eine klinik hat nicht nur nachteile...da sind auch andere menschen die genau das selbe problem haben wie du...vor denen brauchst du keine angst haben oder dich schämen.


    mit den menschen kannst du reden, sie haben auch ihre geschichten und es fällt dir leichter dich zu öffnen.

    @ :)

    Zitat

    So ne klinik hat doch sicher ewige wartezeiten oder?

    Nicht, wenn Dein Zustand eine schnelle Behandlung erfordert.


    Sonyamuc, ich kann Dir nur einen guten Rat geben. Warte nicht so lange, bis Du zwangseingewiesen wirst in ein Krankenhaus, weil es Dir so schlecht geht. Denn dann bekommst Du "gratis" eine Magensonde gelegt und wirst zwangsernährt. Laut der Beschreibung meiner ehemaligen Schwägerin (magersüchtig seit langer Zeit) gar nicht schön. :|N Vor allem findet in einem KKH keine weiterführende Behandlung statt und wenn Du Pech hast, landest Du danach wieder zu Hause und wartest auf den nächsten Schwächeanfall, um wieder ins KKH zu kommen.


    Meine ehemalige Schwägerin hat in etwa Deine Größe, jedoch noch weniger Gewicht. Sie ähnelt einem mit Haut überzogenen Skelett. Sie ist fast permanent in Kliniken (mit kurzen "Ausflügen" nach Hause, wenn es das Gewicht grad annähernd zuläßt). Leider hält sie alle Therapeuten und Ärzte für zu blöd, vertraut sich niemandem an (und es gäbe eine Menge schlimmer Dinge, deren Anvertrauen ein erster Schritt wären, damit es besser werden kann) und nimmt nur dann kurzzeitig zu, wenn sie wieder mal nach Hause möchte.


    Direkt, wenn sie zu Hause ist, wird sofort im Rahmen ihrer (bescheidenen körperlichen) Möglichkeiten Sport betrieben, um letztlich wieder in einer neuen Klinik zu landen.


    Ihr Magen nimmt inzwischen nur noch unter größten Schmerzen und in kleinsten Mengen Nahrung auf (als sie mit den Therapien in Kliniken begann, waren ihre Voraussetzungen wesentlich besser). Ihre Organe sind zum größten Teil kaputt. Sie wird nie in diesem Leben ein Kind bekommen können. Die Chance ist vorbei. An Arbeiten ist gar nicht mehr zu denken.


    Liebe Sonyamuc, dies ist kein Einzelfall. Und es ist ziemlich realistisch, dass es Dir genau so ergehen wird, wenn Du keine Hilfe zulassen kannst.


    Niemand wird Dich in einer Klinik zum Essen prügeln (Ausnahme Magensonde im Notfall, um Dein Leben überhaupt zu erhalten und Dich in einen therapiefähigen Zustand zu versetzen). Den Ärzten ist bekannt, dass Du keine großen Mengen zu Dir nehmen kannst. Sie wissen um Deine Ängste, Deine Sorgen und Deinen körperlichen Zustand und werden darauf eingehen ... WENN .... wenn DU sie läßt.


    Du "darfst" verhungern. Niemand kann Dich letztlich wirklich daran hindern.


    Also. Die Entscheidung liegt bei Dir. Möchtest Du (lebenswert) leben oder sterben?


    Alles Gute!

    Nachtrag (Kopp wie Sieb ;-) ):


    Sonyamuc, derzeit BRAUCHST Du Deine Erkrankung ganz dringend, da sie – selbst, wenn sie Dich zerstört – gleichzeitig eine Hilfe für Dich darstellt. Du willst sie gar nicht loslassen, weil es die einzige Kontrolle ist, die Du derzeit glaubst zu haben. Wenn schon alles andere nicht kontrollierbar und steuerbar ist in Deinem Leben, dann doch wenigstens Dein Körpergewicht, was?


    Du wirst in einer Klinik Alternativen erlernen, damit Du Deine Krankheit loslassen kannst. Du wirst auch lernen, dass Du KEINE Versagerin bist, wenn Du zunimmst. Und dass dies keinen Kontrollverlust bedeutet. Das wird Stück für Stück geschehen, so dass Dir der Schritt irgendwann von selbst gelingt.


    Ich hoffe, dass Dir meine Worte die Angst vor einer Klinik ein wenig nehmen können. Denn genau diese Angst ist es (dass Dir die Kontrolle einfach genommen wird), die so oft keine Hilfe zuläßt.

    Sonyamuc, ich würde an Deiner Stelle nicht in ein KKH gehen. Dort findet keine wirkliche Hilfe statt, die Dich dauerhaft in einen (seelisch) stabilen Zustand versetzt.


    Wenn Du freiwillig in eine Klinik gehst, kannst Du diese auch freiwillig wieder verlassen (wenn Dein Gewicht nicht lebensbedrohlich ist). :)z Meine Ex-Schwägerin hat auch bereits mehrmals auf eigenen Wunsch (aber somit auch auf eigenes Risiko) eine Klinik verlassen. Aber .... wenn Du Dir nur minimal selbst wichtig bist, wirst Du bleiben und zeigen, dass Du es schaffen kannst. Du tust das dort alles nicht irgendeinem Arzt zuliebe sondern DIR zuliebe. :)z

    Zitat

    Naja momentan ist es ja noch nicht ganz lebensbedrohlich!


    Das waer dann warsheindlich bei so 45 kg auf 172 oder

    Wenn Du wartest, bis es soweit ist, dann bist Du nicht mehr therapiefähig. Dann kommst Du nicht in eine Klinik, sondern ins KKH an die Magensonde. Wenn das Dein Wunsch ist, dann warte noch.

    Zitat

    Naja momentan ist es ja noch nicht ganz lebensbedrohlich!


    Das waer dann warsheindlich bei so 45 kg auf 172 oder

    du kannst das nicht an einer zahl festmachen. %-| (vor allem weil das dann alles (selbstbelügende) ausrede genutzt wird "ich wie g ja mehr als 45kg, also ist alles ok." :=o )


    dein körper hat einige funktionen schon eingestellt, also bist du auf dem besten weg zum zusammenbruch.


    wie willst du weitermachen?

    Ne keine 5 kg, 3 oder 4... Aba ich will ja eigentlich nicht mehr abnehmen aber ich kann nicht mehr essen, ich hab solche starken schmerzen dabei!


    Bin seit gestern und heute auch nicht in der schule gewesen weils mir nicht gut genug geht, lieg die ganze zeit mit waermflasche I'm bett!


    Aba wenn ich jetzt in ne klinik geh dann kann ich I'm setember ja auch nicht wieder zur schule :(