mond+sterne

    Zitat

    Ja, mich macht das zornig. Ich habe Dir in einem vorangehenden Beitrag geschrieben, warum es mich zornig macht.

    Ich kann das absolut nachvollziehen. Wenn ich keine Ratschläge wünsche und sie mir ungefragt mitgeteilt werden, dann macht es mich zwar nicht zornig, aber ich fühle mich unverstanden, nicht respektier und ich bin dann auch nicht mehr so offen bzw. beende ich auch die Konversation (je nach Situation).

    Zitat

    Wenn das Fremdbild meines Gegenübers nicht zu meinem Selbstbild passt, redet man einfach nur aneinander vorbei. Ich sehe unter diesen Umständen keinen Sinn darin, miteinander zu kommunizieren. Dementsprechend sehe ich auch keinen Sinn darin, mich auf die Gedankengänge des anderen einzulassen, der im Grund genommen nur ein Schattenboxen betreibt.

    Das sehe ich auch so und kann es auch nachvollziehen. Jeder wohnt auf seiner Insel und je mehr Überschneidungspunkte es gibt, umso einfach ist die Kommunikation - nona. Je weniger, natürlich umso schwieriger oder manchmal auch unmöglich wird eine Kommunikation. Gerade weil es hier Dein Faden ist, finde ich es sehr wichtig, dass ich (wie es andere handhaben, ist ihre Sache) mich zuerst einmal auf Deine Gedankengänge einlasse, versuche Deine Gedankenzusammenhänge zu verstehen und sie akzeptiere. Nicht mehr und nicht weniger. Aus meiner Sicht bin ich immer noch in diesem Stadium.

    Zitat

    Damit mein Gegenüber eventuell sein Bild von mir modifiziert, müsste ich mehr von mir preisgeben. Aber was genau, weiß ich noch nicht, und ob ich es unbedingt in der öffentlichen Diskussion schreiben möchte, wage ich zu bezweifeln.

    So etwas ähnliches hast Du schon mal geschrieben. Ich kann mir im Moment nichts darunter vorstellen, woran Du da konkret denkst und was das sein könnte, was in der Öffentlichkeit nicht geschrieben werden könnte - natürlich bezogen auf das Thema.

    Zitat

    Aber beispielsweise mit Dir, Danae oder LovHus habe ich dieses Problem nicht, und es muss mich ja nicht jeder verstehen.

    Natürlich muss Dich nicht jeder verstehen. Bezogen auf das Thema wieder, hätte ich Dich jetzt schon so verstanden, dass es Dir auch darum geht herauszufinden, warum Dich "keiner" also die meisten nicht verstehen. Ich würde jetzt gar nicht davon ausgehen, dass das Optimum jenes wäre, von "allen" verstanden zu werden. Es gibt ja auch etwas Anderes, als ständig diese krassen Gegensätze.

    Zitat

    Diese Mitteilung war natürlich überflüssig

    gut

    Zitat

    Das kann ich nämlich nicht wissen, weil ich nicht gedankenlesen kann.

    Das ist doch schon mal ne gemeinsame Basis ;-D ;-)

    Zitat

    Mich würde vielmehr interessieren, inwieweit andere User, wie beispielsweise Du, bereit wären, sich eventuell an einem derartigen Versteckspiel zu beteiligen.

    Also ich bin (leider oder zum Glück) die Unverbindlichkeit in Person, aber ich schau immer wieder mal rein, und hier und da schreib ich vllt, ist jetzt vllt nicht so hilfreich für Zukunftsprognosen (aber ich hab halt eben ne Verbindlichkeitsphobie), aber bei anderen stellt sich die Frage doch kaum, sie "spielen das Spiel" schon ne ganze Weile. Die Frage ist halt auch ob in deinen Spielregeln auch ein Gefundenwerden und entsprechende Hinweisgebungen eingeplant wären(?)


    ein weiterer reiner Verdacht: Das Bild vom Versteckspiel ist generell sehr passend aber vllt auch hierin: Das Finden für die Sucher wäre ein Erfolgserlebnis (ohne das vllt die Lust vergehen könnte (aber wer weiß :-D)), das Gefundenwerden ist allerdings sozusagen die Niederlage - empfindest/empfändest du so? Denn das wäre natürlich optimierbar, bzw ganz in deinem Interesse es nicht so zu sehen.

    mond+sterne

    Zitat

    Da die Moderation der Meinung ist virtuelles Brötchen backen ist dasselbe wie eine Diskussion zum Thema Keiner versteht mich wurde jener Faden jedoch wieder geschlossen. Trotzdem könntest Du ja hier Deine Idee des virtuellen Brötchenbackens niederschreiben.

    Wurde der Faden geschlossen oder gelöscht? Ich kann ihn leider nicht finden.

