Versuch Nummer 3. Mein PC gibt gerade seinen Geist auf (was für ein passender Zeitpunkt %:| ) und der Bildschirm friert unvorhersehbar ein %:| .


    danae


    Das Problem ist ja nicht, dass ich mich nicht aufraffen kann. Ich sitze schon am PC und versuche es, aber es geht halt keinen (wirklich gar keinen) Schritt vorwärts. Es liegt also nicht wirklich an der Motivation (auch, wenn ich mir doch was besseres vorstellen könnte als hier sitzen), sondern an der Konzentration und Einfällen. Was will ich schreiben? Wie kann ich es formulieren? Bla. Da ist nur Matsch.


    Die Magenschmerzen waren gestern, heute bin ich richtig krank {:( . Ich kann aber richtig spüren, dass das bisher nur der Anfang ist und sich da was Großes anbahnt. Toll, ich fahre am Donnerstag weg und wäre da gerne nicht krank. Keine Ahnung, was die Kleine mit Viren und Bakterien in ihrem kleinen Körper anstellt, aber wenn die ihn verlassen, weil sie mir einen Kuss ins Gesicht drückt oder überhaupt an mir klebt, dann mutieren die anscheinend zu richtigen Monstern, die mich auffressen %:| . Eigentlich habe ich nämlich ein ziemlich gutes Immunsystem, aber gegen die Kleine ist es machtlos ":/ .


    Smilli


    Die Gliederung ist noch nicht fix. Das gerade ist ja erst mein Vorschlag an den Betreuer. Er weiß, welches Thema ich grob behandeln will, aber in dem Exposé will er jetzt halt genaueres dazu wissen. Ich kann ihm aber halt nicht gut erklären, was ich da vor habe, weil ich es selbst gar nicht mehr so genau weiß. Das Thema ist ein wichtiges Thema, aber halt auch ziemlich aktuell. Das macht es für mich so schwer, weil es schon Literatur gibt, aber in der Praxis gibt es bisher dafür noch nicht wirklich gute Lösungen. Viele heiße Diskussionen in allen möglichen Verbunden und Ethikräten, aber einig ist sich niemand.


    Meine Gliederung soll nur grob sein, aber falls ich das Thema bearbeiten sollte, steht meine doch schon relativ fest. Andere Wege fallen mir erst recht nicht ein, aber besonders toll finde ich sie jetzt eben auch nicht. Ich habe keine Vorstellungen von einer guten, aussagekräftigen Gliederung dazu, aber kann auch gut sein, dass ich mit dem Dozenten da wieder (ich war schon mal da und wurde wieder weggeschickt, weil es ihm nicht gefallen hat) nicht auf einen Nenner komme. Ich habe halt andere Vorstellungen von dem Thema, weil ich die psychologische Seite viel spannender finde, aber ich halt nicht Psychologie studiere. Das läuft jetzt eher auf was gesundheitspolitisches hinaus und das ist gar nicht meine Welt, weil ich in der Hinsicht - das muss ich zugeben - so ungebildet bin, dass es schon ziemlich peinlich ist. Ich war da mit einem eigentlich eher anders orientiertem Thema (und auch nicht wirklich mein Thema, sondern schon eine Alternative) und im Gespräch lief das auf den aktuellen Vorschlag hinaus. Ich dachte mir schon im Gespräch, dass ich das auf gar keinen Fall will, weil ich ganz genau weiß, dass mir dazu einiges an Kompetenzen fehlt. Getraut, was zu sagen, habe ich mich dann aber natürlich nicht und bin wieder abgezogen. Habe danach alle möglichen anderen Dozenten nach meinem eigentlichen Wunschthema gefragt, aber die haben alle keine Ressourcen mich zu betreuen.

    Zitat

    Du kannst dir nicht vorstellen, wie viel Druck das aufbaut.

    Hm, nein, aber ich stelle es mir ziemlich schrecklich vor. Im Studium selbst ist es bestimmt voll angenehm, wenn da kein Druck ist außer bestehen und nicht bestehen, aber die haben das schon zu Recht abgeändert. Da geht man doch am Ende richtig kaputt? Was hast du gegen den Druck gemacht? Also abgesehen von einem festen Arbeitsplan, der Ablenkung vorbeugt?


