Können Zähne psychische Probleme verursachen?

    Seit über einem dreiviertel Jahr macht mir ein Zahn Probleme, indem er Schmerzt und für Neuralgien im Gesicht sorgt. Nur kurz später hat sich bei mir eine generalisierte Angststörung gebildet, die mich seit einigen Monaten mit heftigen sehr psychischen Symptomen quält. Jetzt stelle ich mir die Frage, ob das in einem Kontext zueinander stehen könnte. Meine Zahnärzte können mir darauf keinen Rat geben und im Internet findet man auch viel Quatsch, statt valide Informationen.

  • 4 Antworten

    Ich denke nicht, dass der Zahn die Probleme auslöst. Also der Zahn als Körperteil im Sinne von "Er schickt schlechte Sachen ins Gehirn und dadurch entsteht das."


    Aber ich denke auch, es ist möglich, dass Situationen wie zBsp langer Schmerz oder Taubheit, eine psychische Krankheit auslösen können.


    Da beachten plötzlich die Betroffenen den Körper überdeutlich, und alles, was nicht als normal angesehen wird, macht plötzlich Angst, und die Angst ist dann erstmal da. Plötzlich wird sie mit andren Dingen verknüpft und dann hat man auch vor andren Dingen Angst.

    Hallo,


    ich kann mir schon vorstellen, dass beides irgendwie im Zusammenhang stehen könnte. Ewige Schmerzen zu haben, schlaucht auf Dauer ja ungemein und wirkt sich nicht gerade positiv auf die Psyche aus. Da kommt dann auch schon die erste Angst zum Tragen - die Angst vor Schmerzen...


    Vielleicht fragst du mal nicht den Zahnarzt sondern den Arzt, der bei dir die generalisierte Angststörung diagnostiziert hat. Hast du schon darüber nachgedacht, vielleicht auch mal den Zahnarzt zu wechseln?

    Das macht in der Tat Sinn, dass die Zahnprobleme der Auslöser waren, körperliche Signale überdeutlich wahrzunehmen. Ist ja häufig bei Angstkranken so, dass ihnen Ihr Herzschlag oder ihre Gedanken plötzlich fremd vorkommen und Angst machen. Das hatte ich aus den Augen verloren, Danke!


    Ich habe schon häufiger in dieser Zeit den Zahnarzt gewechselt. Die jetzige Störung wurde offiziell nicht diagnostiziert, allerdings habe ich schon zwei hinter mir und weiß langsam, was da mit mir nicht stimmt.

    Dreh die Frage mal herum: Können psychische Probleme Zahnschmerzen verursachen? Sind so gestellte Fragen überhaupt mit Ja oder Nein zu beantworten? Oder vielleicht nur mit einem Vielleicht?


    Meines Erachtens hängt alles mit allem zusammen, Körper und Psyche sind nicht "sauber trennbar". Und "verursachen" ist so eine Sache. Eine Quelle, ein Grund, mehrere Gründe, Auslöser, die zusammen kommen - ja, ich denke schon; aber als schuldig nicht geeignet.