    Zitat

    Es kamen zahlreiche Themen auf. Ich zählen einige auf, an die ich mich erinnere: Wahrheit, Ratschläge, sich öffnen, Einbahnstraßenkommunikation, Verantwortung des Sprechers und des Zuhörers, Inwieweit beruht Verstehen auf Gegenseitigkeit?, ...

    Da bist Du auf ganz bestimmte Beiträge eingegangen und das wollte ich auch damit:


    Ich kann nicht erkennen, welche Zusammenhänge Du siehst und welche Einstellung Du hast, ganz egal auf wessen Beitrag.


    sagen. Allein dadurch, worauf jemand eingeht, lässt sich oft erkennen, in welche Richtung er denkt, welche Auffassung er hat. Das kann ich bei Dir nicht erkennen. Aber Du hast ja auch geschrieben, dass es da mehrere rote Fäden gibt.

    Zitat

    Dann kamen noch einige Beiträge, über die ich mich geärgert habe. Dann muss ich erstmal meinen Ärger verarbeiten. Hinterher geht es dann irgendwie weiter, und wenn Du da keine klare Linie erkennen kannst, ist das kein Zufall. Denn aus meiner Sicht ist es dann auch Glücksache, wie es weitergeht, und eine klare Linie kann ich da gensowenig erkennen wie Du.


    Dann habe ich noch die Themen Wahrheit Einbahnstraßenkommunikation und Verantwortung des Empfängers im Kopf. Das sind Themen, die ihr in die Diskussion eingebracht habt.

    Nachvollziehbar.

    Zitat

    Das wichtigste Thema, genauer gesagt ist es eine Aufgabe für mich, ist das sich öffnen. Ich würde mich gerne öffnen.

    Du bist zum Beispiel auf LovHs Beitrag eingegangen, wo es um mindmaps und Wahrheit ging. Etwas, was ich für mich überhaupt nicht mit diesem Thema in Verbindung bringe bzw auch ganz anders sehe. Ich dachte aber, dass Du es für Dich bezogen auf das Thema sich öffnen bzw. dem Gegenteil Verschlossen zu sein, etwas damit anfangen kannst, weil Du dazu etwas geschrieben hast. Aber was konkret, das habe ich nicht verstanden. Dann ging es um Selbstbehauptung, aber immer noch habe ich keine Information von Dir, ob Du nun mit den Inputs etwas anfangen kannst, wenn nicht, warum nicht bzw. wie Du das mit dem sich öffnen meinst, mit dem in Dir selbst versunken sein und dem Dich verloren haben siehst bzw. meinst.

    Zitat

    Denn solange ich mich nicht öffne und nicht sage, was mich im Innern bewegt, kann mich logischerweise auch niemand verstehen.

    Ja, Du hast am 08.01.16 05:08 geschrieben: Ich möchte mich öffnen. Was meinst Du hindert Dich, Dich zu öffnen?

    Zitat

    Du hattest Dich gegenüber der Hutmacherin geöffnet, und ich würde es gut finden, wenn wir da weiter machen könnten.

    Ich habe ein Beispiel von mir gebracht. An den Kommentaren kann ich es dann auch besser einschätzen, was für andere nun ein offen, zu offen, etc. sein kann.


    Es kamen dann aber noch zusätzliche Themen auf, wie wahre Persönlichkeit und Definition mancher, die recht unterschiedlich sind.

    Zitat

    Ich habe grundsätzlich Interesse an einer langfristigen Diskussion. Nur da ich nicht hellsehen kann, weiß ich auch nie, ob ein User hier noch weitere Beiträge posten wird.


    Auch das macht es mir schwer zu entscheiden, auf welche Beiträge ich eingehe

    Verstehe ich es richtig, dass Du dann eher auf Beiträge von UserInnen eingehst, die mitschreiben auch wenn der Inhalt für Dich nichts oder wenig mit dem Thema zu tun hat? Wenn nicht, dann habe ich nicht verstanden, warum es für Dich schwierig ist und bräuchte weitere Informationen.

    @ Kleio

    Nur mal so für Dich, falls Du meine Gedanken nachvollziehen willst.


    Lovhus hatte einen Beitrag geschrieben, wo cih auf den ersten Absatz eingegangen bin. Ich wollte eigentlich noch auf den Rest des Beitrags eingehen (von dem ich jetzt gerade nicht mehr weiß, worum es ging). LovHus hat mir jedoch auf meinen Beitrag so reagiert, dass ich eigentlich erstmal noch merh zur Diskussion des ersten Absatzes seines inzwischen vorletzten Beitrags schreiben müsste.


    Außerdem hast Du mir vor einigen Tagen einen Beitrag geschrieb, bei dem ich erstmal nur die letzte Frage beantwortet habe, weil sie für mich am relativ einfachsten war.


