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    Bärentatze, werde dir einfach manchmal bewusst, dass du nicht das schlechteste oder das kürzeste Leben hast, was ein Mensch haben kann. Nutze deine Möglichkeiten. Erweitere deine Möglichkeiten. Erweitere deine Reichweite. Kontinuierlich. Bleib am Ball. Nicht nachlässig werden.

    Meine volle Zustimmung! Es gibt immer Möglichkeiten, sein Leben zum Besseren zu verändern. Es gibt immer Wege, die aus der Krise herausführen, auch wenn Du sie nicht sehen willst oder kannst. Es ist Dein Leben, niemand kann und darf Dir sagen, wie Du es zu leben hast!


    Was genau ist denn bei der christlichen Gemeinschaft passiert? Inwieweit schränkt Dich Dein Hörvermögen ein? Warum ist es überhaupt so schlecht? Ich kenne mich mit Schwerhörigkeit nicht aus, ich kann mir aber gut vorstellen, dass es Möglichkeiten gibt, an bessere Hörgeräte heranzukommen.


    Ich bin mal gespannt, ob ich auf meine Fragen Antworten erhalte.

    Es war halt ein Treffen, wo die Leute gesungen haben und sich nett unterhalten haben. Die meisten kennen sich da auch unter einander. Es sind sehr herzliche Leute, wo meine Behinderung mit Sicherheit keine Rolle spielt.


    Mein Hörvermögen schränkt mich in sofern ein, das ich den Gesprächen nicht folgen kann bzw. nich verstehe, was sie sagen. Woher die Schwerhörigkeit kommt, konnte man nicht so genau sagen. Zum einem hatte ich in der Kindheit schon mal Probleme damit, was sich später aber legte. Was ich mir durchaus vorstellen kann, dass die laute Musik die ich gerne zuhause gehört habe, es verursacht haben oder auch die Discotheken besuche was allerdings nicht viele waren.


    Einmal habe ich allerdings definitiv gemerkt, das es eindeutig zulaut war und wohl das Gehör Schaden genommen hat. Ich hatte es zwar überprüfen lassen und zunächst schien auch wieder alles ok, aber später kam es schleichen und ich merkte einfach, das es mit dem Hören Bergab ging.

    @ Bärentatze

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    so würde sich das doch anbieten, erwas zu unternehmen.

    :)= Das ist von mir ein ernst gemeinter Applaus. DAS ist doch endlich die EIGENinitiative (DU machst das Angebot), von der hier so lange geschrieben wurde.


    Super! :)^ Genau so weiter ... dann macht es Sinn. ;-)

    Noch ein kleiner Nachtrag:


    Was die Hörgeräte anbelangt, um solche Geräte zu bekommen muss man schon ein an Taubheit grenzendes Gehör haben. Auch wenn ich die Gesprächer anderer nicht mehr verfolgen kann trotz Hörgeräte die ich ja habe, so werde ich ich solche Geräte leider nicht bekommen. Das diese Regelung der Kassen unter aller Sau sind, wissen wir wohl alle.


    Blinde Menschen bekommen Blindengeld, Hörbehinderte bekommen nichst, was natürlich eine "tolle" Verteilung ist.

    Chance007

    Wieso, es scheitert bei mir ja nicht an EIGENinitiative sondern daran, das ich halt nicht weiß, wie ich überhaupt mit Leuten ins Gespräch komme und ich somit als Langeweiler abgestempelt werde.

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    es scheitert bei mir ja nicht an EIGENinitiative

    Tja, so verschieden können Selbst- und Fremdwahrnehmung sein. ;-)


    Ich hätte es jetzt netter gefunden, Du hättest das einfach mal so annehmen können, anstatt gleich wieder die alte Platte aufzulegen. Schade.

