Ich denke du solltest eine Therapie machen und ausziehen.


    Deine Kindheitserfahrungen sind nicht spurlos an dir vorüber gegangen und das merkst du auch.


    Es wunderte mich auch warum du deine Eltern so in Schutz nimmst, aber nachdem du sagst du wohnst noch zuhause macht das eher Sinn - man erkennt gewisse Strukturen besser, wenn man sie aus einer Gewissen Distanz betrachtet, deshalb solltest du ausziehen

    @ Swanlake

    @ Nimo31

    Hast du selbst auch schon einmal über eine Therapie nachgedacht? Wie stehst du zu diesem Thema?

    Zitat

    Diese Depressionen sind zwar Scheisse aber dadurch kann ich die schönen Momente in meinem Leben mehr genießen. (sie fühlen sich schöner an)

    Das bedeutet doch aber nicht, dass du immer depressiv sein musst, um das Leben genießen zu können. Du bist dir dessen bewusst, dass es dir viel schlechter ging/ gehen kann. Du scheinst dies zu achten. Hast du Befürchtungen /Angst o.ä., dies nicht mehr zu können, wenn du anfängst deine Geschichte aufzuarbeiten?


    Mir hat mal eine Therapeutin gesagt, dass das Leben spiralförmig verläuft. Das empfinde ich als gutes Bild. (also wie eine liegende Spirale/ wie die Feder in einem Kuli). Es geht nach vorne, aber auch teilweise/phasenweise wieder ein bisschen in die Vergangenheit.


    Das Thema Auszug wurde hier auch schon angesprochen. Dies kann ich selbst auch bestätigen. Vorher kann es sein, dass du dich nicht richtig auf dich konzentrieren kannst.

    Gewalt in der Kindheit, was der TE erlebt hat, ist etwas, was zutiefst verunsichert. Etwas, was die Gefühlswelt durcheinander bringt, man weiss nie, was einen erwartet. Die eigenen Empfindungen stehen im Zwiespalt. Und ja, ich finde der TE hat traumatisches erlebt. Es überrascht mich, dass es ihm hier teilweise abgesprochen wird.

    @ TE

    Sich damit auseinander zu setzen wird schmerzhaft sein. Ob du das möchtest, jetzt, später oder nie, das musst du selbst entscheiden.

    @ Swanlake

    Deine Frage hat Nimo31 schon beantwortet:

    Zitat

    Ich hoffe hier kann mir irgendjemand irgendwie helfen. Falls nicht ist es trotzdem erleichternd für mich, das mal aus der Seele geredet zu haben.

    lieber Nimo31


    ich möchte dir diesen kurzen 4 seitigen faden empfehlen, evtl. hilft er dir etwas weiter bzw. er interessiert dich.


    http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/703710/


    asonsten:

    ich persönlich war nie bei einem Psychologen, vermute aber das es in deinem fall gut wäre. (in meinem fall früher auch, leider hab ich es nie getan und später hab ich sowieso alles alleine verarbeitet und erkannt aber leider viel zu spät hat zu lange gedauert) ich empfehle dir einen Psychologen aufzusuchen um das geschehende zu verarbeiten.


    das du als Baby sogar geschlagen wurdest ist natürlich ganz schlimm, könnte evtl. auch folgewirkungen gehabt haben, aber das mußt du mit einem Psychologen besprechen/therapieren.

    Zitat

    Ich möchte aber gesagt haben, dass ich nicht sauer auf meine Eltern bin. Wieso sie mich so viel geschlagen haben weiß ich. Meine Mutter war verzweifelt, weil mein Vater Spielsüchtig war und sein ganzen Geld damals verzockt hatte. Sie war sehr unzufrieden und hat wahrsch. ungewollt ihren Frust an mir rausgelassen

    es gibt keine Entschuldigung dafür daß man jemand psychisch oder körperlich verletzt, du solltest den Täter nicht in schutz nehmen. du kannst deine mutter weiterhin lieben, aber keine Entschuldigung dafür suchen daß sie dich geschlagen hat, es war unrecht und das mußt du unbedingt verstehen, damit es deiner seele besser geht und auch damit du später deine kinder nicht schlägst also das gleiche verhaltesmuster weitermachst wie deine Eltern. auch dein vater war Täter und es war falsch, beide haben nicht normal gehandelt und es war falsch, auch was sie mit deinem bruder gemacht haben.


