Macht eine Therapie eigentlich Sinn?

    Hallo,


    ich stelle mir immer wieder die oben genannte Frage. Ich habe jetzt schon fast 25 Sitzungen verbraucht und kann nicht wirklich feststellen, das es etwas bringt. Ihr die schon eine oder mehrere hinter euch habt, was könnt ihr darüber berichten?

  • 3 Antworten

    Ach, die Tatze.


    Ist das halbe Jahr schon um? Zu der Therapie wurde doch schon einiges im geschlossenen Thread geschrieben. Willst du die Diskussion wieder von vorne anfangen?


    Tschuldige Schnattergusche, daß ich dazwischen gehe. Lies dir evtl. erstmal die alten Threads von Bärentaze durch, dann weist du, was auf dich zukommt.

    Ja es bringt was. aber es bringt auch nur was, wenn man will dass es etwas bringt.


    Wenn man uneinsichtig ist und nichts kapieren will, die Scheuklappen aufsetzt, dann wird niemals besser werden.


    Deine Fäden kenn ich oberflächlich, ich maße mir kein Urteil an, aber du solltest vielleicht endlich kapieren, dass dein Verhalten alles nur schlimmer macht als besser. Außerdem kann ich mir gut vorstellen, dass du deinem Therapeuten nicht alles so erzählst wie hier, denn ich kenne es so, dass die meisten Therapeuten nicht zimperlich mit ihren Patienten umgehen. Sprich die klopfen auch mal auf den Tisch, und sagen so gehts nicht ect...

    Also da muss ich dir wiedersprechen, bei meinem Therapeuten kann ich und bin ich auch so offen, wie ich nirgend wo anders sein kann.


    Ich finde es sehr gut, das ich da jemanden habe, der unpateiisch ist und mit denen man seine Sorgen besprechen kann.


    Übrigens hat dieser Thread nix mit meinen anderen Threads zutun.

    Eigentlich ist es ja so, das ich zur Therapie gehe um mir ein Selbswertgefühl aufbauen zu können und das ich mich selbst annehmen kann und das ich lerne kommunicativer zu werden.


    Ich merke aber irgendwie nicht, das es in die richtige Richtung geht.

    Bärentanze, das ist das aber doch, wieder das gleiche Problem.


    Und das ist auch das was ich damit meine, ein Therapeut "macht" nicht ganz, ein Therapeut "macht" dass du lernst es "ganz machen" zu wollen.


    Deine anderen Beiträge handeln alle um dein Handycap, darum dass du deswegen keine Frau findest, dich nicht anehmen kannst, und dich du kein Selbstwertgefühl aufbauen kannst. Dein Therapeut kann nicht zaubern, wenn du beratungs – kritik- und willensresistent bist, wird dir dein Therapeut auch nicht helfen können.


    Du musst lernen, zu wollen, und anzunehmen was du ändern musst. Das ist harte Arbeit und bei larifari kriegst du das nicht hin. Außerdem musst du begreifen und verstehen lernen, dass manches im Leben so ist wie es ist, und man es nicht ändern kann. Dir geht soviel Lebensenergie verloren, wenn du nur an deinen Problemen knapperst, verlierst die Wahrnehmung an den wirklich wichtigen Sachen. Du hast nun soviel durchgemacht, mit deiner Behinderung, Krankheit, musstest viel wegstecken, aber das sollte dir Kraft geben, nicht aufzugeben.

    Ich bin ja gewillt, mich zu ändern, aber wenn ich doch von meiner Therapeutin nicht das bekomme(Anleitun), was ich zum ändern brauche, ist das ganze doch zwecklos.


    Mir ist schon klar, das ich die eigentliche Arbeit machen muss.

    Ich bin vier Jahre in Einzeltherapie gewesen, nennt sich kognitive Verhaltenstherapie und hat nichts gebracht, weil ich von meinen Depressionen nicht lassen wollte. Vor einem 3/4 Jahr habe ich einen Reizdarm hinzubekommen + einiger Phobien, und auf einmal kann ich ohne Therapeut nicht mehr sein, er ist für mich einer der wichtigsten Menschen geworden.

    Zitat

    Bärentantze und welche Anleitung wünschst du dir?


    lale.lu8333

    Wie und was ich ändern muss um meine Ziele erreichen zu können. Daher ist halt auch meine Frage, kann der Therapeut mir überhaupt helfen?

    Zitat

    ch hatte jetzt sieben Sitzungen, und mir geht es schon ein Stück weit besser. Bzw. bin nicht mehr so instabil. Deswegen würde ich nicht sagen, dass 25 Sitzungen nichts bringen.


    lale.lu8333

    Es ist aber auch immer so, das es Krankeheitsbilder gibt, wo man durchaus was bewirken kann und es gibt auch wiederum welche, wo es halt kaum Möglichkeiten gibt.

    @ lale.lu8333

    bei dem was Bärentatze hat (Moebius Syndrom) dauert es mehr als 25 Therapie Stunden.


    Man muss als Mensch erst mal akzeptieren lernen, was man hat und warum man ein schwaches Selbstwertgefühl hat.

    Naja das kommt drauf an. Wie oben geschrieben, er kann dir nicht die Arbeit abnehmen, das ist das was ich meine als ich sagte du musst annehmen, was du ändern musst. Ganz einfach gesagt, du solltest annehmen was dein Therapeut sagt, und es umsetzen. Vielleicht mit Hilfe eines Tagebuch.


    Wenn er dir z.B. nur ein Beispiel, muss nicht zutreffen – wenn er dir also sagt, du wirst nie Freunde finden weil du jeden anblaffst, der an dir vorbei geht, und du da dein Auftreten und deine Einstellung ändern musst, dann solltest du dir Gedanken darüber machen was er genau damit meint, und deine eigene Situation beobachten und Buch darüber führen, also wirklich aufschreiben. "Heute ging ein Mann an mir vorbei, ich glaube den hab ich böse angeguckt, forsch angesprochen ect..." Da weißt du was falsch läuft, kannst es analysieren und dich weiterentwickeln dran. Irgendwann kannst du auch mal aufschreiben" ich war heute in der Stadt, ich hab gelacht, mich sprach jemand an und ich konnte freundlich antworten"


    Das kann man aber nur, wenn man zuhört, versteht und verstehen will, und vor allem dran arbeiten wird und will.

    Zitat

    Wenn er dir z.B. nur ein Beispiel

    lale.lu8333

    Genau solche Sachen hatte ich mir ja erhofft, aber ich kann auch nur Sachen annehmen, die mir genannt werden.


    Ich weiß wohl das es eine gute Therapeutin ist, jedoch ist mein Fall schon spetieller und bedarf vielleicht wirklich einen andern Therapeuten.