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Wir bitten um Entschuldigung!

    Klar denkt man darueber nach, was gewesen waere, wenn man sich an der und der Stelle fuer ein "anderes Leben" entschieden haette.


    Mich verfolgt manchmal die Frage, ob es nicht toll gewesen waere, ganz frueh (mit 18,19,20) Mutter geworden zu sein und dann ein ganz tolles Verhaeltnis zu den Kindern zu haben. Wenn es mir so geht, lese ich ein Buch zu dem Thema oder schaue Gilmore Girls.


    Mit Buechern habe ich auch meine Drogen- und Sektenerfahrungen gemacht.


    Dadurch, dass ich mich sehr gut in alles reinfuehlen kann und fuer den Moment "wirklich" dort bin, konnte ich durch's Lesen so viele Erfahrungen machen, dass es mir reicht=).


    Vielleicht waere das auch eine Moeglichkeit fuer Dich?

    Zitat

    Du gehst davon aus, dass Du auch eine andere Entscheidung hättest treffen können und Du dann aufgrund dieser Entscheidungen auch ein anderes Leben gehabt hättest.

    Ja, davon bin ich überzeugt.

    Zitat

    Ich glaube das übrigens nicht. Ich bin der Meinung, dass Menschen determiniert sind und somit auch die vermeintliche Entscheidung nie wirklich eine ist, nur weil ich sie mir abstrakt ausdenken kann. Meiner Ansicht nach kann ich nur dieses Leben leben und es würde immer so ausschauen, weil ich immer diese "Entscheidungen" treffen würde. Es wäre immer und immer wieder dasselbe Leben.

    Ich finde die Vorstellung echt beklemmend, aber ist eine interessante Sichtweise.

    Zitat

    Was für ein völlig anderes Gefühl meinst Du denn, dass Du als Mann haben würdest, was Du als Frau nicht nachvollziehen kannst oder ist es generell auf eine andere Person bezogen, egal ob nun eine andere Frau oder Mann?

    Ist generell auf eine andere Person bezogen, daher ja auch die Überlegung, wie es bzw. vielmehr wer ich wohl wäre, wäre ich anders "groß geworden", in einem anderen Umfeld, mit anderen Menschen usw.


    Bei der Mann-Frau-Sache würde mich vor allem die körperliche Erfahrung reizen. Also ganz banal oder auch nicht: Wie es sich wohl anfühlt, andere Geschlechtsorgane zu haben, durch einen anderen Hormonhaushalt gesteuert zu werden etc.

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    Keine Ahnung wie das bei Personen mit mehreren Persönlichkeiten allgemein betrachtet wird, aber in der Regel fühlen sie sich alle eigenständig in einer Person. Spielt aber keine Rolle. Würdest Du sagen, dass eine Person, die in sich mehrere von einander unabhängige Persönlichkeiten hat auch unterschiedliche Leben leben?

    Schwierig. Streng gesehen ist es für mich auch wieder "nur" ein Leben, das diese Person führt. Eben als Mensch mit mehreren Persönlichkeiten. Aber das ist schon tricky und wohl abhängig davon, wie das derjenige wahrnimmt, also ob er von den unterschiedlichen Persönlichkeiten in sich weiß oder nicht. Wenn nicht, dann kommt das für mich schon nahe an "unterschiedliche Leben leben" ran.

    Zitat

    Extreme sind für mich Persönlichkeiten, in die ich mich beim besten Willen nicht hineinversetzen kann – oft mir schwierigen psychischen Störungen. Da komme ich dann nicht hin.

    Ach so, verstehe.

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    Wenn ich mir so etwas vorstelle, dann ist es doch real.

    Ja? ":/ Muss ich mal länger drüber nachdenken.

