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    Ich mein, dass ich in meiner Kindheit was falsch gemacht haben muss, weiß ich wohl.

    Es geht doch gar nicht um Schuld, vor allem, gib dir nicht selbst die Schuld für Dinge, für die du nichts kannst. Das dumme ist im Ergebnis nur, dass du derjenige bist, der für dein Leben verantwortlich ist und genau damit umgehen musst. Das braucht viel Kraft, die ich dir von Herzen wünsche und vor allem die Einsicht, dass auch die Dinge, die dir bisher Stabilität gegeben haben, in Bewegung kommen müssen, damit du aus deinem alten, nicht funktionierenden Leben ausbrechen und ein neues anfangen kannst.


    Und gerade für die Kraft und die Begleitung möchte ich dir einen Therapeuten echt ans Herz legen.

    Schmeiß doch nicht gleich alles wieder durcheinander und leg für dich eine produktive Planung an, welche Ziele du jetzt verfolgst. Mit dem ständigen Hin und Her und "mal schauen" und "auch mal irgendwann" erreichst du nichts!


    Mein Vorschlag wäre:


    1. in deiner WG sesshaft werden, allen Übeln zum Trotz


    2. Job suchen


    3. Therapie suchen


    4. falls noch aktuell, eine eigene Wohnung suchen

    1. in der WG kann ich gar nicht sesshaft werden von daher, so schnell wie möglich eine eigene Wohnung suchen, oder eine andere WG mit sympathischen Bewohnern.


    2. Jobsuche, wenn man das nicht sogar mit in den 1. Punkt mit reinnehmen sollte.

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    1. in der WG kann ich gar nicht sesshaft werden von daher, so schnell wie möglich eine eigene Wohnung suchen, oder eine andere WG mit sympathischen Bewohnern.

    Du kommst auch nicht sonderlich sympatisch rüber und mal ehrlich, manchmal muss man sich eben durchbeißen, das ist etwas, was du nie gelernt hast, je früher du es lernst, umso besser! (Sobald dir was nicht gefällt, dann sind alle doof (begründet wird das selten mit tragenden Argumenten).

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    2. Jobsuche, wenn man das nicht sogar mit in den 1. Punkt mit reinnehmen sollte.

    Ähm, heutzutage läuft das nicht mehr so, wie man sich das erträumt (Du bist raus aus dem Kindergartenalter, falls du das noch nicht gemerkt haben solltest)! Eigentlich sucht man sich zuerst einen Job und MUSS dann eben in die Stadt ziehen, wo man einen gefunden hat.

    JEDER, der in der Lage ist einen Job anzunehmen, kann erstmal schauen, man liest Stellenanzeigen usw. und wenn man etwas gefunden hat, dann MUSS man eben da hin ziehen.

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    Dein Problem ist, das du solche Standardsprüche immer verallgemeinerst.

    Erstens, Standardsprüche sind schon Verallgemeinerungen, zweitens ist es nicht mein Problem und drittens musst du endlich wissen, dass sich die Welt nicht um dich dreht!


    Wenn es wegen den Verkehrsmitteln ist, dann kann ich dich deiner (dummen) Ausrede vorbeugen. Ich habe zwar einen Führerschein, auf den ich mich aufgrund neurlogischer Probleme nicht verlassen kann (ich kann nur unter bestimmten Bedingungen fahren), daher habe ich auch kein Auto, trotzdem suche ich erst den Job und dann eine Wohnung. Das Leben ist kein Wunschkonzert, man kann sich nicht immer alles aussuchen. Meinst du, es gefällt jedem in der Stadt in der er wohnt (wohnen muss), wird dort dauernd bespaßt? Achja und Traumfrauen muss es dort auch geben, wie Sand am Meer.