Es sind die Vorgänge, an die die TE eine zumindest teilweise bewusste Erinnerung hat...also rein vom Geschehen her, aber die Gefühle dazu fehlen.


    Ausserdem vermute ich "bei den Eltern", das sich da noch ganz andere Dinge zugrtragen haben, an die die TE garkeine Erinnerungen hat.

    Dein Beitrag bestätigt meine Annahme. Du hast weder stichhaltige "Beweise" - noch kannst du vernünftig argumentieren.


    Du solltest lieber vor deiner eigenen Haustüre kehren, bevor du dir anmaßt anderen Menschen Kompetenzen abzusprechen, die du selbst nicht zu haben scheinst.

    Hallo,


    erstmal danke für die ganzen Antworten und das ihr euch das überhaupt durchgelesen habt. :)_


    Wie gesagt erinnere ich mich überhaupt nicht an meine Kindheit bzw an die Etappe meines Lebens wo ich oft verprügelt wurde. Einfach an garnichts. Es hat so in der 6. Klasse auf dem Gymnasium aufgehört mit der Schläge und ab diesem Zeitpunkt an kann ich mich eigentlich an viele Details erinnern.


    Am besten jedoch kann ich mich an Gewaltsituationen erinnern, egal ob von Eltern oder durch kleine Schlägereien mit Kindern/Jugendlichen in meinem alter.


    Ich bin ehrlich gesagt auch eine schüchterne Person. Mit Leuten aus meinem Alter komm ich sehr gut klar oder jüngeren aber vor älteren Leuten hab ich immer großen Respekt. Ich verstelle mich dann meist ohne es zu wollen um nicht schlecht darzustehen.


    Außerdem diskutiere bzw rede ich sehr gerne mit anderen Vätern und versuche was von ihnen zu lernen. Ein Vorbild für mich ist z.B. der Vater meiner Freundin.


    Wir wohnen beide noch bei unseren Eltern und unser Familienklima ist eigentlich ganz ok. Mit meiner Mutter komme ich gut klar, kann ihr alles erzählen aber die Beziehung zu meinem Dad ist etwas verklemmt. Wir haben nie wirklich über private Sachen geredet. Er ist mir eigentlich ziemlich Fremd. Er kennt mich nicht wirklich ich ihn nicht. Hat mich bisher aber auch garnicht gestört.

    Ich denke du solltest eine Therapie machen und ausziehen.


    Deine Kindheitserfahrungen sind nicht spurlos an dir vorüber gegangen und das merkst du auch.


    Es wunderte mich auch warum du deine Eltern so in Schutz nimmst, aber nachdem du sagst du wohnst noch zuhause macht das eher Sinn - man erkennt gewisse Strukturen besser, wenn man sie aus einer Gewissen Distanz betrachtet, deshalb solltest du ausziehen

    @ Swanlake

    @ Nimo31

    Hast du selbst auch schon einmal über eine Therapie nachgedacht? Wie stehst du zu diesem Thema?

    Zitat

    Diese Depressionen sind zwar Scheisse aber dadurch kann ich die schönen Momente in meinem Leben mehr genießen. (sie fühlen sich schöner an)

    Das bedeutet doch aber nicht, dass du immer depressiv sein musst, um das Leben genießen zu können. Du bist dir dessen bewusst, dass es dir viel schlechter ging/ gehen kann. Du scheinst dies zu achten. Hast du Befürchtungen /Angst o.ä., dies nicht mehr zu können, wenn du anfängst deine Geschichte aufzuarbeiten?


    Mir hat mal eine Therapeutin gesagt, dass das Leben spiralförmig verläuft. Das empfinde ich als gutes Bild. (also wie eine liegende Spirale/ wie die Feder in einem Kuli). Es geht nach vorne, aber auch teilweise/phasenweise wieder ein bisschen in die Vergangenheit.


    Das Thema Auszug wurde hier auch schon angesprochen. Dies kann ich selbst auch bestätigen. Vorher kann es sein, dass du dich nicht richtig auf dich konzentrieren kannst.

    Gewalt in der Kindheit, was der TE erlebt hat, ist etwas, was zutiefst verunsichert. Etwas, was die Gefühlswelt durcheinander bringt, man weiss nie, was einen erwartet. Die eigenen Empfindungen stehen im Zwiespalt. Und ja, ich finde der TE hat traumatisches erlebt. Es überrascht mich, dass es ihm hier teilweise abgesprochen wird.

