts gefunden, ich war kerngesund, so wie heute auch.


    Ich erinnere mich, dass der Arzt grübelnd über mich gebeugt war, und sagte: Hmm, morgentliche Übelkeit....


    Aber dann wundert mich, dass sie nicht auf den psychologischen Aspekt zu reden gekommen sind, gerade bei einem Kind.

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    Ich glaube, es hat jeweils was mit dem "sich drauf einlassen wollen" zu tun. Wahrscheinlich wollte ich es nie und die Übelkeit und Angst ist so eine Methode, zu entfliehen, so als ob ich diese Gefühle "kultivieren" will. Umgekehrt kann man doch sagen, wenn ich etwas wirklich will, dann kann doch die Welt einstürzen, das beeindruckt doch dann gar nicht.

    Aber hey, ich finde das ist ein gutes Zeichen! :)z Freut mich jedenfalls sehr! Und mit dem drauf einlassen wollen, da hast du recht. Viele Dinge scheitern bei uns Menschen leider schon am Willen... Gerade deswegen ist es so wichtig, Augen zu und es machen, egal welche Bedenken man hat. Hinterher kann man immer noch sagen: Okay, das war wirklich nicht so gut. Wie sagt man, wenn man etwas wirklich machen möchte, dann entdeckt man Kräfte, mit denen man die Welt aus den Angeln heben kann. :-)

    Zitat

    Ich erinnere mich aber auch, das ich als Kind oft über "Übelkeit" geklagt habe, wenn ich in die Schule gehen sollte oder auch so. Wahrscheinlich war es auch damals schon Übelkeit, die aus Nervosität oder Angst entstanden ist, aber das kann man als Kind natürlich nicht sagen.

    Das glaube ich auch, dass das wegen Nervosität oder Angst war. Ich krieg manchmal Bauchschmerzen statt Übelkeit, wenn ich Angst vor was hab.

    Zitat

    Aber dann wundert mich, dass sie nicht auf den psychologischen Aspekt zu reden gekommen sind, gerade bei einem Kind.

    Wer weiß, vielleicht haben sie solche Dinge später besprochen, deine Eltern und der Arzt. Das in Anwesenheit des Kindes zu besprechen, ist immer schwierig. Auch generell ist das problematisch. Viele Eltern sagen: "Was, mein Kind, Angst vor der Schule? Niiiemals!

    Leider kann ich in dich nicht reinschauen ;-)


    Aber es gibt viele Leute, die Angst vor ihrem Job haben, Angst, ob sie das alles bewältigen können. Woran es liegt, weiß ich leider nicht.. aber du bist da nicht allein. Ich kann nur mutmaßen.


    Ich schätze mal, es ist schwerer, wenn man allein ist. Man hat niemanden mit dem man reden kann, keinen den man um Rat fragen kann.. das belastet viel mehr als man denkt. Das wird sich wahrscheinlich auf alles auswirken.


    Du schreibst, du hattest früher auch kaum Freunde. Das wird vielleicht auch deine Schulangst ausgemacht haben. Allein sein ist schlimmer, als man glaubt, als man sich eingesteht. Mir hat mal jemand gesagt "Ich habe immer gedacht, dass es mir nichts ausmacht, allein zu sein. Im Nachhinein kann ich nur sagen: Ich hab früher nicht gewusst, was das "allein sein" wirklich bedeutet."


    Wo soll man denn Halt finden, wenn man nichts hat, was einem die Hand reicht? Deswegen sag ich dir so oft, nimm Kontakt zu alten Kameraden auf. Oder Sportverein. Oder sonst irgendwas, was dich mit anderen Leuten zusammen bringt.


    Stützen zu haben ist eines der wichtigsten Dinge im Leben. Fühlt es sich nicht auch wenigstens ein bisschen gut an, hier alles rauszulassen?

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    Aber es gibt viele Leute, die Angst vor ihrem Job haben, Angst, ob sie das alles bewältigen können.