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    Dazu gibt es schon Simulationen. Wird für Dich wohl nicht zählen. ;-)

    In Bezug auf die körperliche Erfahrung? Das finde ich schon spannend. Aber ja, es "zählt" für mich insofern nicht, als dass zu der tiefgreifenden Erfahrung, Mutter zu werden und dann auch zu sein, sicher mehr gehört, als per Simulation ein paar Muskeln kontraktieren zu lassen. Wobei, wenn man dazu den "passenden" Hormoncocktail verabreicht bekommt, dann kommt es vielleicht schon wirklich nah an die "echte" Erfahrung ran. Scheinschwangerschaften (im Sinne einer Wunschneurose) sind in dem Zusammenhang auch ein spannendes Thema.

    Zitat

    Mit Buechern habe ich auch meine Drogen- und Sektenerfahrungen gemacht.


    Dadurch, dass ich mich sehr gut in alles reinfuehlen kann und fuer den Moment "wirklich" dort bin, konnte ich durch's Lesen so viele Erfahrungen machen, dass es mir reicht=).


    Vielleicht waere das auch eine Moeglichkeit fuer Dich?

    Ich glaube nicht, weil mir dabei doch immer sehr bewusst ist, dass ich mir das alles gerade nur "vorstelle" und mich "nur" in eine andere Person hineinfühle, aber doch ich bin und bleibe und mein Leben ein ganz anderes ist.

    Ich kenne diese Gedanken und würde auch oft gern verschiedene Erfahrungen im Leben machen, die zusammen aber nicht realisierbar wären. Ich würde z.B. gern wissen, wie es sich anfühlen würde, nicht studiert zu haben. Ob ich heute genauso denken würde wie jetzt. Und ich wäre vom Typ her auch oft gern beides von Natur aus - blond/hell und dunkel/exotisch.


    Aber es ist eher eine Gedankenspielerei. Nichts, was mich wirklich traurig macht oder runterzieht. Es geht ja allen Leuten so, dass sie sich auf etwas festlegen und dann nicht mehr wissen können, wie es ihnen ohne diese Sache oder Entscheidung ergangen wäre. Die Sachen, die von Natur aus festgelegt sind, kann man ja sowieso nicht ändern.

    Ich verstehe Deine Gedanken sehr gut. Es geht überhaupt nicht darum, ein anderes Leben zu wollen, es geht nur um diese unendliche, atemberaubende Weite der Möglichkeiten und der menschlichen Empfindung. Es ist nicht Unzufriedenheit oder Lebensüberdruss, sondern das genaue Gegenteil - es ist überschäumende Begeisterung für das Leben und das Empfinden, es ist Hunger und Neugier und übersprudelnde Freude daran, zu sein. Wenn wir uns für eine Tür entscheiden, bleiben alle anderen verschlossen, und das ist auch in gewisser Weise sehr gut so, weil ein ganz unverbindliches Leben, in dem keine Entscheidung zählt und alle Möglichkeiten offen bleiben, weder lebbar ist noch schön wäre - das Spannende sind ja gerade verwirklichte Optionen, nicht theoretische, denn nur verwirklichte sind auch erfahrbar. Aber ich verspüre auch, so blitzzufrieden ich mit den meisten meiner Entscheidungen bin und mit dem Leben, zu dem sie geführt haben, manchmal diesen Andrang all der unverwirklichten Möglichkeiten und auch derer, die niemals überhaupt eine Option waren. Wie wäre es, ein Vogel zu sein? Ein Baum? Wer wäre ich eigentlich, wenn ich einige wesentliche Entscheidungen anders getroffen hätte?


