Hiermit öffne ich diesen Faden wieder und bitte alle Beteiligten um eine rein sachliche Diskussion und den Verzicht auf jegliche persönliche Angriffe. Auch Vorkommnisse in anderen Foren gehören nicht hierher.

    Zitat

    Da wohl mein Problem nicht vestanden wird, werde ich den Thread schließen lassen.

    Wenn Sie sich aus med1 verabschieden möchten, schreiben Sie mir eine PN, dazu muss man aber keinen Faden schließen lassen. Und einfach einen neuen Faden zur Diskussion Ihrer Probleme zu eröffnen, halte ich nicht für einen konstruktiven Weg. Sie wissen, dass das keine Option ist.

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    Wenn Sie sich aus med1 verabschieden möchten, schreiben Sie mir eine PN, dazu muss man aber keinen Faden schließen lassen. Und einfach einen neuen Faden zur Diskussion Ihrer Probleme zu eröffnen, halte ich nicht für einen konstruktiven Weg. Sie wissen, dass das keine Option ist.


    Doc Schüller

    Ich habe nicht vor, mich hier zu verabschieden. Des Weiteren ist mir nicht bewusst, das ich einen neuen Faden eröffnet hätte.


    Die Schließung des Fadens habe ich veranlasst, da momentan eine Umsätzung von Ratschlägen nicht umgesätzt weden kann. Da meine Situation aber nicht verstanden wird, bringt es auch nichts, diesen Faden zu diesem Zeitpunkt weiter zu führen. Daher hatte ich auch geschrieben, das ich diesen Faden wieder öffnen möchte, wenn die Vorraussätzugen gegeben sind erste Ansätze mit zu teilen.


    Gerne kann ich gefachsipelt werden, ob eine Therapie Sinn macht, aber bitte nicht auf mein Problem bezogen.

    Zitat

    Gerne kann ich gefachsipelt werden, ob eine Therapie Sinn macht, aber bitte nicht auf mein Problem bezogen.

    Darüber muss niemand fachsimpeln. Wenn Therapien keinen Sinn hätten, würden sie nicht gemacht. Dein Problem ist aber, dass Du in einer Therapie passiv bleiben willst. Du siehst alle möglichen Probleme. Aber dieses grundlegende, auf das Du seit Jahren immer wieder hingewiesen wirst, willst Du nicht als Problem (an-) erkennen. Da willst Du nur ausweichen.

    Ich wüsste nicht, was das Grundliegende sein soll. Ich arbeite daran, das ich mir einen Wohnort suche, wo ich ein normales Leben führen kann, den ich ja jetzt auch gefunden habe.


    Es dauert aber wohl noch nen Momat, bis ich entlich anfangen kann um ein Jahrzehnt oder mehr nach zu holen. Auch meine Therapeutin hat mir bestetigt, das es jetzt auch nichst mehr bringt, hier noch was zu machen.


    Zumal die Vereine und andere Sachen richtig Geld kosten, welches ich nicht habe und ich es ja nicht mehr richtig nutzen könnte zumal es dort keine Vereine gibt. Ihr werdet aber sehen, das ich mich für mich richtig in Zeug lege, sobald ich in Stuttgart wohne.


    Ich weiß, ich wiederhole mich, aber genau das ist der Punkt.

    Wie wäre es, wenn wir den Thread jetzt mal von einer anderen Seite her aufrollen, nachdem Doc Schüller hier aufgeräumt und einige nicht so nette Beiträge (auch von mir – tut mir leid @:) ) gelöscht hat, indem DU Bärentatze, mal einen Vorschlag machst, was du jetzt unternehmen kannst / willst, damit es in Zukunft besser läuft?


    Ich meine jetzt NICHT riesige Aktionen in Bezug darauf, was du in Stuttgart machen willst, sondern konkrete Aktionen, die du gleich in Angriff nehmen kannst. Zum Beispiel nett mit der Kassiererin / dem Busfahrer / Müllmann whatever ein kurzes Gespräch anfangen. Oder täglich eine Stunde spazieren gehen (gut für Körper und Seele), sich über neue Hobbies oder das Kulturangebot in Stuttgart informieren oder sowas. Bärentatze, mach mal einen Vorschlag, was DU dir vorstellst, was du gleich anpacken könntest. Dann können dir die User auch Ratschläge geben. (Beispielsweise indem du mal nach Freizeitaktivitäten / Hobbies fragst, die für Sehbehinderte auch geeignet sind oder sowas).

    Wer ist "man"? Versuch doch mal, in Deinen Worten und Gedanken solche Sätze mit "ich" zu formulieren. Schon nach kurzer Zeit wirst Du merken, wie sich das auf Dich auswirkt.


