Mosquit%, ich denke, das Zitat müsste so aussehen, um eine Chance auf ein "Ja" von m+s auf deine Frage zu bekommen:

    Zitat

    Ich schreibe hier schon lange mit dem Ziel, [...] meine Meinung zu entwickeln und auszuloten [...]

    Ist das gelungen, wird das Behaupten der Meinung natürlich sein und auch keinen großen Widerstand hervorrufen. Unterschiedliche Meinungen bleiben ggf. nebeneinander stehen.

    In dem Fall wäre es gut wenn du deine Formulierungen weniger absolut wählen würdest. Derzeit neigst du dazu deine Gedanken als Aussagesatz in den Raum zu stellen. Ich denke, wenn du Formulierungen einführen würdest die deinem Gegenüber eine Idee davon geben wie unfertig dein Meinungsbildungsprozess noch ist, gibt es viel weniger Schlachten. Also statt "Ich finde Kritik tendenziell destruktiv." "Ich habe den Eindruck das Kritik in den allermeisten Fällen destruktiver Natur ist."


    Auch Fragen statt Aussagen könnten sich da als hilfreich erweisen, genau wie die vorangestellte Erklärung das du eben noch im Meinungsbildungsprozess begriffen bist. Dann würde deine Ambivalenz zu manchen Themen die Mitschreibenden nicht mehr so vor den Kopf stoßen, weil es eben als Teil eines Prozesses erkennbar würde und nicht als Positionswechsel mitten in der Diskussion. Dann wüssten alle Beteiligten wo jeder Einzelne steht und dann kann man damit auch entsprechend umgehen.

    Bitte sehr.

    Zitat

    'Vielleicht seid ihr schon über einen Beitrag von mir gestolpert, den ihr nicht verstanden habt. Kann mir jemand sagen, woran das liegt?


    Was genau versteht ihr nicht? Warum habt ihr nicht nachgefragt?

    Nu ja.


    Du scheinst in Foren zu schreiben, wovon du scheinst keine Ahnung oder Erfahrung zu haben.


    Z.B. in Beziehungsforen.


    Man bekommt zuweilen den Eindruck, du hättest nie selber eine Beziehung gehabt, wolltest aber unbedingt zu dem Thema etwas Belehrendes schreiben wollen. Das wirkt bisweilen so seltsam wie der Blinde, der etwas über die Farbenlehre dozieren möchte.


    Zu anderen Themen hat man bisweilen den Eindruck, du möchtest dazu etwas schreiben, weißt aber mangels Erfahrung oder emotinaler Berührtheit nicht so recht, was es sein soll, und schreibst deshalb eher allgemein anerkannte Allgemeinplätze der Art: "Es kommt auf den Einzelfall an", "Jeder Mensch ist ein Individuum", "Man muß den Kuchen sehen, um die Rosinenpickerei zu erkennen", o.ä.


    Also eher Larifari, was jeder weiß und die Diskussion in keinster Weise voran bringt. Das mag bisweilen ironisch-bissige Beiträge anderer provozieren.


    Zum anderen scheinst du dich bei ausführlichen Beiträgen auf irgendwelche nebensächliche Kleinigkeiten zu kaprizieren, was bei den Diskussionspartnern auf Befremden und Verärgernis stösst, weil du deren Argumentationsgedanken gänzlich ignorierst.


    Dadurch stellst du dich nicht als Mensch mit Gefühlen, Meinungen und Emotionen dar, sondern bloß als blassen Schatten dar, gegen den jegliche Argumentation, jegliches Reden und Schreiben bloß unfruchtbares Schattenboxen ist. - Ich denke, das ist gerade das, was einige Menschen so sauer bei deinen Beiträgen aufstösst.


    .


    Gruß @:)

    Ich finde, wenn ich deine Beiträge lese, dich vom lesen her verständlich. Schreibst ja Deutsch.


