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    Hallo,


    ich war vor kurzer Zeit in der Klinik Roseneck in Prien am Chiemsee. Und war total enttäuscht. Die Klinik wird über die Medien hochgepauscht als Spitzenklinik. Aber ich fühlte mich dort sehr einsam und war dort noch depressiver als zu Hause. Dort ist alles so groß, so anonym und kalt.


    Aber das ist nur mein Eindruck!


    Grüße, Daniel

    @ misstaubernacken (und alle anderen,

    die es interessiert): ich stehe seit oktober letzten jahres auf der warteliste vom evk bielefeld. sollten ursprünglich 10 monate wartezeit sein, aber werden jetzt nach telefonischer auskunft eher 12. muss also noch ein bisschen geduld haben... habe auch von allen seiten nur gutes über die klinik gehört. sowohl die website als auch die vorträge und bücher von der vorherigen und aktuellen chefärztin haben durch die einfühlsame und gleichzeitig kompetente schreibweise bei mir ein ziemlich tiefes gefühl davon erzeugt, "verstanden" zu werden, wie ich es bei eher nüchternem klinik-geschreibsel noch nicht erlebt habe. internet ist sich mit meinem therapeuten darin einig, dass bielefeld wohl mit die renommierteste klinik in deutschland für traumabehandlung ist...


    soweit die theorie. ganz praktisch stehe ich auch noch auf der warteliste der psychosomatischen klinik hier vor ort (düsseldorf). die sind sicherlich nicht führend in traumaforschung und -behandlung, aber ich habe regelmäßige vorgespräche bei einem (und immer demselben) therapeuten während der 6-monatigen wartezeit, sodass die sich über einen längeren zeitraum einbild von mir machen können. das finde ich sehr gut, da ich oft nicht auf einmal in worte oder nur gedanken fassen kann, was eigentlich alles in mir los ist. das nur zum vergleich. in bielefeld habe ich mich telefonisch nach einem vorgespräch erkundigt und mir wurde gesagt, dass man das dort nicht mehr anbiete (ich vermute aus kapazitätsgründen). lediglich fragebogen zum ausfüllen wurden als vorbereitung geschickt, was ich persönlich etwas mau fand und finde. zudem habe ich mich in den 9 monaten wartezeit zweimal telefonisch und zweimal per mail nach der verbleibenden wartezeit erkundigt, und obwohl ich die persönlichen mail-adressen der zuständigen mitarbeiterinnen hatte, wurden meine mails nicht beantwortet. zumal es mails waren, in denen ich meinen zu dem zeitpunkt kritischen zustand betont hatte, finde ich das nicht besonders einfühlsam und auch nicht kompetent. auch am telefon hielt sich der tonfall, was freundlichkeit angeht, eher in grenzen. naja... das sagt alles letztenendes noch gar nichts aus. verwaltungsmitarbeiter haben ja recht wenig mit der therapie zu tun. aber als zwischenbericht meiner bisherigen erfahrung mit bielefeld dacht ich, ich schreibs trotzdem mal auf =)


    lg


    roman

    ergänzung:


    hab ich vergessen zu erwähnen... stand oktober 2007... bielefeld nimmt generell leute aus bielefeld + 100 km umland auf. bei sehr unausgewogenem geschlechterverhältnis kann es sein, dass man auch auf die warteliste kommt, wenn man weiter weg wohnt und das unterproportional vertretene geschlecht hat. das ist wohl primär für männliche interessenten relevant...... :°_

    Hallo!


    Ich kann diese Klinik nur empfehlen, war schon in einigen und diese hier hat mir sehr geholfen wobei ich bei den anderen genauso, besser teiweise noch schlimmer rausgegangen bin wie vorher rein.


    Das ist das Zentrum für seelische Gesundheit in Marienheide


    Link:www.zsg-marienheide.de/


    Toi toi toi


    viel glück euch

    Ich kann noch die Klinik in Bad Grönenbach empfehlen. http://www.helios-kliniken.de/index.php?id=8721


    War da 9 Wochen, wenn man in der richtigen Gruppe landet, ist das super! Meine Therapeutin hatte mich zuerst in die falsche Gruppe empfholen, da ging es vorrangig um Psychosomatik und Gewichtsthemen, nach 2 Wochen war ich völlig fertig und bin ich ne andere Gruppe gekommen, da waren dann Leute, die die selbe Thematik hatten wie ich, also eher das Grenz-Thema, Trauma, Selbstzerstörung usw., da hab ich mich wohlgefühlt und es hat auch sehr geholfen.