    Du hattest jedoch auch noch ein paar andere Fragen gestellt, die mir ebenfalls wichtig sind. Nämlich die Frage nach dem Erkenntnisgewinn.


    Es ist nämlich so, dass ich durchaus einen Erkenntnisgewinn habe. Nur ich muss diesen Erkenntnisgewinn noch so verarbeiten, dass er am Ende auch ein großes ganzes ergibt. Wenn ich das nicht mache, ist der Erkenntnisgewinn irgendwann auch wieder futsch.


    Dann war da noch die Frage von danae, woran ich erkenne, wenn sich mir jemand öffnen will. Das war für mich eine wichtige Frage. Es ist jedoch auch eine sehr schweirige Frage.


    Deshalb dauert es dann, bis ich den richtigen Gedankenansatz habe, um die Frage zu beantworten.


    Auf diesem Wege ist die Frage wohl auf ewig verschollen. Denn inzwischen ist das alles viel zu lange her.

    @ Kleio

    Zitat

    Allein dadurch, worauf jemand eingeht, lässt sich oft erkennen, in welche Richtung er denkt, welche Auffassung er hat. Das kann ich bei Dir nicht erkennen.

    Ja, das liegt daran, dass meine Denkrichtung sehr stark von Euren Beiträgen bestimmt wird.


    Für mich wäre es sehr wichtig, dass ich hier eine klar erkennbare eigene Denkrichtung entwickeln könnte.

    Zitat

    Verstehe ich es richtig, dass Du dann eher auf Beiträge von UserInnen eingehst, die mitschreiben auch wenn der Inhalt für Dich nichts oder wenig mit dem Thema zu tun hat?

    Das ist jetzt sehr krass ausgedrückt, aber von der Tendenz her ist es so.


    Du hast in meiner Sackgassendiskussion beispielsweise einen längeren Beitrag gepostet, auf den ich ausführlich in zwei Beiträgen eingegangen bin. Das habe ich gemacht, weil ich mir vorgestellt hatte, Du hättest ein Interesse an einer weiteren Diskussion.


    Ich habe ehrlich gesagt nicht verstanden, warum Du dann nichts mehr geschrieben hattest, weil ich nicht den Eindruck hatte, Du hast so einen ich schreib mal eben was Beitrag gepostet.

    Zitat

    Du bist zum Beispiel auf LovHs Beitrag eingegangen, wo es um mindmaps und Wahrheit ging. Etwas, was ich für mich überhaupt nicht mit diesem Thema in Verbindung bringe bzw auch ganz anders sehe.

    Bei den MindMaps ging es um Techniken, um Gedanken aufzuschreiben. Dieses Thema kam auf, weil ich geschrieben hatte, dass ich häufig Gedanken habe, die wieder "weg" sind, wenn ich am Computer sitze, um sie zu posten.


    Ich habe dann später etwas dazu geschrieben, was in mir abgelaufen ist, nachdem ich den Beitrag gelesen hatte. Das hatte mit den Thema Mindmaps im Grunde genommen nichts zu tun.


    Aus meiner Sicht hätte LovHus entweder darauf eingehen können, was für Mindmaps ich gezeichnet habe. Damit hätte er dann das Thema vertieft, obwohl es mit dem eigentlichen Fadenthema nichts zu tun hatte.


    Oder man hätte sich darauf zurückbesinnen können, warum ich nicht verstanden werde. Nämlich weil ich manche Gedanken nicht aufschreibe/ausspreche, weil sie im entscheidenden Moment wieder weg sind.


    Aber dann ist es wieder irgendwie anders weitergegangen. Du kannst das theoretisch nachlesen. Ich habe da den Überblick verloren.




    Das Thema mit dem sich Öffnen ist ein anderes Thema als das mit den Gedanken, die wieder weg sind. Weil ich bei dem Öffnen selbst nicht weiß, was ich wem sagen möchte. D.h. ich habe da selbst von vornherein keine konkreten Gedanken zu.

    Zitat

    Dann ging es um Selbstbehauptung, aber immer noch habe ich keine Information von Dir, ob Du nun mit den Inputs etwas anfangen kannst, wenn nicht, warum nicht bzw. wie Du das mit dem sich öffnen meinst, mit dem in Dir selbst versunken sein und dem Dich verloren haben siehst bzw. meinst.

    Ich weiß nicht, welche Inputs Du meinst. Ich würde vermuten, mir bringt das eher nicht soviel, weil ich kein Input möchte. Ich möchte schließlich etwas sagen. Das ist für mich Output und für Dich Input. Und ich habe den Eindruck, die meisten User können nichts mit dem Input anfangen, den sie von mir bekommen.


    Das hat schon realsatirische Züge angenommen, als ich an einem Punkt angekommen war, wo ich eine Diskussion zu einem beliebigen Thema starten konnte, und einige User haben für sich das Thema noch ne Diskussion über Mond+Sterne daraus gemacht.


