• MIRTAZAPIN gegen Depressionen und Angst

    Hallo Nehme seit 3 Wochen 15mg Mirtazapin/ Remergil am Abend gegen Angst und Depressionen, kann jedoch bis heute noch keine Linderung meiner Beschwerden feststellen. Hat sonst noch jemand Erfahrungen mit diesem Medikament? Wäre dankbar für Erfahrungsberichte! Gruß hoppeti
  • 39 Antworten

    Hallo, ich nehme Mirtazipin seit etwa 4 Wochen. Ich habe vorher Fluoxetin genommen... dann hat sich aber meine Depression gewandelt und ich war nachts immer 2-3h wach, hab gegrübelt und konnte nicht schlafen.


    Mein Arzt hat mir dann 15mg Mirtazipin verordnet... und ich schlafe wie ne Kuh... ;-D


    Allerdings merke ich momentan dass sich meine Depression wieder verstärkt und diese innere Leere nach und nach immer mehr Vorderhand gewinnt und meinen Alltag beeinflusst... Keine Ahnung, werde Morgen Abend nach der Arbeit nochmal zu Arzt gehen und schauen was er meint...

    ich nehme seit 4 wochen 15 mirtazapin.. da ich keine änderung feststellen konnte wurde die dosis jetzt auf 30 erhöht... geschlafen hab ich....vieeeeeeeel...aber ich war immernoch so depressiv...


    hatte jetzt am freitag und am samstag vergessen meine medikamente zu nehmen, mir ging es noch nie so dreckig... hätte ich keinen beistand von einem freund gehabt, hätte das triggern mich wohl umgebracht.

    mirtazapin alleine wird dir überhaupt nichts helfen !


    ich nehme seit 4 wochen mirtazapin zum einschlafen vor dem schlafengehen, und das ist der EINZIGE zweck dafür !


    in der früh nehme ich mein eigentliches antidepressiva, nämlich sertralin, ist ein SSRI.


    also alleine vom mirtazapin wird gar nichts passieren, schon gar nicht mit 15 mg, ich nehme 30

    hä, woher willst du das wissen?? Mirtazapin kann durchaus helfen, sein einziger Zweck ist ganz sicher nicht die Schläfrigkeit, es ist auch ein Antidepressivum. ;-) Die wirksame Dosierung liegt bei 15-45 mg - es gibt also durchaus Leute, bei denen 15mg reichen.


    Einfach mal informieren käme manchmal ganz gut...

    @Gras-Halm

    Wie erwähnt, in der Klinik, in der ich war, haben selbst die Oberärzte und der Chefarzt gesagt, dass die antidepressive Wirkung von Mirtazapin nicht gerade berühmt ist. Zum schlafen ist es super und ich glaube es ist nur von den Stoffart ein Antidepressivum, aber eben ein sehr,sehr schwaches. Aber halt eins mit einer vortrefflichen Schlafwirkung. (Geht ja aufs Noradrenalin) Bei jemandem mit schweren Depressionen bringt es meist wirklich nichts, es lindert aber die Symptome der Depression. (Die Schlafstörungen) Ich hab auch 15 mg zum Schlafen.

    Das mag ja sein, aber man kann ja niemandem voraussagen, ob das Medikament wirken wird oder nicht...:- deswegen finde ich Äusserungen wie "es wird dir nicht helfen!" etwas..unangebracht.

    Das stimmt natürlich. Allerdings klingt ihr Beitrag, als wäre ihre Lage ziemlich ernst und da würde ich als Arzt auf jeden Fall sicherere und schwerere Geschütze auffahren als das Mirtazapin, das nur vielleicht hilft. Zum Beispiel eben ein SSRI. Mirtazapin zusätzlich finde ich gut, weil man eben wirklich schläft, als ob es kein morgen gäbe.

    @ gras halm

    ich weiß sehr wohl wovon ich spreche ! mirt. ist umstritten was die antidepressive wirkung betrifft ! das weiß ich von meinem arzt und wenn du mal im internet danach suchst, kommst du drauf, das sehr oft davon die rede ist !

    können wir das jetzt gut sein lassen?? Ich weiss, dass ich alles falsch mache etc., man braucht es mir nicth unter die Nase zu reiben.


    Die Ärzte, die Mirtazapin allein bei Depressionen verschreiben, haben halt alle null Ahnung..


    ach, was solls.

    olof

    Ich bekomme AUSSCHLIEßLICH Mirtazapin und mir hilft es sehr wohl gegen die DEPRESSIONEN. Bevor ich das Medikament bekam, war ich drauf und dran von der Brücke zu springen. Das mal dazu. Außerdem reagiert jeder Mensch vollkommen anders auf Medikamente.

    Medikamente????

    Hi ihr!!!!


    Mal eine Frage die jetzt icht böse gemeint ist:


    Wieso nehmt ihr die Medikamente?


    Für Depressionen gibt es doch einen natürlichen Auslöser, meinetwegen der Freund hat einen verlassen...ist es nicht ratsam dieses bestimmte Probleme oder auch mehrere zu lösen bzw. es zu akzeptieren.


    Sind die Medikamente wirklich so wichtig..weil ich bin der Meinung das so was eigentlich nutzlos ist.


    Ich würde gern erfahren warum man diese einnehmen muss??


    Ich kann von mir selber sagen das ich manchmal leichte Depressionen habe aber ich weiß woran es liegt und dieses Problem führ ich mir vor


    Augen und "kläre es mit mir selber"....


    Oder gibt es wirklich bestimmte medizinische Anglegenheiten wo man diese zu sich nehmen muss???

    Es gibt Depressionen, die rein körperlich bedingt sind..da kannst du 10 Jahre lang Therapie machen, hilft nichts...


    Ansonsten - die Auslöser sind nicht immer so einfach erkennbar. Klar, wenn man vorher grad vom Freund verlassen wurde, ist das was anderes..das ist dann ne direkte Reaktion darauf...


    aber so ist es nicht immer.


    Medikamente sind m.E. dann nötig, wenn man den normalen Alltag nicht mehr alleine bewältigen kann, Suizidgedanken bekommt, nicht mehr leben möchte, keine Kraft mehr hat...


    Zudem gibts auch schlimmere Auslöser - Traumata zum Beispiel - die kann man nicht mal eben so "akzeptieren"...


    so einfach ist es nicht immer...

    Ich finde aber das MANCHE zu schnell sich eine Pille einwerfen. Bei den meisten sind es wirklich Selbstbewusstseinsstörungen..wie auch bei mir. Meinetwegen man ist mit seinem Körper nicht zufrieden und sieht eine sexy Frau..dann ist der Tag gelaufen oder das Frustessen geht los (als Beispiel).


    Ich wollt nur sagen damit: Findet heraus warum ihr so depressiv seit wenn ni gerade ein Trauma oder sehr schlimmes vorliegt.


    Und setzt auch damit auseinander. Man soll die Traurigkeit nicht unterdrücken aber mir gings oft so das ich weinte (warum auch immer) und dann hab ich mich auf den Boden gesetzt und habe michs elber gefragt, warum ich weine? Was ist gerade oder vor längerer Zeit gewesen das ich so schlecht gelaunt bin...und als ichs wusste habe ich mich damit auseinander gesetzt und fing an mit Lachen.