Krankenhaus, transplantation Niere, kann nich urinieren von ande

    Ich habe ein sehr grosses Problem, ich bekam eine neue Niere transplantiert, liege seit einer Woche in Krankenhaus. Aber das ist nicht das Problem. Ich kann einfach nicht vor anderen urinieren. Seit ich weiss war das immer mein Problem und dann habe ich noch diese Krankheit bei der es wichtig ist in ein Becher zu urinieren. Vor meiner Operation zum beispiel habe ich den ganzen Tag angehalten, weil ich es nicht konnte. Ich wurde alles dafur geben das ich es konnte, aber alles wird immer schlimmer. Und jetzt soviese noch mehr. Ich bitte um eure Hilfe was soll ich sagen oder machen wenn sie mir denn Kateter rausnehmen? Wie soll ich ihnen das nur erklaren. Ich weiss einfach nicht weiter. Nur zu infromation, ich ging seit 9 Jahren auf die Dialyse, mein Vater hat mir die Niere gegeben. Danke fuer eure Antworten, ich bin echt verzweifehlt.

  • 34 Antworten

    Wieso sollst du denn vor andren urinieren...


    Normalerweise geht man in eine toilettenkabine und pinkelt ins becherchen...


    Oder bist du so bettlägerig, dass du nichtmal zur toilette darfst?


    Vielleicht kannst fu den katheter behalten bis du wieder den weg zur toilette schaffsz? Rede doch mit deinem behandelnden arzt.

    Sag der Schwester deines Vertrauens oder dem Arzt, dass du Probleme hast, vor anderen Urin zu lassen. Glaub mir, das hören die öfters von Patienten :)


    Du bist da nicht allein...


    Musst du denn vor den Ärzten zur Urinkontrolle oder kannst du alleine zur Toilette gehen, die Tür schließen und dann den Becher füllen?

    Hallo! Allein schon so ein Becher Urin ist auch für mich igittigitt. In öffentlichen Toiletten gehe ich als Mann auch lieber in die Kabine. Aber der Urinbeutel neben Deinem Bett ist auch nicht gerade die Erfüllung Deiner Wünsche. Du hattest eine extrem schwere, lebensrettende Operation dank einem Dir wohlgesonnenen Organspender und Du musst Deinen Widerwillen und natürliche Hemmung überwinden wie bei einer medizinischen Therapie. Watt mutt, datt mutt. Mit "den ganzen Tag einhalten" gefährdest Du den Operationserfolg. Ich weiß: Du kannst es nicht bewusst beeinflussen, aber das Einhalten beeinflusst Du ja auch bewusst. Viel Erfolg!

    Wenn zum beispiel das Klo in den Zimmer ware. Aber es ist aussehen und alle konnen es sehen wann ich aufs klo gehe. Und vor allem ich muss es auf anordung der anderen gehen. Weil sie es sagen jetzt muss du aufs klo.

    Aha. Beobachtest Du denn auh täglich und schon Dein Leben lang, wenn alle anderen auf Klo gehen?


    Nur wenn das der Fall ist, wäre klar, warum das belastend sein könnte.


    WEnn Du aber noch nie jemanden beobachten hast, wann der nun oppn Pott geht, warum meinst Du nun, dass andere das tun würden. Fakt ist, es interessiert niemanden, wann Du nun in Deinem Leben auf Klo gehst. Warum auch, interessiert sich auch niemand dafür, wann Du frühstückst....


    Wie hast Du denn das bislang im Leben gehandhabt? Hast Du ein schalldichtes Tresorklo zur Verfügung?


    Das ganze findet einzig im Kopf statt. Daran solltest Du arbeiten.


    Andere Menschen sind mit eigenen Dingen so beschäftigt, die interessieren sich null dafür, ob Du pinkeln mußt.


    Aber da das offenbar nicht geglaubt werden kann, wirst Du, nur Du allein daran arbeiten können, geistig, um Abhilfe zu schaffen.


    Und auch im Krankenhaus hat man höchstens mal nachgefragt, ob man schon ... hat, aber hinschicken tut man höchstens noch mal kurz vor ner OP oder so.


    In Krankenhäusern gibt es sicherlich irgendwo Einzelklos, wo man hingehen könnte. Ansonsten wartet man eben, bis der Nachbar verschwunden ist.