    Kannst Du mit meinem Input was anfangen? Hast Du überhaupt das Gefühl von mir Input zu bekommen? Siehst Du mich als TE in der Rolle den anderen Diskussionsteilnehmern Input zu geben? Oder betrachtest Du Kommunikation als eine Einbahnstraße? ]:D 




    soweit erstmal...


    :)D

    @ mond+sterne

    Zitat

    Ja, mich macht das zornig. Ich habe Dir in einem vorangehenden Beitrag geschrieben, warum es mich zornig macht.


    Hast Du verstanden, warum es mich zornig macht?

    Habe ich.


    Kleio hat mir die Antwort bereits vorweggenommen:

    Zitat

    Ich kann das absolut nachvollziehen. Wenn ich keine Ratschläge wünsche und sie mir ungefragt mitgeteilt werden, dann macht es mich zwar nicht zornig, aber ich fühle mich unverstanden, nicht respektier und ich bin dann auch nicht mehr so offen bzw. beende ich auch die Konversation (je nach Situation).

    Wenn Du meine Bemerkung, ich hätte den Eindruck, dass Du von allen anderen erwartest, sie sollten Gedanken lesen, als Ratschlag verstehst, damit aufzuhören das zu erwarten, ist das nachzuvollziehen.


    Ich werde dann mal meiner Eigenverantwortung gerecht werden und mich einfach nicht mehr an dem "Versteckspiel" beteiligen. Ich werde allerdings wohl weiter dabei zusehen, wie sich die anderen User hier an Dir auch den allerletzten Zahn ausbeißen, und dabei noch viel über die Funktionsweise menschlicher Gehirne lernen. Denn das ist mein ganz egoistisches Motiv, mich in diesem Forum aufzuhalten: Lernen. Für mich.

    @ LichtAmHorizont

    Zitat

    Wenn Du meine Bemerkung, ich hätte den Eindruck, dass Du von allen anderen erwartest, sie sollten Gedanken lesen, als Ratschlag verstehst, damit aufzuhören das zu erwarten, ist das nachzuvollziehen.

    Nein, ich verstehe Deine Bemerkung nicht als Ratschlag. Ich habe meinen Beitrag, in dem ich begründet habe, warum ich zornig war nochmal nachgelesen.


    Es stimmt, dass es Deine Bemerkung mit dem Gedankenlesen war, die mich zornig gemacht hat.


    Ich habe es nämlich als Unterstellung interpretiert.


    Kannst Du damit nachvollziehen, warum ich zornig war?

    @ Kleio

    Zitat

    Was meinst Du hindert Dich, Dich zu öffnen?

    Ich bräuchte dafür ein Gegenüber, dem ich mich öffnen möchte.


    Ich weiß selbst nicht genau, worum es eigentlich geht.


    Ich verpasse meistens den Moment, wo es möglich wäre. Nachdem Du Dein Erlebnis mit der Hutmacherin gepostet hattest, gab es bei mir beispielsweise so einen Moment. Selbst wenn ich mich daran erinnere, was ich da gedacht habe, macht es einen Unterschied, ob ich es später noch schreibe. Denn wenn ich es später noch schreibe, schreibe ich es nicht mehr aus meiner inneren Offenheit heraus.

    Zitat

    Ich habe ein Beispiel von mir gebracht. An den Kommentaren kann ich es dann auch besser einschätzen, was für andere nun ein offen, zu offen, etc. sein kann.

    Ich habe nichts dazu geschrieben. Ich habe es von Deiner Seite aus als einen vorsichtigen Versuch des sich Öffnens empfunden.


    Da niemand auf diese Ebene eingestiegen ist, wurde es anschließend wieder sehr sachlich. So habe ich das wahrgenommen.

    @ LichtAmHorizont

    Zitat

    Wärest Du weniger zornig geworden, wenn ich es als Frage formuliert hätte?

    Weiß ich nicht. Ich hätte es gut hinnehmen können, wenn Du es als Deinen Eindruck "formuliert" hättest.


    Nur wenn ich das böse Wort "formulieren" lese, bin ich gleich beim nächsten Thema. Es ist das Thema Verantwortung für Gefühle. Ich bin der Meinung, ich bin für den Umgang mit meinen Gefühlen selbst verantwortlich. Dieses Thema ist mir sehr wichtig, ich finde es sehr schwierig, und es hat mit dem Thema dieses Fadens nichts zu tun.

    mond+sterne

    Zitat

    Wenn das Fremdbild meines Gegenübers nicht zu meinem Selbstbild passt, redet man einfach nur aneinander vorbei. Ich sehe unter diesen Umständen keinen Sinn darin, miteinander zu kommunizieren. Dementsprechend sehe ich auch keinen Sinn darin, mich auf die Gedankengänge des anderen einzulassen, der im Grund genommen nur ein Schattenboxen betreibt.

