Hier wirft man die Leute am Tag nach der Operation aus dem Bett. Der Katheter dient dazu, genau die Urinmenge zu messen. Viele Patienten haben eine Phase, in der sie sehr hohe Mengen ausscheiden, so daß man sichergehen muß, daß genügend nachgefüllt wird.


    Gegen Deinen Willen kann man Dir die Niere nicht transplantiert haben. Es wäre hilfreich gewesen, Dein Problem vorher zur Kenntnis zu geben, dann hättest Du dagegen eine Therapie machen können. Es Dir jetzt zu verklemmen ist keine Option. Heutzutage erwartet von Dir ja keiner "unter Zeugen" zu urinieren. Im E-Fall könntest Du versuchen, ein Einzelzimmer zu verhandeln, wenn Du keins haben soltest.

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    Und ganz ehrlich, ich habe schon eine Menge Krankenhäuser von innen gesehen und kein einziges hatte keine Toilette im Zimmer. Dass Du ein Einzelzimmer hast kann ich mir ja noch vorstellen, aber keine Toilette?

    Mittlerweile habe ich auch einige Krankenhäuser gesehen und da war nicht immer eine Toilette im Zimmer. Eigentlich nur einmal. ":/


    Ich würde auch deine Angst erwähnen Teja,...

    Vor allen Dingen ist mir auch nicht klar, dass man bei einer transplantierten Niere einhält und so unter Umständen die neue Niere vor die Wand fährt.


    Es könnte durch den Restharn, der ja entsprechend die Blase bis zur Unterkante Oberlippe füllt, zu einer bakteriellen Infektion kommen.


    Und ich stelle auch mal in den Raum, dass man mit einem Nierenversagen vorher schon einmal in irgendwelcher Klinik war. Und da wird ja auch mal gepinkelt worden sein.


    Und was ist mit Stuhlgang? Wenn man den Toilettengang unterdrückt, wird Das ja wohl auch das große Geschäft betreffen.


    Davon war bislang nicht mal ansatzweise die Rede. Von daher beginne ich an der ganzen Geschichte so ein wenig zu zweifeln. Logisch gedacht. Ich meine ja nur....

    Womit ja jeder Recht hat. Wer nicht pinkelt, ruiniert die neue Niere. Das sollte zu einer ganz neuen Einsicht und Überwindung führen.


    Und wenn ich Angst hätte, dann vor genau diesen Folgen. Dann hättest Du einen richtig Grund.


    Dein Vater wird nicht seine jetzt einzige Niere nochmals spendieren. Der muß doch auch dort in der Klinik liegen., stell Dir vor, der würde auch einhalten und sich die Niere versauen und Dialysepflichtig werden.


    Mit welchen Argumenten würdest Du einer Freundin kommen, was würdest Du ihr raten, wäre sie in Deinerr Position. ???


    Und? Hast Du Dich bereits für eine Therapie angemeldet um aktiv etwas gegen diese Phobie zu tun?


    Zur Selbsthjilfe könntest Du auch EFT klopfen. YouTube bietet Anleitungen.

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    Mittlerweile habe ich auch einige Krankenhäuser gesehen und da war nicht immer eine Toilette im Zimmer. Eigentlich nur einmal.

    In was für einer Gegend wohnst Du denn? ??? Ist nicht böse gemeint, ich bin wirklich neugierig. Ich habe in fünf Bundesländern gewohnt und hatte bisher den Eindruck, dass meine Erfahrung deswegen halbwegs repräsentativ ist. ":/

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    Von daher beginne ich an der ganzen Geschichte so ein wenig zu zweifeln. Logisch gedacht.

    Allerdings. Als ich nach der Geburt nicht pinkeln konnte kam gleich die Hebamme mit einem Katheter. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemandem mit einer neuen Niere diese Hilfe verweigert wird. ???

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    Wenn zum beispiel das Klo in den Zimmer ware. Aber es ist aussehen und alle konnen es sehen wann ich aufs klo gehe.

    Mich wundert, daß diese Unlogik noch niemandem aufgefallen ist, denn drinnen sehen es doch deine Bettnachbarinnen... ":/

    Ja direkt von anderen das sie sehen ob meine blase wirklich funktioniert. Ich musste auf einer Liege liegen und dann musste ich pullern. Ich glaube von denn Moment habe ich das Problem. Aber das ich euch beruhige: ich glaube ich bin geheilt. Wirklich jetzt, das ganze leben lang habe ich gedacht ich kann nicht aufs Klo gehen aber in wirklichkeit war es so das ich nicht wirklich musste. Aber naturlich kampfe ich trotzdem immer noch mit mir wenn ich auf klo gehe. Ich zittere am ganzen Korper und habe Angst das es nicht funktioniert.

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    Liest Du überhaupt die Beiträge?

    Dieser Hinweis wäre bei der TE besser aufgehoben, denn beispielsweise den Katheder zu belassen, wäre für die zwar nicht die Lösung ihres Problems, aber mögicherweise - sofern medizinisch vertretbar - doch eine Lösung für den Moment.

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    Ich wollte keine transplantation weil ich so Angst von diesen Moment.

    Was soll man da noch sagen, als zu raten, zumindest JETZT anfangen an der Phobie zu arbeiten? Oder sich um ein Privatzimmer mit eigener Toilette zu bemühen, denn dieses dürfte letztendlich um einiges billiger sein als ein mögliches Organversagen.


    Außerdem kann ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß die Ärzte im Krankenhaus bei einer frisch transplantierte Niere noch lange tatenlos zuschauen werden, wie die Patientin die Kontrolluntersuchungen durch einhalten des Urins boykottiert.

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    Ich musste auf einer Liege liegen und dann musste ich pullern.

    Meine Anatomie würde das nicht zulassen. Bist Du da unten irgendwie anders gebaut als alle anderen Frauen? ":/


    Aber trotzdem schön, daß Du die Sache mit der Angst jetzt geklärt hast.