    Aber niemand redet drüber.


    Jeder redet von arbeiten, arbeit suchen, arbeit finden, aber niemand redet über die Probleme die ich z.B. erlebe.


    Ja, da fehlt es wahrscheinlich auch an Selbstvertrauen, obwohl ich weiß, dass die Arbeit an sich für mich "Nebensache" ist, das soll heissen, dass das weniger das ist wovor ich Angst habe.


    ABER: Das ist vor allem immer die Angst vor dem ersten, zweiten Tag.


    Wenn ich mal drin bin und mich "aklimatisiert" habe, dann kann ich mich bzw. mein Fachwissen voll entfalten, dann ist das alles kein Thema mehr.


    Es ist diese Fremdbestimmtheit, vor allem beim Vertragsabschluss und die Anweisung so nach der Art:


    Sie sind morgen um die und die Uhrzeit hier und dort usw.


    Beim letzten Job ist da fast eine Zeremonie gemacht worden, tausend Blätter unterschreiben, hier noch Merkzettel, da hab ich nur noch geschluckt.


    Die ganzen Unterlagen haben dann auch noch so stark nach Chlor oder frisch aus der Druckerei gerochen, dass mich das zusätzlich belastet hat, so ein "hochoffizieller" Geruch halt, als ob ich irgendwo als Manager anfangen würde.


    Trotzdem hab ich auch da den ersten Tag geschafft.


    Mit Hängen und Würgen, im übertragenem Sinn.


    Hab natürlich einen Tag vorher auch Panik gehabt, und morgens war mir schlecht, aber es ging dann.


    Später haben mir die Kollegen gesagt, dass ich am ersten Tag sehr ängstlich und eingeschüchert gewirkt habe.


    Mir war gar nicht so bewusst, dass man das so merkt.

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    Aber niemand redet drüber. Jeder redet von arbeiten, arbeit suchen, arbeit finden, aber niemand redet über die Probleme die ich z.B. erlebe.

    Da hast du recht, es redet einfach keiner. Vielleicht haben sie dieselben Ängste wie du? Was wird jemand anderes von mir denken? Denken die nicht dann, ich bin der totale Versager? Reden wäre wahrscheinlich das Beste was sie machen könnten... aber wohin, wenn man nicht weiß wohin? Gut, dass du hierher gekommen bist :-)

    Zitat

    ABER: Das ist vor allem immer die Angst vor dem ersten, zweiten Tag. Wenn ich mal drin bin und mich "aklimatisiert" habe, dann kann ich mich bzw. mein Fachwissen voll entfalten, dann ist das alles kein Thema mehr.

    Das ist wie ins Wasser gestoßen werden. Bis man Luft holen und ordentliche Schwimmzüge machen kann, vergeht Zeit. Man weiß ja gar nicht, was auf einen zukommt. Und egal wie oft man sich sagt: Ich werd da schon nicht sterben, Gedanken macht man sich trotzdem.

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    Später haben mir die Kollegen gesagt, dass ich am ersten Tag sehr ängstlich und eingeschüchert gewirkt habe. Mir war gar nicht so bewusst, dass man das so merkt.

    Umso besser, dass man es dir gesagt hat. Auch wenn es im ersten Moment vielleicht verletzend gewirkt hat, es ist wichtig, dass du das weißt, damit du daran arbeiten kannst. :)^

    Zitat

    Da hast du recht, es redet einfach keiner. Vielleicht haben sie dieselben Ängste wie du?

    Hm, ich hab immer den Eindruck, dass niemand diese Ängste hat.


    Man merkt es den Leuten zumindest nicht an.

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    Reden wäre wahrscheinlich das Beste was sie machen könnten... aber wohin, wenn man nicht weiß wohin? Gut, dass du hierher gekommen bist

    Ja, wenn man das Gefühl hat, man wird verrückt, weil man niemanden hat zum reden.

