Ja, sehr guter Text Tränentaucherin-ich könnte mich nie so distanziert damit auseinandersetzen, mit so einer Vergangenheit. :)= Aber gleichzeitig, wenn hier schon so vehment Toleranz eingefordert wird, dann bitte trotzdem auch ein wenig Toleranz für die Toleranzlosen und "Ignoranten".Sonst ersetzt man nur ein "Feindbild" durch das andere.

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    bitte trotzdem auch ein wenig Toleranz für die Toleranzlosen und "Ignoranten".Sonst ersetzt man nur ein "Feindbild" durch das andere.

    sorry, aber das ist ja wohl schmarrn. Ich kann radikale Einstellungen hierzu zwar nachvollziehen trotzdem sehe ich nicht den geringsten Sinn diesen Toleranz entgegen zu bringen. Es ist ja nicht nur irgendeine folgenlose Undifferenziertheit sondern fügt in der Masse (und die ist ja gegeben) der ganzen Thematik zusätzliche Problematiken hinzu.


    Nebenbei schätz ich dass aus den verschiedensten Gründen vielen früher Missbrauchten solche Auswüchse gar nicht zusagen, ein Grund z.B. dass man da irgendwie als Berechtigung hergenommen wird für die teilweise echt absurdesten Ängste, Hassgefühle und Forderungen jenseits jeder Menschlichkeit.

    Na, dass es ein sauschwieriges Thema ist, streitet doch keiner ab. ;-) Nur geht es halt auch bei den "Toleranzlosen" im Grunde genommen um dieselbe Sache wie bei den Pädophilen, um dieselbe Verantwortung, die von Erwachsenen eingefordert werden darf und sollte - niemand kann etwas für seine Gefühle, wohl aber dafür, wie er damit umgeht und welche Handlungen er daraus ableitet.


    Jemand, der pädosexuell ist, darf fühlen, was er fühlt, aber er darf nicht losziehen und sich Kindern sexuell nähern, weil da die Toleranz aufhört - auch schon im "kleinen Rahmen". Ebenso ist es vollkommen in Ordnung, wenn jemand sagt: "Ich kann mich mit dem Thema nicht differenziert und sachlich auseinandersetzen, arbeite aber dran". Es ist aber nicht in Ordnung, in ein Forum zu marschieren und die ohnehin problematische Situation noch zu fördern, indem man dort alle Pädophilen in einen Topf wirft, lautstark fordert, sie sollten allesamt eingesperrt oder wenigstens strengstens überwacht werden, und bekundet, sie wären allesamt gefährlich, widerwärtig und zu verachten.


    Ich für meinen Teil fordere keinesfalls querbeet Toleranz für alles Mögliche. Ich bestehe nur auf grundlegende Fairness und Achtung vor den verfassungsgemäßen Rechten und der Menschenwürde anderer Leute, selbst wenn es mal unbequem oder gar schwierig wird. Davon war in diesem Faden zum Teil ausgesprochen wenig zu spüren, im Gegenteil, und das Befördern einer solchen Hetzerei ist NICHT in Ordnung. Das hat mit dem liebenswürdigen Austausch sorgfältig ausgewogener Toleranzportionen nichts zu tun.

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    sorry, aber das ist ja wohl schmarrn. Ich kann radikale Einstellungen hierzu zwar nachvollziehen trotzdem sehe ich nicht den geringsten Sinn diesen Toleranz entgegen zu bringen. Es ist ja nicht nur irgendeine folgenlose Undifferenziertheit sondern fügt in der Masse (und die ist ja gegeben) der ganzen Thematik zusätzliche Problematiken hinzu.

    Ach, und da wird dann nicht differenziert. Denn da gibt es ja auch die unterschiedlichsten Gründe, warum jemand eine radikale Einstellung pflegt.Und es war eigentlich auch mehr auf die User hier bezogen.Nichtsdestotrotz du nimmst dann genau diese Einstellung ein, die du an anderen kritisierst. Null Toleranz Politik. Aber ok, wollte eigentlich nicht mehr hier schreiben.Sorry. |-o

    Crazyleni, es ist superschade, wenn Du den Unterschied nicht verstehst, aber sehr viel mehr Dein Problem als das anderer Leute. Und die Gründe für eine radikale Einstellung mögen sehr nachvollziehbare sein, die radikale Einstellung rechtfertigt es dennoch nicht, es macht sie nur verständlicher. Ebenso wie es nicht zu rechtfertigen ist, wenn jemand mit pädosexuellen Neigungen sich die "Signale" eines Kindes schönredet - angesichts seiner Situation vielleicht verständlich, aber nicht okay.

