mond+sterne

    Ich hatte von Anfang immer wieder zwischendurch Probleme mit deinen Beiträgen.


    Aber ich habe ein ernsthaftes Problem, bei dem mir unter anderem dieser Faden sehr geholfen hat. Deshalb wäre ich dir sehr dankbar, wenn du ihn nicht weiterhin als deine Bühne oder was auch immer ansehen würdest. Wenn du mir helfen möchtest, kannst du gern hier weiter schreiben, aber bitte benutze ihn nicht für irgendwelche diffuse Diskussionen. Danke!

    Zitat

    Deine Beiträge liegen für mich als Außenstehende komplett neben der Sache und dienen ausschließlich dem zweifelhaften "Nutzen", den Faden zu schrotten.

    Das sehe ich genauso. Allerdings trägt es ja auch mit zum Schrotten bei, wenn man überhaupt auf ihn einsteigt. ":/


    Mit seiner kindischen und unhöflichen Reaktion a la "hab ich aber gar nicht zu Ende gelesen, ätschibätschi" auf einen großartigen, sehr klugen Beitrag von danae87 hat er sich einmal mehr als ernstzunehmender, erwachsener Diskussionsteilnehmer disqualifiziert. Denn diese Reaktion war ja nicht Ausdruck eines inhaltlichen Dissenses, den man (an anderer Stelle) hätte diskutieren können, sondern es war ein gezielter persönlicher Affront, eine demonstrative Geste der Missachtung.


    Nicht nur das - überdies war es auch wie eine schicksalhafte Methapher im Hinblick auf sein eigenes Sackgassendasein als ewig Unverstandener, welches er damit einmal mehr aktiv zelebrierte und kultivierte. Denn sein Affront richtete sich ja nicht gegen irgendjemanden, sondern ausgerechnet gegen so ziemlich die Einzige hier, die ihm überhaupt noch was zu sagen hat, die ihn noch ernst nimmt und ihm mit Geduld und Offenheit begegnet, und die schafft, was kaum noch jemand schafft: auf negativen Subtext in den Botschaften an ihn komplett zu verzichten. Wer ausgerechnet so einen wohlmeinenden Menschen abwatscht, ist entweder sozial so beliebt und geborgen und gut eingebettet, dass er sich problemlos leisten kann, mal jemanden zu verprellen, oder aber er will um jeden Preis in der Sackgasse bleiben und tut aktiv alles, um eben diesen Zustand abszusichern.


    Ich finde es immer wieder erschütternd, aber muss ja jeder selbst wissen, was er aus seinem Leben macht. Nur sollte er dafür nicht auch noch in fremden Fäden eine Bühne bekommen. Deshalb bin ich normalerweise dafür, seine kleinen Streubomben so gut es geht zu ignorieren und ins Leere laufen zu lassen, auf dass sie möglichst wenig Resonanz und Wirkung entfalten. Wenn er jedoch gezielt Leute runtermacht, die ich sehr schätze, dann fällt es mir wirklich schwer stillzuhalten. Nur deshalb habe ich mich überhaupt eingemischt, aber in gewisser Weise bereue ich das auch schon.

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    Hallo ich wollte mal fragen ob die Situation noch aktuell ist ich war in einer Ähnlichen Lage bin jetzt 17 falls es ihrem Sohn immer noch schlecht gehen sollte


    beantworten sie mir doch bitte ein paar fragen damit ich mir ein Bild machen kann:


    - was genau ist an ihm anders


    - wieso ist das Zusammenleben nicht mehr Möglich


    - was sind die Gründe damit er Ausrastet


    als ich in dieser Lage war wurde ich nur falsch Verstanden und jetzt ist mein Verhältnis zu Meiner Mutter komplett Zerstört... falls meine Befürchtungen zu treffen könnte ich dir einen Vorschlag machen der dir villeicht komisch vorkommt aber funktionieren wird!

    Zitat

    Seine Metorin möchte den Vater gern kontaktieren und wir haben sicher alle berechtigte Zweifel, ob er sich darauf einlassen wird. Bei mir kommt noch die Angst dazu, dass mein Sohn droht daran zu zerbrechen.