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    Das ist wie ins Wasser gestoßen werden. Bis man Luft holen und ordentliche Schwimmzüge machen kann, vergeht Zeit. Man weiß ja gar nicht, was auf einen zukommt. Und egal wie oft man sich sagt: Ich werd da schon nicht sterben, Gedanken macht man sich trotzdem.

    Genau, aber andererseits denke ich mir, ich habe mich schließlich beworben, weil ich diesen Job will.


    Warum hätte ich mich sonst bewerben sollen?


    Also doch keine Fremdbestimmtheit, sondern selber entschieden. selber drum gekümmert.


    Jetzt jedenfalls, früher mag das bei mir anders gewesen sein.

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    Hm, ich hab immer den Eindruck, dass niemand diese Ängste hat. Man merkt es den Leuten zumindest nicht an.

    Wie sagt man, nur die Spitze eines Eisberges ist über Wasser. Was untendrunter ist, kann man nicht sehen. Das ist auch das Problem, man glaubt, es den Leuten nicht anzumerken und dann redet man auch nicht darüber. Vielen geht das so..

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    Ja, wenn man das Gefühl hat, man wird verrückt, weil man niemanden hat zum reden.

    Ja. Lets talk as much as you want it to – it'll definitely help!

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    Genau, aber andererseits denke ich mir, ich habe mich schließlich beworben, weil ich diesen Job will. Warum hätte ich mich sonst bewerben sollen? Also doch keine Fremdbestimmtheit, sondern selber entschieden. selber drum gekümmert. Jetzt jedenfalls, früher mag das bei mir anders gewesen sein.

    Wie war das denn früher bei dir?

    Weil ich nie beruflich wusste, was ich überhaupt machen will.


    Dann hat jeder irgendwie seinen Senf dazugegeben, geh doch auf die Schule, mach doch die und die Ausbildung, das wär doch was für dich, usw.


    Jemanden ohne Ziel kann man viel erzählen.


    Dann hab ich das halt alles angefangen, aber weil ich natürlich nicht dahinterstand hab ich eines nach dem anderen hingeschmissen, vor allem halt wegen der Angst, Übelkeit, Blackout, das volle Programm halt.


    Also nicht hingeschmissen, weil man "mal" keine Lust hat, sondern eben wegen diesen Symptomen, immer nur wegen den Syptomen.


    Das ist dann die totale Sperre im Kopf, nichts geht mehr.


    Alles natürlich sehr zur Belastung meiner Eltern.


    Bin dann selber mal zu einem Neurologen gegangen, weil ich total verzweifelt war.


    Dieser hat mich an einen Psychotherapeuten überwiesen.


    Da gab es dann 2-3 Vorgespräche, aber ich hatte das Gefühl, das bringt nichts und das ist im Sand verlaufen dann.


    Dann vor 10 Jahren hat man durch eine Potentialanalyse festgestellt, dass ich "viel mehr" drauf habe, und man hat mich in eine bestimmte Branche gesteckt.


    Ok, das war auch wieder Fremdbestimmt, aber diese Branche liegt mir.


    Und da bin ich jetzt noch.


    Ich glaube, die Sensibilität eines Menschen spielt auch eine große Rolle.

    Zitat

    Jemanden ohne Ziel kann man viel erzählen.

    Das prasselt gerade von allen Seiten auf mich ein ;-) Und es ist wirklich wahr. Man weiß nicht was man machen soll, woher auch? Man hat ja nie Erfahrungen sammeln können. Man kommt frisch aus der Schule und soll sich für einen Beruf entscheiden. Na super ;-D Wenn man nicht hinter dem steht, was man macht, wirft man es hin.

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    Bin dann selber mal zu einem Neurologen gegangen, weil ich total verzweifelt war.

    Ich finde es aber gut, dass du da von selbst hingegangen ist. Auch wenn seine Überweisung zum Psychotherapeuten nicht wirklich etwas gebracht hat. Was meinst du, wäre das eine Option, es nochmal bei einem anderen Psychotherapeuten zu versuchen? Ich möchte dir sehr gerne helfen, aber ich weiß nicht genau, ob dir das auch wirklich hilft, was wir hier machen..