    Selbst in einer riesigen Klinik habe ich nie mehr als 2 Töpfchen nebeneinander angetroffen. Das müßte doch hinzukriegen sein.

    Das Problem liegt nicht an irgendwelchen Leuten sondern an Deinem Entschluß, sich um so etwas Gedanken zu machen.


    Aber sich geistig damit auseinander zu setzen, setzt voraus, dass man sich ein anderes, normales Bild von solchen Angelegenheiten machen müßte. Eben, dass sie belanglos sind. So wie es für wahrscheinlich 99,99 % der Bevölkerung auch ist.

    Das ist nicht wahr. Ich wollte keine transplantation weil ich so Angst von diesen Moment. Fuer dich ist es aber fuer mich ist es nicht einfach aufs Klo gehen. Wenn du nicht aufs Klo gehen kannst passiert nicht, wenn ich nicht gehe bleibe ich fuer immer in Krankenhaus, die werden mich einfach nicht entlassen weil sie glauben ich bin noch nicht gesund. Desalb sag nicht das es belanglos ist. Ich schwore du hast bestimmt auch irgendwelche phobien unf kannst die auch nicht einfach so loswerden.

    ok folgendes: du hast eine Op und danach wsl Bettruhe (bei einer Nierentransplantation weiß ich nicht wie lange)


    du machst einfach folgendes: du bittest darum den Katheter so lange liegen zu lassen bis die Bettruhe aufgehoben wurde - danach hast du die Möglichkeit ungestört aufs Klo zu gehen - niemand wird dabei sein oder dich stören! du musst auch nicht auf Kommando sondern dann wenn du kannst, es geht nur darum dass du innerhalb von ca. 8 Stunden auf der Toilette warst damit der Arzt weiß dass diesbezüglich alles in Ordnung ist.


    du sagst einfach Bescheid wann du warst und gut ist ;-)

    Klar jeder hat irgendwelche Ängste, ich hab zum Beispiel furchtbare Angst vor gynäkologischen Untersuchungen, das kann man nicht einfach abstellen, da hast Du recht.


    Aber Du sagst, Du hattest das Problem schon immer, und Du wirst ja nicht erst seit gestern gewusst haben, dass Du eine Niere bekommst.


    Jetzt mal ganz abgesehen davon, dass ich nicht weiß, wo das Drama ist, wenn man einfach Klartext mit den Leuten redet und seine Ängste mitteilt, damit eine Lösung gefunden werden kann, verstehe ich auch nicht, wieso Du Dich nicht vorher um das Problem gekümmert hast?


    Wenn Du die Angst schon immer hast, hattest Du in den letzten Jahren reichlich Gelegenheit, Deine Angst behandeln zu lassen. Hast Du aber nicht getan, und dann denkst Du Dir nun also "oh ups jetzt kriege ich in zwei Minuten den Katheter raus, wie mach ich das denn eigentlich ab jetzt mit dem Toilettengang" oder wie muss ich mir das vorstellen? Jetzt hockst Du da und erzählst dass Du das nicht einfach so abstellen kannst. Natürlich nicht! Daran muss man arbeiten. VORHER.


    Und ganz ehrlich, ich habe schon eine Menge Krankenhäuser von innen gesehen und kein einziges hatte keine Toilette im Zimmer. Dass Du ein Einzelzimmer hast kann ich mir ja noch vorstellen, aber keine Toilette? Und dass irgendwer kommt und sagt Du musst jetzt sofort urinieren? Hab ich ja noch nie erlebt.

    Wie muss ich mir das vorstellen aktuell bei dir? Trinkst du kaum was und gehst den ganzen Tag nicht auf Toilette und bist du schon transplantiert oder steht dir das noch bevor? ... Falls ja: Schädigt das nicht deine neue Spenderniere bzw. gefährdet den Transplantationserfolg?

    Zitat

    Ich kann einfach nicht vor anderen urinieren. Seit ich weiss war das immer mein Problem und dann habe ich noch diese Krankheit bei der es wichtig ist in ein Becher zu urinieren.

    Wann müsstest du denn da vor anderen urinieren? Also wirklich direkt vor dem Krankenhauspersonal? ... Und wovor hast du in der Situation beim Urinieren selbst Angst?