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    Und es war eigentlich auch mehr auf die User hier bezogen

    Inwiefern genau? Ruhig etwas konkreter. Oder Du durchdenkst noch einmal ganz genau, was Du da eigentlich forderst. "Toleranz" ist nämlich ein so ungemein schwammiger, sabschiger, hin- und hergedehnter, wild in Gesichter geschleuderter Nullbegriff, dass ich persönlich ihn am liebsten aus dem Wörterbuch streichen würde. Sobald er verwendet wird, gibt es nahezu immer so viel näher auszudefinieren, dass man dieses Unwort gleich weglassen und stattdessen klar formulieren könnte, was man eigentlich möchte. Das würde einen auch gleich daran gewöhnen, ein bisschen klarer zu denken.

    Zitat

    Crazyleni, es ist superschade, wenn Du den Unterschied nicht verstehst, aber sehr viel mehr Dein Problem als das anderer Leute.

    Schade? Nicht im geringsten.Mein Problem? Keineswegs. Ich sehe es nicht als Problem an. Ich hab meine Meinung geäußert, damit hat es sich.Es als Schmarrn zu bezeichnen, ist nicht sehr förderlich, aber auch zu verkraften.

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    Toleranz" ist nämlich ein so ungemein schwammiger, sabschiger, hin- und hergedehnter,

    Sorry, aber keine Ahnung, was sabschig bedeutet, auch nicht, was Lynchharpyen sein sollen ":/ und das was ich fordere, ja, wüßte nicht, was ich da überdenken sollte, ich habs klar formuliert, mehr gibts dazu nicht zu sagen. :p> *:)

    Ich finde Toleranz wichtig.


    Schlimm finde ich es,wenn Leute meckern nur weil jemand anders ist bzw.....wenn sie schimpfen aufgrund ihrer Intoleranz.....z.b wenn jemand eine dunkle Hautfarbe hat oder einen langen Rasen im Garten hat ,einen Hund besitzt,Kinder hat,andere Werte,Aengste ,Erfahrungen und Abneigungen hat..usw

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    Ich finde Toleranz wichtig.


    Schlimm finde ich es,wenn Leute meckern nur weil jemand anders ist bzw.....wenn sie schimpfen aufgrund ihrer Intoleranz.....z.b wenn jemand eine dunkle Hautfarbe hat oder einen langen Rasen im Garten hat ,einen Hund besitzt,Kinder hat,andere Werte,Aengste ,Erfahrungen und Abneigungen hat..usw

    Dennoch tolerierst du diese Menschen, oder?

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    Und mein Denken ist für gewöhnlich sehr klar

    Das muss und wird jeder Leser für sich selbst beurteilen, ganz egal, was Du oder ich davon halten oder darüber sagen. ;-) In Deinen letzten Beiträgen jedenfalls hast Du diese sicher vorhandene Eigenschaft halt nicht unter Beweis gestellt.

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    Ach, und da wird dann nicht differenziert. Denn da gibt es ja auch die unterschiedlichsten Gründe, warum jemand eine radikale Einstellung pflegt.

    Die radikale und nicht hinterfragte Einstellung und deren öffentliche Darstellung sind Empfindung (Radikalität), Beförderung (dadurch, dass man sie vor sich selbst rechtfertigt, statt dagegenzuarbeiten) und Handlung (öffentlich machen und Forderungen stellen). Bei Pädosexualität endet die "Toleranz" direkt hinter der Empfindung. Weshalb sollte man, wenn man der Auffassung ist, dass bis dahin, aber nicht weiter, Empfindungen die alleinige Angelegenheit des Empfindenden sind, bei radikalen Einstellungen gleich welcher Coleur weitergehen und weitaus mehr Toleranz aufbringen? Es ist schon wieder dasselbe Problem - Empfindungen und Taten werden nicht klar unterschieden.