    Vielleicht wäre es ganz gut, wenn du zusätzlich dich da umsiehst und es vielleicht doch nochmal mit einem Psychotherapeuten versuchst?

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    Dann vor 10 Jahren hat man durch eine Potentialanalyse festgestellt, dass ich "viel mehr" drauf habe, und man hat mich in eine bestimmte Branche gesteckt. Ok, das war auch wieder Fremdbestimmt, aber diese Branche liegt mir.

    Auch wenn das fremdbestimmt war – es hat dir gezeigt, dass auch du was drauf hast! In deinem Eingangspost schriebst du, du fühlst dich wie der totale Versager. Aber allein, dass du im Job was drauf hast, zeigt doch, dass du das nicht bist! Ich kenne dich nicht, ich weiß nicht wie du bist. Aber du hast bestimmt noch mehr drauf. Bei jedem Menschen gibt es was, was sie besonders gut können, was andere umhaut. :-)

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    Was meinst du, wäre das eine Option, es nochmal bei einem anderen Psychotherapeuten zu versuchen? Ich möchte dir sehr gerne helfen, aber ich weiß nicht genau, ob dir das auch wirklich hilft, was wir hier machen..


    Vielleicht wäre es ganz gut, wenn du zusätzlich dich da umsiehst und es vielleicht doch nochmal mit einem Psychotherapeuten versuchst?

    Das was wir hier machen hilft mit insofern, dass ich das mal alles rauslassen kann. :-)


    Ich denke, dass eine groß angelegte Therapie nicht nötig ist, nachdem was ich heute für Erkenntnisse habe, was ich mir angelesen habe, usw.


    Ich versuche jetzt erstmal ein kleines soziales Umfeld aufzubauen und schauen wie sich das entwickelt.


    Eher dachte ich vielleicht ggf. an ein Coaching.


    Das mit dem Grübeln und Nachdenken...wenn ich etwas tue, was mich ablenkt, irgendwas, oder mich mit jemanden treffe, dann neige ich dazu – oder habe den Drang dazu- innerlich zu mir zu sagen, oh, ich muss nach Hause, ich muss ja noch grübeln und brüten und nachdenken, sonst bleibt keine Zeit mehr dafür.


    Obwohl ich das ja eigentlich nicht soll. :-)


    Diese Aktivitäten sollen mich ja ablenken.


    Und so pflanzliche Beruhigungsmittel habe ich auch schon probiert, aber die bewirken bei mir immer genau das Gegenteil, also noch mehr Unruhe, Nervosität.

    Zitat

    Das was wir hier machen hilft mit insofern, dass ich das mal alles rauslassen kann. :-)

    Das gefällt mir schonmal ;-)

    Zitat

    Ich denke, dass eine groß angelegte Therapie nicht nötig ist, nachdem was ich heute für Erkenntnisse habe, was ich mir angelesen habe, usw.

    Was du heute für Erkenntnisse hast?

    Zitat

    Ich versuche jetzt erstmal ein kleines soziales Umfeld aufzubauen und schauen wie sich das entwickelt.

    :)^ :)^ :)^


    Das auf jeden Fall! :)z Kam denn jetzt bei Facebook eigentlich schon was raus?


    Wie verbringst du denn heute deinen Samstag?

    Zitat

    Eher dachte ich vielleicht ggf. an ein Coaching.

    Wenn du denkst, das hilft dir, dann würde ich das in jedem Fall ausprobieren. Aufhören kannst du immer noch, wenn es wirklich nichts bringt :-)

    Zitat

    Das mit dem Grübeln und Nachdenken...wenn ich etwas tue, was mich ablenkt, irgendwas, oder mich mit jemanden treffe, dann neige ich dazu – oder habe den Drang dazu- innerlich zu mir zu sagen, oh, ich muss nach Hause, ich muss ja noch grübeln und brüten und nachdenken, sonst bleibt keine Zeit mehr dafür. Obwohl ich das ja eigentlich nicht soll. Diese Aktivitäten sollen mich ja ablenken.