    Wenn ich in einem Thema richtig drin bin und Spaß habe, dann acker ich stundenlang durch. Ich habe es geliebt, Hausarbeiten zu schreiben und die waren meistens um die 30 Seiten lang. Das ging alles so fließend, aber ich weiß nicht, was passiert ist, dass ich so strauchle. Ich hatte aber halt immer Themen, bei denen ich zumindest das Gefühl hatte, dass ich da mitreden kann und eigene Vorstellungen habe. Das war einfach viel leichter, als so planlos zu sein wie jetzt. Dann bin ich jetzt natürlich viel lieber auf med1 |-o ;-D .


    Aber Deine Raumwahl stelle ich mir so trist vor. Da kann man natürlich nicht abgelenkt werden ;-D .

    Zitat

    Will sagen: es geht da so vielen wie dir!!

    Das glaube ich sofort! Meine Kommilitonen, die fertig sind, meinten das auch, aber die haben irgenwie Lösungen gefunden. Ich rede mit denen aber nicht so viel darüber, weil dann meistens nur der Einwurf kommt, dass ich gar nichts sagen brauche mit meinen ständigen 1-er-Hausarbeiten, das müsste doch ein Klacks für mich sein %:| . Das ist nicht sonderlich hilfreich.


    luomaren


    Alle Quellen habe ich sowieso nicht. Ich soll ja nur zentrale Literatur aufführen, damit er grobe Vorstellungen davon hat, in welche Richtung es denn geht. Aber mir fehlt DIE Literatur. Ich schreibe ja über einen Mangel, aber den kann ich nicht belegen, weil ich bisher (ohne Unmengen an Geld auszugeben ohne zu wissen, ob es dann tatsächlich das Richtige ist) nur an Zahlen von 2010 komme. Bisschen armselig, über ein aktuelles Thema zu schreiben und Zahlen von vor 7 Jahren zu nehmen. 7 Jahre, in denen SO viel passiert ist, in dem Bereich. Was, kann ich Dir nicht sagen (ich sag ja, ich habe eigentlich keinen Plan), aber ist viel passiert.

    Zitat

    Das ist aus meiner Sicht auch deine Hauptaufgabe, egal, welche Note dabei herauskommt.

    Und da widerspreche ich Dir halt ;-) .

    Dann schreib den Matsch auf. Dann steht da zumindest was. Und ändern und umschreiben kannst du es dann noch immer. Ich habe dann schließlich einfach drauf losgeschrieben und teilweise waren es auch unvollständige Sätze.


    Übrigens wusste ich beim Gliederung abgeben auch noch nicht, was ich in den einzelnen Kapiteln schreiben soll und ob ich sooo umfassend Literatur habe. Zum Schluss bin ich in Literatur ertrunken. Vieles stellt sich ja auch erst bei der Recherche raus und wenn man sich tiefer in ein Thema verbuddelt. Daher - finde ich - ist noch keine Zeit für Panik.


    Ich weiß nicht, ob dir das bewusst ist, aber eine Bachelorarbeit soll lediglich beweisen, dass du wissenschaftlich arbeiten kannst. Du brauchst nicht das Rad neu erfinden, es werden von dir keine bahnbrechenden neuen Erkenntnisse verlangt, die die aktuelle Literatur und Praxis aufrüttelt! Und wenn nachher das Ergebnis ist, dass es keins gibt und es noch immer keinen Konsens gibt, weil stark diskutiert, dann ist es so!!! Ich habe eine Weile gebraucht, um das zu verstehen. Halte dir das bitte unbedingt immer vor Augen. Und letztlich kannst du dich auch auf Daten aus 2010 stützen, wenn du es gut begründest. Nimm hier dringend den Druck raus. Es ist nur eine Bachelorarbeit.

