Snaiperskaja [VSS]

    Zitat

    Das deckt sich mit meiner Definition von "jemanden verstehen". Das fällt mMn unter kongnitive/rationale Empathie. Also Mitdenken, aber nicht umbedingt mitfühlen.

    Mitfühlen ist in meiner Definition auch enthalten. :-) Wobei das Mitdenken bei mir auch die emotionale Ebene mit einbezieht. :-/

    @ Kleio:

    Dass mit dem Mitfühlen ist so eine Sache (bei mir); wenn es vorhanden ist, dann nicht so stark, dass in mir selbst starke Gefühle dazu entstehen; zumindest nehme ich das eher gedanklich wahr wie es dem anderen geht aufgrund seiner Schilderung als dass ich es tatsächlich (mit-)fühle. Ich meine das Nachempfinden aber gleichwohl auch bezogen auf die Gefühle des anderen.


    Weiß nicht, ob ich da ein Defizit bei meiner Empathie habe oder ob wir eigentlich dasselbe meinen.

    @ Moyi

    :)=


    Alles was Du schreibst ist wahr. Um Missverständnissen vorzubeugen, möchte ich es auch begründen.....


    Ich bin müde. ja. Ein toller empathischer Beitrag von Dir,


    Danke.

    Zitat

    Magst Du nicht mal ein Beispiel bringen?

    Ja. Dies hier zum Beispiel:

    Zitat

    Meiner Erfahrung nach haben die Kritiker regelmäßig keinen Erfolg, d.h. sie können der TE nicht helfen. Es gibt jedoch durchaus Fäden, wo die "Tätschelfraktion" am Ende Erfolg hat. Wer Erfolg hat, hat recht.

    Das war ein Beitrag, bei dem ich mich im Nachhinein gefragt habe, ob er verständlich ist.


    Also: Versteht das jemand? Was fehlt, bzw. was müsste man anders schreiben, um diesen Beitrag verständlich zu machen?


    Die oben zitierten Sätze waren übrigens (indirekt) der Auslöser für diesen Faden. Er stammt von dort.

    Zitat

    Deine Gedanken- und Gefühlswelt offenbaren.

    Zitat

    Ich habe diesen Faden eröffnet, weil ich das nicht so ohne weiteres kann.

    Es ist nur ein Gedanke/eine Idee, aber könnte es nicht sein, dass genau das das eigentliche Problem ist? Warum es zu Missverständnissen kommt? Warum du dich nicht verstanden fühlst und auch (vielleicht) andere nicht verstehst?


    Du sagst selbst, dass du auf bestimmte Dinge nicht antworten magst. Musst du auch nicht, aber mich würde interessieren, ob für dich ein Unterschied besteht zwischen: Gefühle und Gedanken offenbaren und Gefühle und Gedanken wahrnehmen, bzw. voneinander trennen können?


    Auf mich wirkst du (bitte empfinde es nicht als Angriff oder Kritik, es ist nur mein subjektiver Eindruck, der gar nicht "der Wahrheit" entsprechen muss) ziemlich verloren. Vielleicht hat das ja etwas mit meiner oben gestellten Frage zu tun und vielleicht "musst" du dich deshalb so sehr an deiner so oft erwähnten "Sachebene" festklammern, um überhaupt einen Zugang zu dir und auch zu anderen Menschen zu finden?

    Zitat

    Deine Gedanken- und Gefühlswelt offenbaren.

    Zitat

    Ich habe diesen Faden eröffnet, weil ich das nicht so ohne weiteres kann.

    Es ist nur ein Gedanke/eine Idee, aber könnte es nicht sein, dass genau das das eigentliche Problem ist? Warum es zu Missverständnissen kommt? Warum du dich nicht verstanden fühlst und auch (vielleicht) andere nicht verstehst?

    Ja, genau. Es ist mein "eigentliches" Problem. Ich komm nochmal auf das Beispiel vom Anfang des Fadens zurück. Ich habe gesagt: "Ich kann mich nicht gut ausdrücken"


    Ich meinte jedoch: "Ich sage manchmal etwas anderes als ich meine, weil ich Angst davor habe, persönliche Dinge zu sagen."

    Zitat

    vielleicht "musst" du dich deshalb so sehr an deiner so oft erwähnten "Sachebene" festklammern, um überhaupt einen Zugang zu dir und auch zu anderen Menschen zu finden?

    Ja, wobei "Sachebene" wohl das falsche Wort ist. Es geht darum, dass man etwas so gemeint hat, wie man es geschrieben hat. Mein Nebenproblem ist anscheinend genau das umgekehrte von meinem "eigentlichen" Problem. Wenn ich nicht verstanden werde, weil ich etwas so sage, wie ich es auch meine.

