Cynderel

    Ich habe diese Bücher nur für mich geschrieben, sie haben mir geholfen meine Gedanken zu ordnen, neue Welten zu entdecken, Charaktere zu schaffen, die sich entwickelen konnten. Zeitweise war es so, dass meine Bücher das erste waren, woran ich morgens gedachte habe und meine letzten Gedanken abends, bevor ich einschlief. Ich habe mir gute und (leider noch viel mehr) schlechte Gefühle von der Seele geschrieben, es hat mir sehr geholfen vieles zu verarbeiten. Ich glaube nicht, dass ich ohne meine Bücher so weit gekommen wäre, sie waren mir Hilfe zur Selbsthilfe. Sie haben meine Alpträume von mir ferngehalten. Habe ich nicht geschrieben, habe ich furchtbar geträumt.


    Sie jemand anderes lesen zu lassen? Für mich völlig unmöglich.


    Es wäre, als würde mir jemand in die Seele schauen.


    Es wäre mir unangenehm mein Innerstes so bloß zu legen.


    Es würde mich verletzlich machen.


    Meine Bücher sind mein wertvollstes Gut.

    Das mit dem unperfekt sein kenne ich auch. Allerdings ist es mir nicht möglich einmal Geschriebenes noch einmal zu überarbeiten, weiß nicht, es gelingt mir einfach nicht. Sobald es dasteht, muss es auch so bleiben. Wenn dann nämlich anfange herumzutüfteln kommt nur noch Blödsinn raus. :-/ Aber da ich nicht vorhabe es je jemandem zu zeigen (naja, vielleicht wenn ich alt und grau bin ;-) ), spielt das eigentlich keine Rolle bei mir.

    ich finde es aber auch irgendwie eine gute Möglichkeit Erinnerungen fest zu halten... Bei manchen Sachen, wenn ich sie nochmal lese (also neue Sachen - so ca 1 - 2 Jahre her) fällt mir dann ein, wo mir die Idee gekommen ist und so weiter... Bei den ganz frühen Sachen leider nicht...

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