Zitat

    Ja es bringt was. aber es bringt auch nur was, wenn man will dass es etwas bringt.


    Wenn man uneinsichtig ist und nichts kapieren will, die Scheuklappen aufsetzt, dann wird niemals besser werden.

    :)^ Cool, bzw. so ist es. Meine Doris saß da wie eine Klagemauer, und ich habe sie angeklagt. Eines Tages, ich rede mal wieder wie ein Wasserfall, sagt sie: "Gefühl!". Das Bild ist in meiner Erinnerung so klar und frisch, als wäre es erst gestern gewesen.

    Bärentantatze, ich weiß wie das ist wenn man so "speziell" ist. Du musst daran denken, dass es für die Ärzte und Therapeuten auch nicht einfach ist, "so" jemanden zu helfen, eben weil es das nicht oft gibt, es nicht "normal" bzw. bekannt verläuft. Für die ist das auch eine schwere Arbeit.


    Wie ist das mit deiner Erkrankung? Hast du nur körperliche Beschwerden, oder sind deine psychischen auch ein Syntom davon? Oder nur das Resultat aus deinen körperlichen Beschwerden?

    Zitat

    Ja es bringt was. aber es bringt auch nur was, wenn man will dass es etwas bringt.


    Wenn man uneinsichtig ist und nichts kapieren will, die Scheuklappen aufsetzt, dann wird niemals besser werden.


    :)^ Cool, bzw. so ist es. Meine Doris saß da wie eine Klagemauer, und ich habe sie angeklagt. Eines Tages, ich rede mal wieder wie ein Wasserfall, sagt sie: "Gefühl!". Das Bild ist in meiner Erinnerung so klar und frisch, als wäre es erst gestern gewesen.

    Erklärst du mir das mal bitte

    intellektuell verseuchte Projektionen??? Im realen Leben lach ich über solche Wortspiele, aber ich versuch das nun ganz trocken zu sehen und sag dazu, mal aha ok, schön, dass dir ein Licht aufgeht :-)

    @ Bärentatze

    Dein Therapeut ist doch kein Spielemacher und du seine Spielfigur die er sicher und glücklich durchs Leben führt. "Gehe über Los, ziehe 2000 ein und kaufe die Schloßalle". So geht das nicht. :|N


    Er wird dir auch nicht sagen was du tun sollst, dafür ist er nicht da. Er wird dir zuhören und dann deine Situation für dich, mit dir gemeinsam beleuchten. So daß du sie besser verstehen kannst. DU musst an dir arbeiten. Und das kannst nur DU allein.


    Solange du die Stunden bekommst, geh hin und nutze die Chance die du dadurch hast. Und denke nicht mal daran nach 25 Stunden die Flinte ins Korn zu werfen. >:(


    Du hast dein ganzes Leben lang dazu gebraucht um deine Komplexe aufzubauen. Und da glaubst du daß du diese nach 25 Stunden wieder loswerden kannst?


    Deine Thera ist keine gute Fee. DU bist der Schlüssel zu deinem Glück. Und jetzt will ich kein ABER hören von dir. Sondern ein JA- Ich denke darüber nach. Denn genau dafür hast du deinen Kopf. *:)

    Zitat

    im realen Leben lach ich über solche Wortspiele

    Das war leider eine von mir perfekt ausgefeilte Masche, die Geschichte ist.

    Zitat

    und sag dazu, mal aha ok, schön, dass dir ein Licht aufgeht

    Da hab' ich gelacht. Nicht über Dich. Ich fühlte mich entlastet. :)z

    Abatenango, du schreibst sehr verworren, als ob du schon längst mit dem Denken weiter bist, und irgendwie schon der Annahme bist, dein "Gegenüber" versteht was du meinst ;-D


    Aber ich muss zugeben, ich versteh es gar nicht. Was meinst du mit deiner perfekt ausgefeilten Masche? Welche Masche? Und wieso fühlst du dich entlastet? Von was?

    Therapie ist v.a. das, was in den 6 Tagen und 23 Stunden ZWISCHEN den Sitzungn passiert. WAS änderst Du? WAS probierst DU aus? WAS machst DU einfach mal anders?


    Es gibt kein magsiches "Klick" in der Therapie. Sondern nur ein Verlassen der alten, ausgetretenen Denk- & Verhaltenspfade – mit Unterstützung. Das bedeutet, man muss sich selber zwingen, Dinge u riskieren, die einem Angst machen. Gedanken kritisch zu überprüfen.


    Wenn Du das Gefühl hast, DU tust genug, aber die Hilfe ist die Falsche bzw. es fehlt konkret an Hilfe: Thematisiere es in der Therapie. Und guck', was passiert.


    Es kann immer mal sein, dass die Chemie nicht stimmt, eine Therapie nicht hilft. Keine Frage. Aber vielleicht zunächst auch mal sich selber kritisch hinterfragen: Hast Du eine zu große Konsumshaltung? Bist Du nicht bereit, umzudenken, sondern forderst nur Bestätigung, wie schlimm Deine Situation ist? Stehst Du Dir in der Therapie vielleicht mit denselben Gedanken im Weg, die Dich im Alltag hemmen?