    stell dir vor, jemand hat Spielschulden und wird seine Wohnung verlieren evtl. und hat schlechte laune und schlägt jemand auf der straße deshalb regelmäßig, z.b. seinen Nachbarn, wäre das für dich normal? oder die Ehefrau vom spieler, hat angst, daß sie bald obdachlos wird, weil ihr mann Spielschulden hat, ist wütend und verzweifelt und fängt an, seine kleine nichte jedes Wochenende zu schlagen wenn sie mal bei ihr übernachtet zu besuch. wäre das für dich normal?das ist nicht normal und diese menschen sind Täter die sich für ihren frust opfer suchen die schwächer sind als sie, und sie sollten sich schämen dafür ihr leben lang.du kannst deine Eltern trotztem lieben aber trotztem mußt du das verarbeiten weil es für dich und für deine späteren kinder wichtig ist. @:)

    Zitat

    Ich frag mich immer was stimmt nicht mit mir. Wieso rede ich nicht soviel. Wieso bin ich nicht so witzig wie andere. Wieso habe ich nicht soviel humor. Wieso mache ich mir überhaupt gedanken darüber?


    Selbstzweifel steht an der Tagesordnung. Wenn ich mit jemanden ein Gespräch führe habe ich immer im hinterkopf:


    "Ist mein Thema langweilig" "Laber ich schwachsinn" "Will die Person mir überhaupt zuhören" "Sehe ich überhaupt Interessiert aus" usw

    das solltest du auch in einer Therapie erarbeiten denke ich. :)z :)_ @:)

    Zitat

    Ich habe 2 Jahre täglich gekifft. 1-2g mit 2-4 Personen. Nicht so exzessiv wie ich in anderen Foren gelesen habe

    mit Drogen kenne ich mich nicht aus, hab noch nicht mal eine zigarette geraucht in meinem leben.


    ob diese lange zeig evtl. körperliche also neurologische folgen gehabt haben könnte, könntest du einen Neurologen fragen, Fachrichtung: Neurologie mit Psychiatrie.

    wegen der babyzeit und auch als Kleinkind wo du dich nicht erinnerst:


    evtl. könnte dir deine Psychologin, wenn du dir eine suchen möchtest, einen Hypnotiseur vermitteln und das mit in die Therapie mit aufnehmen!?


    du sagst es hat aufgehört als du aufs Gymnasium kammst, ca. wohl ab dem 12. Lebensjahr, ich las vor einigen jahren mal was wegen einem anderen Thema, daß die zeit bis zum 12.lebensjahr immenz wichtig ist was man in der zeit erlebt.


    außerdem ging es ja indirekt weiter weil du das mit deinem bruder weiter beobachten mußtest....


    lg sofi

    also was den empfohlenden faden angeht, der ist wohl abgeschlossen etwas, aber ich empfehle ihn dir nur um dir die 4 seiten durchzulesen, was die user dort geschrieben haben, es ist sehr interessant und hilft dir evtl. weiter.

    @ Cleeni

    "Hast du selbst auch schon einmal über eine Therapie nachgedacht? Wie stehst du zu diesem Thema?"


    Ich habe nie wirklich über eine Therapie nach gedacht und war bisher der Meinung das sowas nicht wirklich hilft.


    Irgendwie hab ich auch Angst davor aber ich weiß nicht warum. Wieso soll mir denn dieser Therapeut helfen wollen? Er verdient doch sein Geld indem ich ihm meine Probleme erzähle und meine Heilung wär doch kontraproduktiv (er könnte kein Geld mehr verdienen).


    Meine Geschichte aufarbeiten? Wie meint ihr das?


    ****

    @ sofia34-39 jahre alt

    "aber läßt sich nunmal nicht ändern, es war halt so wie es war und was willst du machen?


    so denke ich zumindest, kuscheln mit Eltern oder daß die einen was vorlesen kannte ich nicht übrigens


    sehe ich jetzt manchmal im fernsehen,in filmen manchmal, sieht etwas merkwürdig aus"


    Du sprichst mir aus der Seele mit diesem Satz! Zuneigung gibts bei unserer Familie nicht!