    @ TE

    Sich damit auseinander zu setzen wird schmerzhaft sein. Ob du das möchtest, jetzt, später oder nie, das musst du selbst entscheiden.

    lieber Nimo31


    ich möchte dir diesen kurzen 4 seitigen faden empfehlen, evtl. hilft er dir etwas weiter bzw. er interessiert dich.


    http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/703710/


    asonsten:

    ich persönlich war nie bei einem Psychologen, vermute aber das es in deinem fall gut wäre. (in meinem fall früher auch, leider hab ich es nie getan und später hab ich sowieso alles alleine verarbeitet und erkannt aber leider viel zu spät hat zu lange gedauert) ich empfehle dir einen Psychologen aufzusuchen um das geschehende zu verarbeiten.


    das du als Baby sogar geschlagen wurdest ist natürlich ganz schlimm, könnte evtl. auch folgewirkungen gehabt haben, aber das mußt du mit einem Psychologen besprechen/therapieren.

    Zitat

    Ich möchte aber gesagt haben, dass ich nicht sauer auf meine Eltern bin. Wieso sie mich so viel geschlagen haben weiß ich. Meine Mutter war verzweifelt, weil mein Vater Spielsüchtig war und sein ganzen Geld damals verzockt hatte. Sie war sehr unzufrieden und hat wahrsch. ungewollt ihren Frust an mir rausgelassen

    es gibt keine Entschuldigung dafür daß man jemand psychisch oder körperlich verletzt, du solltest den Täter nicht in schutz nehmen. du kannst deine mutter weiterhin lieben, aber keine Entschuldigung dafür suchen daß sie dich geschlagen hat, es war unrecht und das mußt du unbedingt verstehen, damit es deiner seele besser geht und auch damit du später deine kinder nicht schlägst also das gleiche verhaltesmuster weitermachst wie deine Eltern. auch dein vater war Täter und es war falsch, beide haben nicht normal gehandelt und es war falsch, auch was sie mit deinem bruder gemacht haben.


    stell dir vor, jemand hat Spielschulden und wird seine Wohnung verlieren evtl. und hat schlechte laune und schlägt jemand auf der straße deshalb regelmäßig, z.b. seinen Nachbarn, wäre das für dich normal? oder die Ehefrau vom spieler, hat angst, daß sie bald obdachlos wird, weil ihr mann Spielschulden hat, ist wütend und verzweifelt und fängt an, seine kleine nichte jedes Wochenende zu schlagen wenn sie mal bei ihr übernachtet zu besuch. wäre das für dich normal?das ist nicht normal und diese menschen sind Täter die sich für ihren frust opfer suchen die schwächer sind als sie, und sie sollten sich schämen dafür ihr leben lang.du kannst deine Eltern trotztem lieben aber trotztem mußt du das verarbeiten weil es für dich und für deine späteren kinder wichtig ist. @:)

    Zitat

    Ich frag mich immer was stimmt nicht mit mir. Wieso rede ich nicht soviel. Wieso bin ich nicht so witzig wie andere. Wieso habe ich nicht soviel humor. Wieso mache ich mir überhaupt gedanken darüber?


    Selbstzweifel steht an der Tagesordnung. Wenn ich mit jemanden ein Gespräch führe habe ich immer im hinterkopf:


    "Ist mein Thema langweilig" "Laber ich schwachsinn" "Will die Person mir überhaupt zuhören" "Sehe ich überhaupt Interessiert aus" usw

    das solltest du auch in einer Therapie erarbeiten denke ich. :)z :)_ @:)

    Zitat

    Ich habe 2 Jahre täglich gekifft. 1-2g mit 2-4 Personen. Nicht so exzessiv wie ich in anderen Foren gelesen habe

    mit Drogen kenne ich mich nicht aus, hab noch nicht mal eine zigarette geraucht in meinem leben.


    ob diese lange zeig evtl. körperliche also neurologische folgen gehabt haben könnte, könntest du einen Neurologen fragen, Fachrichtung: Neurologie mit Psychiatrie.

    wegen der babyzeit und auch als Kleinkind wo du dich nicht erinnerst:


    evtl. könnte dir deine Psychologin, wenn du dir eine suchen möchtest, einen Hypnotiseur vermitteln und das mit in die Therapie mit aufnehmen!?


    du sagst es hat aufgehört als du aufs Gymnasium kammst, ca. wohl ab dem 12. Lebensjahr, ich las vor einigen jahren mal was wegen einem anderen Thema, daß die zeit bis zum 12.lebensjahr immenz wichtig ist was man in der zeit erlebt.


    außerdem ging es ja indirekt weiter weil du das mit deinem bruder weiter beobachten mußtest....


    lg sofi