    Diese Vorwurfshaltung, die hier aufschimmert, diese Mahnungen, das sei der Weg in die Unzufriedenheit, finde ich total bizarr und musste ein bisschen drüber lachen, weil sich darin spiegelt, dass viele Leute es wirklich nicht verstehen, also ganz anders ticken. Wie wäre es wohl, so jemand zu sein?
    Wenn ich gern nach Borneo und nach Island fahren will und auch noch einige andere Reiseziele interessant fände, aber im Sommer nur eine einzige Reise machen kann, dann entscheide ich mich und freue mich wie Wildsau auf meinetwegen die Galapagos-Inseln. Dadurch werden doch aber all die anderen Reiseziele - von denen ich einige niemals sehen werde, vor allem nicht welche, die gar nicht mehr zur Verfügung stehen, wie beispielsweise das Madagaskar vor 200 Jahren (und jaja, ich weiß, dass ich da nicht wirklich hätte hingehen wollen, weil niemand, der bei Verstand ist, wirklich Königin Ranavalona hätte begegnen wollen) ... die werden dadurch doch nicht reizlos? Selbstverständlich bereise ich sie in Gedanken. Ich mache mein Zeug, ich lebe im Hier und Jetzt, und ein Teil dieses Hier und Jetzt sind eben auch Träume und Gedankenspiele. Wozu haben wir denn ein phantasiebegabtes Hirn, wenn wir es nicht benutzen?

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    Kennt diese Gedanken und vor allem dieses Gefühl jemand?

    Leck mich am Arsch, ja! Ich sitze erledige das, was ich grad schaffe, heute schon den ganzen vormittag mehr oder weniger Rotz und Wasser heulend, weil ich das grad so sehr nicht packe.


    Dieses Gefühl, auch gern wissen zu wollen, wie ein anderes Leben ist, kenn ich schon lange. Die Beispiele, die du nennst, sind ja auch Dinge, die so gar nicht in unserer Hand liegen, und auf solche Dinge bezog sich mein Gefühl oft. Wie würde es sich anfühlen, die 20er in einer monogamen Partnerschaft zu verbringen, statt in einem großzügigen Freundschaftsgefüge? Wie wäre es/wie wäre ich, wenn ich die große Nachkommenschar tatsächlich hätte, die ich mir in jungen Jahren vorgestellt hätte. Etc. Interessant. Manchmal schmerzhaft, dass man nicht alles erleben kann. Aber handlebar.


    Was mich persönlich grad an den Rand bringt (und sorry, ich steck da grad so mittendrin, dass ich erst mal nur dein Eingangsposting gelesen hab, weil für mehr grad nicht der Moment ist - vielleicht passt, was ich schreibe ja trotzdem, andernfalls einfach drüber weglesen), ist die Zukunft. Auch in der Zukunft gibt es nur ein Leben zu leben, und man kann nicht alles, man kann oft mehr, als man meint, aber man kann eben nicht unabhängig, vogelfrei, partner- und kinderlos durch die Welt tingeln und gleichzeitig erleben, wie sich das ganze mit Partner und mit Kind(ern) anfühlt. Man kann nicht beobachten, wie sich der eigene Körper verändert, wenn man die 30er durchtrainiert und gleichzeitig sehen, was der Körper macht, wenn er ein heranwachsendes Kind beherbergt.


    Ich bin auch nicht unglücklich, auch grad nicht unzufrieden - ganz im Gegenteil! Aber, ich finde es grad so fürchterlich schrecklich ungerecht, sich entscheiden zu müssen. Scheiß drauf, dass das so was von Luxusprobleme sind (und natürlich kann ich es in den allerallerallermeisten Momenten meines Lebens dementsprechend runterregulieren/runterrelativieren), aber im Moment muss ich einfach sagen: Dass nicht alles geht, tut so verflucht, verfickt scheiß weh!


    P.S. Nochmal sorry, falls völlig am Thema vorbei. Wollte keinesfalls deinen Thread meutern (sagt man das so?). War vom Them her aber grad so zum Tag passend ... und hat offenbar einen Wortschwall freigesetzt. Anywho. Falls es irgendwo Überschneidungen gibt umso besser, andernfalls einfach überlesen.

