Lichtkristall

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    Ich weiss nicht. Vorurteile,dass man Neigungen nicht heilen kann?

    Ist für dich Pädophilie eine unheilbare Krankheit?

    Zitat

    Wie gesagt,dass es wenige Therapeuten gibt,die mit Menschen mit diesen Neigungen arbeiten,wurde schon sehr,sehr viele Seiten vorher geschrieben. Und das nicht von mir.

    Butter bei die Fische. Warum würde deines Erachtens ein Therapeut mit einem Pädophilen nicht zusammenarbeiten?

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    Butter bei die Fische. Warum würde deines Erachtens ein Therapeut mit einem Pädophilen nicht zusammenarbeiten?

    Ich könnte mir Ekel vorstellen. Wenn der Therapeut oder die Therapeutin selbst ein Kind hat.


    Vielleicht auch Angst um den guten Ruf. "Die hat versucht,nen Pädophilen zu therapieren,die macht bestimmt gemeinsame Sache mit ihm"...oder dergleichen.


    Könnte ich mir vorstellen.

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    Ist für dich Pädophilie eine unheilbare Krankheit?

    Hier wurde Pädophilie als Neigung dargelegt. Eine Neigung,die nur,weil sie da ist,ja niemandem schadet.


    Und damit man weiterhin niemandem schadet,suchen sich manche Menschen,die diese Neigung haben,therapeutische Hilfe.


    Die sie aber sehr oft nicht bekommen.

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    Und dann? Einem Menschen, der bewußt Hilfe sucht (bevor er womöglich zum Täter wird), die Türe weisen?

    Was fragst du mich das? Ich bin kein Psychologe. ;-D


    Ein Psychologe ist ja nun auch nicht dazu ausgebildet, seine eigenen Ansichten konsequent zu unterdrücken. Wenn ein solcher etwas gegen Pädophile hat und daher das Gefühl hat, er könne ihn ungerecht und nicht fachgerecht behandeln, dann ist die logische Konsequenz das er Pädophile nicht behandelt. Natürlich ist das blöd, aber so ist der Mensch eben.


    Es wäre natürlich sinniger den Patienten an einen kompetenten Kollegen, der sich mit diesen Themen auseinander setzt, weiter zu leiten – leider scheint es von diesen wenige zu geben. Diejenigen die es tun, finden sich in den Präventionsmaßnahmen. Bis diese weiter ausgebaut sind und weitere Fachmänner/-frauen sich dieser Problematiken annehmen, wird dieses Manko weiterhin bestehen.


    Sach ich mal, ich bin so frei. ;-)

    Ich schrieb: "Homosexuellen- Toleranz als Bsp und Forderung heranzuziehen ist ein Hohn und eine Beleidigung für diese, da sie idR gewaltfrei sind."

    Zitat

    Das ist aber auch hart erkämpft und insofern sehe ich einen Vergleich, der sich auf den Kampf gegen Vorurteile bezieht durchaus als legitim. Ich fühle mich durch dein sicherlich nicht bös gemeintes idR im übrigen wesentlich mehr diffamiert, als durch einen derartigen Vergleich.

    Nun, man betrachte die Kriminalitätsstatistik und berücksichtige die Dunkelziffer, mehr muss man dazu nicht sagen.


    Bist du homosexuell oder pädophil? ":/


    Ich denke was das Gewaltpotenzial angeht... dh. selbst als Schwule jahrtausende lang diffamiert wurden sind sie niemals in der Geschichte derart häufig Männervergewaltigend durch die Gegend gezogen, entschuldige die saloppe Ausdrucksweise.


    Das ist kein reines "Vorurteil" sondern viele Schwule die es nicht zu geben dürfen leben ihr Leben lang ohne es auszuleben (auch nicht immer, und es gibt stricher etc.) sind halt unglücklich etc.


    Man kann ja mal einen Forensiker zu Rate ziehen, homosexuelle sind keine Triebtäter.


    Damit meine ich jetz net das alle pädophilen automatisch zu welchen werden, aber scheinbar viele. Horten Tonnenweise KP und machen den Kundenkreis aus, wegen was ua. sowas passiert wie in den von mir geposteten Links.


    Tabuuisieren bringt nix, Aufklärung und Prävention ist denke ich das wichtigste, aber nicht die einzigste nötigste Maßnahme.


    lg

    Lichtkristall

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    Ich könnte mir Ekel vorstellen. Wenn der Therapeut oder die Therapeutin selbst ein Kind hat.


    Vielleicht auch Angst um den guten Ruf. "Die hat versucht,nen Pädophilen zu therapieren,die macht bestimmt gemeinsame Sache mit ihm"...oder dergleichen.


    Könnte ich mir vorstellen.

    Das ist doch Nonsens. Unabhängig davon, dass man bekanntlich Beruf und Privates trennen sollte, wie kann man man da verweigern, einem Kranken/Hilfesuchenden nicht die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen?


    In diesem Kontext ein Zitat aus Schindlers Liste, an das ich mich gerade erinnere:


    Wer ein Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt.

    Es kann doch aber so sein! Du hast gefragt,ich habe geantwortet und Eleonora hat es auch nochmal beschrieben :

    Zitat

    Ein Psychologe ist ja nun auch nicht dazu ausgebildet, seine eigenen Ansichten konsequent zu unterdrücken. Wenn ein solcher etwas gegen Pädophile hat und daher das Gefühl hat, er könne ihn ungerecht und nicht fachgerecht behandeln, dann ist die logische Konsequenz das er Pädophile nicht behandelt. Natürlich ist das blöd, aber so ist der Mensch eben.

    @ _Tsunami_

    Würdest Du denn einen Pädophilen behandeln,wenn Du Therapeut wärst? Wenn er Dir erzählen würde,was er ständig für Phantasien mit Kindern hat? Wenn in der Therapie vielleicht wirklich sehr harter Tobak auf Dich zukommt?


    Wenn Dir einer sagt,er würde sich an Abbildungen von Kindern aus Modekatalogen befriedigen?