    Das heißt, wenn Fremd- und Selbstbild aus deiner Sicht genug Überschneidungen haben, dann bist Du bereit, Dich auch auf die Gedankengänge des anderen einzugehen und sie durchzudenken?


    Das ist nur zur Sicherheit, denn ich habe auf jeden Fall den Eindruck, dass Du Dich sehr wohl mit Beiträge auseinandersetzt, die anders verlaufen als Deine eigene Denkweise.

    Zitat

    Diese Mitteilung war natürlich überflüssig, weil ich das auch weiß.

    So klar war das für mich nicht. Es ist schon wichtig zu erfahren, ob Du das auch so siehst oder ob Du eine andere Meinung hast, die genauso legitim wäre.

    Zitat

    Mich würde vielmehr interessieren, inwieweit andere User, wie beispielsweise Du, bereit wären, sich eventuell an einem derartigen Versteckspiel zu beteiligen.

    Nachdem Du "andere User" erwähnst: Ich kann mit diesem Versteckspiel-Bild überhaupt nichts anfangen. Wenn es also um ein Versteckspiel geht, wäre es sinnvoll, dass ich es verstehe. Um was für ein Versteckspiel geht es? Ich spiele hier kein Versteckspiel und ich habe auch nicht den Eindruck, dass Du irgendein Versteckspiel spielst. Tust Du es? Erst dann kann ich mich entscheiden, ob ich an so einem Versteckspiel interessiert wäre.

    Zitat

    Lovhus hatte einen Beitrag geschrieben, wo cih auf den ersten Absatz eingegangen bin. Ich wollte eigentlich noch auf den Rest des Beitrags eingehen (von dem ich jetzt gerade nicht mehr weiß, worum es ging). LovHus hat mir jedoch auf meinen Beitrag so reagiert, dass ich eigentlich erstmal noch merh zur Diskussion des ersten Absatzes seines inzwischen vorletzten Beitrags schreiben müsste.

    Das wäre für mich z. B. auch nötig um zu verstehen, was Dir da durch den Kopf geht. Eben, weil ich selbst gar nichts damit anfangen kann. Mindmaps sind für mich sehr gut wenn es ums Brainstorming geht, um Ideen für eine Geschichte zu sammeln. In Bezug darauf eigenen Gedanken aufzuschreiben gar nicht. Umgekehrt fand ich es hochinteressant, dass LovHus mitgeteilt hat, dass er das für seine Gedanken gebrauchen kann und auch, dass Du den Gedanken versucht hast nachzuvollziehen.

    Zitat

    Außerdem hast Du mir vor einigen Tagen einen Beitrag geschrieb, bei dem ich erstmal nur die letzte Frage beantwortet habe, weil sie für mich am relativ einfachsten war.

    Ich verstehe. Es läuft ja nichts davon. Je nachdem wie es kommt, gehst Du nach Deinem Tempo auf die Fragen ein, die Du aufnimmst. Es ist hier kein Wettrennen. Erkenntnisprozesse dauern nun einmal.

    Zitat

    Es ist nämlich so, dass ich durchaus einen Erkenntnisgewinn habe. Nur ich muss diesen Erkenntnisgewinn noch so verarbeiten, dass er am Ende auch ein großes ganzes ergibt. Wenn ich das nicht mache, ist der Erkenntnisgewinn irgendwann auch wieder futsch.

    Auch das ist doch okay. Manche Fragen/Themen tauchen sowieso wieder auf.

    Zitat

    Dann war da noch die Frage von danae, woran ich erkenne, wenn sich mir jemand öffnen will. Das war für mich eine wichtige Frage. Es ist jedoch auch eine sehr schweirige Frage.


    Deshalb dauert es dann, bis ich den richtigen Gedankenansatz habe, um die Frage zu beantworten.


    Auf diesem Wege ist die Frage wohl auf ewig verschollen. Denn inzwischen ist das alles viel zu lange her.

    Mag sein, aber ich würde jetzt auch nicht erwarten, dass jemand, in diesem Fall auch Du mal einfach Antworten auf Fragen, die er sich so noch nicht gestellt hat, aus den Ärmeln schüttet. Als ich mich mit den Begriffen Fakten und Werte beschäftigt habe – es sind nur zwei Wörter, habe ich darüber Monate nachgedacht, hinterfragt, etc. ;-D

    Zitat

    Für mich wäre es sehr wichtig, dass ich hier eine klar erkennbare eigene Denkrichtung entwickeln könnte.