    Meine Mutter hat mir auch oft gesagt, dass sie keine Kinder wollte und sie hätte uns mit einem Mann wie meinem Vater nie kriegen dürfen.


    Wie soll ich darüber denken? Wie soll ich mich bei dieser Aussage fühlen? Ich denke mir einfach: Pech gehabt!


    Sie sollte sich eher darüber freuen überhaupt Kinder kriegen zu können.

    Zitat

    Wieso soll mir denn dieser Therapeut helfen wollen? Er verdient doch sein Geld indem ich ihm meine Probleme erzähle und meine Heilung wär doch kontraproduktiv (er könnte kein Geld mehr verdienen).

    Komisch, dass überhaupt jemand zu eine Therapie macht.. :=o


    Bei Ärzten würde ich übrigens auch aufpassen - die verdienen ebenfalls Geld!

    @ Nimo31

    Zitat

    wenn ich das im nachhinein lese merk ich selber was für ein schwachsinn das ist ":/

    Zum Glück lässt sich dieser Satz auf verschiedene Weise verstehen. Ich dachte schon, dass du meinst, dass dein Geschriebenes Schwachsinn ist. Aber es könnte ja auch so verstanden werden, dass Swanlake's Schwachsinn ist. Zum Glück haben wir alle selbst die Verantwortung und müssen sie nicht abgeben: weder bei Ärzten noch bei Therapeuten, noch bei sonstewem.


    Ich dachte nämlich echt im ersten Moment, dass du das was dir momentan auf der Seele brennt und du es schaffst, dies in Worte zu fassen, als Schwachsinn bezeichnest.


    Falls du es doch so machen solltest: hast du eine Erklärung, warum? Warum redest du jetzt so über dich? Ist dir dieses Verhalten bei dir selbst und über dich selbst bekannt?


    Es geht auch gar nicht darum, dass es garantiert viel schlimmeres gibt, als das, was einem selbst widerfahren ist. Aber was hat dies mit dir zu tun? Du merkst, dass momentan über einiges stolperst und du warst es, der diesen Faden eröffnet hat. Es klingt aber viel durch, dass du zu glauben scheinst, nur wenn x oder z passiert ist, dann darf dies als Trauma bezeichnet werden, wenn nicht, dann darfst du selbst darunter auch nicht leiden. Doch wer darf bestimmen, dass dir etwas weh tut/ weh tat? Kein anderer Mensch. Du selbst guckst bei dir. Was hilft dir der Vergleich mit anderen? Das ist genauso wie mit: in Afrika passiert dies und jenes, also reiß dich zusammen, hier ist dies nicht so, also gibt es auch keinen Grund für ein Leiden. Aber diese Sicht hilft weder dir noch hilft es den Menschen in Afrika - oder sonstewo. Es führt nur dazu sich selbst von sich zu entfernen.


    Swanlake schreibst, dass auch nur Ärzte Geld verdienen wollen: warum nur Ärzte? Dies gibt es doch überall und überall gibt es schwarze Schafe, aber auch weiße und vielleicht auch bunte. Sicherlich ist es in der Gesellschaft nicht so einfach jemanden zu finden, dem man glauben kann und der nicht nur auf den eigenen Profit aus ist, doch was hilft es dir, wenn du dich selbst total verschließt? Wer sagt denn, dass wenn du auf Therapeutensuche gehst, alles abgibst und der Therapeut dann alles bestimmen darf? Du hast es auch dann noch selbst in der Hand und es ist deine Aufgabe für dich die Verantwortung zu übernehmen. Den richtigen Therapeuten für sich zu finden, kann eine Zeit dauern und vielleicht willst du es ja auch ohne Therapeut angehen - liegt ja alles in deiner Hand. Fakt ist doch - jedenfalls so wie du es beschreibst, dass du etwas beobachtest und damit nicht alleine klar zukommen scheinst.


    Was wünschst du dir denn für dich? Warum empfindest du dein geschriebenes als Schwachsinn?

    Zitat

    Ich habe nie wirklich über eine Therapie nach gedacht und war bisher der Meinung das sowas nicht wirklich hilft.