    Du hast Möbius-Syndrom. Da sage ich mal ganz provokativ: Ja und? Jeder Patient hat seine spezielle Geschichte, seine Belastungen. Mal gravierender, mal weniger. Vielleicht liegt DA ja bei Dir schon der Knackpunkt...

    Zitat

    Abatenango, du schreibst sehr verworren, als ob du schon längst mit dem Denken weiter bist, und irgendwie schon der Annahme bist, dein "Gegenüber" versteht was du meinst ;-D

    Ach, Du tust mir so gut. Ich durfte erneut entlastend lachen.

    Zitat

    Aber ich muss zugeben, ich versteh es gar nicht. Was meinst du mit deiner perfekt ausgefeilten Masche? Welche Masche? Und wieso fühlst du dich entlastet? Von was?

    Wenn ich gelacht habe, spüre ich sofort, dass es mir noch einen Tick besser geht. Ich mache hier einen Punkt. Ich will nicht in dem Faden von Bärentatze dazwischen funken.

    Zitat

    Wie ist das mit deiner Erkrankung? Hast du nur körperliche Beschwerden, oder sind deine psychischen auch ein Syntom davon? Oder nur das Resultat aus deinen körperlichen Beschwerden?


    lale.lu8333

    Ich würde mal sagen, das die psychischen Probleme in den Jahren entstanden sind, durch die Folgen der Behinderung. Früher, klar wurde man da gehänselt, aberr im späteren Alter wo es dann ums erreichen von Partnerschaft und die damit verbundene Sexualität ging, da gings erst richtig Berg ab und man hat sich dann immer mehr zurückgezogen.


    Naja und dann wieder zurück oder überhaupt mal ins Leben finden, das wahrlich keine einfache Sache.

    Zitat

    Ich würde mal sagen, das die psychischen Probleme in den Jahren entstanden sind, durch die Folgen der Behinderung.

    Ja das kann ich sogar nachvollziehen. Und ab da würde ich sagen, kann eine Therapie helfen, eben um dein Selbstwertgefühl aufzubauen, lernen dich anzunehmen.


    Aber, das funktioniert nur, wenn du auch was dafür tust. Andere haben das ja auch schon geschrieben :)z Wieviele Sitzungen du brauchst, und wie lange du in Therapie gehen musst, das kann dir niemand sagen.


    Tatsache ist aber, dass du von deinem Therapeuten keine Wunder erwarten kannst, das funktioniert einfach nicht. Er/Sie ist auch nur ein Mensch und ihre Fähigkeiten sind begrenzt, sie kann ein besonderes Gespür, Talent oder Händchen haben andere Leute ihre Lösungen offenzulegen, sodass dieser das ganz leicht umsetzen kann. Aber mehr auch nicht. Dass es dir besser geht und du für dich eine Lösung findest, das kannst nur du, zwar mit Hilfe deines Therapeuten, aber dein Leben leben und umkrempeln das kannst nur du. Mir hat mal jemand gesagt: "Man kann zwar alle Zutaten für das Leben haben, aber ein Patentrezept für dieses gibt es nicht" :-)


    Bärentatzte, du bist auch nicht alleine mit deinem "Art von Problem" es gibt auch andere Menschen mit Behinderungen, auch welche die früher noch "gesund" waren. Auch welche die ihr Leben nicht mehr so leben können wie früher. So hart es klingt, es bringt dir nichts im Selbstmitleid zu verfallen, erstens schreckt das die Leute ab, es zieht dich selbst mit runter, und bestätigt dir ja irgendwo deine Ansicht, dass du ja nur abschreckend sein kannst. Das aber deine Austrahlung und deine verzogene Wahrnehmung dir da wieder ein böses Spiel vorgesetzt hat, willst du in diesem Moment dann auch nicht denken. Denn da müsste man ja wieder nachdenken, an sich arbeiten und aus seinem Sumpf rauskommen. Das ist das was ich gemeint hab, als ich dir das Beispiel mit dem Tagebuch schrieb.


    Man ist immer für sich selbst verantwortlich, auch wenn man behindert ist, wenn man "krank" ist und wenn man in Therapie ist. Niemand kann dir deine Eigenverantwortung abnehmen, egal wie sehr du das willst. Vielleicht wird es dann mal Zeit deine Eigenverantwortung auch anzunehmen und auszuführen? @:)


    Du schaffst das :)*

    Hi.


    Wenn es wirklich um die Therapie gehen würde, würde Bärentatze auch die Fragen dazu beantworten. Wenn es ihn wirklich darum gehen würde, heraus zu finden, was in der Therapie evtl. falsch ist, würde er sich doch wohl die Mühe machen.


    Stattdessen entwickelt sich der Thread langsam in die Richtung, die auch die anderen seiner Threads genommen haben.


    Jemand verglich ihn mal mit einem Junkie, der auf der Suche nach seinem "Stoff" (Bestätigung) alle guten Vorsätze sofort wieder über Board wirft.


    schnattergusche : Was hast Du bisher in der Therapie gelernt? Wie läuft sie ab?