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    Ich kann es mir natürlich vorstellen. So wie ich mir vorstellen kann, wie es wohl sein mag, ein Mann zu sein. Aber das bleibt alles reine Fantasie. Ich könnte mich irren.

    das ist nur ein beispiel aus deinen vielen aussagen.


    ich seh es so:


    man lebt und sammelt erfahrungen aus den situationen, die einem begegnen


    und man handelt danach...eigene erfahrung und so...


    allerdings sind ist die sichtweisen auf die ähnlichen "gegebenheiten" von mensch zu mensch verschieden. manchmal total verschieden, obwohl "mensch" eine gleichartige situation erlebt. und das ist nicht nur abhängig vom charakter, sondern auch vom stand der gestirne, vom wetter, den hormonen usw.blabla.


    genauso wie man durch das verschieben seiner sichtweise seine eigene persönliche welt verändern kann.


    denn jeder lebt ja in seinem eigenen "bild", und das verändert sich ständig...


    und es hat jeder die möglichkeit, seine welt durch verschieben des standpunktes zu ändern


    es ist so spannend sich drauf einzulassen!

    Ich verstehe die verwunderung auch nicht so ganz. fakt ist: Das Leben ist zu kurz für ales wa sich toll fände, wenn man mal alles unmögliche rauslässt. Doch bin ich verdammt froh über die zeitliche Grenze, ein ewiges Leben wäre nämlich wirklich ein Albtraum.

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    Ich finde die Vorstellung echt beklemmend, aber ist eine interessante Sichtweise.

    Wenn es Dich interessiert, so gibt es zu dem Thema viel Literatur. Ich finde weder Determinierung noch die ansicht die Wahl zu haben beklemmend.

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    Ist generell auf eine andere Person bezogen, daher ja auch die Überlegung, wie es bzw. vielmehr wer ich wohl wäre, wäre ich anders "groß geworden", in einem anderen Umfeld, mit anderen Menschen usw.

    Ja, da gibt es jetzt schon unterschiedliche Ebenen. Eimmal nur Du allein, die als dieses Du unterschiedliche Leben führen würdest, wenn Du andere Entscheidungen getroffen hättest, dann tatsächlich eine ganz andere Person zu sein. Jetzt wurde noch andere Zeitalter. Also alles keine Vorstellungen, die andere nicht auch schon gehabt hätten. Auch da gibt es ja genug Literatur.


    Ich kenne das ja auch von früher. Es gibt ja immer wieder Situationen im Leben, in denen ich vor einer vermeintlichen Entscheidung stand und im Nachhinein natürlich diese Gedanken kamen, hättest Du doch anders entschieden. Ich bin dem auf den Grund gegangen. Ich hätte nicht anders entschieden – niemals. In der selben Situation hätte ich jedes Mal dieselbe Entscheidung getroffen. Also z. B. wenn es mehrere Verehrer gibt. Dann entscheide ich mich für den einen und es wird nix. Logischerweise ist das unbekannte Land, was denn nun gewesen wäre, wenn ich mich für den anderen entschieden hätte sehr weit und bevorzugt dachte ich natürlich, dass es mit dem sicher geklappt hätte. ]:D Oder ein Job – hätte ich den anderen genommen. Solche Fragen kommen ja nicht auf, wenn alles gut geht, sondern wenn eine vermeintliche Wahl dagewesen ist. Dass ich die Situation im Nachhinein anders beurteilte, ist klar. Da wusste ich ja, was herauskam. Darum finde ich auch solche Bewertungen im Nachhinein als reine Gedankenübungen, weil ich halt des abstraken Denkens fähig bin. Sinnvoll für mein Leben sehe ich sie in diesem Zusammenhang nicht. Insofern gibt es bei mir auch nie ein Bedauern, warum ich nicht so, sondern anders entschieden habe.

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    Schwierig. Streng gesehen ist es für mich auch wieder "nur" ein Leben, das diese Person führt. Eben als Mensch mit mehreren Persönlichkeiten. Aber das ist schon tricky und wohl abhängig davon, wie das derjenige wahrnimmt, also ob er von den unterschiedlichen Persönlichkeiten in sich weiß oder nicht. Wenn nicht, dann kommt das für mich schon nahe an "unterschiedliche Leben leben" ran.