    @ Snaiperskaja [VSS]

    "später mehr....", habe ich ohne Begründung geschrieben. Du hast es respektiert, und "ok" geposted.


    Ganz anders war es, als es mir hier zu viel wurde mit der Kritik. Ich habe es zunächst mit Verweis auf den Beitrag von Lewian begründet. Ich habe es ferner mit meinem Hinweis auf das positive Denken begründet. Beides habe ich geschrieben, weil es so ist. Genützt hat es nichts.


    Aus Unmut darüber habe ich geschrieben "ich würde (fast) alles schreiben". Ich würde es, aber ich tue es nicht. Ich bitte Dich, das zur Kenntnis zu nehmen.


    Auch wenn es nicht die feine englische Art war, konnte ich die Kritiker erst stoppen, als ich per PN kurz und bündig auf ihre Beiträge eingegangen bin.


    Also, ich sehe mich in meiner Meinung bestätigt. Begründungen schaden, weil sie neue Diskussionen auslösen können.

    @ danae87 EmilieA

    Ihr habt mir in jeweils unterschiedlichen Fäden Fragen gestellt. Ich habe sie damals beim Lesen nicht als Fragen verstanden. Um sie zu verstehen muss ich sie, mit den Worten von Avanti, "wertungsfrei" lesen, sprich so wie ihr es geschrieben habt, als Fragen. Mir fällt das zugegebenermaßen sehr schwer, und es fällt mir wirklich schwer zu glauben, dass ihr es auch so gemeint habt. Aber da es den anderen hier auch schwer fällt, mir zu glauben, wenn ich eine Frage als Frage meine, denke ich mal wir sind jetzt in vertauschten Rollen und deshalb glaube ich Euch.


    Dennoch scheint es mir praktisch unmöglich, Eure Fragen zu beantworten. Wir leben anscheinend auf unterschiedlichen Sternen.

    @ :)

    @ danae87

    Zitat

    Wieso hattest du im verlauf das Gefühl, dass deine Aussage dort nicht verstanden wurde?

    Auf den Beitrag wurde nicht eingegangen. Das Entscheinde war jedoch, dass ich im Nachhinein Zweifel hatte, ob überhaupt klar ist wie das "wer Erfolg hat, hat Recht" eigentlich gemeint ist. "Der Erfolg gibt ihnen Recht", ist wohl die übliche Redwendung.

    @ Individualist

    Meine Tür steht offen. *:)

    Zitat

    Ich meinte jedoch: "Ich sage manchmal etwas anderes als ich meine, weil ich Angst davor habe, persönliche Dinge zu sagen."

    Das führt dann aber weiter zu der Frage, warum du Angst davor hast persönliche Dinge zu sagen? Ist das nur hier so, weil du anonym bleiben möchtest, oder ist das auch in deinem privaten Leben so? Und wenn ja, warum? Hast du Angst, es könnte von anderen gegen dich verwendet werden? Oder hast du Angst vor der eigenen Courage? (Also wieder das Gefühle-Gedanken-Wahrnehmen/Äußern-Ding)


    Zum Thema "etwas genau so meinen, wie man es geschrieben hat". Ich finde, dass dein Anspruch hier ziemlich hoch angesetzt, wenn nicht sogar utopisch ist (Bitte versteh auch das nicht als Vorwurf oder Kritik). Mein Gedankengang ist folgender: Du weißt, was gemeint ist, wenn du es geschrieben hast. Nur kann es eben durchaus sein, dass andere etwas anderes verstehen, was an der Ausdrucksweie, an anderen Erfahrungen oder ich weiß nicht was alles liegen kann. Das sind erstmal ganz normale Kommunikationsmissverständnisse, keine große Sache, die man in der Regel durch kurzes Nachfragen oder Erklären ausräumen kann. Problematisch wird es aber dann, wenn man ein Missverständnis nicht ausräumen kann, weil man sich nicht erklären kann oder will. Wenn du also etwas sagst, was du eigentlich ganz anders meinst, weil du nichts Persönliches von dir preisgeben möchtest, dann halte ich es für durchaus pausibel, dass Kommunikationsmisserverständnisse mit anderen entstehen. Und dann verstehe ich auch, dass du für dich zu dem Schluss kommst, dass "keiner dich versteht".


    Vielleicht könntest du ja an einer geradlinigeren Kommunikation arbeiten, wenn du meinst, dass dir das weiterhilft.