    Und ich finde übrigens, dass nichts dagegen spricht, den Schwerpunkt der Arbeit nochmals zu verlegen, wenn du dich mit dem Thema so gar nicht anfreunden kannst. Also, wenn noch keine Fristen laufen und nix offiziell angemeldet ist, finde ich es durchaus legitim. Und ein Betreuer ist auch dafür da, dass du ihn löcherst und um Rat fragst. Du musst nur selbstbewusst auftreten und sagen, was deine Fragen und Bedenken sind. Und ich finde es eigentlich auch nicht so schlimm, dass du nicht dein Wunschthema bekommen hast. Das ist nachher im Berufsleben auch so, dass man es dir sich nicht aussuchen kann. Und "mitreden" können und "eigene Vorstellungen" haben, klingt wenig objektiv und nach alltagstheorien. Das gehört ja sowieso in keine wissenschaftliche Arbeit.

    Ja, ich bin am Ende auch kaputt gegangen. Über ein Jahr nur noch 4-5 Stunden Schlaf nachts, während der Schreibphase hatte ich dauerhaft Blasenentzündungen. Es war wirklich furchtbar, aber ich habe es geschafft. Ich habe die bewussten Pausen genutzt, um runter zu kommen. Gemütlich Dinge tun, bewusst aus dem Haus gehen. Zeit nicht vertrödeln. Und mir hat mein Freund immer sehr geholfen, mich wieder auf den Boden der Tatsachen zu holen. Aber das Loch, in das ich gestürzt bin, als dieses Prüfungsjahr vorbei war, war groß. Ich bin nur froh, dass ich bereits nach 2 Monaten einen Job hatte. Das hat mir Halt gegeben.

    Ich sag das selbe wie Smilli. Schreib den Matsch auf. Auf meiner allerersten MA seite stand am Anfang wörtlich (blabliblup Einleitungsgelaber das ich wie immer kurz vor knapp hinrotzen werde weil ich es hasse) und dann find das mitten im Satz an. Viele Kapitel hatten am Anfang ähnlich schöne Einleitungen. Und öfters mal brach der Text mitten drinne ab und dann stand da nur "Irgendwann, wenn ich Literatur gefunden habe vielleicht, gleich nach dem hoffentlich total nahen Weltuntergang" Und manchmal auch nur *kotz*


    Das muss nicht schön sein, so am Anfang, nur irgendwas dastehen.

    So wie es gerade aussieht muss ich aber trotzdem noch sehr viel abändern. Ich habe bis jetzt recherchiert und gelesen, aber ich finde nichts aktuelleres. Paar Artikel von 2013, aber auch nicht so pralle. Zu den anderen finde ich gar nichts. Was daran liegt, dass z.B. anscheinend nicht wirklich ein Sozialarbeitermangel vorliegt. Die Bedingungen sind teilweise schlecht, ja, aber dass da im System wie bei Psychotherapeuten auch was nicht ganz stimmt, ist vielleicht gar nicht der Fall, sondern nur meine persönliche Meinung. Und das wahrscheinlich nur, weil ich selbst betroffen bin und das ist vielleicht doch ungut.

    Zitat

    Du brauchst nicht das Rad neu erfinden, es werden von dir keine bahnbrechenden neuen Erkenntnisse verlangt, die die aktuelle Literatur und Praxis aufrüttelt!

    Das nicht ;-D , aber ist halt auch keine reine Nachschlage-Und-Zusammenfass-Arbeit.


    Ich mein, ich habe schon ein paar Ideen, aber es sind meine Ideen und allein deshalb zweifel ich da ganz stark dran ;-D . Ich habe das Vertrauen in meine eigene Meinung (also bei solchen Sachen, in anderen Dingen hatte ich sie noch nie) so ziemlich verloren. Ich traue mich nicht, einen Standpunkt zu haben und diesen dann auch zu vertreten, weil ich Angst habe, dass es falsch ist. Aber genau das muss ich reinbringen, meine eigene Meinung zur Fragestellung. Das meinte ich auch vorher die ganze Zeit damit, dass ich nicht wirklich eine Meinung habe und nicht weiß, was ich reinschreiben soll.


    Ich mache mir wenig Sorgen darüber, dass der Rest nicht klappt. Das ist reines Recherchieren und Zusammentragen, das fällt mir nicht allzu schwer (wenn die psychischen Rahmenbedingungen stimmen).