    Ja, das finde ich auch. Deswegen frage ich immer wieder mal nach, wo Du jetzt stehst. Es kommen unterschiedliche Inputs, Du gehst auf einige ein, was ja nicht bedeutet, dass Du Dich mit den anderen nicht auseinandergesetzt hast oder dass Du von woanders Inputs bekommst und dann eigene Erkenntnisse gewinnst. Dann aber finde ich es wichtig, dass Du reflektierst, wo Du nun stehst.

    Zitat

    Das ist jetzt sehr krass ausgedrückt, aber von der Tendenz her ist es so.

    Ja, das kann ich nachvollziehen, dass es schwierig ist. Es gibt ja auch die unterschiedlichsten Erwartunghaltungen der UserInnen. Da kannst natürlich nur Du entscheiden, wie Du da vorgehst. Es ist ja auch nicht schlecht – ich bleib jetzt mal bei der mindmap von LovHus – da auch mitzugehen, denn es geht ja darum zu erfahren, wie es andere sehen. Für die persönliche Erkenntnisgewinnung ist es aber wichtig zu sich zurückzukehren, zu sagen, okay, ich habe mir das überlegt, das kann ich aufnehmen, oder diesen Teil kann ich für mich aufnehmen oder aber genauso, dass ich das jetzt nicht aufnehmen kann aber später oder aber auch nie.

    Zitat

    Du hast in meiner Sackgassendiskussion beispielsweise einen längeren Beitrag gepostet, auf den ich ausführlich in zwei Beiträgen eingegangen bin. Das habe ich gemacht, weil ich mir vorgestellt hatte, Du hättest ein Interesse an einer weiteren Diskussion.


    Ich habe ehrlich gesagt nicht verstanden, warum Du dann nichts mehr geschrieben hattest, weil ich nicht den Eindruck hatte, Du hast so einen ich schreib mal eben was Beitrag gepostet.

    Ich habe jetzt gesucht, weiß aber nicht genau, welchen Beitrag Du meinst.

    Zitat

    Aber dann ist es wieder irgendwie anders weitergegangen. Du kannst das theoretisch nachlesen. Ich habe da den Überblick verloren.

    Ich habe es ein paar Mal durchgelesen, bevor ich meinen Beitrag geschrieben habe. Ich kann mir nicht alles merken.

    Zitat

    Kannst Du mit meinem Input was anfangen?

    Ja, kann ich ganz gut und ich finde es auch super, dass Du einiges mal zusammengefasst hast.

    Zitat

    Hast Du überhaupt das Gefühl von mir Input zu bekommen?

    Ja, das sind für mich Informationen, die ich auch nachvollziehen kann.

    Zitat

    Siehst Du mich als TE in der Rolle den anderen Diskussionsteilnehmern Input zu geben?

    Ich orientiere mich an Deinen Beiträgen. Ich lese alle Deine Beiträge, schreibe dann, wenn ich denke, ich habe etwas sinnvolles zum Thema zu schreiben und lese dann nachher, was noch andere geschrieben haben. Je nachdem, wenn ich da auch etwas Wichtiges auf das Thema bezogen lese, dann kann es schon vorkommen, dass ich dazu auch etwas schreibe. Aber in dem Faden sind Deine Beiträge für mich der "Fixsstern".

    Zitat

    Oder betrachtest Du Kommunikation als eine Einbahnstraße?

    Das wird sich noch weisen. ]:D

    mond+sterne

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    Ich weiß nicht, welche Inputs Du meinst. Ich würde vermuten, mir bringt das eher nicht soviel, weil ich kein Input möchte. Ich möchte schließlich etwas sagen. Das ist für mich Output und für Dich Input. Und ich habe den Eindruck, die meisten User können nichts mit dem Input anfangen, den sie von mir bekommen.

    Daraus resultieren dann aber manche Verständnisschwierigkeiten und Konflikte im Faden. Ich reflektiere mal, wie ich das sehe:


    Ich habe also mond+sterne, der schreibt, ich möchte mich öffnen, kann meine Gedanken dazu nicht formulieren, kann auch sonst nicht viel schreiben, verliere meine Gedanken oft und es versteht mich ja sowieso keiner.


    Die einen versuchen Inputs zu geben, wie Du es lernen kannst, Deine Gedanken aufzuschreiben, andere meinen, geh doch zur Therapie (übrigens in einem Gesundheitsforum ein völlig legitimer Ratschlag ]:D ), andere reflektieren mal, was sie unter sich öffnen verstehen, ich schreibe also mal los, wie ich das sehe und nenne mal ein Beispiel, andere provozieren ein bisschen, etc.


    Das sind an sich alles Ansätze, wo Du jetzt einsteigen könntest und das tust Du auch. Wie, das hast Du ja jetzt auch gerade zusammengefasst. Trotzdem sehe ich das Vorgehen auch als Hilfestellung für Dich einen Ansatz zu finden und Dich dann irgendwie Deinem Thema, das sich öffnen zu nähern und überhaupt einmal einen Output zu geben. Entweder als Kommentar, dass Du selbst ein Beispiel bringst, oder was auch immer, damit Du überhaupt einmal zu einem Output kommst. Ich meine: "Ich möchte mich öffnen." Ohne jegliche Angaben – das ist schon schwierig da etwas aufzugreifen, es zu verstehen, etc, denn da ist für mich kein Output von Dir da.

