Sorry, aber das ist doch quatsch. Dass ein Kind das Leben verändert, weiß jeder. Was das im Detail bedeutet, kann man doch ohne eigenes Kind gar nicht wirklich einschätzen. Und wie man sich nachher dann tatsächlich damit FÜHLT, sowieso nicht.


    Ich hätte z.B. nicht gedacht, dass ich kein Problem damit haben würde, immer mit Kind am Knie auf dem Klo zu sitzen. Ich hätte aber auch nie gedacht, dass es mich tierisch stressen würde, ständig für den Nachschub aller Dinge zu sorgen. Ich dachte, das würde mir Spass machen. Nun wünschte ich, mein Mann käme auch mal mit drei neuen Bodies der neuen Größe nach Hause.


    Das weiß man doch auch als Mensch mit "Weitblick" vorher nicht wirklich einzuschätzen.

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    außerdem hast du nur die Hälfte gelesen. Mir ging es darum, dass man nachher vielleicht Dinge gern tut, die man sich vorher schlimm vorgestellt hat. Z.B. eben das nachts aufstehen. Hat mir komischerweise nichts ausgemacht, obwohl ich vorher davor Angst hatte. Andere Sachen machen einem dann nachher doch mehr aus, als man je gedacht hätte.


    Kann mir doch keiner erzählen, dass es nicht vielen so geht, dass sie sich selbst als "Mutter" noch ganz neu kennenlernen mussten...

    nein, ich wüsste es auch nicht genau. Aber dass ein Kind mitunter seeeehr stressig ist und sich mein komplettes Leben ändert, das weiß man vorher. Und ich verstehe auch, wenn man da manchmal als Mutter durchdreht und kurz vor dem Nervenzusammenbruch ist. Aber so abfällig, wie die TE über ihr Kind schreibt, das geht einfach nicht.

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    Zitat

    Sorry, aber das ist doch quatsch. Dass ein Kind das Leben verändert, weiß jeder. Was das im Detail bedeutet, kann man doch ohne eigenes Kind gar nicht wirklich einschätzen.

    Naja aber man kann ja schon einiges an anderen menschen sehen, also wie deren leben vor den kindern war und wie danach, wie sie sich geändert haben etc. Und vielleicht gar an familienmitgliedern, die ähnlich erzogen wurden wie man selber und schauen wie die dann damit umgehen. Also obwohl mein bruder eigentlich ein ganz anderer typ ist als ich, hab ich da schon einige sachen gesehen, die für mich kinder haben besser abschätzbar macht.


    Und mal ganz grob gesagt, wenn man vorher viel gearbeitet hat, viel gemacht hat und das auch voll muss man doch wissen, dass das dann nachher nicht mehr so läuft. Also irgendwoher muss die zeit für das kind ja kommen. Das ist doch super typisch, dass zumindest einer bei der karriere dann zurückstecken muss und der freundeskreis nicht selten kleiner wird.

    Zitat

    in meinem Umfeld hatte vor mir noch keiner ein Kind. Und die, die eins haben, hatten Kinder in meinem Alter, also meine Eltern :)

    Das ist dann natürlich ungünstig, aber dann gibt es immernoch beispielsweise foren, wo dann leute wie ich glaube danae wars sagen, dass es dann eben erstmal essig ist mit der uni karriere. Also man ist niemals die erste person mit kindern;)

    Winterfest, danke. Du sagst mit weniger akuter Verzweiflung, was Sache ist. Ich kann Stress. Ich kann wenig Schlaf. Ich kann nicht: fremdbestimmt sein. Ich dachte, das geht schon alles, Kind, Karriere, Leben. Aber alles kostet so viel mehr Kraft. Und der einzige Mensch, von dem ich eigentlich Teamwork erwarten darf, kostet auch Kraft. Nein, ich kann das nicht wie Inkognito fatalistisch sehen, a la "ist halt so". Das war noch nie meine Art.

    das ist halt der Grund, warum man nicht anderen zuliebe ein Kind kriegen sollte...ich persönlich würde mir den allerschlimmsten Verlauf ausmalen (zB plötzlich alleinerziehend, arbeitslos, Stress pur usw, Sachen, sie eben passieren können). Und erst, wenn ich alles für mich abgewogen hätte würde ich tatsächlich ein Kind kriegen. Wenn man da nicht von Anfang an 100% selbst dahinter steht, kann es halt blöd laufen. Man kann sich nicht darauf verlassen, dass alles wunschgemäß läuft und der Partner sich genau 50% kümmert.

    Zitat

    Ich kann nicht: fremdbestimmt sein

    Da frage ich jetzt nochmal, wie du es dir denn ausgemalt bzw. vorgestellt hast? Also hast du das nicht berücksichtigt, oder ist es schlimmer als gedacht? Und wie kannst dus ändern oder ist es gar nicht zu ändern (das klignt mit dem fremdbestimmt nämlich extrem, da ein kind nunmal automatisch dich mitbestimmt und du es nicht steuern kannst, aber das war ja irgendwie vorher klar?)

    Zitat

    Nein, ich kann das nicht wie Inkognito fatalistisch sehen, a la "ist halt so". Das war noch nie meine Art.

    Das ist ja auch legitim, aber nochmal, was hast du erwartet und wie könntest du dieser erwartung am nächsten kommen? Also da sist mir alles noch ein bisschen schwammig und um konkrete tipps und einschätzungen zu geben müsste ich erstmal wissen, wass du dir wie gesagt vorgestellt hast.