    Was ich nicht verstehe ist, warum du manchmal echt NULL merkst, dass deine Art oft zu grob, distanzlos, besserwisserisch bzw allwissend und allgemeingültig rüber kommt.


    Du wirkst in 90% deine Beiträge AUF MICH aggressiv, zickig, dreist, frech, von oben herab, unlustig, prinzipiell erstmal gegen alles.


    Du kommst so rüber, als würdest du nur diskutiert, um des Diskutueren willens.


    Schön erstmal in den Faden stolpern, den TE runter machen, alle die nicht deiner Meinung sind mit ziemlich arroganter Art provozierend ausfragen oder versuchen vorzuführen.


    Und dann lesen ich durch Zufall 2 Tage später einen deiner Kommentare in einem anderen Faden und denke "Ist das echt die selbe Person?"


    Manchmal erstaunt du mich echt positiv.


    Trotzdem halte ich es mittlerweile zu 95% so, dass ich dich und deine Kommentare weder lese, noch darauf eingehe.

    @ Goldtau

    Ich meine, Dich ganz gut zu verstehen. Zum einen den Inhalt Deiner Beiträge, aber auch den Menschen dahinter.


    Du könntest mich vermutlich auch gut verstehen, wenn Du etwas mehr über meinen persönlichen Hintergrund wüsstest.


    Warum Du (und auch andere) so "bissig" auf den Beitrag mit der Rosinenpickerei reagiert haben, verstehe ich allerdings nicht so ganz.


    Ich fand das in dem Zusammenhang ganz passend.

    "... So lernt ich traurig den Verzicht


    Kein Ding sei, wo das Wort gebricht."


    Aber zu deinem Fazit gehört noch eine zweite Hälfte. Denn es ist ja nicht so, dass dir insgesamt Worte fehlen. Du benutzt ganz schön viele. Das Fazit hierzu hat die Benutzerin005 in ihrem letzten Beitrag am 11. Mai ganz gut zusammengefasst.

    mond+sterne

    Zitat

    Mir fehlen häufig die Worte. Deshalb werde ich nicht verstanden.

    Das kann ein Grund sein und natürlich kannst es nur Du beurteilen.


    Aus meiner Sicht gibt es da unterschiedliche Gründe, warum einer den anderen nicht versteht - generell gesehen und nicht auf Dich bezogen. Klar liegt es sowohl am Sender und am Empfänger und natürlich kann der Sender versuchen etwas an seiner Kommunikation zu ändern. Wenn ihm die Worte fehlen und der Empfänger in einer völlig anderen Wahrnehmungswelt lebt, dann wird es keine Verständigung geben. Es wird sie aber auch nicht geben, wenn der Empfänger entweder nicht verstehen kann oder nicht will.


    Was den Sender betrifft, so ist es generell auch nicht so, dass jeder mit Worten gleich umgehen kann. Im Gegenteil. Viele glauben, nur weil sie viel reden, sagen sie auch viel. Ich würde bei vielen begrüßen, wenn sie nicht so viel reden würden. Klar, schriftlich kann es schwierig werden, aber auch da habe ich die Erfahrung gemacht, dass Verständigung dann einfach ist, wenn man sehr ähnliche Einstellungen hat und eine ähnliche Wahrnehmung. Dann braucht es nicht viele Worte, weil man sich sowieso versteht. In einer persönlichen Begegnung lassen sich solche Dinge schneller feststellen, da Kommunikation nur zu einem kleinen Teil verbal ist.


    Ansonsten gibt es aber Menschen, die gar nicht in Worten denken, sondern mehr in Bildern. Es kann also sein, dass jemand einen anderen deswegen nicht versteht, weil er sich schlecht ausdrücken kann, genauso aber, wenn er es viel besser als es der andere kann.


    Ein Maler drückt sich oder auch seine Gefühle in seinen Bildern aus. Das kann aus meiner Sicht nur annähernd beschrieben werden. Ich persönlich finde es lächerlich, wenn jemand versucht ein Bild zu beschreiben. Das ist eine andere Art der Kommunikation.