    Diese Frage wurde ihm schon öfter gestellt, keine Antworten.

    Zitat

    Also da muss ich dir wiedersprechen, bei meinem Therapeuten kann ich und bin ich auch so offen, wie ich nirgend wo anders sein kann.


    Ich finde es sehr gut, das ich da jemanden habe, der unpateiisch ist und mit denen man seine Sorgen besprechen kann.


    Übrigens hat dieser Thread nix mit meinen anderen Threads zutun.

    Zitat

    Eigentlich ist es ja so, das ich zur Therapie gehe um mir ein Selbswertgefühl aufbauen zu können und das ich mich selbst annehmen kann und das ich lerne kommunicativer zu werden.


    Ich merke aber irgendwie nicht, das es in die richtige Richtung geht.

    Wo könnte also das Problem liegen?

    Zitat

    Ich bin ja gewillt, mich zu ändern, aber wenn ich doch von meiner Therapeutin nicht das bekomme(Anleitun), was ich zum ändern brauche, ist das ganze doch zwecklos.


    Mir ist schon klar, das ich die eigentliche Arbeit machen muss.

    Dir ist eben nicht klar, daß DU etwas tun musst. Du wartest immer noch darauf, daß andere etwas tun und für dich heraus finden, was du tun solltest. Du willst, daß andere dir sagen, was du wie und wann machen sollst. Oder besser noch, die anderen sollen es wohl auch besser gleich für dich tun. Dir wurden doch so viele Vorschläge gemacht, für alles hast du dann eine Entschuldigung gesucht, warum du es nicht tust. Ich bezweifle, daß es in der Therapie anders abläuft. Angeblich hattest du ja auch mal geschrieben, daß du eine Therapie als "Manipulation" oder so ansiehst. Wenn du bei der Therapie "Ja ja" sagst und sobald die Stunde vorbei ist wieder mit deinem "Das bringt ja doch nichts." anfängst, solange ist das vergeudete Zeit.

    Zitat

    Es ist aber auch immer so, das es Krankeheitsbilder gibt, wo man durchaus was bewirken kann und es gibt auch wiederum welche, wo es halt kaum Möglichkeiten gibt.

    Klingt so, als wärst du wieder auf der Suche nach deinem "Stoff".


    Wie ich dir schon schrieb, wenn du willst, kannst du was ändern. Bleibt die Frage, warum du nicht willst.


    Du, Bärentatze, wolltest doch erst wieder schreiben, wenn sich etwas verändert hat. Eine andere oder neue Therapie wolltest du ja erstmal bis zu deinem evtl. Umzug auch nicht machen. Woher der Sinneswandel?




    PS: Falls sich jemand aufregt, daß man doch mehr Mitleid mit ihm haben und rücksichtsvoller sein solle: Diese Phase haben einige schon hinter sich.

    Ich gehe mal davon aus, das mir die Therapie nicht wirklich helfen kann, da diese Sachen weshalb alles nicht so gelaufen ist, nun mal mit der Behinderung zusammenhängt.


    Mann kann sich wahrscheinlich nur selbst helfen, in dem man sich nun mal denkt, manche haben halt mit Behinderten Menschen ein Problem un gut ist. Man sollte darüber dann auch nicht mehr nachdenken und lieber sich den jenigen öffnen, die einen gesonnen sind.


    Ich mein, wieviele Menschen mit Handicap gibt es und wieviele gehen zum Psychologen, wohl die wenigsten?

    Zitat

    Jemand verglich ihn mal mit einem Junkie, der auf der Suche nach seinem "Stoff" (Bestätigung) alle guten Vorsätze sofort wieder über Board wirft.

    Ja gut, das hört sich nun wirklich sehr negativ an.


    Aber vielleicht hat das einen anderen Ursprung, vielleicht braucht er diese Bestätigung ( nicht als Junkie) weil er im realen Leben einfach einsam ist? Dieser Zustand sich nicht wirklich ändert und er auch einfach wie jeder andere Mensch Aufmerksamkeit und Anerkennung will und braucht? Da würde es online und anonym ihm vielleicht einfacher fallen, weil er sich da nicht so arg "ausgeliefert" fühlt?

    Also mit Aufmerksamkeit hat es nicht wirklich zutun.


    Aber ich bin auf dem Weg, die Sachen anzugehen. Ich muss auch ganz klar sagen, es wäre wesentlich leichter gewesen, wenn ich schon die Sachen angegangen wäre und dabei therapeutisch Hilfe in Anspruch genommen hätte.

    Ich kann Bärentatze irgendwie schon verstehen und wer nicht antworten will, kann es ja übersehen. Psychische Erkrankungen sind nicht mit ein paar gutgesagten Sprüchen oder ein "Reiß dich zusammen" vom Tisch.

    Übrigens, es stimmt wohl, mit diesem Handicap sind viele Menschen sehr einsahm. Dieser Typ Mensch hat in der Zeit, wo alles sich entwickelt, kaum Chancen, sich normal zu entwickeln. Erst später wo die anderen in einen Alter sind, wo der Vestand schon wat gereift ist, hat man vielleicht die Chance, sich zu integrieren.