    Ob es hilft, liegt nicht nur am Therapeuten und ja: es gibt gute und schlechte - wie überall und in jeder Branche. Ich kann sagen, dass ich bei meiner 8. Therapeutin endlich jemanden hatte, bei der es passte und sie mir meine half, dass ich meine Verantwortung für mich in die Hände nehmen kann.

    Zitat

    Irgendwie hab ich auch Angst davor aber ich weiß nicht warum. Wieso soll mir denn dieser Therapeut helfen wollen? Er verdient doch sein Geld indem ich ihm meine Probleme erzähle und meine Heilung wär doch kontraproduktiv (er könnte kein Geld mehr verdienen).

    So etwas sprach ich anfangs auch an, und auch, dass ich glaube, dass es anderen viel schlechter geht und ich denen den Platz wegnehme. Ihre Antwort war dann: Ja, sie nehmen anderen den Platz weg und? Was hat das mit Ihnen zu tun? Sehen Sie, dass Sie Hilfe brauchen? - und diese Frage war schwer, weil ich merkte, dass ich mir nur erlaube Hilfe anzunehmen, wenn sie mir sagt, dass sie glaubt, dass ich es brauche. (immer schön die Verantwortung abgeben und nicht für sich einstehen und glauben, es nicht verdient zu haben).


    Das was du ansprichst, kannst du doch auch auf andere Gebiete übertragen: was ist mit Werkstätten? Es werden Autos, Maschinen repariert und dann sind sie nicht mehr kaputt. Würdest du dein Auto auch nicht in die Werkstatt bringen, weil es dann repariert wird?

    Zitat

    Meine Geschichte aufarbeiten? Wie meint ihr das?

    Ich verstehe darunter, Verständnis für mich und mein Handeln zu bekommen und eben auch Handlungsstrategien um nicht immer wieder in das gleiche Loch zu fallen. Ich hatte dieses Verständnis lange nicht für mich und habe mich für Handlungsweisen noch verurteilt. Damit tat ich mir aber Unrecht. Jetzt kann ich vieles besser verstehen und mich selbst besser annehmen und eben nicht mehr handele, wie ich es als Kind lernen musste (und mich durch dieses Handeln immer mehr von mir selbst und meinen verschiedenen Seiten entfernte und nur noch so funktionierte, wie es andere wollten).

    Ich muß doch mal was dazu sagen:

    Zitat

    Ich kann aus dem Text weder eine Posttraumatische Belastungsstörung, noch eine dissoziative Störung herauslesen. Keine Ahnung, wie du darauf kommst.

    @ Meta4

    Hey. :)_


    Swanlake

    @ swanlake,

    so etwas solltest Du nicht schreiben. Du bist Patient und kein Psychiater/Psychologe.


    Wenn ich überlege, wieviel Jahre ich Psychologie und Artverwandtes studiert und darin gearbeitet habe, um mir im Ansatz zuzutrauen, alleine von der Ausdrucksweise des jeweiligen Gegenübers eine Tendenz zur Auffälligkeit (Devianz) zu erahnen... und das war dann erst der Anfang...


    .... solche schweren Diagnosen macht man nicht einfach so, derjenige muß in kundige Hände und es müssen Tests gemacht und Gespräche geführt werden. Das ist ein I-Net Forum mit dato einem Beitrag von demjenigen!


    Das ist nicht nur sehr anmaßend von Dir, sondern auch für den denjenigen gefährlich, weil er dann die Stichworte googelt und Angst bekommt oder whatever. Dahinter verbergen sich doch keine Backzutaten...


    Man könnte Dir da fast unterstellen, dass Du mit Absicht so etwas verzapfst, wenn ich insgesamt nicht den Eindruck hätte, dass Dich das ganze Psycho-Zeug halt sehr beschäftigt und Du deswegen einfach nur mit reden willst... was ja okay ist, aber hier DIAGNOSEN zu stelllen, geht gar nicht. :(v


    Das ist echt die Grenze. Wenn ich das noch mal von Dir wo lese, melde ich es.

    Liebste criecharlie,


    Das hier ist ein Laien-Forum. Es sollte offensichtlich sein, dass ich aller Wahrscheinlichkeit nach weder eine Facharztausbildung habe, noch Psychologie studiere.