    Zitat

    Das hat schon realsatirische Züge angenommen, als ich an einem Punkt angekommen war, wo ich eine Diskussion zu einem beliebigen Thema starten konnte, und einige User haben für sich das Thema noch ne Diskussion über Mond+Sterne daraus gemacht.

    Damit hast Du die Erkenntnis, dass es so jetzt einmal nicht gut funktioniert.

    Zitat

    Ich verpasse meistens den Moment, wo es möglich wäre. Nachdem Du Dein Erlebnis mit der Hutmacherin gepostet hattest, gab es bei mir beispielsweise so einen Moment. Selbst wenn ich mich daran erinnere, was ich da gedacht habe, macht es einen Unterschied, ob ich es später noch schreibe. Denn wenn ich es später noch schreibe, schreibe ich es nicht mehr aus meiner inneren Offenheit heraus.

    Was heißt das? Keine innere Offenheit?


    Was wären heute Deine Gedanken dazu als "äußere Offenheit"?

    Zitat

    Da niemand auf diese Ebene eingestiegen ist, wurde es anschließend wieder sehr sachlich. So habe ich das wahrgenommen.

    Es kam für mich zu einer sehr interessanten Auseinandersetzung, die eben sehr unterschiedlich war. Ich wollte das dann nicht weiterdiskutieren, weil ich nicht wusste, wie sinnvoll das für Dich bezüglich des Themas überhaupt ist. Ich habe dann gewartet und darauf geachtet, worauf Du eingehst.

    Zitat

    Nur wenn ich das böse Wort "formulieren" lese, bin ich gleich beim nächsten Thema. Es ist das Thema Verantwortung für Gefühle. Ich bin der Meinung, ich bin für den Umgang mit meinen Gefühlen selbst verantwortlich. Dieses Thema ist mir sehr wichtig, ich finde es sehr schwierig, und es hat mit dem Thema dieses Fadens nichts zu tun.

    Naja, hat es wirklich nichts mit dem Thema zu tun? Ich werfe mal die Frage für mich auf und werde darüber nachdenken.

    Zitat

    Ich spiele hier kein Versteckspiel und ich habe auch nicht den Eindruck, dass Du irgendein Versteckspiel spielst. Tust Du es?

    Man kann es so interpretieren und ich finde diese Interpretation zielführend.


    Wenn man beispielsweise das sich Öffnen nimmt, dann sind einige Gedanken in mir verschlossen, und Eure Aufgabe ist es die Gedanken herauszufinden, die ich vor Euch "versteckt" habe.


    Ein Spiel ist es nach meinem Dafürhalten jedoch nicht wirklich. Denn bei einem Spiel würde ich wissen, was ihr erraten sollt.


    Ich sehe in dieser Interpretation nur eine von vielen Möglichkeiten, das Thema anzugehen. Letztlich geht es darum, eine Möglichkeit zu finden, die gut läuft.

    Zitat

    Auch das ist doch okay. Manche Fragen/Themen tauchen sowieso wieder auf.

    Ich finde es nicht ok (dass der Erkenntnisgewinn wieder futsch ist).


    Ich habe eine klare Vorstellung, wie ich mir die Frage beantworten kann, warum mich "keiner" versteht. Nämlich indem ich hier in der Diskussion Gründe sammel, und anschließend daraus ein Gesamtbild mache.


    Eine Antwort auf die Frage zu finden, warum mich "keiner" versteht ist übrigens das ursprüngliche Thema des Fadens. (Dass ich niemanden habe, dem ich mich öffnen kann, ist ein wichtiger Grund, warum mich "keiner versteht".)

    Zitat

    Aber in dem Faden sind Deine Beiträge für mich der "Fixsstern".

    :)^


    Das ist auch meine Haltung in anderen Diskussionen gegenüber dem dortigen TE. Leider ist die Meinung zu dem Thema nicht einhellig und es gibt auch keine entsprechende Forumregel.

    Zitat

    Was heißt das? Keine innere Offenheit?


    Was wären heute Deine Gedanken dazu als "äußere Offenheit"?

    Ich kann meine Krankengeschichte erzählen, wie eine Geschichte. Es ist eine Geschichte voller Schmerz und Leid. Wenn ich mich innerlich öffne, kommt da eine Emotionalität dazu, die ich im Grunde genommen nicht ertragen kann, weil mein ganzes Leben einfach nur furchtbar ist.


