Zitat

    Macht eine Therapie eigentlich Sinn?

    Nein!


    Ich bewundere Deinen Therapeuten bzw. Deine Therapeutin, dass sie bereits 25 Stunden seiner/ihrer kostbaren Zeit investiert hat. Vielleicht möchte ja jemand anders sehr sehr gerne Deinen Therapieplatz? Jemand, der so viel besser dran ist als Du, arme arme Tatze :°_ :°_ :°_ , und dem es deshalb möglich ist, an sich selbst hart zu arbeiten? Jetzt und sofort!

    Sorry, aber wenn es doch eigentlich darum gehen soll, das meine Defizite aufgearbeitet werden sollen und ich lernen soll, im Leben besser klar zu kommen und aber in diese Richtung überhaupt nichts passiert, dann sollte man sich wirklich fragen, ob das ganze einen Sinn macht.


    Ich weiß ja nicht, wie du es finden würdest wenn du jemanden beauftragen würdest, den Rasen zu mähen und er dir anstatdessen alles umgräbt.


    Fakt ist, das die Therapie wohl nicht dahin geht, wo sie eigentlich hingehen sollte.

    Du mußt immer für Dich überlegen. Und DEINE Entscheidungen treffen. Herz und Verstand müssen überein kommen. Dann hast Du es. Akzeptiere Dich und nimm Dich an. Etwas besseres als Dich gibt es nie wieder.


    "Bleib wie Du bist, und ändere Dich jeden Tag" :-)

    Zitat

    Ich weiß ja nicht, wie du es finden würdest wenn du jemanden beauftragen würdest, den Rasen zu mähen und er dir anstatdessen alles umgräbt.

    Wenn dieser Jemand ein gelernter Gärtner ist (so wie Dein Therapeut seinen Job lange gelernt hat), dann würde ich mich fragen, ob eventuell Umgraben im Frühjahr mehr Sinn macht, als meine "Anweisung", den Rasen zu mähen.


    Ach ja ... wäre ich dieser Gärtner ... würde es mir nicht dauerhaft möglich sein, so sinnlose Erwartungen zu erfüllen. Ich würde es erst im Guten versuchen, dem Auftraggeber zu erklären ... dann würde ich deutlicher werden ... irgendwann wäre ich enttäuscht und sauer .... und dann würde ich wohl – um mich selbst zu schützen – irgendwann kündigen.


    Dürfen Therapeuten eigentlich "aufgeben"? ":/ ??die Frage ist durchaus ernst gemeint, würde mich mal interessieren??

    Ich glaube schon, das so eine Unterstützung was bringen kann. Aber das kann eigentlich auch erst sinn machen, sobald ich umgezogen bin, vorher nicht.


    Wenn ich nemlich erst mal die Möglichkeit habe, mein Leben zu gestalten, dann kommen erst die Sachen, wo man dann mit Hilfe des Therapeuten die Probleme angehen kann.

    Zitat

    Ich glaube schon, das so eine Unterstützung was bringen kann. Aber das kann eigentlich auch erst sinn machen, sobald ich umgezogen bin, vorher nicht.


    Wenn ich nemlich erst mal die Möglichkeit habe, mein Leben zu gestalten, dann kommen erst die Sachen, wo man dann mit Hilfe des Therapeuten die Probleme angehen kann.

    Sag mal, hast Du diesen Text eigentlich irgendwo abgespeichert und kopierst ihn nur wieder und wieder in Deine Threads. ":/


    Das ist doch genau die Platte, die Du am liebsten magst, aber außer Dir niemand, der Dich länger hier kennt, (mehr) hören/lesen kann. ;-) Muss Dich aber nicht interessieren. Sag Du nur fleißig weiter dem Therapeuten ... oder dem nächsten und dem übernächsten ... wie Du gern die Therapie hättest und was er verkehrt macht und warum was nicht geht. :)^ :)=


    Ist Deine Zeit, die Du sinnlos mit Ausreden/Entschuldigungen suchen verplemperst. Deine Eingangsfrage habe ich Dir ja deutlich aus meiner Sicht beantwortet. :)z Und all Deine vorherigen Threads/Fragen wurden bis zur Übermüdung der Antwortenden ebenfalls umfassend beantwortet und drehten sich danach im Kreise. Wird hier nicht anders werden. Von daher ...


    ... Ich kündige. Fristlos. ;-D *:)

    Zitat

    Macht eine Therapie eigentlich Sinn?

    Die Frage ist zu allgemein gestellt.


    Manch eine Therapie macht Sinn, manch eine nicht.


    Wenn eine Therapie keinen Sinn für dich macht, sprich den Therapeuten darauf an.