    Du musst wie gesagt nicht hier auf meine Fragen antworten ??dass du nichts von dir preisgeben möchtest/kannst, habe ich verstanden??, vielleicht reicht es ja schon, wenn du Antworten für dich findest. Und wenn es nur ist, dass ich mit meinen Überlegungen auf dem Holzweg bin.

    Zitat

    Alles was Du schreibst ist wahr.

    Das ist unlogisch, kann nicht so sein. In dem Beitrag, auf den du dich dabei beziehst, wurden verschiedene Möglichkeiten dargestellt. Sie können nicht alle zugleich wahr sein.

    Zitat

    später mehr....", habe ich ohne Begründung geschrieben. Du hast es respektiert, und "ok" geposted.

    Warum sollte ich das nicht akzeptieren?! ":/ ... ist doch völlig ok, wenn du da eine Grenze ziehst für dich.


    Das ist mir so viel lieber, als wenn "irgendwas"/eine diffuse Begründung dazu kommt, die alles und nichts bedeuten könnte.

    Zitat

    Aus Unmut darüber habe ich geschrieben "ich würde (fast) alles schreiben". Ich würde es, aber ich tue es nicht. Ich bitte Dich, das zur Kenntnis zu nehmen.

    Ach so, ok. Deine Erklärung, macht es hier verständlich, wie du das gemeint hast. Na – bitte, geht doch ;-)


    (Hattest du zu Individualist nicht vorher etwas anderes gesagt – dass du das Positiv-Denken nicht ernst meintest?; weiß ich gerade nicht ... ist auch egal, ich habe keine Lust das jetzt nachzusehen).

    Zitat

    Also, ich sehe mich in meiner Meinung bestätigt. Begründungen schaden, weil sie neue Diskussionen auslösen können.

    Wenn du meinst ... Ist ja deine Sache, wie du kommunizierst mit anderen.

    @ Moyi

    Dein Beitrag ist wunderbar empathisch geschrieben. Deshalb ist er für mich gut zu lesen. Er gibt Deine subjektiven Eindrücke, Vermutungen und Spekulationen wieder. Da gibt es für mich keinen Anlass zum Widerspruch. Denn Du behauptet nichts Feststehendes über mich.


    Dennoch ist Dein Beitrag nicht unkritisch. Die Kritik ist lediglich in einer Form vorgebracht, dass ich sie auch annehmen kann. Wenn dort stünde "Du bist ein Automat ..." sträubten sich mir die Nackenhaare. Aber Du bleibst ganz bei Dir und schreibst über meine Wirkung auf Dich.


    Dein Bild mit dem Automaten ist zwar nicht nett. Es ist jedoch so nah an mir dran, dass ich etwas damit anfangen kann. Denn in der Tat steckt in Euren Beiträgen der gefühlte Appell: Jetzt komm doch mal mit was rüber. Ich stehe da irgendwie auf dem Schlauch. Deshalb fühlt Danae zum Beispiel sich wohl veräppelt.


    Auch wenn Du von der auf halbem Wege nachlassenden Motivation schreibst, fühle ich mich gut verstanden. (Ich habe von mir das Gefühl, ich breche kurz vor der Ziellinie zusammen. Also nicht soviel anders als Du schreibst.)


    Die Mauer von der Du schreibst kann ich ebenfalls in mir fühlen. Es ist die Mauer über die man sein Herz wirft. Ich weiß natürlich nicht, ob es dieselbe Mauer ist die Du auch vermutetest.


    Ich habe von mir das Bild eines schwachen Mannes. Ein Mann, der, wie Du geschrieben hast, ohne Halt ist, es kaum auf dieser Welt aushält. Den Halt den man als Kind von seinen Eltern bekommt.


    Um auf Deine Frage zurückzukommen: Ich bin einfach nur müde. Einen für mich erkennbaren Grund gibt es nicht.

    @ :)

    @ danae87

    Auf Seite 10 hast Du diese Frage gestellt:

    Zitat

    Ist Verstehen für dich eigentlich gleich zusetzen mit Zustimmung?

    Nein.

    @ Snaiperskaja [VSS]

    Zitat

    Das ist unlogisch, kann nicht so sein. In dem Beitrag, auf den du dich dabei beziehst, wurden verschiedene Möglichkeiten dargestellt. Sie können nicht alle zugleich wahr sein.

    Ich bin noch mal ganz anders und etwas ausführlicher auf den Beitrag eingegangen.

    @ Lewian Snaiperskaja [VSS]

    Meine Meinung zum Thema Begründungen ist übrigens im Wandel. Vielleicht schreib ich dazu später mehr.