    Aber ich will auch für ihn da sein, möchte ihn auffangen. Für ihn stark sein.

    Das hatte ich mir anfangs falsch vorgestellt. Ich dachte, Dein Sohn hätte den Wunsch Dir gegenüber geäußert, und es wäre Deine Aufgabe zu versuchen, ihm diesen Wunsch zu erfüllen.


    Jetzt wo ich weiß, dass die Mentorin den Vater kontaktieren möchte, sieht es für mich ganz anders aus. Die Mentorin hat es sich zur Aufgabe gemacht, Deinem Sohn seinen Wunsch zu erfüllen.


    Ich denke, das erhöht zum einen die Erfolgsaussichten (die eh schon schlecht genug sind), weil sie als professionelle Kraft auch das nötige Hintergrundwissen hat, um zu wissen, wie man so etwas geschickt angeht.


    Du bist damit in der Rolle der Mutter, die ihrem Sohn erklärt, was da abläuft, und ihn tröstet, wenn er enttäuscht ist.


    Und der Zeitpunkt an dem er enttäuscht sein wird, kommt mit Sicherheit auf Dich zu.

    Ich denke, der einzige, dessen Aufgabe es wäre, dem Kind seinen Wunsch zu erfüllen, ist der Vater.


    Der hat genau die selbe Verantwortung für sein Kind wie die Mutter. Wenn er die nicht wahr nimmt, kann man es nicht der Mutter als Aufgabe zuschieben, dafür zu sorgen, dass er sich anders verhält als er es nun mal aus eigener Entscheidung heraus tut. Man kann ihn maximal an seine Verantwortung erinnern.

    Zitat

    Ich denke, der einzige, dessen Aufgabe es wäre, dem Kind seinen Wunsch zu erfüllen, ist der Vater.

    Das stimmt und da haben wir alle berechtigte Zweifel und müssen meinen Sohn dann auffangen. Darauf möchte ich vorbereitet sein, bei aller Hoffnung.

    Zitat

    Jetzt wo ich weiß, dass die Mentorin den Vater kontaktieren möchte, sieht es für mich ganz anders aus. Die Mentorin hat es sich zur Aufgabe gemacht, Deinem Sohn seinen Wunsch zu erfüllen.

    Das ist jetzt schon wieder so ein unverständliches Zeug für mich. Niemand hat sich irgendetwas zur Aufgabe gemacht, sondern dieser Wunsch steht im Raum und wird jetzt bei der nächsten Konferenz mit allen Beteiligten erst einmal besprochen. Sowas bricht man nicht einfach übers Knie.

    Ich sehe ihn dieses Wochenende. x:)


    Leider hat er im Moment wieder eine schlechte Phase und auch die Schule klappt nicht so gut. Aber dass muss nichts bedeuten, denn wir können ja nicht erwarten, dass es nur noch gut läuft. Dann wäre er nicht er. So ist er nun mal und da müssen wir alle durch. Außerdem hat er einiges zu verarbeiten.


    Ich freue mich erst mal auf das Wiedersehen. :)_

    Es ist viel Zeit vergangen und ich möchte ein update geben.


    Es geht weiterhin bergauf mit allem, inklusive Schule. Natürlich hat er immer noch Ausraster, aber eben nur noch sehr wenige und von kurzer Dauer.


    Unsere Kontakte sind nach wie vor sehr schön und funktionieren gut. Nun tritt aber eine Änderung ein in Form einer ersten Übernachtung zuhause x:)


    Ich muss zugeben, dass ich zwar keine Angst, aber doch eine gehörige Portion Respekt vor dem Wochenende habe. Aber die Freude auf unerwartet viel mehr Zeit als sonst überwiegt. Wir können zusammen essen, zusammen spielen, zusammen lesen, kuscheln, reden, einen Film schauen, ein Buch vorlesen im Bett. :)_


    Ich bin unglaublich gespannt, wie es werden wird und wenn es gut klappt, werden weitere Übernachtungen folgen. Ich freue mich und bin positiv aufgeregt.


    Ich würde dann gerne davon hier berichten.