    Das halte ich von mir, indem ich mich nicht innerlich öffne, sondern es nur erzähle.


    Dein Beispiel mit der Hutmacherin berührt ein sehr heikles Thema. Ich würde da gerne etwas zu schreiben. Ich weiß nur nicht, ob ich dieser Aufgabe, angemessen mit dem Thema umzugehen, gewachsen bin. Ich persönlich habe nämlich keine Erfahrung mit diesem Thema.


    Um Dich zu verstehen, und Dir angemessen zu begegnen, müsste ich mich innerlich sehr weit zu Dir herüberbegeben. Ich weiß nicht, ob ich noch wirklich die Bereitschaft habe, andere in dem Maß zu verstehen, weil ich es auch als Ungerechtigkeit empfinde, dass sich in meinem Fall auch nie jemand wirklich große Mühe gegeben hat, mich zu verstehen. (Und jetzt bitte nicht beleidigt sein - es geht wirklich um ganz andere Dinge als das, was man hier im Forum schreiben kann.)




    Gründe, warum ich mich unverstanden fühle:


    Ich gebe zu wenig von mir preis und deshalb haben andere ein falsches Bild von mir und verstehen mich nicht. Was ich konkret sagen müsste, um besser verstanden zu werden ist mir nicht klar.


    Ich habe niemanden, dem ich mich öffnen kann, und fühle mich deshalb insgesamt unverstanden. Es wäre denkbar, in dem Faden von ktefan weiter zu schreiben, um damit weiter zu kommen.


    Wenn ich versuche etwas über meine Gefühle zu sagen (das hatte ich jetzt gerade mit dem Zorn über eine (vermeintliche) Unterstellung), fangen andere an, sich zu rechtfertigen, weil sie nicht verstehen, dass ich ausschließlich etwas über mich sagen möchte. Diesem Missverständnis versuche ich entgegenzuwirken, indem ich den guten Rat befolge, möglichst konsequent bei sich zu bleiben.


    Ich brauche Rückmeldungen. Denn es nützt mir nichts, wenn mich jemand versteht, und ich nichts davon merke.


    Eine Fehlerkultur ist mir nicht geläufig. Deshalb ist es sehr schwierig und nur selten möglich, Missverständnisse aufzuklären.


    Ich brauche wohlwollende Leser mit einer hohen Lesekompetenz. Wenn ich von mehr Leserinnen und Lesern verstanden werden möchte, muss ich meiner Verantwortung als Schreiber, verständliche Beiträge zu schreiben, stärker gerecht werden.


    Wenn ich etwas Persönliches sagen möchte, klingt es häufig "objektiv". Deshalb wird es nicht als persönliche Aussage verstanden.


    Welche Gründe sind Euch im Laufe der Diskussion aufgefallen?

    Zitat

    Welche Gründe sind Euch im Laufe der Diskussion aufgefallen?

    (Gründe, warum ich mich unverstanden fühle)


    Du schreibst vom Selbst- und Fremdbild. Mit "Fremdbild" musst du das Bild meinen, das du dir vom Fremdbild machst. Vom eigentlichen Fremdbild (bzw. all den Fremdbildern all der anderen) weißt du nichts. Du fühlst dich unverstanden, wenn dieses selbst konstruierte Fremdbild, das eigentlich Teil deines Selbstbildes ist, inkongruent zu deinem "offiziellen" Selbstbild ist. Diese Inkongruenzen machen dir Schwierigkeiten.


    "Ich fühle mich unverstanden" ist gleichbedeutend mit "ich verstehe mich nicht". Es stellt sich also wieder die Frage nach der Unterscheidung zwischen "ich" und "mir". Ich halte das für ganz normal; nicht so normal ist, dies als Problem zu betrachten. Die verstehende Instanz, das "Ich" ist von sehr geringer Komplexität im Vergleich zu dem, was es sich bei dir anschickt zu verstehen, nämlich das "mir" oder "Selbst", wie ich mal versucht habe auseinanderzuklamüsern. Es ist, als wollte ein Taschenrechner einen Supercomputer steuern. Oder als wollten wir mit einer Taschenlampe die Sonne beleuchten. Nur, dass die Taschenlampe sichtbares Licht zeigt (dem Bewusstsein zugänglich), während die Sonne "dunkel", dem Bewusstsein nicht zugänglich ist.


    Ich finde, dass sich diese Zusammenhänge auch sehr schön in diesem Faden abbilden. Die Taschenlampe des Bewusstseins derer, die hier schreiben wandert mal hierhin, mal dahin, hier scheint etwas auf, dort lässt ein Input vorher Gesehenes wieder vergessen und zeigt auf ein Weiteres. Aber das Ganze ist viel zu komplex, als dass es sich fassen ließe. Ich finde das sehr angenehm, weil es den Krampf löst, unbedingt alles verstehen zu müssen.