    Ansonsten gehe ich bei solchen Arbeiten wahrscheinlich anders vor als ihr, deshalb brauche ich nicht irgendwas schreiben. Meine Methode was zu schreiben ist verdammt umständlich und langwieriger, das weiß ich, aber ich bins so gewohnt ;-D und sollte es vielleicht nicht gerade bei der BA versuchen zu ändern ;-) .

    Zitat

    Die Bedingungen sind teilweise schlecht, ja, aber dass da im System wie bei Psychotherapeuten auch was nicht ganz stimmt, ist vielleicht gar nicht der Fall, sondern nur meine persönliche Meinung.

    Mh, also da sind die meisten Leute im System deiner Meinung. Aber dann wäre ja auch die Frage interessant woran es dann hängt.


    Vielleicht solltest du es GERADE bei der BA ändern. ;-D

    Bei meiner ersten Arbeit bin ich fast verrückt geworden, weil ich kaum unterstützende Literatur gefunden habe und alles in ein festes Korsett pressen wollte.


    Ich bin am Überlegen, ob du ein leicht anderes Thema bekommen hast, weil du dir eine eigene Meinung bilden sollst. Die Bewertung kann sich ja noch im Laufe der Arbeit entwickeln. Meine zweite Arbeit war so aufgebaut und ich fand es befriedigender.

    Hallo! *:)


    Ganz untypisch, dass ich mal ein paar Tage nicht hier bin, aber mich gibt's noch! Bloß bin ich jetzt auch nur hier, um zu sagen, dass ich erstmal gehen muss. Ich weiß nicht, für wie lange, aber ich wollte es nur schreiben, falls sich jemand fragen sollte, wo ich denn bin.


    Ich drehe mich ja doch nur im Kreis und von Anfang an habe ich mir gesagt, dass ich das hier nicht mehr öffentlich machen will. In meinem Kopf passiert so viel, aber das ist hier nicht mehr wichtig, weil es nicht hilfreich ist. Ich glaube, dass es deshalb besser ist, gerade nichts mehr zu schreiben.


    Vielleicht brauche ich das. So sehr mir das Alleinsein Angst macht, so sehr muss ich es wahrscheinlich lernen. Hm, vielleicht brauche ich es. Ich weiß, dass ich eigentlich nicht alleine bin, aber ich fühle mich so allein, weil ich die bin, die gerade niemanden sehen, mit niemandem sprechen will. Vielleicht fühle ich mich irgendwann ja nicht mehr einsam, wenn ich weiß, wie es ist, wirklich alleine zu sein?


    Mein Kopf schreit danach, alleine zu sein und vielleicht sollte ich ja einmal auf ihn hören.


    Seid mir nicht böse, dass ich gerade nicht auf Eure Beiträge oder PNs eingehen kann, aber ich kann einfach nicht.


    Vielleicht nur bis nächste Woche, vielleicht auch länger, aber auf jeden Fall für den Moment.

    @ :)

    Melde dich, bevor du im Gedankenwirrwarr versinkst. Es ist oft einfach so, dass es besser ist, wenn man sich mitteilt. Kenne aber die Phasen des sich selbst ordnen Wollens nur zu gut. Pass auf dich auf und wie gesagt - schreibe, wenn dir danach ist!

    Wenn du das im Moment so brauchst dann ziehe dich zurück .


    Ich verstehe dich und freue mich aber auch wieder was von dir zu lesen .


    Wenn du das Gefühl hast jemanden zum austauschen zu benötigen melde dich einfach wieder .


    Bis dahin alles Gute und ich hoffe es geht dir bald besser

    Danke für Eure lieben Worte.


    Da ist gar nicht so ein Gedankenwirrwarr, eigentlich viel mehr Leere, die ich mit nichts füllen kann...


    Ich weiß, dass ich gerade eine wunderschöne Runde im Kreis drehe, aber ich kann grad einfach nicht anders, ich halte mich so nicht aus. Und ich will nicht sterben, auch nicht aus Versehen... aber ich habe Angst, dass ich genau das tue, wenn ich nicht wieder nachgebe. Ich bin einfach nicht so stark, dass ich die Gedanken ignorieren kann, ich bins halt einfach nicht?