    Und verzichte auf die Ausreden. Dass Du (man) aus der Ferne wirklich nicht mehr machen könne, ist eine dieser vielen Begrenzungen, die du Dir selber setzt. Sag doch einfach ganz ehrlich zu Dir selbst. Mehr fällt mir jetzt nicht ein. Dann können andere Leute Ideen beisteuern, und Du kannst sie aufgreifen. Mit der Ablehnung verhinderst Du beides.


    Natürlich kann man vor Ort manches schneller angehen. Da stimme ich Dir völlig zu. Aber nur weil es langsamer geht, musst Du nicht darauf verzichten. Ich suche mir z.B. jetzt schon einen neuen Job in Stuttgart, und warte nicht erst bis ich dort bin und einfach in die Firmen gehen kann.


    Kleiner Tip: Geh mal täglich auf die Seite www.schwabendeal.de. Auch wenn Du die Angebote jetzt noch nichtg nutzen kannst, erfährst Du eine Menge darüber, was Stuttgart zu bieten hat. Du kannst auch die Stuttgarter Zeitung, die Stuttgarter Nachrichten und andere Medien online lesen. Vielleicht findest Du auch eine Aufgabe im Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen Stuttgart e.V.

    Bärentatze, ich versuche, vielleicht zu deinem Leidwesen, sehr objektiv zu sein.


    Du bist anscheinend einer jener Menschen, die mit ihrem Leben nicht vollkommen einverstanden bzw. zufrieden sind.


    Kleine Zwischenfrage: Was braucht es, damit du zumindest zufrieden bist?


    Eine Veränderung erfolgt grundsätzlich durch eine veränderte Sichtweise. Folgende Frage erscheint mir wichtig:


    Willst du, dass andere dich anders sehen oder, dass du die Welt anders siehst?

    Hier das Link zur Volkshochschule in Stuttgart:


    http://www.vhs-stuttgart.de/vhs_dasprogramm/vhs_dasprogrammfr.html


    Mir fällt grade ein – wie wäre es mit einem Kochkurs? :-D Angesichts der Tatsache, dass du bald in einer WG wohnst, kommt es immer gut an, wenn jemand für alle kocht :-D


    Auch gut als Vorbereitung: Den Liniennetzplan der Stadt http://www.stgt.com/stuttgart/vvslind.htm , damit kannst du dich schon mal aufs Stadtleben vorbereiten und gucken, damit du dann besser zurechtkommst.

    Zitat

    Willst du, dass **andere dich anders sehen oder, dass du die Welt anders siehst?


    _Tsunami

    In erster Linie möchte ich, das andere mich anders sehen, denn sie sehen nur den hässlichen Behinderten. Klar, es gibt bestimmt das ein oder andere, was ich vielleichtnegativ sehe, obwohl bestimmt manchmal neutral ist.


    Aber genau darin sehe ich das Problem, viele Behinderte vesuchen ihr Leben zu leben, werden aber von der Gesellschaft ausgegrenzt. Warum meint ihr, hört man von Behinderten immer die ganzen Grausamkeiten, die ihnen wiederfahren sind?

    @ Schnecke und Schnattergrusche

    Ja, da gebe ich euch recht, diese Sachen werde ich auf jeden Fall durchleuchten, so habe ich auch direkt die Möglichkeit vor Ort dann das ganze anzugehen und muss nich mehr überlegen, was könnte ich machen.


    Auch wenn ich schon das ein oder andere kochen kann, ein Kochkurs für speziällere Sachen kann nie verkehrt sein und vielleicht findet man da ja auch jemanden, wo man direkt auf einer Wellenlänge ist.

    25 Stunden sind nicht sehr viel. Hab Geduld. Und erwarte keine Wunder. Eine Therapie kann helfen, aber sie ist auch davon abhängig, wie hart Du selbst an Dir arbeitest. Wenn Du das gemeinsam Erarbeitete nicht in Deinem Alltag umsetzt, nützt auch die beste Therapie nichts.


    Ich wünsche Dir alles Gute! *:) :)_

    Zitat

    In erster Linie möchte ich, das andere mich anders sehen, denn sie sehen nur den hässlichen Behinderten.

    Du hast zunächst mal natürlich keinen Einfluss darauf, wie Dich andere Menschen sehen. Aber Du kannst daran arbeiten, Dich nicht selbst als "hässlichen Behinderten" zu sehen. Dann werde die Menschen anfangen, Dich auch anders wahrzunehmen.


    Und ja, Du hast vollkommen Recht, dass in unserer Gesellschaft Menschen mit Behinderung diskriminiert werden. Das ist leider so. Zum Glück sind aber nicht alle Menschen so.