    Wenn sie danach immer noch keinen Sinn für dich macht, verschwende nicht euer beide Zeit, sondern suche dir eine andere Therapie.

    Zitat

    Dürfen Therapeuten eigentlich "aufgeben"? [die Frage ist durchaus ernst gemeint, würde mich mal interessieren] die

    Mich auch.


    Ich denke, es würde ein sehr hohes Maß an Professionalität dazugehören, sich einzugestehen, "hier bin ich als Therapeut gescheitert".

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es nicht geht. Aber bestimmt nur mit bestimmten Voraussetzungen, wie Beweise dazu "ihm" geholfen zu haben, das möglichste getan zu haben. Es aber zu keiner Verbesserung des Problems kommt, er uneinsichtig ist sprich kurz gesagt "untherapierbar". Das muss aber sicherlich dokumentiert sein, der KK begründet sein und den Patienten aufgeklärt worden sein.

    Bärentatze

    Zitat

    Wenn ich nemlich erst mal die Möglichkeit habe, mein Leben zu gestalten, dann kommen erst die Sachen, wo man dann mit Hilfe des Therapeuten die Probleme angehen kann.

    Das ist eine ganz typische Ausrede. Deine Probleme kannst Du jederzeit angehen. Das würde schon Dein Leben gestalten. Wenn Du ehrlich zu Dir selbst bist, wirst Du zugeben müssen, dass Du vom Therapeuten erwartest, dass er Dein Leben verändert.

    Zitat

    Sorry, aber wenn es doch eigentlich darum gehen soll, das meine Defizite aufgearbeitet werden sollen und ich lernen soll, im Leben besser klar zu kommen und aber in diese Richtung überhaupt nichts passiert, dann sollte man sich wirklich fragen, ob das ganze einen Sinn macht.

    Da klingt mir ein Ansatz durch, der mich nachdenklich macht. Du schreibst im Passiv. Wenn ich das richtig verstehe, ist Dir noch nicht klar, dass Du Deine Defizite aufarbeiten sollst. Ein Therapeut ist Dein Helfer. Die Arbeit hast aber Du selbst. Denn es geht um Deine Lebensqualität. Diese Verantwortung kannst Du auf niemanden sonst übertragen, und es kann sie Dir auch niemand abnehmen.

    Reykjavik

    Zitat

    Ich denke, es würde ein sehr hohes Maß an Professionalität dazugehören, sich einzugestehen, "hier bin ich als Therapeut gescheitert".

    Das sehe ich auch so. Professionelle Therapeuten (er)kennen aber die Grenzen ihrer Möglichkeiten. Es ist nicht immer ihre Schuld, wenn sie scheitern. Mancher Patient hat auch noch nicht den notwendigen Leidensdruck erfahren, den er zum Aufwachen braucht. Wer nur hingeht, um sein Rezept abzuholen oder zu plappern, aber nicht zum Lernen bereit ist, ist nicht wirklich therapiefähig.

    Wie gesagt, ich bin bereit für Veränderungen. Allerdings sehe ich nicht, das da etwas passiert, was mir dabei helfen könnte, um Veränderungen vor zu nehmen.


    Übrigens, die meisten von euch meinen ja wohl, das ich ein komischer Typ wäre, jedoch haben mir Leute von Myhandicap gesagt, das ich im wirklichen Leben ganz anders bin, als in der Forenwelt.

    Zitat

    Wie gesagt, ich bin bereit für Veränderungen. Allerdings sehe ich nicht, das da etwas passiert, was mir dabei helfen könnte, um Veränderungen vor zu nehmen.

    Es reicht nicht, wenn Du Veränderungen annehmen willst. Du mußt bereit sein, sie selbst zu schaffen. Zur Not auch ohne spürbare Hilfe. Es kommt nur auf Dich an. Auf niemanden sonst.

    Ich glaube so wie so, das eine Therapie nur für die Menschen sinnvoll ist, die auch wirklich eine Wahrnehmungsstörung haben.


    Probleme die sich aus Behinderungen oder sonstigen ergeben, sind etwas normales und man muss damit leben.

    Zitat

    Es reicht nicht, wenn Du Veränderungen annehmen willst. Du mußt bereit sein, sie selbst zu schaffen. Zur Not auch ohne spürbare Hilfe. Es kommt nur auf Dich an. Auf niemanden sonst.


    schnattergusche

    Es ist schon klar, das ich die Veränderungen vornehmen muss, aber wenn ich es nicht mal schaffe, mit meinen Therapeuten zu erarbeiten, was ich ändern muss, dann weiß ich es auch nicht.