    Hallo, ich suche zur Zeit eine Traumaklinik, die für mich in Frage kommen könnte. Suche eine Klinik, die eine spezielle Gruppe für Traumatisierte Frauen hat, die am liebsten zusammen anfangen und aufhören, ist aber nicht unbedingt notwendig. Super wäre es, wenn die Klinik nicht so groß wäre, da ich glaube ansonsten ein wenig "verloren" zu gehen. Aber bin grundsätzlich für jeden Tip dankbar, egal ob abraten, oder raten. Für mich ist auch wichtig, dass sie sich in der Nähe von Berlin oder in Berlin befindet.


    vielen dank schonmal!!

    Das Alexianer-Krankenhaus in Krefeld hat eine sehr gute Traumastation (Akutstation bei "frischen" Traumata oder Retraumatisierung). Zumindest ich habe mich dort sehr gut aufgehoben und betreut gefühlt. Es gibt dort auch die Möglichkeit, im Anschluß eine Reha zu machen, direkt gegenüber in kleinen Wohneinheiten (Reha vorausgesetzt man ist nicht über die BfA versichert, die haben ja immer ihre "eigenen" Häuser)


    http://www.alexianer-krefeld.de/pages/traumatologie.php?s_menu=zentren

    :) Puuuuuh


    Einige Berichte hier sprechen mir zum Teil aus der Seele.


    Ich habe auch ein paar Therapien gemacht. Und es fühlte sich schon währenddessen (in 2 von 3 Therapien) so an, als würde mir der Aufenthalt und/oder die M(itarbeit mehr schaden als bei der (Selbst-)Heilung zu helfen.


    Und genau der Aspekt der Eigeninitiative und Eigenverantwortung ist auch bei mir derjenige, der sich wohl am schlechtesten verstanden und am miesesten behandelt anfühlt.


    Denn immer, wenn ich versucht habe, Kritik an Personen (Therapeuten, Klienten) oder ganzen Konzepten und auch an Gesetzen anzubringen, dann wurde/werde ich fast automatisch mit meiner Eigenverantwortung konfrontiert.


    Natürlich, wenn man wie ich schon 34 Jahre alt ist, dann gehen die Leute davon aus, dass ich alt genug bin, um mich um mich und mein Leben sorgen, kümmern und einsetzen zu können.


    Aber weil ich das eben nicht so kann, wie ich es mir wünschen würde und wie es oft auch erwartet wird, geht es mir oft so schlecht. Und genau deswegen benötige ich meine Hilfe.


    Warum sieht das keiner?


    Warum erkennt niemand meine Not und Probleme?


    Und warum hilft mir denn niemand?


    Warum seiht man in mir vile lieber den "Täter" als den Hilfesuchenden, Hilfebedürftigen oder das Opfer?


    Warum gehen die Leute fast immer gleich in Angriffststellung als mal eine Sekunde abzuwarten und zu überlegen, was vielleicht hinter meiner (Re-)Aktion steckt?


    Leider kann ich nicht wirklich eine gute Therapieeinrichtung oder -Ambulanz empfehlen.


    Aber ich kann allen mit Suchtmittel-/ Drogenproblemen von der Fachklinik Erftstadt-Liblar abraten.


    Zumindest für mich und meine Problematik war/ist das dortige Konzept samt dessen Umsetzung völlig fehl am Platze.


    Es gab zu meiner Zeit dort (2000/2001) lediglich Gruppentherapie in sogenannten Kleingruppen mit etwa 6-10 Klienten. Daneben gab es 3-7mal pro Woche ein sogenanntes Plenum. Dort trafen sich alle Kleingruppen und es wurdendie Gesamtheit dort betreffende Themen angersprochen. Und dort "musste" man sich Montags zu seinem Ziel für die kommende Woche äußern, sowie jeden Freitag dann zu dem, was man davon umgesetzt hat, wie zufrieden man damit ist, und was man am Wochenende vor hat.


    Für mich passte das Konzept überhaupt nicht.


    Meine Kindheitstraumata, die mir bis dahin garnicht so bewusst waren, konnte ich niemals in solchen großen Gruppen ansprechen. Zumal ich die Leute dort ja auch zum ersten mal in meinem Leben gesehen habe.


    Und dann wurde dort von Therapeutenseite (später auch von Klientenseite, weil das manche übernommen hatten) ein wahnsinniger Mitarbeitsdruck ausgeübt, sodass ich einmal in einem Plenum einen Nervenzusammenbruch erleiden musste.


    Ich kam mit dem Druck überhaupt nicht klar. Meine Lebenssituation war schon mehr als strapaziös genug. Die Therapie machte ich auch mit einer gerichtlichen Auflage "Therapie statt Gefängnis". Sie gehörte somit zu meinen Bewährungsauflagen.


    Ich hoffe, mein Bericht hier war nicht an der falschen Stelle.


    Falls doch, bitte ich darum, ihn nicht gleich zu löschen. Mir sind Inhalt und Äußerung dessen ziemlich wichtig.