    Klingt stark nach innerer Unruhe...


    In so einem Fall, probiere es doch einmal so. Wenn du unterwegs bist und dich überkommen solche Gedanken, dann mach die Augen zu und zähle deine Atemzüge. Bis fünf oder zehn. Konzentriere dich bloß auf deinen Atem. Dann sag dir, du genießt das jetzt. Augen auf und weiter gehts.


    Wann immer du diese Unruhe kriegst, versuch das mal. Ruhig auch mehrmals an einem Tag oder so. Einfach wann immer das kommt. Kann sein, dass du das anfangs echt oft machen musst. Aber mit der Zeit wird das weniger und du kannst dich wirklich auf die Dinge konzentrieren und sie genießen.


    Ablenken sollen sie dich schon :-) Bzw. sollen sie dir gut tun und dein eigenes Wohlbefinden steigern.

    Zitat

    Und so pflanzliche Beruhigungsmittel habe ich auch schon probiert, aber die bewirken bei mir immer genau das Gegenteil, also noch mehr Unruhe, Nervosität.

    Ohne ist sowieso besser ;-)

    Zitat

    Kam denn jetzt bei Facebook eigentlich schon was raus?

    Noch nichts, noch keine Antwort jeweils.

    Zitat

    Was du heute für Erkenntnisse hast?

    Also, die Sachen, die ich mir in den Büchern angelesen habe.


    Also z.B. was kann schlimmstenfalls passieren, usw.


    Und das was ich bisher für mich reflektiert habe.

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    Wie verbringst du denn heute deinen Samstag?

    Heute Nachmittag war ich unterwegs, naja und jetzt wirds schon wieder dunkel und morgen ist Sonntag... :[] ;-)

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    Eher dachte ich vielleicht ggf. an ein Coaching.

    Wenn du denkst, das hilft dir, dann würde ich das in jedem Fall ausprobieren. Aufhören kannst du immer noch, wenn es wirklich nichts bringt

    Ja, schon aber das muss ich selber zahlen, es sind aber auch nicht mehr als 2-3 Sitzungen, bei Bedarf glaub ich auch länger.


    Ja, das mit der Unruhe probier ich mal.

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    Ohne ist sowieso besser

    Ja, finde ich auch

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    Noch nichts, noch keine Antwort jeweils.

    Ich weiß ja nicht, wie oft man online geht, wenn man älter ist. Wirst sehen was rauskommt :-) Und wenn trotzdem nix kommt, so what, dann ab nach draußen und nach anderen Leuten Ausschau halten. Wer sich zu schade ist, auf eine simple Message zu antworten, dem kann man auch nicht helfen ;-D

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    Also, die Sachen, die ich mir in den Büchern angelesen habe. Also z.B. was kann schlimmstenfalls passieren, usw. Und das was ich bisher für mich reflektiert habe.

    Uh, Neugierde kitzelt mich. Teilst du mit mir, was du für dich reflektiert hast? Hilft vllt weiter :-)

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    Heute Nachmittag war ich unterwegs, naja und jetzt wirds schon wieder dunkel und morgen ist Sonntag... :[] ;-)

    Dann denken wir mal drüber nach, was du Sonntag machen könntest ;-) Joggst du gern oder sowas?

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    Ja, schon aber das muss ich selber zahlen, es sind aber auch nicht mehr als 2-3 Sitzungen, bei Bedarf glaub ich auch länger. Ja, das mit der Unruhe probier ich mal.

    Man gibt so viel Geld für unnützes Zeug aus, da reißt es so etwas auch nicht mehr raus. Und das hier wäre sogar sinnvoll. :-)