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    Ich habe es ja positiv aufgenommen

    Das ist schön. Geehrt fühlen brauchst Du Dich nicht. Damit machst Du Dich schon wieder kleiner, als Du sein möchtest, oder? ;-)


    Kommunikation besteht nun mal aus Aktion und Reaktion. Wenn Dein Gegenüber immer nur ein negatives Gefühl durch Deine Aussagen bekommt, wird es sich irgendwann abwenden. Wer möchte schon dauerhaft vom Negativem umgeben sein, dass einen langsam aber sicher mit herunterzieht. Viel schöner wäre es doch, sich gegenseitig positive Energie zu schenken. Und sei es "nur" durch eine einfache kurze Kommunikation. Also ... think positiv. :-)

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    Wieso, es scheitert bei mir ja nicht an EIGENinitiative sondern daran, das ich halt nicht weiß, wie ich überhaupt mit Leuten ins Gespräch komme und ich somit als Langeweiler abgestempelt werde.

    Dass du dich aufgrund negativer Erfahrungen nicht recht traust, Gespräche zu beginnen, kann ich schon nachvollziehen, aber genau das weiß dein Gegenüber ja nicht. Deine Eigenwahrnehmung sagt doch schon zu recht: "ich kann, wenn ich will", die Fremdwahrnehmung ist allerdings: "der kriegt den Mund nicht auf." In dem Sinne scheitert es an deiner Eigeninitiative – es ist eben nicht nur "ich könnte ja", der sehr gern von dir verwendete Konjunktiv, sondern viel mehr das "ich mach jetzt".

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    Auch wenn ich die Gesprächer anderer nicht mehr verfolgen kann trotz Hörgeräte die ich ja habe,...

    Dieser Satz macht mich nachdenklich. Hast Du dieses Problem nur mit Gesprächen oder allgemein im Alltag? Wann hast Du Deinen letzten Hörtest machen lassen? Hörst Du heute noch häufig sehr laut Musik, evtl. sogar über Kopfhörer? Wenn sich das Ganze nur auf Gespräche bezieht, könnte ja auch eine psychische Ursache in Betracht kommen (wie z. B. bei manchen Tinnitusfällen).

    Neenee, es ist wirklich so, dass das Gehör generell schlechter geworden ist. Darum habe ich mir ja auch Hörgeräte angeschafft. Beim Musikhören, was ich jetzt nur noch leise betreibe, hört man schon den Unterschied, es klingt einfach heller, da mir ja die höheren Frequenzen fehlen.


    Aber gerade beim sprachlichen Verständniss scheitern die Kassengeräte, da sie nicht über verschiedene Programmer verfügen und auch keine Richtmicrofone haben.


    Jeder Akustiker wird auch bestetigen, das die normalen Kassengeräte ein witz sind. Was auch ein großes Problem ist, laute Geräusche wie zum Beispiel wenn im Chor gesungen wird, wird auch verstärkt und ich für meinen Teil merke dann auch, das mir das schadet.

    Ich muss feststellen, das mein Vorhaben sich wieder als falsch herausgestellt hat. Ich bin jetzt seit einer Woche in Stuttgart und habe jetzt schon die Schnautze voll. Allein die Wg ist der Horror und das integrieren wird hier wohl genauso scheitern wie zuhause blos, dass es hier noch schwieriger bis nicht möglich ist.


    Ich werde wohl wieder zurück gehen und versuchen in Düsseldorf Fuß zu fassen.

    Vielleicht erkennst Du dann ja mal, dass es nicht nur an Deiner bösen Umwelt liegt, wenn Du in Stuttgart genauso scheiterst :(v Fang endlich an, darüber nachzudenken, was Du an DIR ändern könntest...

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    Ich muss feststellen, das mein Vorhaben sich wieder als falsch herausgestellt hat. Ich bin jetzt seit einer Woche in Stuttgart und habe jetzt schon die Schnautze voll. Allein die Wg ist der Horror und das integrieren wird hier wohl genauso scheitern wie zuhause blos, dass es hier noch schwieriger bis nicht möglich ist.


    Ich werde wohl wieder zurück gehen und versuchen in Düsseldorf Fuß zu fassen.

    Das ist schade :-( Aber was genau läuft denn schief? Jetzt lässt sich vielleicht noch mit verhältnismäßig wenig Aufwand einiges klären. Erzähl doch mal mehr!