    Das Buch, das ich gelesen habe, da wussten die Persönlichkeiten nichts von einander und das ist ja auch das Erscheinungsbild der Krankheit. Es ist nicht besonders prickelnd, wenn ich als Person ständig Gedächtnislücken habe, weil gerade eine andere meiner Persönlichkeiten ihr Leben lebt.

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    Ja? Muss ich mal länger drüber nachdenken.

    Ja, vor allem klingt es bei Dir, als würdest Du einen Unterschied machen.

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    Ich glaube nicht, weil mir dabei doch immer sehr bewusst ist, dass ich mir das alles gerade nur "vorstelle" und mich "nur" in eine andere Person hineinfühle, aber doch ich bin und bleibe und mein Leben ein ganz anderes ist.

    Ist auch bei mir so. Wenn ich mich in jemanden anderen hineinfühle, bin ich dieser jemand. Ich denke anders, ich fühle anders. Wenn ich Harry Potter lese bin ich Harry Potter oder jene Person, mit der ich mich identifiziere.

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    Ich verstehe die verwunderung auch nicht so ganz. fakt ist: Das Leben ist zu kurz für ales wa sich toll fände, wenn man mal alles unmögliche rauslässt. Doch bin ich verdammt froh über die zeitliche Grenze, ein ewiges Leben wäre nämlich wirklich ein Albtraum.

    Finde ich interessant. Ich habe nun wirklich viele Interessen und ich habe nicht den Eindruck, dass mir etwas "entgeht" bzw. dass ich etwas nicht machen kann, was ich will. Dass ich nicht alles auf einmal machen kann, ist klar. Insofern habe ich auch nicht den Wunsch 3 Dinge auf einmal zu machen. Dafür bin ich dann zu sehr im Jetzt und in der Realität. Das sehe ich jetzt auch nicht unbedingt im direkten Zusammenhang zum Thema mehrere Dinge auf einmal zu Wollen. Ich bin ja trotzdem interessiert, wie andere sind. Mir fehlt nur der Wunsch jemand anders zu sein oder auch etwas unrealistisches zu wollen.

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    Ich kenne das ja auch von früher. Es gibt ja immer wieder Situationen im Leben, in denen ich vor einer vermeintlichen Entscheidung stand und im Nachhinein natürlich diese Gedanken kamen, hättest Du doch anders entschieden.

    Zitat

    Mir fehlt nur der Wunsch jemand anders zu sein oder auch etwas unrealistisches zu wollen.

    Kleio, genau darum geht es doch nicht, zumindest nicht im Kern. Es geht nicht darum, etwas anderes zu wollen und sich zu wünschen, eine andere Entscheidung getroffen zu haben. Es geht um die Neugier, was wäre, wenn. Und das Staunen darüber, wie anders das eigene Leben sein könnte.

    Shojo

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    Kleio, genau darum geht es doch nicht, zumindest nicht im Kern. Es geht nicht darum, etwas anderes zu wollen und sich zu wünschen, eine andere Entscheidung getroffen zu haben. Es geht um die Neugier, was wäre, wenn. Und das Staunen darüber, wie anders das eigene Leben sein könnte.

    Ja, so hätte ich Deinen Beitrag auch verstanden.


    Die TE habe ich so verstanden, dass sie sich das wünschen würde, wenn es ginge, genauso eine völlig andere Person zu sein (Sie wird mich sicher berichtigen, wenn ich sie falsch verstanden habe). danae87 hatte noch einen anderen Zugang. Das ist für mich das Spannende.


    Deswegen sind das für mich jetzt schon untrschiedliche Ebenen, um die es in den Beiträgen geht. Bei keiner der UserInnen vermisse ich Neugier oder Staunen - im Gegenteil. Bei der TE sehe ich allerdings den tatsächlichen Wunsch diese unterschiedliche Leben im Ganzen auch zu leben.

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    Es geht nicht darum, etwas anderes zu wollen und sich zu wünschen, eine andere Entscheidung getroffen zu haben. Es geht um die Neugier, was wäre, wenn. Und das Staunen darüber, wie anders das eigene Leben sein könnte.

    Ganz genau :)z