    Ich habe auch keine Diagnosen gestellt. Keine Ahnung wo du das schon wieder herausliest. Ich habe generell den Eindruck, dass du dazu neigst, Beiträge sehr eigenwillig zu interpretieren und sie generell nur so verstehst, wie du es eben möchtest.


    Ich schrieb lediglich, dass ich aus diesem Text keine der beiden Störungen herauslesen kann. Nicht mehr, und nicht weniger.

    Zitat

    Das ist nicht nur sehr anmaßend von Dir, sondern auch für den denjenigen gefährlich, weil er dann die Stichworte googelt und Angst bekommt oder whatever. Dahinter verbergen sich doch keine Backzutaten...

    Das Argument versteh ich nicht ganz. Mal abgesehen davon, dass ich die PTBS nicht einmal ins Spiel brachte - warum sollte er Angst bekommen? Warum sollte es gefährlich sein, selbst wenn er Angst bekommen würde?


    Dürfte ich dich an den Pädophilie-Faden erinnern? Mir drängt sich generell die Vermutung auf, dass dieser Beitrag einfach eine Art "Rache" darstellen soll. :=o

    TE Nimo31

    Zitat

    Meine Mutter hat mir auch oft gesagt, dass sie keine Kinder wollte und sie hätte uns mit einem Mann wie meinem Vater nie kriegen dürfen.


    Wie soll ich darüber denken? Wie soll ich mich bei dieser Aussage fühlen? Ich denke mir einfach: Pech gehabt!


    Sie sollte sich eher darüber freuen überhaupt Kinder kriegen zu können.

    irgendwann im Leben muss jeder selbst anfangen zu denken und nicht danach fragen, wie er über eine Aussage oder über eine Vergangenheit denken sollte! Je eher du damit anfängst, um so früher beginnt ein unabhängiges Leben.


    Wie mache schon schrieben: raus aus dem Elternhaus, Verantwortung für sich selbst und das eigene Leben. Den kritischen Blick auf die Eltern erlauben sich manche Menschen erst dann, wenn diese Eltern tot sind; andere erlauben sich diesen Blick wesentlich früher und müssen die damit verbundenen Unannehmlichkeiten aushalten.


    Ganz allgemein: sucht nicht nach dem was in der Lebensgeschichte schlecht war, sondern nach dem was gut war!

    @ aug233:

    Zitat

    Ganz allgemein: sucht nicht nach dem was in der Lebensgeschichte schlecht war, sondern nach dem was gut war!

    Glaub mir, Millionen von Menschen die leiden mussten, würden das auch so gerne glauben...


    Ich würde Dir so gerne Recht geben, bloss leider geht das nicht...


    Der Mensch erkrankt nicht an dem Guten, was ihm wiederfahren ist sondern an dem Schlechten.


    Wer gesund werden will kommt deshalb leider nicht drumherum sich um das Schlechte zu kümmern und gewissermassen "auszugraben".


    Ausserdem wird das Gute auch nicht vergessen bzw ins Unbewusste verdrängt..eben weil es gut war und keine Notwendigkeit dafür besteht.

    Zitat

    Mir drängt sich generell die Vermutung auf, dass dieser Beitrag einfach eine Art "Rache" darstellen soll. :=o

    Schön, wenn Du Dich als "Sieger" fühlst, wenn es Dir dann gut geht. :)^


    Für mich war der Pädo-Faden allerdings eher das erste Beispiel für Deine Tendenz zur Ausuferung, der hier der zweite, deshalb habe ich das hier mal expliziter eingeworfen. Du sollst keine Bezeichnungen/Diagnosen etc.. einfach so einstellen, denn das ist, tatsächlich, ein Laienforum und auch, wen es so heißt, bedeutet das nicht, dass jeder Laie einfach so Begriffe um sich werfen kann. Wenn er das tut, muß er damit rechnen, dass es andere mit anderen Pespektiven stört. Auch malt man keine schwarzen Was-wäre-wenn-Szenarios bei Leuten, die Probleme haben. Das ist nämlich nicht nett, wie Dir hier von anderer Seite auch schon gesagt wurde.